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philipph

Warum kam Jesus erst im Jahre 0?

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philipph
vor 44 Minuten schrieb duesi:

Entschuldige, dass ich einen falschen Eindruck hatte

kein problem. am ersten blick, wirkt meine frage sicher dumm

vor 50 Minuten schrieb duesi:

Es wird hier so gedeutet, dass sie zwar den Messias nicht gekannt haben, aber ihr Leben bereits in der Hoffnung auf den Messias hin gelebt haben. Glaube ist hier zwar ein existenzielles Vertrauen, aber eins, das aktiv in die Tat umgesetzt wird. In diesem Kapitel wird mehrfach einiges aus dem alten Testament als Ausdruck der Auferstehungshoffnung interpretiert. Sie haben es nicht erlangt, aber von ferne gegrüßt, das, was die Christen in der Begegnung mit dem Messias bereits erfahren haben. Und so ist es hier nach meinem Verständnis gemeint, dass sie nicht ohne uns vollendet werden sollten.  

ok, danke das macht es mir um einiges leichter zu verstehen, dass ein leben vor der offenbarung nicht sinnfreier als das leben nach der offenbarung christi ist. eines habe ich aber noch nicht ganz verstanden. jesus christus gibt es ja schon seit immer. er wurde ja nicht erschaffen sondern nur uns greifbar gemacht. wenn es jesus jetzt aber seit beginn der zeit gibt, war er denn dann auch manchen menschen zugänglich, denen er nicht direkt offenbart wurde? oder lehnt das christentum eine solche vorstellung der jesuserkenntnis ab, der eine offenbarung christi nicht vorangeht, sondern die erst folgt.

 

ich sehe hier den konflikt dass man einerseits auf den messias hofft, ihn aber andererseits schon kennt... das geht ja irgendwie nicht.

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philipph
Gerade eben schrieb philipph:

ich sehe hier den konflikt dass man einerseits auf den messias hofft, ihn aber andererseits schon kennt... das geht ja irgendwie nicht.

meine lösung wäre, dass man jesus zwar kennen kann, aber nur auf seine ankunft auf erden hofft...

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philipph
vor 45 Minuten schrieb Julius:

Weswegen sollte es ihnen schlecht angerechnet werden? Was "meinst" Du denn? 

naja, jesus hat ja wie gesagt bereits immer existiert. und wenn ich jetzt nur an den einfaltigen gott geglaubt habe, habe ich die ganze wahrheit nicht anerkennen wollen. das könnte man mir schlecht anrechnen. dagegen würde sprechen, dass gott seine dreifaltigkeit erst offenbaren wollte und zufrieden ist, wenn die "vorchristen" nur an den einfaltigen gott geglaubt haben.. während wir die pflicht haben an seine dreieinige vollkommenheit zu glauben.

 

vor 47 Minuten schrieb Julius:

Dass Gott den mit den Israeliten geschlossenen Bund (eigentlich sind es ja mehrere Bundesschlüsse) nie gekündigt hat, ist keine 'Theorie'. Schon mal in "Nostra aetate" reingeschaut?

ich habe den autor, dem ich antwortete, falsch verstanden. ich dachte nicht, dass er den bundesschluss meinte. sondern ich dachte er meinte dass jesus schon vor seiner offenbarung erkenntlich war, da er ja schon immer existiert hat. das wäre dann die von mir angesprochene theorie, da ich dafür keine belege in der bibel finde.

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duesi
vor 6 Minuten schrieb philipph:

kein problem. am ersten blick, wirkt meine frage sicher dumm

ok, danke das macht es mir um einiges leichter zu verstehen, dass ein leben vor der offenbarung nicht sinnfreier als das leben nach der offenbarung christi ist. eines habe ich aber noch nicht ganz verstanden. jesus christus gibt es ja schon seit immer. er wurde ja nicht erschaffen sondern nur uns greifbar gemacht. wenn es jesus jetzt aber seit beginn der zeit gibt, war er denn dann auch manchen menschen zugänglich, denen er nicht direkt offenbart wurde? oder lehnt das christentum eine solche vorstellung der jesuserkenntnis ab, der eine offenbarung christi nicht vorangeht, sondern die erst folgt.

 

ich sehe hier den konflikt dass man einerseits auf den messias hofft, ihn aber andererseits schon kennt... das geht ja irgendwie nicht.

