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mn1217

Politik für Alle

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helmut
vor 1 Minute schrieb Marcellinus:

 

Solch einen Blödsinn glaubt auch nur, wer unter Rotlicht-Bestrahlung aufgewachsen und bis heute nicht davon losgekommen ist. 

kanst du mir einen kapitalisten nennen, ein kapitalist ist sein ökonom, der auf ausbeutung verzichtet? das maß der ausbeutung bestimmt die gesellschaft, auch du.

 

aber ich vermute, du moralisierst mit dem begriff "ausbeutung". das wäre apologie des kapitalismus. der apologeten gibt es viele.

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Soulman
vor 22 Minuten schrieb helmut:

kanst du mir einen kapitalisten nennen, ein kapitalist ist sein ökonom, der auf ausbeutung verzichtet? das maß der ausbeutung bestimmt die gesellschaft, auch du.

 

aber ich vermute, du moralisierst mit dem begriff "ausbeutung". das wäre apologie des kapitalismus. der apologeten gibt es viele.

Ich verweise auf Abstimmung mit den Füssen. So man denn abstimmen darf.

 

Ergebnis: Lieber ausgebeutet, als eingesperrt.

Edited by Soulman

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helmut
vor 6 Minuten schrieb Soulman:

Ich verweise auf Abstimmung mit den Füssen. So man denn abstimmen darf.

 

Ergebnis: Lieber ausgebeutet, als eingesperrt.

das ausgebeutet werden war einträglicher. die absolute wertschöpfung war so hoch, dass mehr übrig blieb. durch die währungs- und sozialunion war auch eine differenzierung, wie jetzt zwischen rumänen und deutschen, nicht möglich. lafontaine wollte mich ökonomisch und sozial zum polen machen.

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Soulman

in jedem Fall ist es erträglicher als die Rotlichtbestrahlung.

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mn1217
vor 58 Minuten schrieb Marcellinus:

 

Solch einen Blödsinn glaubt auch nur, wer unter Rotlicht-Bestrahlung aufgewachsen und bis heute nicht davon losgekommen ist. 

Äh...

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helmut
vor 6 Minuten schrieb mn1217:

Äh...

wer die kategorien nicht kennt, kennt keine kategoriengerechte antworten. oder logisch gesprochen: wer beliebige prämissen verwendet kommt zu beliebigen antworten.

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helmut
vor 24 Minuten schrieb Soulman:

in jedem Fall ist es erträglicher als die Rotlichtbestrahlung.

als deutscher pole wäre ich vielleicht doch neidisch geworden.

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Soulman

und wer nur einen Hammer hat, der sieht den Rest der Welt als Ausbeuter.

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helmut
vor 6 Minuten schrieb Soulman:

und wer nur einen Hammer hat, der sieht den Rest der Welt als Ausbeuter.

hast du einen hammer?

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Soulman
vor 6 Minuten schrieb helmut:

hast du einen hammer?

Einen ganzen Werkzeugkasten. Das einzige was mir fehlt ist ein Letztes-Wort-Fetisch.

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rince
vor 5 Stunden schrieb Frank:

Das ist der springende Punkt.

Es ist nämlich schlicht nicht wahr das die EU-Vorgaben kleineren Schlachtereien verunmöglichen zu arbeiten. Was sie verunmöglichen ist zu den Preisen, die der Verbraucher bereit ist zu bezahlen, zu arbeiten. Nun sollte niemand der EU anlasten was er selber verbockt.

Womit es eben doch die EU-Vorgaben sind, die den kleinen Schlachtereien es am Ende verunmöglichen, zu arbeiten. Denn wenn die Experten in der EU bei ihrem Regulierungs-Orgien den Punkt "Was ist der Verbraucher bereit, zu bezahlen" nicht berücksichtigen, ist das entweder Ignoranz, Unfähigkeit oder Schlamperei. 

Edited by rince

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Frank
vor 6 Minuten schrieb rince:
vor 5 Stunden schrieb Frank:

Das ist der springende Punkt.

Es ist nämlich schlicht nicht wahr das die EU-Vorgaben kleineren Schlachtereien verunmöglichen zu arbeiten. Was sie verunmöglichen ist zu den Preisen, die der Verbraucher bereit ist zu bezahlen, zu arbeiten. Nun sollte niemand der EU anlasten was er selber verbockt.

Womit es eben doch die EU-Vorgaben sind, die den kleinen Schlachtereien es am Ende verunmöglichen, zu arbeiten. Denn wenn die Experten in der EU den Punke "Was ist der Verbraucher bereit, zu bezahlen" in ihren Vorhaben nicht berücksichtigen, ist das entweder Ignoranz, Unfähigkeit oder Schlamperei.  

Vergleich wie lang der durchschnittliche Arbeitnehmer 1950 arbeiten musst um ein Schnitzel bezahlen zu können, udn wie lang das heute ist.

Der Verbraucher ist Teil des Problems.

