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mn1217

Männer und Frauen und alles dazwischen

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Higgs Boson
vor 7 Minuten schrieb Ennasus:
  • Im Übrigen geht es auch mir nicht darum, dass überall gleich viele Männer und Frauen drin sind (und sich die Frauen womöglich als die besseren Männer gebärden müssen ), sondern darum, dass jede und jeder die gleichen Möglichkeiten hat, das zu tun, was ihn erfüllt und wo er seinen Platz sieht.

 

Die gleichen Möglichkeiten haben alle. Außer Männer, die können immer noch keine Kinder kriegen. (Außer sie waren vorher eine Frau und so...)

 

Ausnahme katholische Kirche. Da haben Frauen nicht alle Möglichkeiten, ist aber jetzt irgendwie nicht so mein Thema.

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Long John Silver
vor 15 Minuten schrieb duesi:

Das ist der Vorteil, wenn jemand in den USA in einer etwas kleineren Stadt mit viel Lebensraum lebt. Da gibt es halt die dralle Wirtstochter vom Gasthof, die äußerst willig ist. 

 

Du verwechselst da was - das ist die dralle blonde frustrierte Kellnerin mit dem Speck und Fruehstuecksei, mit viel Zwiebeln und dem heraus wachsenden Haaransatz.  Oder ist das ein anderer Film? Und hat die nicht meistens auch noch ein Kind, das entweder dick, gestoert oder beisswuetig ist? Nein, das ist auch wieder ein anderer Film .. 

 

 

 

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duesi
vor 12 Minuten schrieb Ennasus:

Für mich ist das eine einzige Ansammlung von Klischees.
In der Arbeit mit Menschen mit Behinderung kommt man zum Glück weg vom Konzept des "Schützlings"  - dass es derart pauschal auf Frauen angewandt wird, habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Merkst du eigentlich nicht, was für eine seltsame Arroganz hinter deinem Ansatz steckt?

  • Es fängt an mit "Und in so einer Zeit müssen Frauen auch in ihrer Mitsprache und in ihrer Gleichstellung gefördert werden." Ja, was denn? Männer entscheiden sich in Zeiten, in denen sie sonst nichts Wichtiges zu tun haben, gnädig ein bisschen, ihre Frauen, die armen Hascherln, die selbst gar nicht wissen, was gut für sie ist, in Mitsprache und Gleichberechtigung zu fördern? Vielen herzlichen Dank aber auch!

Frauen müssen nicht in der Mitsprache und Gleichstellung gefördert werden, weil Männer sich "gnädigerweise dazu entschließen". Das ist eine Nuance, die du mir unterstellst, die sich aber in meinen Worten nicht wiederfindet. Sondern Frauen müssen in ihrer Mitsprache und Gleichstellung gefördert werden, weil sie selbst es in unserer Gesellschaft einfordern, was sie früher oft gar nicht angestrebt haben.

vor 15 Minuten schrieb Ennasus:
  • "Nur hat das meiner Meinung nach wenig damit zu tun, was gerecht und was ungerecht sei." Da gebe ich dir Recht - ich wüsste nicht, was das mit Gerechtigkeit zu tun hätte.
    Gerecht wäre, wenn ganz selbstverständlich und zu jeder Zeit und unter allen Bedingungen Frauen und Männer gleichberechtigt wären und mit derselben Selbstverständlichkeit bei allem mitsprechen könnten. Gerecht wäre es, wenn das Mitspracherecht nicht vom Geschlecht, sondern von der Kompetenz und dem individuellen Interesses und Engagement für eine Sache abhinge.