Der ewige Sohn, der vor aller Zeit durch ewige Zeugung aus dem Vater hervorgeht, nicht geschaffen, sondern gezeugt. Licht vom Licht und Gott von Gott. Und dieser ewige Sohn hat sich in dem Menschen Jesus von Nazareth inkarniert. Er entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an. 

 

Dieses Geheimnis, das vor Grundlegung der Welt beschlossen war (so Paulus). Und in ihm und durch ihn (den ewigen Sohn) weben, leben und sind wir. In ihm ist alles geschaffen, was geschaffen ist. Der Sohn als das ewige schöpferische Wort, das aus dem Mund des Vaters hervorgeht. 

 

Diese Offenbarung, die uns durch Jesus Christus zuteil geworden ist, die ist vor der Ankunft des Messias nur verdeckt sichtbar. Ich glaube, wir würden Dinge überinterpretieren, wenn wir Stellen im AT so auslegen würden, als hätten die Beteiligten schon eine Ahnung von der Trinität oder vom ewigen Sohn gehabt. Es ist sicher nicht auszuschließen. Aber doch sehr weit hergeholt. Am ehesten noch findet sich ein Hinweis bei den drei Männern, die Abraham besuchen. In der Orthodoxie ist das Bild von den drei Männern, die Abraham besucht haben, ein beliebtes Ikonenbild, um Gott darzustellen.

 

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duesi

Einen weiteren Hinweis auf den "ewigen Sohn" verortet Jesus im AT in einem Psalm Davids.

 

Siehe Psalm 110, 1

 

und

 

Markus 12, 35-37

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duesi

Augustinus sagte mal:

 

"Das neue Testament ist im Alten verhüllt."

 

"Das alte Testament ist im Neuen enthüllt."

 

Aber es wird komplizierter, wenn man berücksichtigt, dass das AT auch anders interpretiert werden kann als durch die christliche Brille.

 

Über den christlich-jüdischen Dialog kann @Julius dir viel mehr verraten als ich. 

 

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philipph
vor 5 Minuten schrieb duesi:

Knechtsgestalt

knecht, weil wir sozusagen diener gottes sind?

 

vor 6 Minuten schrieb duesi:

Der Sohn als das ewige schöpferische Wort,

jesus gilt ja allgemein als "das wort". ist damit gemeint dass er direkt als mensch zu uns gesprochen hat? weil ganz verstehe ich das nicht. gott der vater

hat ja auch zu den israeliten mit worten gesprochen

 

vor 8 Minuten schrieb duesi:

Diese Offenbarung, die uns durch Jesus Christus zuteil geworden ist, die ist vor der Ankunft des Messias nur verdeckt sichtbar. Ich glaube, wir würden Dinge überinterpretieren, wenn wir Stellen im AT so auslegen würden, als hätten die Beteiligten schon eine Ahnung von der Trinität oder vom ewigen Sohn gehabt.

daraus schliesse ich, dass vor christi geburt, gott von den menschen nur erwartet hat, dass sie den einfaltigen gott akzeptieren? er hat ihnen ihr nichtwissen in keinster weise negativ ausgelegt und die türen zum himmel stehen ihnen dadurch nicht weniger offen. was meinst du?

 

danke dir vielmals duesi für deine worte

 

 

 

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duesi
vor 2 Minuten schrieb philipph:

knecht, weil wir sozusagen diener gottes sind?

Ich vermute, dass davon gesprochen wird, dass der Sohn Knechtsgestalt angenommen hat, weil Jesus uns gedient hat.

 

vor 3 Minuten schrieb philipph:

Jesus gilt ja allgemein als "das wort". ist damit gemeint dass er direkt als mensch zu uns gesprochen hat? weil ganz verstehe ich das nicht. gott der vater

hat ja auch zu den israeliten mit worten gesprochen.

 

Darüber gibt es v.a.  in der patristischen Auslegung sehr viel, was mit "Wort" (griechisch: Logos) gemeint sei. In der Regel wird vermutet, dass sich das Johannes-Evangelium im Dialog mit der griechischen Philosophie befindet. In der stoischen Philosophie gibt es den "Logos" - Begriff als Vernunftprinzip des geordneten Kosmos, aus dem alle Tätigkeit hervorgeht. 

 

Einer der Kirchenväter (ich weiß nicht mehr welcher) verbindet den Begriff Wort mit den Schöpfungsworten aus der Genesis. Gott sprach und es wurde. Sowohl der Mund der redet als auch das Wort, das gesprochen wird, sind göttlich und ewig. Das schöpferische Wort, das die Welt ins Dasein bringt, ist zugleich Person in dem ewigen Sohn.