Die EU ist an anderer Stelle Teil des Problems. Nämlich bei einer Argrar-Politik welche die Erzeuger zwang immer grösser zu werden. Ohne Rücksicht auf Öko- oder Sozialstandards

Edited by Frank
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MartinO
vor 2 Minuten schrieb rince:

 

Ist wie beim Sozialismus. Da war auch der Mensch Teil des Problems, dass sich der Sozialismus nicht umsetzen liess.

 

Nun haben wir aber nun einmal keine anderen Menschen oder Verbraucher, sondern müssen mit dem Vorlieb nehmen, was da ist. Wer sich Szenarien ausdenkt, die andere Menschen voraussetzt, der muss dann im nächsten Schritt Umerziehungslager einplanen...

Ein anderer Teil des Problems ist, dass wir im Lebensmittelgeschäft ein Oligopol haben: REWE, EDEKA und ALDI können die Preise diktieren und finden deutlich leichter einen Produzenten, der das Fleisch zu ihren Preisen verkauft als der Produzent einen Abnehmer, der mehr zahlt.

Dass in einem solchen Fall der Staat eingreifen sollte, ist eine Forderung von Ludwig Erhard, der m.W. kein Sozialist war.

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Werner001
10 minutes ago, Frank said:

Die EU ist an anderer Stelle Teil des Problems. Nämlich bei einer Argrar-Politik welche die Erzeuger zwang immer grösser zu werden. Ohne Rücksicht auf Öko- oder Sozialstandards

Ja, bei "Öko" fängst du auch an, auf die EU zu schimpfen, ist halt alles nur eine Frage der Sichtweise und der Prioritäten.

Es gibt da keinen Unterschied zwischen Agrar- und Metzgerei-Sektor. 

 

Werner

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rince

Ist ja ähnlich wie bei den Nordseekrabben. Früher wurden die an Bord der Krabbenkutter abgekochten Nordseegarnelen in Heimarbeit von Frauen an der Küste gepult. Natürlich haben die EU Hygiene-Vorschriften das nicht ausdrücklich verboten. Aber Schlussendlich haben sie diese Tradition aber doch verunmöglicht, weswegen die Krabben halt nach Polen oder Marokko gekarrt werden, um dort ihres Chitin-Panzers entledigt zu werden...

 

Wer Verordnungen und Vorschriften erlässt, sollte sich halt auch über alle Konsequenzen Gedanken machen. Letzteres ist aber halt keine Kernkompetenz von Bürokraten.

Edited by rince

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helmut
vor 41 Minuten schrieb rince:

 

Ist wie beim Sozialismus. Da war auch der Mensch Teil des Problems, dass sich der Sozialismus nicht umsetzen liess.

 

Nun haben wir aber nun einmal keine anderen Menschen oder Verbraucher, sondern müssen mit dem Vorlieb nehmen, was da ist. Wer sich Szenarien ausdenkt, die andere Menschen voraussetzt, der muss dann im nächsten Schritt Umerziehungslager einplanen...

die art und das maß der regulation bestimmt der bürger. er ist sich mit herrn tönnies einer meinung: so billig wie möglich. die folgen haben sie zu tragen. heute billigfleisch - morgen ................

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helmut
vor 18 Minuten schrieb rince:

Ist ja ähnlich wie bei den Nordseekrabben. Früher wurden die an Bord der Krabbenkutter abgekochten Nordseegarnelen in Heimarbeit von Frauen an der Küste gepult. Natürlich haben die EU Hygiene-Vorschriften das nicht ausdrücklich verboten. Aber Schlussendlich haben sie diese Tradition aber doch verunmöglicht, weswegen die Krabben halt nach Polen oder Marokko gekarrt werden, um dort ihres Chitin-Panzers entledigt zu werden...

 

Wer Verordnungen und Vorschriften erlässt, sollte sich halt auch über alle Konsequenzen Gedanken machen. Letzteres ist aber halt keine Kernkompetenz von Bürokraten.

ein bürokrat setzt gedanken anderer um.  über umwege die gedanken der bürger.

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Werner001
3 hours ago, Spadafora said:

was ist konkret Merkels Block ich kenn das nur  als Propaganda Bezeichnung der  Pegida Deppen

Es ist das Fehlen von echten Alternativen in der Politik. Welchen Unterschied macht es denn, ob nun die SPD oder die CDU den Kanzler stellt? Und wenn wenn es demnächst die Grünen tun, was wird der Unterschied sein?  Die einzigen, bei denen man eine etwas andere Politik erwarten könnte, wären die AfD und die Linken, beides recht gruselige Alternativen wenn es um das Regieren geht.

Wenn heute gewählt wird, weiß man schon im Voraus, dass es so weitergehen wird, wie es ist. Ob dann Habeck Kanzler ist und Laschet Innenminister, oder Laschet Kanzler und Scholz Finanzminister, oder Scholz Kanzler und Habeck Wirtschaftsminister ist völlig egal. Merkels Block heißt das, weil es sich erst in der Ära Merkel so entwickelt hat und Merkels politisches agieren wesentliche Ursache davon ist, ein agieren, dass auf bloßen Machterhalt ohne klares politisches Konzept ausgerichtet war und ist. Beispielhaft ist ihre komplette Nichtbeteiligung bei der Regierungsbildung nach der letzten Wahl. Der Eindruck, sie agiere nach dem Motto "handelt aus, was immer ihr wollt, Hauptsache ich bin dabei Kanzlerin" drängt sich einfach auf.

