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Rotgold

Verbessert das Lesen in der Bibel den Charakter?

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Rotgold

Verbessert das Lesen in der Bibel den Charakter?

 

 

Das soll keine Provokation sein, sondern eine ganz ernst gemeinte Frage.

Diese Frage habe ich mir  selbst schon ab und zu gestellt, wenn Leute, die ständig  die Bibel zitieren,  im übrigen mit großer und ausgesuchter Gehässigkeit gegen ihre Mitmenschen vorgehen.

Wie kann das sein?
Haben diese Leute denn so gar nichts aus der Bibel gelernt?

Wie gesagt, es ist eine ernsthafte Frage.
Und  ich habe jetzt keine bestimmten Namen im Blick, sondern stelle diese Frage ganz allgemein.

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gouvernante

Das Lesen vermutlich nicht, das Leben evtl. schon.

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Marcellinus
vor 46 Minuten schrieb Rotgold:

Verbessert das Lesen in der Bibel den Charakter?

 

 

Das soll keine Provokation sein, sondern eine ganz ernst gemeinte Frage.

Diese Frage habe ich mir  selbst schon ab und zu gestellt, wenn Leute, die ständig  die Bibel zitieren,  im übrigen mit großer und ausgesuchter Gehässigkeit gegen ihre Mitmenschen vorgehen.

Wie kann das sein?
Haben diese Leute denn so gar nichts aus der Bibel gelernt?

Wie gesagt, es ist eine ernsthafte Frage.
Und  ich habe jetzt keine bestimmten Namen im Blick, sondern stelle diese Frage ganz allgemein.

 

So, wie du die Frage stellst, weiß du selbst, daß die Antwort Nein ist. Warum stellst du sie dann?

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Beutelschneider

Wann ist denn ein Charakter besser als zuvor?

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Rotgold
Und eine weitergehende Frage:
Kann das Lesen in der Bibel den Charakter womöglich noch verschlechtern?
Kann es dazu führen, dass Menschen fanatisch und selbstgerecht werden?

 

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Flo77

Kann ein Threaderöffner auch auf Gegenfragen eingehen?

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gouvernante
vor 16 Minuten schrieb Flo77:

Kann ein Threaderöffner auch auf Gegenfragen eingehen?

Vermutlich weniger eine Frage von Können als von Wollen.

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Flo77
vor 8 Minuten schrieb gouvernante:

Vermutlich weniger eine Frage von Können als von Wollen.

Vielleicht kann er nicht wollen können.

 

Oder er will tatsächlich nicht können wollen.

 

[träller]er weiß er könnte wenn er wollte, doch wollen können kann er nicht, ihm fehlt...[/träller]

 

Jedenfalls hat das Lesen der Bibel auf meinen Charakter wenig bis gar keinen Einfluss gehabt. Die in der Schrift beschriebenen Charaktäre sind derart vielschichtig und heterogen, daß die Identifikation mit einzelnen Typen vermutlich einfacher fällt als das Nachstreben nach einem einzelnen Typus.

Edited by Flo77

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Marcellinus

Tun täten wir schon wollen, aber dürfen haben wir uns nie getraut. :D

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nannyogg57

Das Experiment läuft doch schon als globaler Großversuch seit ca. 50 Jahren. In der RKK wird seither die Bibel in den Gottesdiensten auf Deutsch vorgelesen.

 

Hat die Lektüre der Bibel die RKK verändert?

Edited by nannyogg57

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gouvernante

Aber sicher. Mit der exegetischen Zusatzinfo, dass der Junias eine Junia war, bewegt sich durchaus etwas.

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Rotgold
vor 6 Stunden schrieb nannyogg57:

Das Experiment läuft doch schon als globaler Großversuch seit ca. 50 Jahren. In der RKK wird seither die Bibel in den Gottesdiensten auf Deutsch vorgelesen.

 

Und wie soll das denn vorher gewesen sein?

Wurde da die Bibel etwa auf Dänisch oder Gälisch vorgelesen, oder wie?

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Marcellinus
vor 1 Minute schrieb Rotgold:

 

Und wie soll das denn vorher gewesen sein?