Volle Zustimmung. Das ist das Ideal, das ich auch für erstrebenswert halte. "Individuelles Interesse und Engagement" unterscheidet sich aber in friedlichen Wohlstandsgesellschaften von kriegerischen Mangelgesellschaften. Frauen überlassen in kriegerischen Mangelgesellschaften oft gerne den Männern die Leitung, um sich selbst mehr der Erziehung von Kindern widmen zu können. In friedlichen Wohlstandsgesellschaften haben sie mehr Interesse an Leitungsaufgaben. Und das steht ihnen dann auch zu.

vor 19 Minuten schrieb Ennasus:
  • "Es gibt den Spruch "happy wife - happy life". Und der hat sich in meiner Erfahrung meistens bewahrheitet." *großeAugenmach*- Ich weiß nicht, was du für Erfahrungen gemacht hast - ich kenne es mindestens genau so oft umgekehrt, dass Frauen sich im Bemühen aufreiben, es ihren Männern recht zu machen.
    In beiden Fällen bin ich aber sicher, dass es weniger eine Frage des Geschlechts ist, wer sich für wessen Wohlergehen zuständig fühlt, sondern eine Frage der Sozialisation und der Erziehung. Wer früh den Auftrag mitbekommen hat, dafür zu sorgen, dass der Vater bzw. die Mutter nicht aus der Balance gerät, wird das vermutlich auch auf seine späteren Beziehungen übertragen.
    Mit speziellen Bedürfnissen von Frauen hat das aber definitiv nichts zu tun.
  • "Wenn die Frauen in ihren Bedürfnissen zufriedengestellt sind, haben Männer meistens auch etwas davon." Womit wir bei dem wären, was ich vorher schon geschrieben habe: Es geht in deinem Denken es nicht darum, die Bedürfnisse der Frauen zufrieden zu stellen, sondern letztlich um deine eigenen Bedürfnisse.

Klar verbirgt sich hinter dem Engagement für die Interessen der Frauen ein eigenes Bedürfnis. Vollständigen Altruismus gibt es in dieser Welt nicht. Dennoch gibt es einen Haufen großzügiger Männer, die für Frauenhäuser spenden. Aber keine großzügigen Frauen, die für Männerhäuser spenden.

 

vor 23 Minuten schrieb Ennasus:
  • "Das Streben dahin, Männer und Frauen und alles dazwischen auf allen Ebenen gleich zu behandeln, negiert die einfache Tatsache, dass Männer und Frauen grundlegend unterschiedliche Bedürfnisse haben. Für die meisten Männer - mich eingeschlossen - ist es viel erstrebenswerter, für eine Frau sein Leben zu lassen und ihr Herz zu erobern als ein friedliches Leben in Sicherheit, bei dem ich aber von Frauen bestenfalls als Randnotiz zur Kenntnis genommen werde. Für die meisten Frauen ist das Bedürfnis nach Sicherheit und Frieden aber viel größer als das Bedürfnis danach, das Herz eines Mannes zu gewinnen und zu erobern." Wie gesagt, Klischees pur. Die Männer, die ich kenne, wollen nicht für eine Frau ihr Leben lassen, und auch nicht ihr Herz erobern, sondern sie wollen Beziehung leben. Beziehung, in denen jeder der beiden in seiner Individualität und Kostbarkeit gesehen wird und sein darf und geliebt wird. Ich kenne auch keine Frauen, deren oberstes Bedürfnis das Bedürfnis nach Sicherheit ist. Allerdings haben sie auch nicht das Bedürfnis, das Herz eines Mannes zu gewinnen und zu erobern (was für eine martialische Sprache!), sondern sie wollen geliebt werden und Liebe schenken.
  • "Für die meisten Männer - mich eingeschlossen - ist es viel erstrebenswerter, für eine Frau sein Leben zu lassen und ihr Herz zu erobern als ein friedliches Leben in Sicherheit, bei dem ich aber von Frauen bestenfalls als Randnotiz zur Kenntnis genommen werde." Ganz ehrlich - ein Rat: Um eine Frau, die dich darum von einer Randnotiz zu etwas Wichtigem in ihrem Leben macht, weil du bereit bist, dein Leben für sie zu lassen, würde ich einen weiten Bogen machen. Der geht es nicht um dich!

