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Ein bissche besser wird es auch...


Shubashi
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mit der Kirche. Jedenfalls habe ich heute morgen auf DLF

ein Interview mit einem Pastor Mönkebüscher aus Hamm gehört, der hat das Buch geschrieben: "Unverschämt katholisch" 

Ohne es jetzt gelesen zu haben: dass Pastoren jetzt offen solche Interviews geben können und solche Bücher schreiben und darauf ganz überwiegend ein positives Echo erhalten, ist doch auch schon kein ganz kleiner, schätzenswerter Fortschritt, oder nicht?

https://www.deutschlandfunk.de/homosexuelle-in-der-katholischen-kirche-vor-zehn-jahren.886.de.html?dram:article_id=457493

 

 

 

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Ich habe aus berufenem Munde erfahren, der Pastor habe sich bei seinem Bistum erkundigen wollen, warum er denn nicht bestraft werde. Hätte bestimmt den Verkaufszahlen geholfen. Letztlich sind die Leute gelangweilt von Menschen, die anderen meinen erzählen zu müssen, wo sie ihre Genitalien hinstecken. Ich finde das auch nur #gähnsmilie#.

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vor 3 Stunden schrieb rorro:

Letztlich sind die Leute gelangweilt von Menschen, die anderen meinen erzählen zu müssen, wo sie ihre Genitalien hinstecken.

Nun sind ja die Zeiten, als die Kirche meinte, den Leuten erzählen zu müssen, wo sie sie hinstecken dürfen und wo nicht, noch nicht allzu lange vorbei. Da finde ich es durchaus legitim, wenn jemand erzählt, dass und warum er das nicht mehr akzeptieren kann und will. Es ist ja niemand gezwungen, sein Buch zu lesen.

Allerdings sehe ich bei Priestern eigentlich nicht, welchen Unterschied es macht, ob man homo- oder heterosexuell ist. Ausgelebt werden darf ja beides nicht.

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vor 3 Stunden schrieb rorro:

Ich habe aus berufenem Munde erfahren, der Pastor habe sich bei seinem Bistum erkundigen wollen, warum er denn nicht bestraft werde.

Wessen Mund war denn so berufen?

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vor 11 Stunden schrieb rorro:

Ich habe aus berufenem Munde erfahren, der Pastor habe sich bei seinem Bistum erkundigen wollen, warum er denn nicht bestraft werde.

 

Erfahren, er habe wollen? Ein berufener Mund, der die inneren Regungen eines Autors kennt? Ich würde das Streuen von Gerüchten nicht unbedingt "Berufung" nennen.

 

Nachtrag: Oh, ich sehe, Suzanne62 war das Gleiche aufgefallen.
 

Edited by Alfons
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Am ‎31‎.‎08‎.‎2019 um 02:54 schrieb Suzanne62:

Nun sind ja die Zeiten, als die Kirche meinte, den Leuten erzählen zu müssen, wo sie sie hinstecken dürfen und wo nicht, noch nicht allzu lange vorbei.

Seit wann genau sind die denn vorbei? Bei uns mag das nicht mehr der Fall sein, weil Kirche hier nur noch Kopfschütteln erntet. Aber "die Kirche" als solche hält doch prinzipiell immer noch an dieser From der Einmischung fest. Deutschland ist nicht die Welt...

Edited by rince
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Am 31.8.2019 um 02:54 schrieb Suzanne62:

Nun sind ja die Zeiten, als die Kirche meinte, den Leuten erzählen zu müssen, wo sie sie hinstecken dürfen und wo nicht, noch nicht allzu lange vorbei.

 

Die sind, wie rince richtig anmerkt, noch gar nicht vorbei. Es soll auch Zeiten geben, wo Journalisten und andere Meinungsmacher dem Wahlvolk meinen sagen zu müssen, wo sie ihr Kreuzchen nicht machen dürfen.

 

Beides ist nicht erfolgversprechend. Das ist eben das doofe, wenn man menschen zur Freiheit erzieht (mann kennt das von eigenen Kindern) - die Entscheidungen passen uns vielleicht nicht. Doch so arg spannend ist das auch nicht, daß jeder alles von sich rausposaunen muß.

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On 8/30/2019 at 11:05 PM, rorro said:

Letztlich sind die Leute gelangweilt von Menschen, die anderen meinen erzählen zu müssen, wo sie ihre Genitalien hinstecken.

Ja, ich finde es auch zum Kotzen, wenn die Leute immer mit ihren Ehegatten und Kindern daherkommen, Eheringe tragen oder der Papst von der Heiligkeit der Ehe schwafelt. Warum werde ich andauernd mit solchen Geschichten vom Pimmelreinstecken belästigt?

Widerlich. Schön dass wir da einer Meinung sind.

 

Werner

Edited by Werner001
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Naja, direkt zur Bekanntgabe der Ehe ein Buch drüber zu schreiben wäre in der Tat langweilig. Von widerlich habe ich nichts geschrieben, schade, dass Du so empfindest.

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On 9/4/2019 at 5:51 PM, rorro said:

Naja, direkt zur Bekanntgabe der Ehe ein Buch drüber zu schreiben wäre in der Tat langweilig. Von widerlich habe ich nichts geschrieben, schade, dass Du so empfindest.

Nunja, "Genitalien hinstecken" klingt irgendwie nicht sonderlich, wie soll ich sagen....

Wobei ich natürlich nicht weiß, was für Leute du kennst. Mir hat noch keiner, homo oder hetero, erzählt, wo er seine Genitalien hinsteckt.

Ich denke, du berichtest da eher von deinem Kopfkino.

Und das haben die meisten Menschen wohl eher nicht , jedenfalls nicht in einer Weise, die Probleme macht.

Ich lebe jedenfalls seit 20 Jahren auf dem Dorf in der schwäbischen Provinz ohne Probleme

 

Werner

 

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