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Mistah Kurtz

Corona-Special: in Deutschland, Europa und Global

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helmut
vor 6 Minuten schrieb Die Angelika:

 

 

Weißt du, ich denke, Menschen lassen es sich durchaus eine Weile gefallen, mit Versuch und Irrtum zu leben. Sie erwarten allerdings von einer Regierung, dass das nicht gefühlte Ewigkeiten so weitergeht und nach etlichen Monaten eben nicht mehr einfach mal was probiert wird, ohne dass dieses Probieren wenigstens in sich stimmig ist. Es wurde sinnlos mit Geld um sich geworfen und man scheint weiterhin auf der Stelle zu treten.

Das Problem liegt zu einem nicht geringen Anteil mMn auch daran, darin, dass die Versuchsanordnungen entweder einfach nur mies erklärt oder aber tatsächlich logisch nicht nachvollziehbar sind.

die vielen detailerklärungen führen bei vielen zu logischen widersprüchen. die  generelle aufgabe, wenig kontakte, keine intesiven kontakte, nur kurze kontakte, geschützte  nimmt kaum jemand als für sich gültig an (auf dieses, mein jetziges, kann es ja nun wirklich nicht ankommen).

was bleibt - harter lockdown.

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helmut
vor 8 Minuten schrieb Die Angelika:

 

Nur werden genau diese Kontakte von Infizierten nicht konsequent nachverfolgt, weil es selbst nach all den Monaten noch ein Ding der Unmöglichkeit zu sein scheint, Gesundheitsämter personell so auszustatten, dass die Mehrarbeit bewältigt werden kann.

Und da in Deutschland bekanntich er Amtsschimmel selbst in Krisenzeiten ungeniert wiehern darf (wieso hat der eigentlich keine infektionsschutzbedingten Auflagen erhalten?), kann da auch nichts geändert werden.

bei einer breiten, verteilten infektiosität ist ein nachverfolgen nicht mehr möglich. die quellen sind nicht mehr identifizierbar. das ausschwärmen der infektionen in die breite hätte verhindert werden müssen. ob das überhaupt gehen würde, unter welchen umständen, weiß ich nicht.

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Moriz
vor 14 Minuten schrieb Die Angelika:

Nur werden genau diese Kontakte von Infizierten nicht konsequent nachverfolgt, weil es selbst nach all den Monaten noch ein Ding der Unmöglichkeit zu sein scheint, Gesundheitsämter personell so auszustatten, dass die Mehrarbeit bewältigt werden kann.

Das war nicht mein Punkt. Was bringt es, über mangelnde Nachverfolgungsmöglichkeiten zu klagen, wenn diese prinzipiell nur sehr eingeschränkt möglich ist?

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Shubashi
vor 3 Stunden schrieb Moriz:

Das war nicht mein Punkt. Was bringt es, über mangelnde Nachverfolgungsmöglichkeiten zu klagen, wenn diese prinzipiell nur sehr eingeschränkt möglich ist?


Nachdem, was in letzter Zeit dazu v.a. Im Radio gehört habe, bringt die Kontaktverfolgung etwa 50% der Eindämmung, wenn die Seuche nicht in der Fläche außer Kontrolle geraten ist.

Also dient ein Lockdown mit Kontaktunterbrechung v.a. dazu die Seuche in der Fläche einzudämmen, damit danach mit geringeren Zahlen und identifizierbaren Hotspots die Bekämpfung wieder Land sieht und das Gesellschaftsleben in normaleren Bahnen verläuft.

 

Woher kommen Ansteckungen? Ich hatte von dem 1600-Seelen-Dorf berichtet. Der dortige Hausarzt leitete das gute erste Dutzend Fälle praktisch durchweg von Pendlern ab, die sich in der Großstadt auf der Arbeit (Großraumbüros etc) infiziert hatten.

 

Edited by Shubashi

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helmut
vor einer Stunde schrieb Shubashi:


.....

Also dient ein Lockdown mit Kontaktunterbrechung v.a. dazu die Seuche in der Fläche einzudämmen, damit danach mit geringeren Zahlen und identifizierbaren Hotspots die Bekämpfung wieder Land sieht und das Gesellschaftsleben in normaleren Bahnen verläuft.......

ist sie in der fläche, bleibt sie in der fläche. die suppe wird etwas dünner, weniger fettaugen. cluster sind und werden wohl  nicht mehr identifizierbar.