Wurde da die Bibel etwa auf Dänisch oder Gälisch vorgelesen, oder wie?

 

Latein? ;)

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Rotgold
vor 7 Stunden schrieb gouvernante:

Vermutlich weniger eine Frage von Können als von Wollen.

Beides ist richtig.

Da ich jenen Flo ja nit lesen kann, vermag ich auch nit zu antworten.

Aber auch wenn ich es vermöchte, tät ich es wohl kaum wollen.

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Rotgold
vor 1 Minute schrieb Marcellinus:

 

Latein? ;)

Latein?

Nein.

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Flo77

Troll?

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nannyogg57

Es gab vorher das Angebot der Betsingmessen, in denen tatsächlich parallel zum lateinischen eigentlichen Gottesdienst die Texte von Laien, praktisch als Simultanübersetzung, in der Muttersprache vorgetragen wurden. Diese Messen waren aber im Großen und Ganzen die Ausnahme. Die Regel war, dass die biblischen Texte der Messe, die auch eine wesentlich kleinere Auswahl waren, da es nur ein Lesejahr und mit geringen Ausnahmen auch nur eine Lesung gab, auf Latein mit dem Rücken zum Volk vorgelesen wurden.

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Rotgold

Ich bin einiges älter als 50 Jahre.

 

Und in UNSERER KIRCHE wurde das Evangelium  stets in deutscher Sprache vorgelesen und nicht in lateinischer Sprache.

 

Lateinisch war z. B. "Dominus vobiscum  - Et cum spiritu tuo" usw.

 

Aber NIE UND NIMMER  die Lesung des Evangeliums.

 

-----------------------------

 

Jetzt musst du mir nur noch erzählen, dass in eurer Kirche der Pfarrer stets lateinisch gepredigt hat, so wie sich das manche Protestanten so vorstellen, wie es in der RKK so  zugehen täte ....

 

Edited by Rotgold

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Chrysologus
vor 9 Minuten schrieb Rotgold:

Ich bin einiges älter als 50 Jahre.

 

Und in UNSERER KIRCHE wurde das Evangelium  stets in deutscher Sprache vorgelesen und nicht in lateinischer Sprache.

 

Lateinisch war z. B. "Dominus vobiscum  - Et cum spiritu tuo" usw.

 

Aber NIE UND NIMMER  die Lesung des Evangeliums.

 

-----------------------------

 

Jetzt musst du mir nur noch erzählen, dass in eurer Kirche der Pfarrer stets lateinisch gepredigt hat, so wie sich das manche Protestanten so vorstellen, wie es in der RKK so  zugehen täte ....

 

Dann war das vermutlich entweder keine katholische Kirche oder ihr hattet einen sehr deutschen Pfarrer, der den Ideen einiger überkandidelter Theologieprofessoren aufgesessen war und sich nicht um die Vorgaben scherte.

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Rotgold
vor 3 Minuten schrieb Chrysologus:

 Ideen einiger überkandidelter Theologieprofessoren

 

Dieser Ausdruck hat anscheinend gesessen! :D

Obwohl ich da niemand speziell im Sinne hatte! 😎

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nannyogg57
vor einer Stunde schrieb Rotgold:

Ich bin einiges älter als 50 Jahre.

 

Und in UNSERER KIRCHE wurde das Evangelium  stets in deutscher Sprache vorgelesen und nicht in lateinischer Sprache.

 

Lateinisch war z. B. "Dominus vobiscum  - Et cum spiritu tuo" usw.

 

Aber NIE UND NIMMER  die Lesung des Evangeliums.

 

-----------------------------

 

Jetzt musst du mir nur noch erzählen, dass in eurer Kirche der Pfarrer stets lateinisch gepredigt hat, so wie sich das manche Protestanten so vorstellen, wie es in der RKK so  zugehen täte ....

 

Ich bin nur ein Weniges älter als 50 Jahre und habe de facto bewusst keine Messe in Latein mehr erlebt, da meine Eltern in deutschsprachige Gottesdienste gingen, sobald diese angeboten wurden.

