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philipph

Warum glaubt ihr nicht an Allah oder den Judengott?

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Marcellinus
vor 1 Stunde schrieb gouvernante:

Für die "meisten Religionen" kann ich Dir das nicht sagen. Die römisch-katholische Kirche geht zunächst einmal davon aus, dass Gott sowohl für Ottonormalgläubiger wie für alle anderen ebenfalls aus der Schöpfung erkennbar ist. (vgl. KKK 286, DS 3026).

 

Was nur allerdings nicht mehr als eine Behauptung ist. Das geht schon damit los, daß den Begriff Evolution hoffnungslos überdehnen muß, um nicht zu sehen, daß das eben keine „Schöpfung“ ist. 

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philipph
vor 25 Minuten schrieb Marcellinus:

Was nur allerdings nicht mehr als eine Behauptung ist. Das geht schon damit los, daß den Begriff Evolution hoffnungslos überdehnen muß, um nicht zu sehen, daß das eben keine „Schöpfung“ ist. 

was? selbstverständlich ist die evolution mit katholizismus vereinbar. da braucht man gar nichts dehnen.

 

was hindert dich daran an einen gott zu glauben, der durch das werkzeug der evolution exakt uns kreieren wollte?

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mn1217
vor 35 Minuten schrieb Marcellinus:

 

Was nur allerdings nicht mehr als eine Behauptung ist. Das geht schon damit los, daß den Begriff Evolution hoffnungslos überdehnen muß, um nicht zu sehen, daß das eben keine „Schöpfung“ ist. 

Dass du nicht kannst oder willst, heisst nicht, dass es nicht geht.

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Marcellinus
vor 17 Minuten schrieb philipph:

was hindert dich daran an einen gott zu glauben, der durch das werkzeug der evolution exakt uns kreieren wollte?

 

Weil Evolution ein nach vorn offener Prozeß aus Zufall und Auslese ist. Damit kann man nix „exakt kreiren“. Evolution ist eben das genaue Gegenteil von Kreaktionismus.

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Marcellinus
vor 10 Minuten schrieb mn1217:
vor 47 Minuten schrieb Marcellinus:

Was nur allerdings nicht mehr als eine Behauptung ist. Das geht schon damit los, daß den Begriff Evolution hoffnungslos überdehnen muß, um nicht zu sehen, daß das eben keine „Schöpfung“ ist. 

Dass du nicht kannst oder willst, heisst nicht, dass es nicht geht.

 

Das ist keine Frage. Begriffe können sich gegen Mißbrauch nicht wehren. 

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Julius
vor 5 Stunden schrieb Flo77:

Bin ich eigentlich der einzige, dem der Begriff "Judengott" im Titel negativ auffällt?


Nein.

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philipph
vor 19 Minuten schrieb Marcellinus:

Weil Evolution ein nach vorn offener Prozeß aus Zufall und Auslese ist. Damit kann man nix „exakt kreiren“. Evolution ist eben das genaue Gegenteil von Kreaktionismus. 

wenn gott die welt erschaffen hat, hat er automatisch auch das prinzip des zufalls erschaffen. nur so nebenbei.

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Julius
vor 2 Stunden schrieb philipph:

hat judenlümmel etwas mit dem ns zu tun? ich sehe jedenfalls nichts negatives in judengott, und fand es beschreit recht gut, dass ich das meine, was sich die juden unter gott vorstellen. ich dachte mir , wir glauben auch an jhwh und deswegen suchte ich nach einem passenderen wort.


und hast Dich bei der Wahl des passenderen Worts nicht nur ausgerechnet des Vokabulars von Herrschaften wie dem Nürnberger Stadtschulrat Fritz Fink 1937 ("Die Judenfrage im Unterricht") bedient, sondern damit auch noch denselben Unfug zum Ausdruck zu bringen versucht wie er: dass der Gott der Juden ein anderer als der der Christen sei.

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philipph
vor 1 Stunde schrieb Julius:

 

Edited by philipph
Gelöscht weil OT

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Julius
vor 6 Stunden schrieb philipph:

Das habe ich in keinem Augenblick gesagt


Richtig, Du hast "in keinem Auenblick gesagt", dass die (angebliche) "Anerkennung" von Privatoffenbarungen durch die Kirche keine Anerkennung ist. Vielmehr hast Du - fälschlich - behauptet:
 

vor 11 Stunden schrieb philipph:

die rkk hat privatoffenbarungen sogar anerkannt.


Und noch für's Protokoll - die sogenannte "Anerkennung" von Privatoffenbarungen ist lediglich eine Art Unbedenklichkeitsbescheinigung, sie werden damit aber nicht Teil der katholischen Lehre.