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philipph
vor 4 Minuten schrieb duesi:

Ich vermute, dass davon gesprochen wird, dass der Sohn Knechtsgestalt angenommen hat, weil Jesus uns gedient hat. 

ok

 

vor 7 Minuten schrieb duesi:

Darüber gibt es v.a.  in der patristischen Auslegung sehr viel, was mit "Wort" (griechisch: Logos) gemeint sei. In der Regel wird vermutet, dass sich das Johannes-Evangelium im Dialog mit der griechischen Philosophie befindet. In der stoischen Philosophie gibt es den "Logos" - Begriff als Vernunftprinzip des geordneten Kosmos, aus dem alle Tätigkeit hervorgeht.  

  

Einer der Kirchenväter (ich weiß nicht mehr welcher) verbindet den Begriff Wort mit den Schöpfungsworten aus der Genesis. Gott sprach und es wurde. Sowohl der Mund der redet als auch das Wort, das gesprochen wird, sind göttlich und ewig. Das schöpferische Wort, das die Welt ins Dasein bringt, ist zugleich Person in dem ewigen Sohn. 

also es kann sehr viel aber vor allem sehr viel sehr verschiedenes bedeuten.

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duesi
vor 22 Minuten schrieb philipph:

 

daraus schliesse ich, dass vor christi geburt, gott von den menschen nur erwartet hat, dass sie den einfaltigen gott akzeptieren? er hat ihnen ihr nichtwissen in keinster weise negativ ausgelegt und die türen zum himmel stehen ihnen dadurch nicht weniger offen. was meinst du?

 

Nach meinem bisherigen Verständnis des Glaubens ist der Glaube mehr ein Beziehungsgeschehen als ein Abnicken von Wahrheiten. Für Christen hat der Name Jesus Christus bei diesem Beziehungsgeschehen eine zentrale Bedeutung. Doch Paulus verweist auch auf Abraham als Stammvater des Glaubens, dessen geistliche Nachkommen Christen geworden sind. Er verweist auch auf einen alttestamentlichen Vers bei Habakuk "der Gerechte wird durch seinen Glauben leben". Die Bedeutung des Wortes "Glauben" hat zu stärken Streitigkeiten zwischen Katholiken und Protestanten geführt. Dem "Sola fide" wollte die RKK nicht zustimmen und hat auf dem Konzil von Trient den Glauben, dass Vertrauen allein für das Heil ausreicht, als Häresie verurteilt. Jedoch hat man sich bei der gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre zwischen RKK und luherischem Weltbund darauf geeinigt, dass dieses mehr, das für das Heil notwendig sei, nur das bewusste Ja zu Gott und seinem Willen wäre und dass der Mensch sich sein Heil nicht durch Werke verdienen könne. Liest man all diese Betrachtungen zusammen, so kann ich davon ausgehen, dass Gott von dem alttestamentlichen Gläubigen den Weg der aktiven vertrauensvollen Beziehung zu Gott erwartet hat, um zu ihm zu finden. Nicht ein Wissen über kirchliche Wahrheiten, die erst später offenbart wurden. Und auch von uns Christen in der heutigen Zeit - so verstehe ich es zumindest - erwartet Gott kein Abnicken von allen Glaubenswahrheiten, sondern einen Weg der Beziehung, der sich in Glauben, Hoffnung und Liebe ausdrückt.

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Julius
vor 2 Stunden schrieb philipph:

sondern ich dachte er meinte dass jesus schon vor seiner offenbarung erkenntlich war, da er ja schon immer existiert hat. das wäre dann die von mir angesprochene theorie, da ich dafür keine belege in der bibel finde. 


Dass Jesus schon "vor seiner Offenbarung erkenntlich" gewesen sein muss,  möchte ich mal kurz bezweifeln. Wozu hätte er sich sonst offenbart, wenn nicht um "erkenntlich" zu werden?

 

vor 2 Stunden schrieb philipph:

das wäre dann die von mir angesprochene theorie, da ich dafür keine belege in der bibel finde. 


Meinst du das?

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philipph

Danke @duesi

 

vor 7 Minuten schrieb Julius:

Dass Jesus schon "vor seiner Offenbarung erkenntlich" gewesen sein muss,  möchte ich mal kurz bezweifeln. Wozu hätte er sich sonst offenbart, wenn nicht um "erkenntlich" zu werden?