 

Aber meine Erfahrungen sind nicht die Erfahrungen der Mehrheit, speziell in den Jahrhunderten davor, die du vermutlich nicht gemacht haben dürftest.

 

Deshalb bleibt nichts anderes übrig, als geschichtliche Quellen zu befragen, und diese besagen: Es gab im 20. Jahrh. eine liturgische Bewegung, die teilweise über die Betsingmessen eine "muttersprachliche Messe" ermöglichten, nach der damaligen Leseordnung (siehe oben).

 

Die Konsequenz biblischer Lesungen in Muttersprache seit dem Konzil ist dagegen etwas, das die Kirche, IMHO, durchaus verändert hat.

 

Die ältesten Schriften des AT, Amos und Hosea, fanden Beachtung und beeinflussten mit ihrer Sozialkritik die Theologie der Befreiung, die, trotz aller Restriktionen, unterschwellig das Handeln weiter Teile in der Kirche bestimmt.

 

Das Wort Gottes wurde hörbar durch die Reform des Konzils und damit wurde die Kompetenz der Hörenden gestärkt. Die Bibel ist kein Buch mit sieben Siegeln mehr und der stete Tropfen höhlt den Stein.

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Long John Silver
vor 17 Stunden schrieb Rotgold:

Verbessert das Lesen in der Bibel den Charakter?

 

 

Das soll keine Provokation sein, sondern eine ganz ernst gemeinte Frage.

Diese Frage habe ich mir  selbst schon ab und zu gestellt, wenn Leute, die ständig  die Bibel zitieren,  im übrigen mit großer und ausgesuchter Gehässigkeit gegen ihre Mitmenschen vorgehen.

Wie kann das sein?
Haben diese Leute denn so gar nichts aus der Bibel gelernt?

Wie gesagt, es ist eine ernsthafte Frage.
Und  ich habe jetzt keine bestimmten Namen im Blick, sondern stelle diese Frage ganz allgemein.

 

Die Frage ist sinnlos, da nicht alle Leute, welche regelmaessig in der Bibel lesen, diese auch regelmaessig zitieren und schon gart t in ihrer Gesamtheit gehaessig gegen amdere Menschen vorgehen. Es gibt keinen Zusammenhang zwischen dem Lesen der Bibel und dem Zitieren der Bibel und dem, was jemand daraus macht, wenn er sie liest oder zitiert. Und auf solche kuenstlich erzeugten angeblichen "Tatsachen" kann es auch keine vernuenftigen Antworten geben, also kann man das ganze vergessen. 

 

Ich kenne jemanden allerdings, der regelmaessig die Werbeprprospekte mit den Sonderangeboten liest und mir daraus zitiert :-))  Einen Rueckschluss auf seinen Charakter wage ich nicht zu tun, weil ich davon profitiere.

 

 

 

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Rotgold
vor 26 Minuten schrieb Long John Silver:

 

Die Frage ist sinnlos,

 

 

Nein.

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Long John Silver
vor 25 Minuten schrieb Rotgold:

 

Nein.

 

Dann solltest du sie auch selbst schluessig beantworten koennen. 

 

Fundierte Vorschlaege deinerseits? 

 

PS: Ich persoenlich rede nicht ueber gesichtslose Gruppen wie "diese Leute ..." Das ist fuer mich keine Basis in einer Diskussion. 

 

 

 

 

Edited by Long John Silver

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Flo77
vor 10 Stunden schrieb Rotgold:

Ich bin einiges älter als 50 Jahre.

 

Und in UNSERER KIRCHE wurde das Evangelium  stets in deutscher Sprache vorgelesen und nicht in lateinischer Sprache.

 

Lateinisch war z. B. "Dominus vobiscum  - Et cum spiritu tuo" usw.

 

Aber NIE UND NIMMER  die Lesung des Evangeliums.

 

Mit Verlaub, aber das heißt nun nur, daß Du anscheinend zwischen 1959 und 1969 geboren bist - ob sich ein damaliger Grundschüler (und älter kannst Du zur Zeit der Liturgiereform nicht gewesen sein) allerdings an solche Details noch sicher erinnert...

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