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Zerstörung des christlich-armenischen Kulturerbes


Shubashi

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Ziemlich deprimierender Bericht über die systematische und aktuelle Zerstörung des armenischen Kulturerbes in Karabach und Nachitschewan. (Leider hinter einer Bezahlsperre.)

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/armenische-baudenkmaeler-in-berg-karabach-gefaehrdet-17107395.html?premium

 

Inzwischen neige ich dazu, den Islam als eine triumpfialistische Hooligan-Religion anzusehen, in deren Herrschaftsbereich andere Religionen und Weltanschauungen fast prinzipiell  nichts Positives erwarten können, im besten Fall geringschätzige und diskriminierende Duldung, im negativen Fall Vertreibung, Unterdrückung und Massenmord bis zum Genozid.

Nun sind totalitäre Ideologien, die keine andere Meinung neben sich dulden wollen, in der Geschichte leider keine Seltenheit, schwer verständlich finde ich allerdings den enormen Langmut, der im Westen mit dieser Art der aggressiven Intoleranz geübt wird.

 

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vor einer Stunde schrieb Shubashi:

Nun sind totalitäre Ideologien, die keine andere Meinung neben sich dulden wollen, in der Geschichte leider keine Seltenheit, schwer verständlich finde ich allerdings den enormen Langmut, der im Westen mit dieser Art der aggressiven Intoleranz geübt wird.

 

Das ist nicht Langmut, sondern Lust am Untergang, Selbsthass, wenn du so willst.

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In Deutschland kommt noch etwas anderes hinzu (ob das in anderen Ländern so ähnlich ist, weiß ich nicht). Die deutschen Kirchen solidarisieren sich mit selbst noch verrückten Formen von Religion, offenbar in der stillen Hoffnung, im Windschatten von deren Aufstieg auch wieder etwas mehr Bedeutung zu gewinnen. Im Sinne von: wir Religiösen müssen doch zusammenhalten gegen die pöse, säkulare Welt. Daß sie als Trittbrettfahrer wahrgenommen, und dementsprechend abgeschätzt werden, seinen sie nicht zu merken, oder es ist ihnen egal.

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vor einer Stunde schrieb Shubashi:

Ziemlich deprimierender Bericht über die systematische und aktuelle Zerstörung des armenischen Kulturerbes in Karabach und Nachitschewan. (Leider hinter einer Bezahlsperre.)

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/armenische-baudenkmaeler-in-berg-karabach-gefaehrdet-17107395.html?premium

 

Inzwischen neige ich dazu, den Islam als eine triumpfialistische Hooligan-Religion anzusehen, in deren Herrschaftsbereich andere Religionen und Weltanschauungen fast prinzipiell  nichts Positives erwarten können, im besten Fall geringschätzige und diskriminierende Duldung, im negativen Fall Vertreibung, Unterdrückung und Massenmord bis zum Genozid.

Nun sind totalitäre Ideologien, die keine andere Meinung neben sich dulden wollen, in der Geschichte leider keine Seltenheit, schwer verständlich finde ich allerdings den enormen Langmut, der im Westen mit dieser Art der aggressiven Intoleranz geübt wird.

 

eine differenzierte nachricht. über den wahrheitsgehalt läßt sich wenig aussagen. territorial- und bevölkerungsstruktur werden weitgehend aus den analysen ausgeschlossen.

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vor 1 Stunde schrieb Shubashi:

Inzwischen neige ich dazu, den Islam als eine triumpfialistische Hooligan-Religion anzusehen, in deren Herrschaftsbereich andere Religionen und Weltanschauungen fast prinzipiell  nichts Positives erwarten können, im besten Fall geringschätzige und diskriminierende Duldung, im negativen Fall Vertreibung, Unterdrückung und Massenmord bis zum Genozid.

 

So sieht doch die Geschichte des Islam aus, oder nicht? Und zwar - das ist das Wichtigste - bis heute.

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vor 25 Minuten schrieb rorro:

 

So sieht doch die Geschichte des Islam aus, oder nicht? Und zwar - das ist das Wichtigste - bis heute.

jedes problem läßt sich schäbig benutzen, nun auch dieses. man schaue sich die geschichte armeniens und aserbaidshans in den letzten 200 jahren zwischen russland, persien und den osmanen an. ein bißchen sollte auch das völkerrecht beachtung finden.