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phyllis
16 hours ago, Thofrock said:

Seltsam. Der schwedische Sonderweg, der ja nun inzwischen völlig in die Grütze gegangen ist, wurde hier monatelang gefeiert.

Wieso in die Grütze gegangen? Schweden liegt mit 63 Toten pro 100,000 Einwohner irgendwo im Mittelfeld, aber deutlich unter UK, Belgien, Italien, Frankreich, Spanien und Tschechien. Eher ein Indiz dass die Lockdowns unterm Strich nicht viel bringen, ausser man betriebt sie in seiner solchen Härte (wie Finnland oder Australien) dass die Kollateralschäden entsprechend ansteigen.

 

Interessant auch die Anzahl Intensiv-Stations-Betten pro 100,000 Einwohner. Habs für eine Analyse raussuchen müssen. Kanada liegt mit 13.5 Betten pro 100,000 Einwohner eher im unteren Mittelfeld. dh in Quebec bei ca. 10 Mio Einwohnern dürften etwa 1350 Betten zur Verfügung stehen. Schon hart wenn 500 davon nun von Covid-Patienten belegt werden. DE kommt auf 29 Betten, die USA sogar noch höher, aber dort liegt die Sterblichkeit an anderen Faktoren. F und I sind etwa auf unserem Level. Uk mit 6.6 Betten steht ganz schlecht da. Tja - jeder wusste dass die zweite Welle kommt, aber hat man was getan um diese Zahlen zu erhöhen? Ist doch einfacher mal wieder die Restaurants zu schliessen.

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Shubashi
vor 40 Minuten schrieb Die Angelika:


Dieser Mangel an Humor ist bedauerlich und definitiv nicht norddeutsch.

Meine Lieblingskonditorei hatte im Mai täuschend echt aussehende und dazu überaus leckere „Klorollenkuchen“.

Würde ich gerne wieder essen.

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helmut
vor 6 Stunden schrieb Moriz:

.....

Und sollten wirklich 10% Superspreader für 80% der Infektionen verantwortlich sein, dann heißt das im Umkehrschluß, daß mindestens vier von fünf Infizierten keinen anderen anstecken.....

es wird nicht sauber zwischen superspreader und superspreaderevent unterschieden.

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Shubashi
vor 2 Minuten schrieb phyllis:

Wieso in die Grütze gegangen? Schweden liegt mit 63 Toten pro 100,000 Einwohner irgendwo im Mittelfeld, aber deutlich unter UK, Belgien, Italien, Frankreich, Spanien und Tschechien. Eher ein Indiz dass die Lockdowns unterm Strich nicht viel bringen, ausser man betriebt sie in seiner solchen Härte (wie Finnland oder Australien) dass die Kollateralschäden entsprechend ansteigen.


Na ja, man findet sicher Staaten, die es deutlich schlechter machen, nur sticht Schweden in Skandinavien deutlich negativ hervor.

Und ökonomisch schneiden Norwegen und Finnland ebenfalls besser ab, wenn Schweden auch besser abschneidet als Südeuropa, Deutschland und Uk. D.h. dass es deutlich mehr Tote gegeben hat ist sicher, was man dafür bekommen hat, eher nicht.

https://www.washingtonpost.com/outlook/2020/10/20/sweden-economy-pandemic-strategy/

 

 

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phyllis
6 minutes ago, Shubashi said:


Na ja, man findet sicher Staaten, die es deutlich schlechter machen, nur sticht Schweden in Skandinavien deutlich negativ hervor.

Und ökonomisch schneiden Norwegen und Finnland ebenfalls besser ab, wenn Schweden auch besser abschneidet als Südeuropa, Deutschland und Uk. D.h. dass es deutlich mehr Tote gegeben hat ist sicher, was man dafür bekommen hat, eher nicht.

https://www.washingtonpost.com/outlook/2020/10/20/sweden-economy-pandemic-strategy/

Link ist hinter einer Bezahlschranke.

 

Ich hab Schweden nur mit anderen europäischen Ländern verglichen, solche mit Lockdowns. Das ist zulässig, zudem alle in der EU sind (gut einer ex-EU). Man hat eben nicht deutlich mehr Tote zu beklagen als diese genannten Länder. Zudem Finnland und Norwegen mw deutlich homogenere Bevölkerungen haben. Was da an die Wand gefahren worden sei (Thofrocks Aussage) müsste man also erst mal belegen.