Edited by Julius

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gouvernante
vor 10 Stunden schrieb philipph:

wenn man spürt, das irgendwo wahrheit steckt

Du hattest das "Wahrheit drin" allerdings am Kriterium "herausgezogener Profit" festgemacht.

Und das mit dem "Spüren" ist ja so eine Sache...

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Marcellinus
vor 10 Stunden schrieb philipph:

wenn gott die welt erschaffen hat, hat er automatisch auch das prinzip des zufalls erschaffen. nur so nebenbei.

 

Das ist Wortklauberei. Du sprachst von „exakt kreiren“. Zufall ist das Gegenteil davon. Entscheidend aber ist, daß deine Gottesvorstellung zur Erklärung dieser Welt nichts mehr beiträgt. Oder anders formuliert: der Gott der Erklärung ist tot. Das heißt nicht, daß es nicht andere Gottesvorstellungen geben kann, aber zur Erklärung innerweltlicher Zusammenhänge, ob physikalisch, biologisch oder soziologisch, ist Religion nicht (mehr) in der Lage.

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Spadafora

Ernst zu nehmen wäre wenn man es sich aussuchen soll nur der Gott der Juden den er ist das Original

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GermanHeretic
vor 14 Stunden schrieb philipph:

Deine Prämisse ich würde mich über Angst definieren ist falsch. Ich definiere mich einerseits durch die Wahrheit des Christentums andererseits durch die Falschheit und Unvollstandigkeit der anderen, die die Vorzüge des Christentums unterstreicht.

 

Dann habe ich mich wohl mißständlich ausgedrückt. Ich meinte "Angst" nicht als Mittel der Definition, sondern die Angst, daß man mit seiner Definition falsch liegen könnte. Ein Moslem definiert sich schließlich auf ziemlich dieselbe Weise, und rein logisch könnt ihr wg der Ausschließlichkeit der jeweils einen postulierten "Wahrheit" nicht beide recht haben. Da kann man durchaus befürchten, daß der andere recht haben könnte und man selbst eben nicht.

 

vor 14 Stunden schrieb philipph:

Zum zweiten sind deine zwei Lösungen nicht vollständig. Es gibt eben doch den Weg die Wahrheit zu finden. Genau das will Jesus ja damit sagen dass er behauptet er wäre die Wahrheit. Aber abgesehen davon gibt es dieses transzendente Göttliche. Und ich würde nicht ausschließen dass das Christentum viel näher dran is als der Rest. 

 

Nein, Vollständigkeit war auch nicht gedacht. Die genannten Möglichkeiten verzichten halt auf die oben angesprochene Ausschließlichkeit der eigenen "Wahrheit", wodurch man das Dilemma mit dem potentiell doch falschen Glauben umgeht.

 

vor 14 Stunden schrieb philipph:

 Aber dass das alles nur menschlcihe Erfindungen sind. Das wäre zu einfach. 

 

Warum? Weil es die religiöse Wohlfühlzone zum Einsturz bringt? Bei strenger monotheistischer Auslegung der Wahrheit bleibt dann als Alternative nur der Atheismus. Aber es gibt religiöse und philosophische Sichtweisen, die einen nicht vor das Problem stellen und die auch von Christen adaptiert werden können. Wenn man erstmal begriffen hat, daß ein Mythos kein Märchen ist, dann ist der menschliche Erfindungsreichtum gar kein Gegenargument gegen Glaube, Religion und Spiritualität.

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GermanHeretic
vor 2 Stunden schrieb gouvernante:

Du hattest das "Wahrheit drin" allerdings am Kriterium "herausgezogener Profit" festgemacht.

Und das mit dem "Spüren" ist ja so eine Sache...

 

Eben. "Wahrheit" im Sinne wahrer Aussagen kann man nicht "spüren". Die kann man messen oder berechnen.

 

Götter kann man "spüren". Und wenn es bei einem bei einer solchen Gotteserfahrung völlig hupe ist, warum oder wie die neurobiologisch funktioniert, dann ist Religion auch kein Widerspruch zu Wissenschaft. Gewisse Gottesvorstellungen zwar schon, aber es gibt genug, die auch wissenschaftlich konform gehen oder sich definitorisch über die Transzendenz der Wissenschaftschaft komplett entziehen. Das geht religiös ganz wunderbar, man kann es halt nur nicht anderen, die was anderes "spüren", aufdrücken. Jedenfalls nicht per Argumentation sondern nur mit Gewalt in welcher Form auch immer (ökonomisch, Gruppenzwang, Abfackeln, ...).