Es geht um Tendenzen und die Frage, warum sich Männer oder Frauen verlieben. Wer einmal verliebt ist, der möchte Beziehung leben, geliebt werden und Liebe schenken. Aber Männer und Frauen verlieben sich TENDENZIELL völlig unterschiedlich. Wem es geschenkt ist, sich einmal glücklich verliebt zu haben und eine dauerhafte glückliche Beziehung zu leben, den jucken solche Fragen nicht. Aber unsere Gesellschaft entwickelt sich zunehmend zu einer Gesellschaft, in der Zerbrüche an der Tagesordnung sind. Und damit wird die Frage, wie ein Mensch die Zuneigung eines anderen gewinnen kann, immer wichtiger. Es bringt also niemandem etwas, dies zu einem völligen Geheimnis zu verklären, das einfach so passiert und für jedermann undurchschaubar ist.

vor 32 Minuten schrieb Ennasus:
  • "Wenn wir also die vollständige Gleichstellung von Männern und Frauen in allen Berufssparten hätten, hätten wir deswegen noch lange keine bessere Gesellschaft." Das weiß ich noch nicht. Wir haben diese Gesellschaft nicht. Im Übrigen geht es auch mir nicht darum, dass überall gleich viele Männer und Frauen drin sind (und sich die Frauen womöglich als die besseren Männer gebärden müssen ), sondern darum, dass jede und jeder die gleichen Möglichkeiten hat, das zu tun, was ihn erfüllt und wo er seinen Platz sieht.
  • "Die Männer werden weiter danach streben, die Frauen noch glücklicher zu machen als sie ohnehin schon sind und die Herzen der Frauen zu erobern. Und die Frauen werden weiterhin die Liebe der Männer nur erwidern, wenn dies den Männern auch gelingt." *kopfschüttel* Ich glaube, du wärst für zukünftige Beziehungen gut beraten, solche Klischees und Schubladen hinter dir zu lassen und dich voll Interesse und Liebhaben auf den einzelnen Menschen einzulassen, der dein Gegenüber ist.

Dass jeder die gleichen Möglichkeiten bekommen soll, das zu tun, was ihn oder sie erfüllt, dem stimme ich zu.

 

Klar kannst du fordern, dass ich Klischees und Schubladen hinter mir lasse und alles als undurchschaubares Geheimnis betrachte. Und im alltäglichen Umgang mit Menschen ist das konkrete Zuwenden zu einer Person erheblich wichtiger als diese Tendenzen statistisch zu durchschauen. Ich habe früher die gleichen Ideale gehabt wie du, dass ich jedem, ob Mann oder Frau, völlig unvoreingenommen gegenübertreten wollte. Aber in meinem Erleben bin ich furchtbar auf die Nase gefallen und diese Klischees und Schubladen haben sich mir immer und immer wieder förmlich aufgedrängt. Wenn ich einen Sohn hätte und er würde anfangen, sich für Mädchen zu interessieren, würde ich ihm den Rat geben, wenn er eine Langzeitbeziehung anstrebt, dafür zu sorgen, dass er was auf die Reihe kriegt, beruflich was erreicht und einer Frau etwas bieten kann. Außerdem sollte er dafür sorgen, dass er gesellschaftlichen Einfluss bekommt. Wenn ich eine Tochter hätte und sie würde anfangen, sich für Jungs zu interessieren, würde ich ihr raten, einfühlsam und häuslich zu werden und sich um ihr Äußeres zu kümmern, wenn sie eine Langzeitbeziehung anstrebt. Ich weiß, damit befördere ich Klischees. Und möglicherweise wird eine Tochter auch als Karrierefrau einen guten Fang machen. Und möglicherweise wird ein Sohn auch mit weniger Geld und Einfluss eine glückliche Beziehung Zustandebringen. Aber tendenziell sind Männer mit Status und Geld in Beziehungen erfolgreicher. Und tendenziell sind häusliche einfühlsame Frauen in Beziehungen erfolgreicher. Das sind Erfahrungswerte, die sich immer und immer wieder bestätigen. Auch wenn man dies noch so leugnet und als Klischees abtut, bestätigt die Erfahrung diese Klischees leider immer und immer wieder - völlig unabhängig davon, wie Menschen sozialisiert und erzogen werden.