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Moriz
vor 3 Stunden schrieb Shubashi:

Nachdem, was in letzter Zeit dazu v.a. Im Radio gehört habe, bringt die Kontaktverfolgung etwa 50% der Eindämmung, wenn die Seuche nicht in der Fläche außer Kontrolle geraten ist.

Wie soll das möglich sein, wenn man nicht mal die Hälfte der Infizierten kennt?

Was die Dunkelziffern angeht war die Seuche in der Fläche doch noch nie unter Kontrolle.

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rince

Kontaktverfolgung @Corona-Corona-Warnapp. Ja, ich habe sie. Und zwar für CH und D. Und beginnt das Problem: ich kann nur eine von beiden aktiv haben. Sehr intelligent wenn man im Grenzgebiet lebt...

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helmut
vor 4 Stunden schrieb phyllis:

Wieso in die Grütze gegangen? Schweden liegt mit 63 Toten pro 100,000 Einwohner irgendwo .....

D hat ein drittel

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Thofrock
vor 15 Stunden schrieb rince:

In der Schweiz gibt es kantonal (deutsch-Schweiz vs. französische Kantone) recht starke Unterschiede bei der Anzahl der Corona-Infektionen. Aber über mögliche Gründe und Ursachen darf nicht gesprochen oder diskutiert werden... denn:  «Solche Bemerkungen für Romands verletzend» so die Genfer Ständerätin Lisa Mazzone von den Grünen über die Coronagraben-Debatte. Ja ne, is klar... Generation Snowflakes - I feel offended...

 

 

Genauso war es ja mit dem Nazigold auch.

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helmut
vor 4 Stunden schrieb phyllis:

..... Was da an die Wand gefahren worden sei (Thofrocks Aussage) müsste man also erst mal belegen.

das dreifache nenne ich "an die wand gefahren".

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Thofrock
vor 4 Stunden schrieb phyllis:

Ich hab Schweden nur mit anderen europäischen Ländern verglichen, solche mit Lockdowns. Das ist zulässig, zudem alle in der EU sind (gut einer ex-EU). Man hat eben nicht deutlich mehr Tote zu beklagen als diese genannten Länder. Zudem Finnland und Norwegen mw deutlich homogenere Bevölkerungen haben. Was da an die Wand gefahren worden sei (Thofrocks Aussage) müsste man also erst mal belegen.

Diesen Vergleich haben wir hier ja seit April bis zum Erbrechen gehabt, weil Schweden immer als einziges Beispiel für Vernunft herhalten musste. Das war zwar völliger Blödsinn, denn erstens gab es in Schweden immer weitgehend die gleichen  Einschränkungen wie anderswo auch, und zweitens hat man in Schweden die Strategie ja längst geändert. 

 

Und gerade die Argumentation mit der homogeneren Bevölkerung hatte mich ja so amüsiert. Wenn man Schweden mit UK vergleicht, spielte das natürlich überhaupt keine Rolle. Aber bei einem Vergleich ausgerechnet mit Finnland muss man natürlich dringend auf deutliche Unterschiede hinweisen. 90% der Schweden leben ja bekanntlich in Ghettos, lassen sich wegen weitverbreiteten Analphabetismus nur ganz schwer schützen, und das Klima ist natürlich auch viel ungünstiger als nebenan in Finnland.

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Mistah Kurtz
vor 7 Stunden schrieb phyllis:

ausser man betriebt sie in seiner solchen Härte (wie Finnland...) dass die Kollateralschäden entsprechend ansteigen.

 

Du hast keine Ahnung, wovon Du da sprichst. Finnland verordnete zwar zu Beginn der Pandemie harte Maßnahmen und konnten so die Zahlen stark nach unten drücken. Aber als das endlich gelang, hat man im Sommer die Vorschriften umgewandelt in Empfehlungen. Heute genießen  die Finnen wesentlich mehr Freizügigkeit als beispielsweise die Schweden. Die sind ja mittlerweile, was die Verboten und vorgeschriebenen Maßnahmen anbelangt, ungefähr da, wo auch Deutschland ist: Kontakt nur mehr zu Menschen aus dem eigenen Haushalt, von Zuhause aus arbeiten, Verzicht auf öffentliche Verkehrsmittel, Obergrenze für Personenanzahl in Restaurants, maximal acht Menschen für öffentliche Zusammenkünfte und Veranstaltungen, das Stockholmer Freilichtmuseum Skansen schließt wegen der Coronavirus-Pandemie (erstmals in seiner 129-jährigen Geschichte), ab nächstem Freitag bleibt der Park im Stadtteil Djurgården bis auf Weiteres zu, die traditionellen Weihnachtsfeierlichkeiten werden eingestellt, auf lokaler Ebene Besuchsverbote in Altersheimen.