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vor 36 Minuten schrieb rorro:

So sieht doch die Geschichte des Islam aus, oder nicht? Und zwar - das ist das Wichtigste - bis heute.

 

Nein, so ganz eigentlich nicht. Am Anfang war es die Geschichte einer Oberschicht von Kriegern, die sich darauf beschränkten, in einem historisch fast beispiellosen Eroberungsfeldzug weite Teile des ehemaligen südlöstlichen Römischen Reiches unter ihre Kontrolle zu bringen. Die Bevölkerung in den eroberten Gebieten mußten sich unterordnen, und Steuern zahlen (allerdings weniger als an die Byzanztiener), konnten aber sonst ihr bisheriges Leben weiterführen. Dafür profitierten sie vom Schutz der Araber und dem damit verbundenen wiederaufleben des Handels. Da die damaligen arabischen Herrscher auch wenig ideologisch waren, dafür mehr an Wissenserwerb interessiert, war das die sogenannte "Goldene Zeit" des Islam, "golden" natürlich nur im Vergleich zu anderen Gegenden der damaligen Zeit. Auf eine gewisse Art setzten die Araber die römisch-griechische Antike fort, allerdings unter engenen ideologischen Grenzen, trotzdem immer noch erstaunlich für die Zeit. Das alles endete mit der Zerstörung Bagdads durch die Mongolen. 

 

Edited by Marcellinus
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2 hours ago, Shubashi said:

Inzwischen neige ich dazu, den Islam als eine triumpfialistische Hooligan-Religion anzusehen, in deren Herrschaftsbereich andere Religionen und Weltanschauungen fast prinzipiell  nichts Positives erwarten können, im besten Fall geringschätzige und diskriminierende Duldung, im negativen Fall Vertreibung, Unterdrückung und Massenmord bis zum Genozid.

Beiträge in der Art setzte ich vor Jahren ab, und zog die Nazikeulen magisch an. Aber es freut mich immer wenn die Scheuklappen fallen. Die "goldene Zeit" des Islams ist ..nun ja.. schon etwas lange her, und war eine Ausnahmeerscheinung wie auch die neuzeitlichen moderaten Erscheinungen in den 70-er und 80-er Jahren, heute entweder verschwunden oder unter permanentem Druck der Islamisten. Die Religion war ansonsten nie auf was anderes aus als Eroberung, Machtergreifung und Herrschaft. Ob Armenien oder Indonesien oder ehemals säkuläre islamische Länder, die Muster sind immer die gleichen.

 

Dies bezüglich nicht viel anders als die "christliche Mission" der Spanier, aber das Christentum hat wenigstens die zivilisatorischen Fortschritte aufgesogen oder es wurde ihm eingetrichtert, je nach Auffassung. 🙂 Der Islam saugt gar nix auf und mit dem Eintrichtern haperts gewaltig. Koloniale Spätfolen, Dummheit in der Migrationspolitik, Feigheit und die permanente Suche nach dem Weg des geringsten Widerstandes schieben das Problem nach hinten ohne es zu lösen.

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vor 4 Stunden schrieb Shubashi:

Ziemlich deprimierender Bericht über die systematische und aktuelle Zerstörung des armenischen Kulturerbes in Karabach und Nachitschewan. (Leider hinter einer Bezahlsperre.)

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/armenische-baudenkmaeler-in-berg-karabach-gefaehrdet-17107395.html?premium

 

Inzwischen neige ich dazu, den Islam als eine triumpfialistische Hooligan-Religion anzusehen, in deren Herrschaftsbereich andere Religionen und Weltanschauungen fast prinzipiell  nichts Positives erwarten können, im besten Fall geringschätzige und diskriminierende Duldung, im negativen Fall Vertreibung, Unterdrückung und Massenmord bis zum Genozid.

Nun sind totalitäre Ideologien, die keine andere Meinung neben sich dulden wollen, in der Geschichte leider keine Seltenheit, schwer verständlich finde ich allerdings den enormen Langmut, der im Westen mit dieser Art der aggressiven Intoleranz geübt wird.

 

In diesem Fall spielen Islam, türkischer Nationalismus (Aserbaidschanisch ist mit Türkisch eng verwandt) und Großmachtstreben Edogans in übelster Weise zusammen. Ich weiß nicht, wen von den dreien ich als schlimmstes Problem sehen soll.