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duesi
vor 55 Minuten schrieb Ennasus:


Sag mal, meinst du das wirklich ernst? Ich finde dein Männerbild genauso erschreckend (und leider ganz und gar nicht romantisch) wie dein Frauenbild.

Ich habe extreme Negativbeispiele gebracht, welche Formen der männliche Wunsch, Frauen zu imponieren, annehmen kann. Natürlich ist das erschreckend. Deswegen müssen Männer positive Beispiele bekommen, wie sie Frauen imponieren können, damit solche Verirrungen nicht auftreten.

 

Es ist auch nicht romantisch, dass zwei Schimpansenstämme sich über 8 Jahre (!) gegenseitig bekriegt haben und der eine Schimpansenstamm gezielt die Männchen des anderen Schimpansenstamms getötet hat. Mit dem Endergebnis, das die Männchen eines der beiden Schimpansenstämme nachher vollständig getötet waren. Und die Weibchen von beiden Stämmen von den Männchen des siegreichen Stammes übernommen worden sind. Klar kannst du solche Spielarten der Natur einfach ignorieren und so tun, als ginge uns das alles nichts an. Aber spätestens in der Pubertät, wenn ein Großteil der Jungs die Erfahrung macht, dass sie ohne Imponiergehabe bei den Mädels nicht landen können und in der ein Großteil der Mädchen damit anfängt mit dem Imponiergehabe der Jungs zu kokettieren, spätestens dann helfen alle Ideale von abgelegtem Schubladendenken und Freimachen von Klischees nichts mehr. Dann brechen die alten Klischees immer wieder durch. Und je höher die Ideale sind, die ein Mensch dann hat, sich nicht von solchem Schubladendenken beeinflussen zu lassen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Mensch beziehungsmäßig nie etwas auf die Reihe bekommt.

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Long John Silver
vor 8 Minuten schrieb duesi:

. Aber spätestens in der Pubertät, wenn ein Großteil der Jungs die Erfahrung macht, dass sie ohne Imponiergehabe bei den Mädels nicht landen können und in der ein Großteil der Mädchen damit anfängt mit dem Imponiergehabe der Jungs zu kokettieren, spätestens dann helfen alle Ideale von abgelegtem Schubladendenken und Freimachen von Klischees nichts mehr. Dann brechen die alten Klischees immer wieder durch.

 

Meine guete, mit diesen Dingen verbringe ich den Grossteil meiner Zeit, in meiner Beruf mit Pubertierenden Schuelern in den Kursen. 

Das kennt jeder, der mal jung war, das kennt jeder, der pubertierende Kinder hat, das kennt jeder, der mit Pubertierenden zu tun hat. 


Wieso verkaufst du uns diese olle Kamelle jetzt als Erkenntnis von irgendwas?

 

(Wir haben extra Kurse eingerichtet geschlechter getrennt, damit die Pubertierenden mal ein bisschen von dieser Schiene runterkommen und sich besser konzentrieren koennen). 


So ist halt das Verhaeltnis der Geschlechter, ein  immerwaehrendes Spannungsfeld zwischen Kokettieren, Flirten und Erotik. Basta. 

 

Was soll das aufgeblasene Geschwurbel ueber diese schlichte Tatsache, die  die Welt seit Jahrtausenden bestimmt?  

 

Keine Ahnung, in welcher Welt du lebst, dass du daraus einen solchen Bohei machst. 

 

 

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duesi
vor 2 Minuten schrieb Long John Silver:

 

Meine guete, mit diesen Dingen verbringe ich den Grossteil meiner Zeit, in meiner Beruf mit Pubertierenden Schuelern in den Kursen. 

Das kennt jeder, der mal jung war, das kennt jeder, der pubertierende Kinder hat, das kennt jeder, der mit Pubertierenden zu tun hat. 


