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Markus 28b–34 Sonntag 31.10.21


tospot

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Hallo, immer ist was anderes. Hier dachte ich mir, halt mal nicht die Klappe drüber, wie brilliant das Prinzip ums Christentum hier aufgeschlüsselt, wie einfach das Prinzip offenliegt. Seine Gewalt gegen den, der sich nur einen Augenblick auf den Gedanken einlässt. Ja werden alle sagen, kennen wir. Geb ich zurück: Glaube ich nicht. Zu reden wäre zwar erst, oder wäre nicht, von der Brillanz der Formuliering der Selbst-Nächsten-Gottesliebe, wie sie vom atheistischen Budfhismus (hier keine Belege) wohl imho importiert reingelassen wird. (Is ja klar, wie sagst du liebst dich oder irgendwas, wenn du deine Mitgeister zu Raubtieren unterfütterst. Tu es nicht und du hast glatt, was wir Gott nennen, kannste aber ja auch tun; sensationellerdings, wohl wahr.)

 

Worauf ich hingegen in der Kürze abheben will, ist das obige buddjistische Gott Definition, mit der tausch-aristotelischen, der sog. metaphysischen (Quellenlage sehr stark), flankiert steht, und beides zussmmen, also, gibt eim Leuchtfeuer, das die menschlichen (Geld-)Zeitalter zusammenschweißt. (Mt.6.24: wovon außer einer Dünnen christlichem Tünche nichts übrig ist, meinte mal ein Österreich 18xx, glauben wir ihm glatt.)

 

1 Gottesliebe heißt Menschenliebe.

2 Gottesliebe heißt Hass auf Mamon.

 

Wie bündig stehen die beiden Sätze nebeneinander. Sie sind gehässig und liebend, ohne sich zu beißen. Was sich beißt sind unsere Sichtweisen. Die müssen wir vor der Vorgabe beugen. Genial das zu nennen wäre untertrieben.

 

Zu warmen wäre bei der heutigen Bibelstelle also: Falls ihr vielleicht nicht ordentlich hassen wollt, -wer weiß aus so einem modernen (Strafmaß- hate crime) Konformismus, von wegem gehässigkeit läge einer charakterlich fern, oder wo nicht überall der Hass als solcher verfemt wird, auch online gerade - ihr kriegt das Gesetz Nr.1 auch nicht hin. Da könnt ihr noch soviel Paulus in Liebesschnulzen verdrehen, (ohne das der gleich was dafür kann, und ohne das ihr da die ersten mit wäret. Eigentlich , denke ich grade, kann man dann das ganze Liebesgeschwafel bei gelissentlich unterschlagenem zugehörigem Hass als krimimellen Zug besichtigen, und sollte man sogar.

.) Nur soviel.

 

 

 

Der Text

Evangelium

Mk 12, 28b–34

Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben; du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst

 

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.

 

In jener Zeit

28b ging ein Schriftgelehrter zu Jesus hin

und fragte ihn: Welches Gebot ist das erste von allen?

29Jesus antwortete:

Das erste ist: Höre, Israel,

der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr.

30Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben

mit ganzem Herzen und ganzer Seele,

mit deinem ganzen Denken und mit deiner ganzen Kraft.

31Als zweites kommt hinzu:

Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.

Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.

32Da sagte der Schriftgelehrte zu ihm: Sehr gut, Meister!

Ganz richtig hast du gesagt:

Er allein ist der Herr

und es gibt keinen anderen außer ihm

33und ihn mit ganzem Herzen,

ganzem Verstand und ganzer Kraft zu lieben

und den Nächsten zu lieben wie sich selbst,

ist weit mehr als alle Brandopfer und anderen Opfer.

 

34Jesus sah, dass er mit Verständnis geantwortet hatte,

und sagte zu ihm: Du bist nicht fern vom Reich Gottes.

Und keiner wagte mehr, Jesus eine Frage zu stellen.

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