 

Ich könnte auch einfach den schwedischen Ministerpräsidenten Stefan Löfven zitieren, der in einer Fernsehansprache den Bürgern seines Landes mitteilte, man sei im Frühjahr zwar mit Ratschlägen und Empfehlungen weit gekommen, aber zu viele Menschen halten sich mittlerweile nicht mehr daran, daher brauche es nun Verbote um die Infektionen bzw. die Pandemie wieder in den Griff zu bekommen. 

 

Übrigens ist es nicht nur Finnland, dass wesentlich besser durch die Pandemie gekommen ist als Schweden. Das gilt für alle skandinavischen und baltischen Nachbarn. Gemessen an diesen ist die Bilanz Schwedens erst so recht schauderhaft: Norwegen 56 Tote / 1 Mill. EW, Estland 66, Finnland 68, Lettland 81, Dänemark 135, Litauen 143. Und Schweden, nun ja: 633, also mehr als das 10fach zu Norwegen, ca. das 10fache zu Estland und Finnland, das 7fache zu Estland, beinahe das 5fache zu Dänemark und Litauen. 

 

 

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helmut
vor 6 Stunden schrieb Mistah Kurtz:

 

......

Ich könnte auch einfach den schwedischen Ministerpräsidenten Stefan Löfven zitieren, der in einer Fernsehansprache den Bürgern seines Landes mitteilte, man sei im Frühjahr zwar mit Ratschlägen und Empfehlungen weit gekommen, .....

 

 

in welchen belangen kam man weit?

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Moriz
vor 6 Stunden schrieb Mistah Kurtz:

Ich könnte auch einfach den schwedischen Ministerpräsidenten Stefan Löfven zitieren, der in einer Fernsehansprache den Bürgern seines Landes mitteilte, man sei im Frühjahr zwar mit Ratschlägen und Empfehlungen weit gekommen, aber zu viele Menschen halten sich mittlerweile nicht mehr daran, daher brauche es nun Verbote um die Infektionen bzw. die Pandemie wieder in den Griff zu bekommen. 

Wenn die Einsicht abhanden gekommen ist, dann werden Verbote auch nicht mehr viel retten.

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Thofrock
vor 44 Minuten schrieb Moriz:

Wenn die Einsicht abhanden gekommen ist, dann werden Verbote auch nicht mehr viel retten.

Du meinst, wenn ab morgen in Schweden erstmals die Museen schließen, brechen die Leute dort ein?

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Aristippos
vor 23 Stunden schrieb Shubashi:

Da auch wieder meine Frage: auch die jetzigen Maßnahmen basieren auf Annahmen, z.B. der, dass ein halbherziger Lockdown von 4 Wochen ausreichend hilft.

Tat er nicht, weshalb man ihn wohl einfach um 3 Wochen verlängert? 
Für alle in der Gastro-Branche übrigens ein fast totaler Lockdown - können wir mit diesen Leuten also beliebig „experimentieren“, damit alle anderen möglichst keine Einschränkungen hinnehmen müssen?

Und wenn diese erneute Annahme leider wieder falsch ist, dann kommt der große Lockdown noch oben drauf?

Es geht nur noch darum, aus dieser Nummer nächsten Herbst mit der maximal möglichen Zahl von Wählerstimmen herauszukommen. Die Politiker müssen einerseits "Zeichen setzen", um den Teil der Wähler zu halten, die stärker geschützt werden wollen, dürfen aber andererseits durch diese Maßnahmen nicht zu viele andere vergrätzen.

 

Die Strategie im Moment scheint zu sein, die Gastronomie und die Kulturszene zur Wählerstimmen-"Bad Bank" zu machen. Wenn "etwas" getan werden muss, lässt man es an denen aus und lässt die anderen in Ruhe. Denn auch wenn man dem Gastwirt fünf Lockdowns überzieht statt nur einem, kann er nächstes Jahr nur einmal die AfD wählen (und nicht fünfmal). Die Kulturheinis sind noch viel dankbarere Opfer, die sind so links, dass da sowieso keine Gefahr droht.