Wieso verkaufst du uns diese olle Kamelle jetzt als Erkenntnis von irgendwas?

 

(Wir haben extra Kurse eingerichtet geschlechter getrennt, damit die Pubertierenden mal ein bisschen von dieser Schiene runterkommen und sich besser konzentrieren koennen). 


So ist halt das Verhaeltnis der Geschlechter, ein  immerwaehrendes Spannungsfeld zwischen Kokettieren, Flirten und Erotik. Basta. 

 

Was soll das aufgeblasene Geschwurbel ueber diese schlichte Tatsache, die  die Welt seit Jahrtausenden bestimmt?  

 

Keine Ahnung, in welcher Welt du lebst, dass du daraus einen solchen Bohei machst. 

 

 

Dieses immerwährende Spannungsfeld zwischen Kokettieren, Flirten und Erotik ist eine wesentliche Triebfeder menschlichen Handelns. Rein darum geht es mir. Und das zu ignorieren, um irgendeine Form von Geschlechtergerechtigkeit herzustellen (was ja das Ausgangsthema des Threads war), ist meiner Meinung nach von vornherein zum Scheitern verurteilt. Ich bin für mehr Frauen in Chefetagen. Aber nicht, weil es gerechter wäre. Sondern weil sich viele Frauen dies wünschen und weil viele Frauen kompetent dafür sind. Auch die berufliche Orientierung und das Streben nach mehr Gehalt und nach Führungspositionen werden von diesem Spannungsfeld zwischen Flirten, Kokettieren und Erotik bestimmt. Und da haben Frauen nun mal völlig andere Grundmotive als Männer.

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Higgs Boson
vor 5 Minuten schrieb duesi:

Ich bin für mehr Frauen in Chefetagen. Aber nicht, weil es gerechter wäre. Sondern weil sich viele Frauen dies wünschen und weil viele Frauen kompetent dafür sind. Auch die berufliche Orientierung und das Streben nach mehr Gehalt und nach Führungspositionen werden von diesem Spannungsfeld zwischen Flirten, Kokettieren und Erotik bestimmt. Und da haben Frauen nun mal völlig andere Grundmotive als Männer.

 

Wer mit den Haien schwimmen möchte, darf kein Goldfisch sein.

Weibliche Haie kommen sehr wohl in den Chefetagen an.

 

Aber die Goldfische sollen nicht meinen, sie kriegen einen Goldfischbonus.

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Long John Silver

Mir sind Frauen in Chefetagen eigentlich egal, aber was ich interessant finde, ist dieser bestimmte Dress-Code fuer Frauen in diesen Jobs. Sieht echt sexy aus bei manchen. 

 

Okay, das ist jetzt auch wieder was anderes ... 

 

 

Edited by Long John Silver

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duesi
vor 3 Minuten schrieb Higgs Boson:

 

Wer mit den Haien schwimmen möchte, darf kein Goldfisch sein.

Weibliche Haie kommen sehr wohl in den Chefetagen an.

 

Aber die Goldfische sollen nicht meinen, sie kriegen einen Goldfischbonus.

Wenn ich dazu was persönliches erzählen darf. Meine Oma war ein solcher Haifisch. Absolut streng und prinzipientreu, ohne sich darum zu scheren, was andere von ihr halten. Sie hat ihre Prinzipien immer vertreten. Auf der anderen Seite wusste man bei ihr immer, wo man dran ist. Ich habe ihr schon als Kind mehr vertraut als meiner eigenen Mutter, weil sie soviel Stärke ausgestrahlt hat. Obwohl sie nur vier Schulklassen beendet hat und nicht besonders gebildet war. Mit 12 Jahren wurde sie in die russische Arbeitsarmee entführt und war schon als Kind eine Art Abteilungsleiterin, die zuständig für Stukaturarbeiten war und ältere Frauen unter sich angeführt hat. Als mal bei uns im Haus Handwerker waren, die den Innenputz neu machen sollten, hat sie ihnen gezeigt und gesagt, wie sie ihre Arbeit machen sollen, so dass sogar der Meister über ihre Kompetenz gestaunt hat. Ich hätte sie sofort als Bundeskanzlerin vorgeschlagen, wenn ich was zu sagen hätte. Meine Mutter war viel feinfühliger und mit Sicherheit die viel bessere Mutter als meine Großmutter. Weil sie einfach ein viel besseres Gespür dafür hatte, wie es anderen Leuten geht und sie darauf auch viel mehr Rücksicht genommen hat. Aber meine Großmutter würde ich als Chefin im Betrieb respektieren. Bei meiner Mutter hätte ich sehr wahrscheinlich Probleme.