Edited by GermanHeretic
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helmut
vor 12 Stunden schrieb Marcellinus:

 

Weil Evolution ein nach vorn offener Prozeß aus Zufall und Auslese ist. Damit kann man nix „exakt kreiren“. Evolution ist eben das genaue Gegenteil von Kreaktionismus.

auslese ist auch zufall, jedenfalls aus sicht des gezufallten. von exakt kreieren muß man nicht sprechen. "schaun mer mal" geht auch.

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helmut
vor 2 Stunden schrieb Marcellinus:

 

.....Das heißt nicht, daß es nicht andere Gottesvorstellungen geben kann, aber zur Erklärung innerweltlicher Zusammenhänge, ob physikalisch, biologisch oder soziologisch, ist Religion nicht (mehr) in der Lage.

aber zum versuch der gestaltung sind gottesvorstellungen geeignet.

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philipph

@Julius falsch

 

vor 3 Stunden schrieb gouvernante:

Du hattest das "Wahrheit drin" allerdings am Kriterium "herausgezogener Profit" festgemacht.

Und das mit dem "Spüren" ist ja so eine Sache

Da hast du schon recht. Ich denke dennoch dass mehr Wahrheit zugänglich ist wenn man nicht nur den Verstand einsetzt. Dass man beim spüren auch auf komplette Irrwege kommt ist ein Problem dessen Lösung ich noch nicht finden konnte 

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philipph
vor 2 Stunden schrieb Marcellinus:

Das ist Wortklauberei. Du sprachst von „exakt kreiren“. Zufall ist das Gegenteil davon. Entscheidend aber ist, daß deine Gottesvorstellung zur Erklärung dieser Welt nichts mehr beiträgt. Oder anders formuliert: der Gott der Erklärung ist tot. Das heißt nicht, daß es nicht andere Gottesvorstellungen geben kann, aber zur Erklärung innerweltlicher Zusammenhänge, ob physikalisch, biologisch oder soziologisch, ist Religion nicht (mehr) in der Lage

Es ist keine Wortklauberei. Denn Zufall kann erschaffen worden sein. 

 

Den zweiten Teil mit dem toten Gott verstehe ich nicht

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helmut
vor 5 Minuten schrieb philipph:

Es ist keine Wortklauberei. Denn Zufall kann erschaffen worden sein. 

 

Den zweiten Teil mit dem toten Gott verstehe ich nicht

dann mußt aber in den ergebnissen des zufalls gott erkennen.

 

mit gott kannst du nicht die welt erklären. oder du siehst in dem für dich zufälligen mord an einem kind , gottes hand.

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philipph
vor 56 Minuten schrieb GermanHeretic:

Dann habe ich mich wohl mißständlich ausgedrückt. Ich meinte "Angst" nicht als Mittel der Definition, sondern die Angst, daß man mit seiner Definition falsch liegen könnte. Ein Moslem definiert sich schließlich auf ziemlich dieselbe Weise, und rein logisch könnt ihr wg der Ausschließlichkeit der jeweils einen postulierten "Wahrheit" nicht beide recht haben. Da kann man durchaus befürchten, daß der andere recht haben könnte und man selbst eben nicht.

Das stimmt mit Sicherheit. Ich glaube aber nicht dass viele diese Angst besonders spüren. Eine Gegenüberstellung kann aber dennoch hilfreich sein um seinen Glauben zu evaluieren oder zu stärken. 

 

vor 59 Minuten schrieb GermanHeretic:

Nein, Vollständigkeit war auch nicht gedacht. Die genannten Möglichkeiten verzichten halt auf die oben angesprochene Ausschließlichkeit der eigenen "Wahrheit", wodurch man das Dilemma mit dem potentiell doch falschen Glauben umgeht.

Das Problem das ich sehe ist, dass du fest überzeugt wirkst dass keiner der Religionen die Wahrheit tatsächlich hat. Selbst wenn man zweifelt sollte man aber doch dafür offen sein dass eine Religion die (unvollständige aber zum jetzigen Zeitpunkt vollkommene) Wahrheit hat. Ich halte es für naiv das so voreilig auszuschließen. 

 

Wenn man nämlich die Möglichkeit offen lässt dass eine Religion die Wahrheit hat, dann tritt die Frage der Angst komplett in den Hintergrund und man beginnt zu suchen

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philipph
vor einer Stunde schrieb GermanHeretic:

Warum? Weil es die religiöse Wohlfühlzone zum Einsturz bringt?

Weil es - - wenn es einen transzendenten Gott gibt - - überhaupt nicht ausgeschlossen ist, dass er solche Märchen tatsächlich vollbracht hat 

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