 

Dass man dagegen von den Schulen und Kitas die Finger lassen muss, haben sie im Frühjahr gelernt. Das macht ganz viele ganz ganz böse. Deshalb werden die offen bleiben, egal was passiert. Ebenso der ÖPNV. Vielleicht wird noch eine weitere nicht so wählerstarke Opfergruppe auserkoren (Taxifahrer böten sich an, oder Einzelhändler), aber im Wesentlichen wird weiter auf denen herumgetreten werden, die eh schon am Boden sind. 

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Flo77

Lauterbach fordert in der "Welt" das Ende des Freizeitsports.

 

Im Focus wird ein Papier von Michael Müller (Vorsitzender MPK) erwähnt:

"In einem unter anderem der "Berliner Morgenpost", dem Wirtschaftsmagazin "Business Insider" und der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Beschlussentwurf Müllers als MPK-Chef heißt es, die für den November von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen wie die strikten Kontaktbeschränkungen sowie die Schließung von Freizeiteinrichtungen könnten angesichts der nicht eingetretenen Trendwende bei den Infektionszahlen nicht aufgehoben werden."

https://m.focus.de/politik/deutschland/corona-regeln-zweites-geheim-papier-aufgetaucht-auch-die-union-will-den-lockdown-verlaengern_id_12665596.html

 

Mit anderen Worten: Herr Müller WEIß, daß die getroffenen Maßnahmen nicht wirken und will sie deshalb verlängern. Ich glaube an ja nun diverses Tranzendentes, an das kleine Volk und einiges anderes, für das mich man gerne für beschränkt, bescheuert, naiv oder nicht ganz zurechnungsfähig halten kann, aber an welches Wunder glaubt denn bitte Herr Müller? Wenn er drei Wochen länger auf dem tot bestiegenen Pferd rumschöckelt, fängt es irgendwann doch noch an zu laufen?

 

Nun Herr Müller, das wird es tun - allerdings nicht im Ganzen und es wird sie auch keinen Meter ihrem Ziel näherbringen, sondern die Maden und Würmer werden den Kadaver in alle Himmelsrichtungen verteilen.

 

Als nächstes kommt dann zum 1. Advent die Frau Rekers und verplichtet die Heinzelmännchen zur Zwangsarbeit in den Kölner Krankenhäusern? Oder schickt zumindest ein formelles Hilfsgesuch?

 

 

Bei den Kelten sind die Fürsten selbst im Notfall für ihr Volk ins Moor gegangen. Ich als Teutates fände das heute ziemlich übertrieben (und find' heute mal ein geeignetes Moor), allerdings würde mir als Bürger ja in vielen Fällen schon ein simpler Rücktritt völlig genügen.

Edited by Flo77

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helmut
vor 6 Minuten schrieb Flo77:

 

 

...... angesichts der nicht eingetretenen Trendwende bei den Infektionszahlen nicht aufgehoben werden."

.... daß die getroffenen Maßnahmen nicht wirken ...

  Unsichtbaren Inhalt anzeigen

Bei den Kelten sind die Fürsten selbst im Notfall für ihr Volk ins Moor gegangen. Ich als Teutates fände das heute ziemlich übertrieben (und find' heute mal ein geeignetes Moor), allerdings würde mir als Bürger ja in vielen Fällen schon ein simpler Rücktritt völlig genügen.

sind zwei verschiedene aussagen.

 

trendwende hieße, die zahlen gehen nach unten. die maßnahmen wirken, weil der steile anstieg wegblieb. sie wirken nicht ausreichend.

 

aber du kannst gern gegenvorschläge machen.

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GermanHeretic
vor 1 Minute schrieb helmut:

trendwende hieße, die zahlen gehen nach unten. die maßnahmen wirken, weil der steile anstieg wegblieb. sie wirken nicht ausreichend.

 

Wenn man so den Begriff "Trendwende" interpretiert. Wir haben kein exponentielles Wachstum mehr wie im Oktober sondern ein lineares mit ~20k/d. Für mich ist das Trendwende genug, denn linear ist unter Mühen machbar, exponentiell niemals.

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