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gouvernante
vor 3 Stunden schrieb duesi:

Wenn es Mangel und Gefahr gibt, geben die Frauen die Führung an die Männer ab.

Von wegen. Jeder Krieg zeigt Dir an der "Heimatfront" den ganz genau umgekehrten Effekt.

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mn1217
vor 3 Stunden schrieb Higgs Boson:

 

Ist es besser für die Frau, sich und ihre Familie selbst zu versorgen, oder ist es besser einen Partner zu haben, der sich darum kümmert und der Frau den Rücken freihält?

Beides gut.  Ist es besser für einen Mann,für sich selbst und seine Familie zu sorgen oder bessere,eine Partnerin zu haben,dir sich kümmert und ihm den Rücken frei hält?

Wie ist es mit Mann und Mann und Frau und Frau? 

 

 

Es ist auch gut für einen Menschen,wenn er arbeitet und keine Kinder hat.

 

Es ist gut,eine Wahl zu haben.

 

Für Kinder ist es mMn am Besten,wenn sie gleicherweise mit Männen und Frauen in den Kontakt kommen.

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mn1217
vor 3 Stunden schrieb duesi:

Matriarchate haben sich vor allem in Friedenszeiten herausgebildet, Patriarchate vor allem in kriegerischen Zeiten. Ich weiß, dass es in der Argumentation immer umgedreht wird, so als hätten die Matriarchate für friedlicheres Zusammenleben gesorgt und die Patriarchate Kriege begünstigt. Aber ich denke, dass das Thema grundlegender ist. Wenn es keine Versorgungsengpässe und Gefahren gibt, streben die Frauen nach der Führung. Wenn es Mangel und Gefahr gibt, geben die Frauen die Führung an die Männer ab.

Glaube ich nicht. Allerdings führen Frauen anders  und Männern fällt das nicht auf.

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Higgs Boson
vor 5 Minuten schrieb mn1217:

Beides gut.  Ist es besser für einen Mann,für sich selbst und seine Familie zu sorgen oder bessere,eine Partnerin zu haben,dir sich kümmert und ihm den Rücken frei hält? 

Wie ist es mit Mann und Mann und Frau und Frau?

 

Wenn der Mann zuhause bleibt und für die Kinder da ist, dann ist es besser, er hat eine gut verdienende Frau, denn die Tatsache, dass er das tut, wird ihm jeder zukünftige Chef in der Regel verübeln. Andersherum können Frauen nach den Kindern leichter wieder in ihren Beruf einsteigen. Das ist immer noch so, das wird auch noch so bleiben. Da können wir wollen was wir wollen.

 

Bei Mann-Mann oder Frau-Frau empfehle ich mal wieder Schnick-Schnack-Schnuck.

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mn1217
vor einer Stunde schrieb duesi:

Ich habe extreme Negativbeispiele gebracht, welche Formen der männliche Wunsch, Frauen zu imponieren, annehmen kann. Natürlich ist das erschreckend. Deswegen müssen Männer positive Beispiele bekommen, wie sie Frauen imponieren können, damit solche Verirrungen nicht auftreten.

