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Vatikanflagge für Seenotretter ?


ultramontanist
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ultramontanist

Der Vatikan als Ministaat könnte doch den Seenotrettungsschiffen seine Flagge geben.

Das wäre ein mutiges Zeichen, das kein Geld kostet.

Aber sehr viel Aufsehen erregen würde.

Aber anscheinend schreckt der Papst vor dem möglichen Ärger zurück.

 

 

https://www.domradio.de/themen/fluechtlingshilfe-und-integration/2018-09-28/diskussion-um-rettungsschiffe-im-mittelmeer

 

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ultramontanist

Soviel Mut erwarte ich vom Vatikan garnicht. In Anbetracht der Größe des Kirchenstaats und der Anzahl seiner Häfen 😎

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vor 3 Stunden schrieb ultramontanist:

Soviel Mut erwarte ich vom Vatikan garnicht. In Anbetracht der Größe des Kirchenstaats und der Anzahl seiner Häfen 😎

Ach, für den Vatikanstaat wäre eine Obergrenze O.K., weil er nicht unbegrenzt Platz hat? :lol:

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vor 8 Stunden schrieb ultramontanist:

Der Vatikan als Ministaat könnte doch den Seenotrettungsschiffen seine Flagge geben.

Das wäre ein mutiges Zeichen, das kein Geld kostet.

Aber sehr viel Aufsehen erregen würde.

Aber anscheinend schreckt der Papst vor dem möglichen Ärger zurück.

 

 

https://www.domradio.de/themen/fluechtlingshilfe-und-integration/2018-09-28/diskussion-um-rettungsschiffe-im-mittelmeer

 

 

Das Problem hängt nicht an der Flagge des Schiffes.

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ultramontanist
vor 16 Stunden schrieb Moriz:

 

Das Problem hängt nicht an der Flagge des Schiffes.

Eine Flagge zu bekommen ist natürlich nur ein Nebenproblem.

die Niederlande verweigert sie.

https://sea-watch.org/niederlaendische-regierung-blockiert-sea-watch-3/

Eine Vatikanflagge wäre natürlich nur ein Symbol, aber ein mutiges.

Natürlich blockiert der Vatikan wieder mal, weil der Kirche weltliche Anerkennung und reibungsloses Funtionieren wieder mal wichtiger sind als die Botschaft Jesu.

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vor einer Stunde schrieb ultramontanist:

Eine Flagge zu bekommen ist natürlich nur ein Nebenproblem.

die Niederlande verweigert sie.

https://sea-watch.org/niederlaendische-regierung-blockiert-sea-watch-3/

Eine Vatikanflagge wäre natürlich nur ein Symbol, aber ein mutiges.

Natürlich blockiert der Vatikan wieder mal, weil der Kirche weltliche Anerkennung und reibungsloses Funtionieren wieder mal wichtiger sind als die Botschaft Jesu.

 

Schon mal bedacht, daß es eine VERDAMMT BESCHISZENNE Idee ist, diese 'Lebensmüden' aus dem Mittelmeer zu fischen und nach Europa zu bringen? Solange das auch nur gelegentlich funktioniert werden das immer wieder Menschen versuchen - und dabei umkommen! So viele Seenotrettungskreuzer können wir gar nicht aufbringen, wie dafür gebraucht würden, wirklich alle zu finden.

Erst als die EU anfing, diese Leute aus dem Meer zu fischen, wurde dieser Weg zunehmend gewählt; zuvor waren die verwendeten Boote in der Regel geeignet, es wirklich bis zur europäischen Küste zu schaffen.

 

Wer vor der Küste Afrikas aus dem Meer gefischt wird (und weiter kommen die Leute in ihren  Nussschalen nicht), der muß nach Afrika zurück gebracht werden! (Ggf. die afrikanische Küstenwache unterstützen - was such nicht immer unproblematisch ist).

Wenn wir Afrikanern die Möglichkeit geben wollen, bei uns zu leben, dann sollten wir bessere Auswahlkriterien als - ich nenne es jetzt mal 'Übermut' - sich in einem Schlauchboot aufs Mittelmeer zu wagen - anbieten. Und sei es eine Greencard.

 

Mal wieder zeigt sich: Gut gemeint ist nicht gut gemacht.

Das der Vatikan sich da zurückhält halte ich für sehr sinnvoll.

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ultramontanist
vor 6 Stunden schrieb Moriz:

 

Schon mal bedacht, daß es eine VERDAMMT BESCHISZENNE Idee ist, diese 'Lebensmüden' aus dem Mittelmeer zu fischen

In kath Krankenhäusern werden viele Lebensmüde behandelt🚩

selbst wenn man die Ertrinkenden für halbkriminelle Glücksritter hält, wie  Trump und Salvini  das anscheinend tun, wäre es doch recht unchristlich sie einfach ersaufen zu lassen.

Dass die Vatikanflagge viele Problems löst glaube ich nicht, es wäre allerdings mal eine Gelegenheit abseits von sexuellem Missbrauch in die Presse zu kommen.

 

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Chrysologus
vor 7 Stunden schrieb Moriz:

Erst als die EU anfing, diese Leute aus dem Meer zu fischen, wurde dieser Weg zunehmend gewählt; zuvor waren die verwendeten Boote in der Regel geeignet, es wirklich bis zur europäischen Küste zu schaffen.

Das scheint so nicht richtig zu sein klick

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vor einer Stunde schrieb Chrysologus:

Das scheint so nicht richtig zu sein klick

 

Nun, zumindest als Schlepper würde ich mir den Kauf eines 'teuren' aber seetüchtigen Fischerbootes sparen und nur in ein vergleichsweise billiges Schlauchboot investieren wenn ich weiß, daß ich die Leute nur aus den afrikanischen  Hoheitsgewässern raus bringen muß und nicht bis in die europäischen Hoheitsgewässer rein.

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Chrysologus
vor 1 Stunde schrieb Moriz:

 

Nun, zumindest als Schlepper würde ich mir den Kauf eines 'teuren' aber seetüchtigen Fischerbootes sparen und nur in ein vergleichsweise billiges Schlauchboot investieren wenn ich weiß, daß ich die Leute nur aus den afrikanischen  Hoheitsgewässern raus bringen muß und nicht bis in die europäischen Hoheitsgewässer rein.

Das kann dir in diesem Geschäft ziemlich egal sein - solange sie nicht wieder im Auslaufhafen auftauchen, ist alles gut.

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vor 14 Stunden schrieb Chrysologus:

Das scheint so nicht richtig zu sein klick

 

Nun ja, das sagt der Artikel ja nun auch nicht.

 

Zitat

Gewiss, sagt Oltmer, es könne sein, dass Schleuser mit kreuzenden Rettungsschiffen rechneten. Aber das seien letztlich Mutmaßungen, da Einblicke in dieses Geschäft fehlten: "Wir wissen wenig über diesen Zusammenhang."

 

Was sicher in Europa zu wenig gesehen wird, ist, daß wie im Artikel aufgezeigt die Migration oftmals Jahre dauert und viele Hürden zu überwinden sind. Daher tue ich mich auch schwer, diese Menschen als Flüchtlinge zu bezeichnen (da schwingt mir auch ein zu negatives Afrikabild mit). Es sind oftmals geplante Auswanderungen (zumindest aus vielen Ländern in Schwarzafrika), auch wenn sie von dem Wunsch getrieben sind, als Helfer für die zurückbleibende Familie in Europa dienlich zu sein. Diese Motivation kann ich übrigens vollkommen verstehen.

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