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vor 5 Minuten schrieb MartinO:

In diesem Fall spielen Islam, türkischer Nationalismus (Aserbaidschanisch ist mit Türkisch eng verwandt) und Großmachtstreben Edogans in übelster Weise zusammen. Ich weiß nicht, wen von den dreien ich als schlimmstes Problem sehen soll.

sind das die einzigen nationalismen im kaukasus? spielen lösungen im rahmen des völkerrechts keine rolle?

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vor 4 Minuten schrieb helmut:

sind das die einzigen nationalismen im kaukasus?

Vermutlich nicht. Da sich Russland allerdings zurückhält, derzeit mit Abstand die stärksten.

Zitat

spielen lösungen im rahmen des völkerrechts keine rolle?

Das Völkerrecht ist wertloses Papier, wenn es keine Großmacht gibt, die es durchsetzt. Das ist traurig, aber so ist es.

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vor 27 Minuten schrieb MartinO:

Das Völkerrecht ist wertloses Papier, wenn es keine Großmacht gibt, die es durchsetzt. Das ist traurig, aber so ist es.

 

Das ist nicht traurig, sondern einfach eine Tatsache. Wie man das findet, hängt von der jeweiligen Situation ab.

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vor 5 Stunden schrieb Shubashi:

Inzwischen neige ich dazu, den Islam als eine triumpfialistische Hooligan-Religion anzusehen, in deren Herrschaftsbereich andere Religionen und Weltanschauungen fast prinzipiell  nichts Positives erwarten können

Warum schiebst Du das Geschehen im Kaukasus allen Muslimen in die Schuhe?

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ultramontanist
vor 6 Stunden schrieb Shubashi:

 

Inzwischen neige ich dazu, den Islam als eine triumpfialistische Hooligan-Religion anzusehen, in deren Herrschaftsbereich andere Religionen und Weltanschauungen fast prinzipiell  nichts Positives erwarten können, im besten Fall geringschätzige und diskriminierende Duldung, im negativen Fall Vertreibung, Unterdrückung und Massenmord bis zum Genozid.

Nun sind totalitäre Ideologien, die keine andere Meinung neben sich dulden wollen, in der Geschichte leider keine Seltenheit, schwer verständlich finde ich allerdings den enormen Langmut, der im Westen mit dieser Art der aggressiven Intoleranz geübt wird.

 

für die Wahabiten stimmt diese Einschätzung.

Die waren aber nur eine kleine Sekte des Islam.

Was sich durch Geld und Missionierung zur Zeit zu ändern scheint:evil:

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vor 1 Stunde schrieb Shubashi:

 

Die Probleme des Kaukasus sind keinesfalls allein auf den Islam zurückzuführen, denn diese Region war über Jahrzehnte Teil der russischen Hegemonie.

Nur ist der Islam praktisch auch nie Teil einer friedlichen Lösung, sondern verstärkt der Regel die Gewalt in einem Problem, wenn eine Option zur Machtausübung.

Beim Umgang mit nichtmuslimischen Kulturgütern sehe ich meistens Aneignung, Eskalation oder Zerstörung, sobald die eigenen Leute die Oberhand haben.

Der internationale Islam hätte hier, bei einer Kultur, die bereits Opfer eines antichristlichen Völkermordes war, einfach mal zeigen können, das er eine positive Kraft in der Völkergemeinschaft ist. 

 

(Was ich übrigens auch grotesk finde: wir haben einen Bundestag, der sich mit moralisierender Aufgeblasenheit zu politisch irrelevanten Völkermordsverurteilungen versteigt. Erleben die Opfer dieses Völkermords jedoch, wie ihr kulturelles Erbe erneut ausradiert wird, folgen wir flugs genauso den guten alten Traditionen des Kaiserreichs: bloß nicht den türkischen Bündnispartner verärgern. Der kann einem nämlich richtig nützlich ein, während die Armenier außer Ärger und Ruinen bekanntlich nichts zu bieten haben.)

 

den umgang mit nichtislamischen kulturgütern kann man auf dem balkan beobachten.

 

einen internationalen islam gibt es wohl doch nicht.

 

die armenier waren opfer eines nationalen völkermordes, wie im 20. jahrhundert auch in europa üblich.

 

die christlichen politismen waren seit 2000 jahren quelle des friedlichen zusammenlebens.

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vor 30 Minuten schrieb ultramontanist:

für die Wahabiten stimmt diese Einschätzung.

Die waren aber nur eine kleine Sekte des Islam.