 

Es ist auch nicht romantisch, dass zwei Schimpansenstämme sich über 8 Jahre (!) gegenseitig bekriegt haben und der eine Schimpansenstamm gezielt die Männchen des anderen Schimpansenstamms getötet hat. Mit dem Endergebnis, das die Männchen eines der beiden Schimpansenstämme nachher vollständig getötet waren. Und die Weibchen von beiden Stämmen von den Männchen des siegreichen Stammes übernommen worden sind. Klar kannst du solche Spielarten der Natur einfach ignorieren und so tun, als ginge uns das alles nichts an. Aber spätestens in der Pubertät, wenn ein Großteil der Jungs die Erfahrung macht, dass sie ohne Imponiergehabe bei den Mädels nicht landen können und in der ein Großteil der Mädchen damit anfängt mit dem Imponiergehabe der Jungs zu kokettieren, spätestens dann helfen alle Ideale von abgelegtem Schubladendenken und Freimachen von Klischees nichts mehr. Dann brechen die alten Klischees immer wieder durch. Und je höher die Ideale sind, die ein Mensch dann hat, sich nicht von solchem Schubladendenken beeinflussen zu lassen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Mensch beziehungsmäßig nie etwas auf die Reihe bekommt.

Wir sind Menschen und können nachdenken.

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mn1217
vor 34 Minuten schrieb Higgs Boson:

 

Wer mit den Haien schwimmen möchte, darf kein Goldfisch sein.

Weibliche Haie kommen sehr wohl in den Chefetagen an.

 

Aber die Goldfische sollen nicht meinen, sie kriegen einen Goldfischbonus.

Aber männliche Goldfische sind okay,weil es Männer sind?

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duesi
vor 15 Minuten schrieb gouvernante:

Von wegen. Jeder Krieg zeigt Dir an der "Heimatfront" den ganz genau umgekehrten Effekt.

Ja, wenn die Männer daheim fehlen, müssen die Frauen daheim übernehmen. Mir wäre aber neu, dass die Frauen im Krieg danach gestrebt hätten, an den Geschehnissen an der Front mitreden zu dürfen. Das haben sie gerne den Männern überlassen. Ein älterer mittlerweile verstorbener Nachbar erlebte das Ende des Krieges als Jugendlicher. Er erzählte mir, dass sehr viele Frauen ihn damals derart offensiv zu amurösen Abenteuern eingeladen hätten, dass er sich gar nicht dagegen wehren konnte, weil die Männer einfach gefehlt hätten. 

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mn1217
vor 8 Minuten schrieb Higgs Boson:

 

Wenn der Mann zuhause bleibt und für die Kinder da ist, dann ist es besser, er hat eine gut verdienende Frau, denn die Tatsache, dass er das tut, wird ihm jeder zukünftige Chef in der Regel verübeln. Andersherum können Frauen nach den Kindern leichter wieder in ihren Beruf einsteigen. Das ist immer noch so, das wird auch noch so bleiben. Da können wir wollen was wir wollen.

 

Bei Mann-Mann oder Frau-Frau empfehle ich mal wieder Schnick-Schnack-Schnuck.

Wobei sich im Arbeitsleben Gott sei Dank etwas ändert. Männer können Erziehungszeit nehmen und in den Beruf zurückkehren,teilweise genauso ( un) problematisch wie Frauen.

Es gibt Recht viele Teilzeitmodelle.

Klär,es Kontakt den Chef\ die Firmenpolitik an,aber es tut sich was.

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mn1217

Ob Mädchen oder Jungen,ich würde ihnen raten,sie selbst zu sein ( das erst Mal rauszufinden). Zu machen,was sie gut können. Ihre Kompetenzen,ob nun sozial oder technisch oder wie auch immer einzusetzen. Und dann werden sie hoffentlich um ihrer selbst Willen geliebt. 

Kinder bekommen ist auch nur EINE Option. Wer das nicht will oder kann,ist nicht weniger ( liebens) wert.

Auch alleine leben ist okay.

 

Edited by mn1217

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duesi
vor 7 Minuten schrieb mn1217:

Aber männliche Goldfische sind okay,weil es Männer sind?