Es schließt sich auf jeden Fall nicht aus. Vielleicht hat Gott erkannt dass die  Masse der Menschen nicht selbst auf seine Dreeinigkeit kommen. Das schließt aber nicht aus das einzelne diese Erkenntnis erlangen konnten. Es könnte auch noch ganz andere Ziele haben sich der Welt zu offenbaren. Dass Jesus nämlich durch das persönliche interagieren als Mensch noch einmal gewisse Sachen enthüllt die er nicht enthüllen könnte wenn er bloß "göttlich" geblieben wäre.

 

Und zu dem link @Julius: genau das meine ich. Also die präexistenz Jesu. An die glauben ja die Katholiken. Meine Frage wäre ob Jesus in seiner präexistenten Form erkennbar war. Und genau das ist die Theorie auf die ich hinauswill. Nämlich die, dass er erkennbar war. Dieses stelle ich zur Debatte

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Julius
vor 1 Stunde schrieb philipph:

Es schließt sich auf jeden Fall nicht aus. Vielleicht


Mit Verlaub: ich habe keine Lust, mich auf die Spekulationen einzulassen, mit denen Du Dir den Kopf zerbrichst. Ich wüsste nicht wozu.

 

vor 1 Stunde schrieb philipph:

Und genau das ist die Theorie auf die ich hinauswill. Nämlich die, dass er erkennbar war. Dieses stelle ich zur Debatte


Das ist eine reichlich sinnfreie Theorie. Über reichlich sinnfreie Theorien debattiere ich nicht.

Edited by Julius

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duesi
vor 6 Minuten schrieb philipph:

Danke @duesi

 

Es schließt sich auf jeden Fall nicht aus. Vielleicht hat Gott erkannt dass die  Masse der Menschen nicht selbst auf seine Dreeinigkeit kommen.

Zumindest laut Paulus ist das einzige, was Gott dem Menschen zugänglich gemacht hat, seine Schöpferkraft und seine ewige Macht und Gottheit (Römer 1, 19-20). Er argumentiert, dass der Mensch hier die Aufgabe hätte, diesem Schöpfer zu danken. Auf dem Areopag argumentiert Paulus, dass Gott wollte, dass die Menschen ihn suchen, ob sie "ihn vielleicht tastend fühlen und finden möchten". (Apostelgeschichte 17, 27). 

 

Du darfst nicht unterschätzen, dass der christliche Glaube ein Offenbarungsglaube ist. Gott ist in seinen Eigenschaften und Absichten nicht einfach der menschlichen Vernunft zugänglich. Es ist notwendig, dass sich Gott offenbart, um Gott zu begegnen. Und zwar nicht nur in der Kirche oder in der Bibel, sondern auch mir persönlich. 

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Julius
vor 12 Stunden schrieb philipph:

meine lösung wäre, dass man jesus zwar kennen kann, aber nur auf seine ankunft auf erden hofft...


Also, ICH "kenne" Jesus nicht, woher auch - vor 2000 Jahren habe ich noch nicht gelebt. Die weitaus meisten Juden, die vor 2000 Jahren lebten, haben Jesus nicht nur gekannt, sie haben nie etwas von ihm gehört - die Mehrzahl der Juden damals lebte schon damals nicht mehr in Palästina.
Ich "kenne" halt, was über Jesus so erzählt wird. Und wer "man" ist, weiss ich nicht.

Christen hoffen auf die Wiederkunft Christi auf Erden,

Juden hoffen, wie vor 2000 Jahren, auf die Ankunft des/eines Messias auf Erden. Von Jesus wissen sie, was Christen von Jesus erzählen, gehen aber wie die Mehrzahl der vor 2000 Jahren und heute lebenden Juden nicht davon aus, dass er der erwartete Messias war.

 

David Flusser, ein praktizierend-orthodoxer jüdischer Neutestamentler, wurde mal gefragt, was er - würde er die Ankunft des Messias noch erleben - den Messias als erstes fragen würde. Flusser überlegte eine Weile und meinte dann: "Ich würde fragen: Sir, is this your first visit to Jerusalem?"

Edited by Julius
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elad
49 minutes ago, Julius said:


Also, ICH "kenne" Jesus nicht, woher auch - vor 2000 Jahren habe ich noch nicht gelebt. Ich kenne halt, was über Jesus so erzählt wird. Und wer "man" ist, weiss ich nicht.
Christen hoffen auf die Wiederkunft Christi auf Erden,

Juden hoffen, wie vor 2000 Jahren, auf die Ankunft des/eines Messias auf Erden. Von Jesus wissen sie, was Christen von Jesus erzählen, gehen aber wie die Mehrzahl der vor 2000 Jahren und heute lebenden Juden nicht davon aus, dass er der erwartete Messias war.