Was sich durch Geld und Missionierung zur Zeit zu ändern scheint:evil:

weißt du genaueres? derzeit 2%?

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Gerhard Ingold
vor 7 Stunden schrieb rorro:
vor 9 Stunden schrieb Shubashi:

Inzwischen neige ich dazu, den Islam als eine triumpfialistische Hooligan-Religion anzusehen, in deren Herrschaftsbereich andere Religionen und Weltanschauungen fast prinzipiell  nichts Positives erwarten können, im besten Fall geringschätzige und diskriminierende Duldung, im negativen Fall Vertreibung, Unterdrückung und Massenmord bis zum Genozid.

 

So sieht doch die Geschichte des Islam aus, oder nicht? Und zwar - das ist das Wichtigste - bis heute.

 

vor 7 Stunden schrieb rorro:

So sieht doch die Geschichte des Islam aus, oder nicht? Und zwar - das ist das Wichtigste - bis heute.

 

Im Koran stehen Verse wie Sure 9,5: "Wenn nun die Schutzmonate abgelaufen sind, dann tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet, ergreift sie, belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf! Wenn sie aber bereuen, das Gebet verrichten und die Abgabe entrichten, dann laßt sie ihres Weges ziehen! Gewiß, Allah ist Allvergebend und Barmherzig."

Wir sollten indessen nie vergessen, dass in 5. Mose 20,10ff folgendes steht:
„Wenn du vor eine Stadt ziehst, um gegen sie zu kämpfen, so sollst du ihr zuerst den Frieden anbieten. 11 Antwortet sie dir friedlich und tut dir ihre Tore auf, so soll das ganze Volk, das darin gefunden wird, dir fronpflichtig sein und dir dienen“ (Verse 10 und 11).

Diese Anweisung Moses ist bei allen imperialistischen Handlungen sowohl von Christen wie Muslimen praktiziert worden. Das haben Indianer Amerikas fast wörtlich erlebt. Das heisst: Christen waren nicht besser als Muslime.

Und wenn man Evangelikalen freien Lauf lassen würde, würden Homosexuelle ähnlich nach 3. Mose 20 verfolgt, wie das teils in christlichen afrikanischen Ländern der Fall ist.

Jede Form von Fundamentalismus ist eine Gefahr.

 

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vor 2 Stunden schrieb rorro:

 

Ich habe das Wort "Muslim" bei ihm gar nicht gefunden.

Er hat von "dem Islam" gesprochen, als ob es sich um Ganzes handelt. Das schließt dann alle Menschen ein, die sich zu etwas bekennen, das man Islam nennt.

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Eine Ideologie oder Religion mordet nicht von alleine, sie braucht ihre Anhänger dazu. Die finden sich in Konflikten mit anderen Religionen oder Weltanschauungen immer zur Genüge. Gegenstimmen von islamischen Gläubigen, die solches verurteilen musst du mit dem Mikroskop suchen. Oder bring mal ein paar Beispiele zu Armenien oder Indonesien.

Edited by phyllis
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vor 7 Stunden schrieb phyllis:

Dies bezüglich nicht viel anders als die "christliche Mission" der Spanier, aber das Christentum hat wenigstens die zivilisatorischen Fortschritte aufgesogen oder es wurde ihm eingetrichtert, je nach Auffassung. 🙂

 

Aber keineswegs freiwillig und auch erst seit historisch relativ kurzer Zeit.

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vor 23 Minuten schrieb phyllis:

Eine Ideologie oder Religion mordet nicht von alleine, sie braucht ihre Anhänger dazu.

 

Richtig! Ideologien wie Religionen sind gedankliche Werkzeuge, um sich in dieser Welt zu orientieren, oder die Eigenschaften dieser Welt vor sich und anderen zu verbergen, und wie alle Werkzeuge brauchen sie Menschen, die sie benutzen, zum Guten oder zum Schlechten.

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vor einer Stunde schrieb ThomasB.:

Er hat von "dem Islam" gesprochen, als ob es sich um Ganzes handelt. Das schließt dann alle Menschen ein, die sich zu etwas bekennen, das man Islam nennt.

 

Nein. Das Konzil(TM) sprach auch von Hochachtung für Muslime und nicht von Hochachtung für den Islam. Ich halte es für grundfalsch, Menschen aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit zu klassifizieren und bin sicher, daß Shubashi es ebenfalls so sieht.

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