Natürlich ist das okay. Aber wenn der männliche Goldfisch keine Goldfischdame abkriegt, weil die weiblichen Fische alle auf die männlichen Haie stehen, dann muss sich der Goldfisch mit seinem Single-Dasein zufrieden geben. Oder über sich hinauswachsen und versuchen, zum Haifisch zu werden.

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duesi
vor 19 Minuten schrieb mn1217:

Wir sind Menschen und können nachdenken.

Ja, gerade weil wir als Menschen nachdenken können, können viele durch ihr Nachdenken, wenn sie nicht ganz blind für die Realität sind, feststellen, dass die alten Klischees einen wahren Kern haben und nicht aus dem Nirgendwo entstanden sind.

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mn1217
vor 4 Minuten schrieb duesi:

Ja, gerade weil wir als Menschen nachdenken können, können viele durch ihr Nachdenken, wenn sie nicht ganz blind für die Realität sind, feststellen, dass die alten Klischees einen wahren Kern haben und nicht aus dem Nirgendwo entstanden sind.

Ja, natürlich.

Aber es heisst nicht,dass alles starr ist. Im Gegenteil,vieles ändert sich.

Und es war auch und gerade in früheren Kulturen so, dass Frauen sich sehr aktiv an der Versorgung der Familie und andere ( Feld) Arbeit beteiligt haben,genau wie Männer.

Was stimmt ist,dass meistens Männer Kriege führen. Sie sind physisch stärker und haben andere Hormone. Frauen und Männer bieten Unterschiedliches.

Aber gleich wertiges. Und Bede werden für die Gesellschaft benötigt. Am besten jeweils Anden Platz,,den sie am besten ausfüllen. Und dass ziemlich unabhängig vom Geschlecht,es ist eher eine Frage von Talent und Charakter.

 

 

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Moriz
vor 34 Minuten schrieb mn1217:

      

vor einer Stunde schrieb Higgs Boson:

 

Wer mit den Haien schwimmen möchte, darf kein Goldfisch sein.

Weibliche Haie kommen sehr wohl in den Chefetagen an.

 

Aber die Goldfische sollen nicht meinen, sie kriegen einen Goldfischbonus.

Aber männliche Goldfische sind okay,weil es Männer sind?

In den Chefetagen gibt es keine Goldfische.

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Moriz
vor 5 Stunden schrieb duesi:

Ich denke, dass das Thema Gleichstellung (das was anderes ist als Gleichberechtigung)

Gleichberechtigung auf jeden Fall! 

Jeder sollte das aus seinem Leben machen können was ihm persönlich entspricht ohne dabei von sexistischen Rechtskonstrukten ausgebremst zu werden.

 

Gleichstellung ist Unsinn!

Jeder sollte das aus seinem Leben machen können was ihm persönlich entspricht ohne dabei von irgendwelchen Quoten ausgebremst zu werden.

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mn1217
vor 4 Minuten schrieb Moriz:

In den Chefetagen gibt es keine Goldfische.

Kommt auf die Chefetage an. Ich habe da durchaus schon Goldfische erlebt.

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laura
vor 1 Minute schrieb Moriz:

Gleichberechtigung auf jeden Fall! 

Jeder sollte das aus seinem Leben machen können was ihm persönlich entspricht ohne dabei von sexistischen Rechtskonstrukten ausgebremst zu werden.

 

Gleichstellung ist Unsinn!

Jeder sollte das aus seinem Leben machen können was ihm persönlich entspricht ohne dabei von irgendwelchen Quoten ausgebremst zu werden.

 

Die Frage ist aber, ob Quoten nicht manchmal nötig sind, um die Gleichberechtigung zu ermöglichen.

Oder andersrum gefragt: Warum sollte eine Firma, eine 30-jährige Frau einstellen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit bald wegen einer Schwangerschaft ausfällt, wenn sie auch einen Mann einstellen kann, bei dem sich die Investion in Fortbildungen etc. lohnt?

Da ist die Frauenquote sehr sinnvoll!

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