 

David Flusser, ein praktizierend-orthodoxer jüdischer Neutestamentler, wurde mal gefragt, was er - würde er die Ankunft des Messias noch erleben - den Messias als erstes fragen würde. Flusser überlegte eine Weile und meinte dann: "Ich würde fragen: Sir, is this your first visit to Jerusalem?"

und die antwort waere: no sir, i was never before in jerusalem, the unesco decided that there is no connection between jerusalem and judaism and the vatican kept quiet

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Gratia
vor 15 Stunden schrieb philipph:

knecht, weil wir sozusagen diener gottes sind?

 

jesus gilt ja allgemein als "das wort". ist damit gemeint dass er direkt als mensch zu uns gesprochen hat? weil ganz verstehe ich das nicht. gott der vater

hat ja auch zu den israeliten mit worten gesprochen

 

daraus schliesse ich, dass vor christi geburt, gott von den menschen nur erwartet hat, dass sie den einfaltigen gott akzeptieren? er hat ihnen ihr nichtwissen in keinster weise negativ ausgelegt und die türen zum himmel stehen ihnen dadurch nicht weniger offen. was meinst du?

 

danke dir vielmals duesi für deine worte

 

Die Frage, ob ein anderer bei Gott angenommen ist, und warum, ist eigentlich müßig, das ist eine Sache zwischen ihm und Gott. Ob nun v. Chr. oder n. Chr.

In Narnia verweist Aslan das den Kindern mehrmals auf sehr freundliche Weise. Ich halte das für sehr richtig.

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philipph
vor 16 Stunden schrieb Julius:
vor 16 Stunden schrieb philipph:

Es schließt sich auf jeden Fall nicht aus. Vielleicht


Mit Verlaub: ich habe keine Lust, mich auf die Spekulationen einzulassen, mit denen Du Dir den Kopf zerbrichst. Ich wüsste nicht wozu.

 

vor 16 Stunden schrieb philipph:

Und genau das ist die Theorie auf die ich hinauswill. Nämlich die, dass er erkennbar war. Dieses stelle ich zur Debatte


Das ist eine reichlich sinnfreie Theorie. Über reichlich sinnfreie Theorien debattiere ich nicht.

 

Wenn die Theorie wirklich so unnütz ist warum verschwendest du deine Zeit mir mehrmals zu sagen wie dumm meine Gedanken sind? Kannst es ja einfach ignorieren... Ich finde im übrigen Gedanken nicht so blöd. Da haben sicher schon klügere drüber nachgedacht und sind zu interessanten Schlüssen gekommen. 

 

vor 16 Stunden schrieb duesi:

Du darfst nicht unterschätzen, dass der christliche Glaube ein Offenbarungsglaube ist. Gott ist in seinen Eigenschaften und Absichten nicht einfach der menschlichen Vernunft zugänglich. Es ist notwendig, dass sich Gott offenbart, um Gott zu begegnen. Und zwar nicht nur in der Kirche oder in der Bibel, sondern auch mir persönlich. 

OK, danke. Werde auf jeden Fall noch mehr recherchieren

vor 7 Stunden schrieb Julius:

Also, ICH "kenne" Jesus nicht, woher auch

Ich glaube daran dass man ihm noch heute begegnen darf. Das muss ja nicht leiblich sein. 

 

 

 

 

 

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Julius
vor 18 Stunden schrieb philipph:

Wenn die Theorie wirklich so unnütz ist warum verschwendest du deine Zeit mir mehrmals zu sagen wie dumm meine Gedanken sind? Kannst es ja einfach ignorieren...


Was ich ignoriere und nicht ignoriere, entscheide ich selbst. Ich habe übrigens nicht geschrieben, dass Deine Gedanken "dumm" seien, sondern ich störe mich daran, dass jemand sich in einen Gedanken wie den verbohren kann, Jesus müsste längst vor seinem Erscheinen auf der irdischen Bildfläche von damals längst verstorbenen Altvorderen irgendwie "erkannt" worden sein, auf dass es ihnen "im Jüngsten Gericht nicht schlecht angerechnet" würde. Immerhin scheinst Du bereit zu sein, ihnen soweit entgegenzukommen, dass Du ihnen erlässt, auch noch an ein christliches Dogma geglaubt haben zu müssen, das rund 600 Jahre nach Christi Geburt formuliert wurde.