Und Franz-Josef Straußens Maxime "rechts von der Union darf es keine demokratische Partei geben" blieb dabei auf der Strecke. Ja, ich weiß, die AfD ist nicht demokratisch, wird es jetzt heißen, aber die breite Lücke, die sich rechts von der Mitte aufgetan hat, wird halt gefüllt. Wenn sich keine demokratische Partei findet, dann halt von der AfD. Es wäre die Aufgabe und Pflicht der Union, diese Lücke zu füllen. So wie es Aufgabe und Pflicht der SPD wäre, den Linken das demokratische Wasser abzugraben, denn die sind auch keine demokratische Partei

 

Werner

Edited by Werner001

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Werner001
18 minutes ago, helmut said:

ein bürokrat setzt gedanken anderer um.  über umwege die gedanken der bürger.

Der Umweg über den Hintern durchs Gedärm bis irgendwann mal ins Hirn lässt allerdings die ursprünglichen Gedanken der Bürger meist kaum noch erkennen.

 

Werner

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rince
vor 23 Minuten schrieb helmut:

die art und das maß der regulation bestimmt der bürger. er ist sich mit herrn tönnies einer meinung: so billig wie möglich. die folgen haben sie zu tragen. heute billigfleisch - morgen ................

Nicht wenige Bürger werden schlicht der Meinung sein: Ich möchte am Ende des Geldes nicht all zu viel Monat übrig haben... 

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Flo77

Ich dachte, ich hätte einen neuen Begriff erfunden, aber es gibt anscheinend tatsächlich nichts Neues unter der Sonne...

 

Für mich teilt dieser Block ein paar Grundprämissen, die nicht diskutiert werden bzw. mit "Tabu" belegt sind.

 

Z.B. die sukzessive Aufgabe der staatlichen Souveränität, die auf Verschuldung basierende Haushaltspolitik in Verbindung mit der Haftung für Fremdschulden, Umerziehung der Bevölkerung zum "political correct-Europäer" und darin impliziert die Auflösung des Deutschen als ethnischer Kategorie (je nach Partei mehr oder weniger offen), die Haltung "wir dürfen niemandem auf die Füße treten"  zur Verhinderung von Unstimmigkeiten mit China, Russland, den Staaten Afrikas, etc. - lieber wird bezahlt, als das man Verstimmungen auf der anderen Seite riskiert. Die Liste ist natürlich nicht vollständig.

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Frank
vor 5 Stunden schrieb Flo77:
vor 5 Stunden schrieb Frank:

Das die AfD jemals eine liberale Partei war wär mir jetzt neu... Okay, möglicherweise am Anfang zu Zeiten von Lucke udn Henkel. Davon abgesehen, das wir grad OT sind, sind diese Zeiten auch lange Geschichte.

Es geht nicht darum, ob die AfD eine liberale Partei ist oder war, sondern darum, daß die anderen Parteien sich einem "politischen Konsens" unterworfen haben, dem der Wähler um jeden Preis unterworfen werden soll.

Mit Verlaub, aber da unterliegst du einem kollosalem Irrtum!

Niemand oktroiert irgendjemanden einen "politischen Konsens" auf. Der Politsche Konsens ist da. Die AfD hat bei der BuTa 13% geholt. 87% der Wählenden haben sich für Parteien die mit beiden Beinen auf dem Boden des Grundgesetzes stehen  entschieden (ich kosntatiere: Bissl weniger, die Linkspartei würde auch ich nur eine  "zum grössten Teil Demokratische Partei" nennen wollen und ein Teil ging auch an Kleisntparteien wo ich auch nicht überall so genau hin sehen möchte wie sie es mit dem Grundgesetz halten).

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duesi
vor 5 Stunden schrieb helmut:

nein. es gibt nur eine politische alternative. der ökonom will und muß ausbeuten. 

Kannst du das Mal positiv formulieren? Für was bist du, dass du den Ökonom dafür zum Feindbild brauchst?

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duesi
vor 4 Stunden schrieb helmut:

kanst du mir einen kapitalisten nennen, ein kapitalist ist sein ökonom, der auf ausbeutung verzichtet? das maß der ausbeutung bestimmt die gesellschaft, auch du.

 

aber ich vermute, du moralisierst mit dem begriff "ausbeutung". das wäre apologie des kapitalismus. der apologeten gibt es viele.

Ich habe Chefs, die mich in meiner Entwicklung fördern. Die mich nicht ausbeuten. Sie sind Unternehmer, also Kapitalisten. Ich kenne auch ein Unternehmen, das seine Arbeitskräfte über Jahre weit übertariflich bezahlt hat. Die immer gesagt haben, dass die Belegschaft auch vom Unternehmenserfolg profitieren soll.

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