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Shubashi

Christentum - eine politische Religion?

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tribald
vor 17 Stunden schrieb Die Angelika:

@Mistah Kurtz:

inwieweit hast du Dorothee Sölle gelesen?

Diesen Satz "Gott ist tot" so völlig aus dem Kontext zu lösen, ist nicht in Ordnung, da Dorothee Sölle eben gerade nicht meint, dass es Gott gar nicht gibt. Vielmehr erklärte sie den Gott für tot, an den fromme Gläubige so gerne die Verantwortung für ihr Handeln abgeben. Sie hat also eigentlich nicht Gott, sondern ein Bild von Gott für tot erklärt.

Ich denke, dass man ihr grobes Unrecht tut, wenn man meint, sie sei eigentlich gar keine Christin mehr. Ihre politische Theologie verleitet zu dieser Einschätzung. Aber auch das da ist Dorothee Sölle:

 

Ich dein Baum
 

Du hast mich geträumt gott
wie ich den aufrechten gang übe
und niederknien lerne
schöner als ich jetzt bin
glücklicher als ich mich traue
freier als bei uns erlaubt
Hör nicht auf mich zu träumen gott
ich will nicht aufhören mich zu erinnern
dass ich dein baum bin
gepflanzt an den wasserbächen
des lebens

 

ein zutiefst demütiges Gebet......

Wenn ich sowas lese, bin ich heilfroh, dass ich nicht religiös bin. Da rollen sich mir sämtliche Zehennägel auf. Meine Herrn.....:blink::wacko:

 

echt etwas schockiert seiend...……..tribald

 

kann durchaus gelöscht werden....

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Long John Silver
vor 13 Stunden schrieb tribald:

Wenn ich sowas lese, bin ich heilfroh, dass ich nicht religiös bin. Da rollen sich mir sämtliche Zehennägel auf. Meine Herrn.....:blink::wacko:

 

echt etwas schockiert seiend...……..tribald

 

kann durchaus gelöscht werden....

 

Ich halte es immer fuer problematisch, wenn so persoenliche Gedanken und Gebete irgendwo gedruckt erscheinen. Es ist doch sehr intim, das ist auch der Grund, weshalb ich es nicht kritisiere, obwohl ich auch das Zehen-Aufroll-Symptom verspuere. 

 

Es ist einfach das, was es ist - das intime Gespraech einer Christin mit Gott auf ihrer ganz persoenlichen Ebene mit ihrer ganz persoenlichen Sprache und Bildern.  Und andere Christen muessen weder so beten wollen oder sollen noch diesselbe Ebene uebernehmen noch die Bilder. 

 

Und wird es als Gedicht genommen, ist es wie bei allen Gedichten - entweder die Lyrik eines Dichters liegt einem oder nicht. Da gibt es dann keinE Frage bei den Fans oder Nicht-Fans :-))

 

 

 

 

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LeoUrsa

 

 

vor 7 Stunden schrieb Long John Silver:

 

Ich halte es immer fuer problematisch, wenn so persoenliche Gedanken und Gebete irgendwo gedruckt erscheinen. Es ist doch sehr intim, das ist auch der Grund, weshalb ich es nicht kritisiere, obwohl ich auch das Zehen-Aufroll-Symptom verspuere.  

 

Es ist einfach das, was es ist - das intime Gespraech einer Christin mit Gott auf ihrer ganz persoenlichen Ebene mit ihrer ganz persoenlichen Sprache und Bildern.  Und andere Christen muessen weder so beten wollen oder sollen noch diesselbe Ebene uebernehmen noch die Bilder.  

 

Was war dann Zuteil die Psalmen? da sind zimlich  persoenliche Gebete zu GOTT da bei... das ist ein Teil warum die Psalmen als die Schule des Gebets genaht werden.

Und richiges Gebet ist ein sprache des Herzens, das sind nicht nur Gedanken, man ist mit den ganzen, was man ist, da bei. denn man weis ja, das GOTT weis, wer man ist.

Edited by LeoUrsa

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