 

vor 18 Stunden schrieb philipph:

Ich finde im übrigen Gedanken nicht so blöd. Da haben sicher schon klügere drüber nachgedacht und sind zu interessanten Schlüssen gekommen. 

 

Selbstverständlich haben darüber andere vor Dir auch schon "nachgedacht", sind allerdings zu anderen Schlüssen gekommen: die haben sich überlegt, wo Jesus die drei Tage zwischen Tod am Kreuz und Auferstehung zugebracht und was er da gemacht hat: Er hat die verstorbenen Gerechten aus der "Hölle" geholt und mit auf die Himmelfahrt genommen - und die nicht Gerechten einfach da gelassen, wo sie waren: im Reich des Todes. Wobei Du Dir jetzt nicht den Kopf darüber zu zerbrechen brauchst, was ein (jüdischer) Gerechter ist, das lässt sich nachschlagen, ebenso was die jüdische Vorstellung von einer Hölle von der christlichen unterscheidet (die Autorin des verlinkten Artikels ist orthodoxe Jüdin, Judaistin und die Rebbetzin des mittlerweile im Ruhestand lebenden ehemaligen Landesrabbiners von Württemberg, Joel Berger).
 

Edited by Julius

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philipph
vor 11 Stunden schrieb Julius:

Was ich ignoriere und nicht ignoriere, entscheide ich selbst.

ich wollte nicht dein recht das zu tun in frage stellen. aber die sinnhaftigkeit. denn da war wenig sinn für mich zu erkennen ausser dass du dampf ablassen wolltest. mit deiner jetzigen erklärenden antwort kann ich nun weit mehr anfangen.


als werdender christ stelle ich alle fragen die mir in den sinn kommen und die ich es für wert halte gestellt zu werden. für wertvoll halte ich alles was mir hilft meinen glauben weiterzubilden und wenn du mir konstruktiv darlegst, warum du meine idee für dumm hältst hilft mir das enorm weiter.

vor 11 Stunden schrieb Julius:

Selbstverständlich haben darüber andere vor Dir auch schon "nachgedacht"

wenn du beispiele hast von abhandlungen vom dasein jesus vor seiner geburt auf erden, freue ich mich über verlinkungen!

 

alles liebe

philipp

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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philipph
vor 10 Stunden schrieb Ennasus:

Ich empfehle dir zu deinem Thema ein gutes Buch: "Das Erste Testament: Die jüdische Bibel und die Christen" von Erich Zenger 

vielen lieben dank! ich werde sicherlich reinschauen!

 

alles liebe und einen schönen Abend

philipp

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Alfons

 

vor 26 Minuten schrieb philipph:
vor 11 Stunden schrieb Ennasus:

Ich empfehle dir zu deinem Thema ein gutes Buch: "Das Erste Testament: Die jüdische Bibel und die Christen" von Erich Zenger 

 

vielen lieben dank! ich werde sicherlich reinschauen!

 

 

Unbedingt. Tolles Buch. Gibt es als Taschenbuch für 12 Euro. Kein Alttestamentler hat mich so begeistert wie Erich Zenger. Vieles habe ich erst durch ihn verstehen gelernt. Und dass ich einmal einen Vortrag von ihm verpasst habe, ärgert mich heute noch. Seine "Einleitung in der Alte Testament" ist im Theologie-Studium quasi Pflichtlektüre. Auch seine Psalmen-Auslegungen kann ich empfehlen.

 

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philipph
vor 2 Minuten schrieb Alfons:

Unbedingt. Tolles Buch. Gibt es als Taschenbuch für 12 Euro. Kein Alttestamentler hat mich so begeistert wie Erich Zenger. Vieles habe ich erst durch ihn verstehen gelernt. Und dass ich einmal einen Vortrag von ihm verpasst habe, ärgert mich heute noch. Seine "Einleitung in der Alte Testament" ist im Theologie-Studium quasi Pflichtlektüre. Auch seine Psalmen-Auslegungen kann ich empfehlen. 

ich nehme an da geht es auch um die präexistenz von jesus christus :-)?

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Alfons
vor 17 Minuten schrieb philipph:

ich nehme an da geht es auch um die präexistenz von jesus christus :-)?

 

Es geht um das Alte Testament als Fundament des Christentums, um das jesuanische Gottesbild und um das Verhältnis von Judentum und Christentum. Sowie darum, dass das Verhältnis von Altem zu Neuem Testament nicht auf die Gleichung "Das AT ist die Verheißung, das NT ist die Erfüllung" reduziert werden kann.

 

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