Shubashi Posted October 1 Author Report Posted October 1 Ein interessanter Artikel dazu, welchen Aufwand Israel betreiben muss, um überhaupt eine zivile Luftfahrt zu betreiben. Quote
Shubashi Posted October 1 Author Report Posted October 1 (edited) Nicht nur AfD-Politiker fällt mit unterirdischem Verhalten öffentlich auf - die Linke eifert ihnen auf dem Oktoberfest nach. Edited October 1 by Shubashi Quote
Werner Hoffmann Posted October 4 Report Posted October 4 Die berechtigte Kritik an der Außenpolitik und dem militärischen Vorgehen des Staates Israel hat überhaupt nichts mit Antisemitismus zu tun. Beispiel: Die christliche Gemeinschaft in Gaza trauert um eine Mutter und ihre Tochter, die bei einem israelischen Luftangriff getötet wurden. Maysa Abu Daoud und ihre Tochter Mary Abu Daoud waren palästinensische Christinnen aus Gaza. Sie widmeten einen großen Teil ihrer Zeit dem Dienst an Mitgliedern ihrer Gemeinde sowie an vertriebenen Familien, die in der Holy Family Church Zuflucht gefunden hatten. In den frühen Morgenstunden des 3. Oktober 2026 wurden Mutter und Tochter bei einem israelischen Luftangriff auf ein Wohngebäude in Gaza getötet. Später versammelten sich Mitglieder der palästinensischen christlichen Gemeinschaft in der griechisch-orthodoxen Kirche des heiligen Porphyrius, um von ihnen Abschied zu nehmen und ihrer zu gedenken. 1 Quote
Bruder Huldrych Posted October 4 Report Posted October 4 vor 21 Minuten schrieb Werner Hoffmann: Die christliche Gemeinschaft in Gaza trauert um eine Mutter und ihre Tochter, die bei einem israelischen Luftangriff getötet wurden. 🕯️Möge der Herr sich ihrer annehmen und sie in seine Arme schließen. † 1 Quote
Popular Post Shubashi Posted October 6 Author Popular Post Report Posted October 6 (edited) On 10/4/2026 at 2:43 PM, Werner Hoffmann said: Die berechtigte Kritik an der Außenpolitik und dem militärischen Vorgehen des Staates Israel hat überhaupt nichts mit Antisemitismus zu tun. Dazu folgender hervorragender Gastbeitrag in der Faz: Quote Die Freude in den Stimmen der Mörder: Euer Sohn hat Juden getötet! Ich habe diese Aufnahmen gesehen. Ich habe die Anrufe nach Hause gehört, die Freude in den Stimmen der Mörder. Der berüchtigtste Anruf kam aus dem Kibbuz Mefalsim, vom Telefon einer Frau, die der Täter gerade ermordet hatte: Euer Sohn hat Juden getötet, zehn, mit eigenen Händen. Der Vater pries Gott. Nicht Israelis. Juden.…… Antisemitismus ist salonfähig geworden. In Deutschland, in Europa, in den Vereinigten Staaten, in Räumen, in denen vor zehn Jahren jemand aufgestanden wäre und Nein gesagt hätte, schweigen die Leute heute, weil der Preis für das Nein darin besteht, gecancelt zu werden. Zählen wir die Berufsstände, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Israel für das Schicksal der Zivilisten in Gaza zu verurteilen: Ärzte in den Spalten des „Lancet“, Juristen, Akademiker, Museumsleute, die 8000 Unterzeichner des „Artforum“-Briefs vom Oktober 2023, die Tausenden von Filmschaffenden, die sich im September 2025 verpflichteten, nicht mit israelischen Filminstitutionen zu arbeiten.… Auf einer Kundgebung der Neuköllner Linken im August sang ein Rapper „Yalla Yalla Intifada“ und „Death to the IDF“; Eralp verurteilte den Auftritt, in ihrer Erklärung aber, notierte die „Jüdische Allgemeine“, fiel das Wort Antisemitismus nicht. Die extreme Rechte braucht Gaza derweil gar nicht. Ulrich Siegmund holte für die AfD in Sachsen-Anhalt 43,8 Prozent mit „Remigration“; gefragt, ob der Holocaust das schlimmste Verbrechen der Menschheit gewesen sei, wollte er es nicht sagen, ein Parteisprecher musste es nachliefern. Bei der Linken wird der 7. Oktober zum Nebensatz, bei den Rechten der Holocaust zur Ermessensfrage. Die Hamas, die ihre Opfer nicht Israelis nannte, sondern Juden, hätte es sich nicht besser ausdenken können. Achten wir auf das Vokabular: Widerstand, Kontext, Freiheitskämpfer. Niemand, der diese Wörter sagt, würde sagen, ein Mädchen auf einem Musikfestival habe den Tod verdient. Aber wer sie lange genug sagt, landet in der Nähe. Das ist das Ergebnis der Strategie der Hamas. Dieser entscheidende Punkt wird nämlich immer vergessen: das beispiellose Massaker an Juden, das diesen furchtbaren Krieg um Gaza ausgelöst hat. Und den die Hamas notfalls bis zum letzten palästinensischen Zivilisten, egal ob Christ oder Muslim, fortführen will, um am Ende soviele Juden wie möglich treffen zu können. Das ist Antisemitismus, genauso, wie jeden Juden für das Handeln der israelischen Regierung verantwortlich zu machen, obwohl der vielleicht am anderen Ende der Welt wohnt. Für die brutale Politik Erdogans muss sich z.B. kein Türke hier oder in den USA verantwortlich machen lassen. Er oder sie muss nicht damit rechnen, plötzlich im Restaurant nicht mehr bedient zu werden, auf der Straße attackiert zu werden, weil er seine Muttersprache spricht, oder muss seine Kinder nicht in wie Festungen bewachte Schulen bringen. Das alles gilt für Juden seltsamerweise weltweit, und statt sich daran zu stören, wird erwähnt, was die israelische Regierung für Dinge tut. Als ob das eine geeignete Entschuldigung für Antisemitismus wäre. Edited October 6 by Shubashi 3 1 Quote
Shubashi Posted October 7 Author Report Posted October 7 Berliner Bischöfe und Rabbiner fordern gemeinsam die Aufnahme der Bekämpfung des Antisemitismus in die Berliner Landesverfassung, z.B. ähnlich einer Regelung wie in Brandenburg. Quote
Flo77 Posted October 7 Report Posted October 7 vor 36 Minuten schrieb Lindau: Heute ist der 7. Oktober denkt an 2023! Putin wird heute 74. Quote
Shubashi Posted October 9 Author Report Posted October 9 Die „Jüdische Studierendenunion Deutschlands“ hat erfolgreich verhindert, dass der bekannte Magdeburger Rechtsextremist Tillschneider die Gedenkveranstaltung in Hallenser Synagoge zum Terroranschlag vom 9. 10. 2019 für eine politische Show missbraucht. Quote
Shubashi Posted Tuesday at 07:44 AM Author Report Posted Tuesday at 07:44 AM Es war hier ja mal eine zeitlang Mode, sich ausführlich über die Grünen zu echauffieren. Wie diese klare Ansage von Volker Beck wiederum zeigt, gehören sie in Deutschland zu den eifrigsten und unbeugsamen Streitern gegen den Antisemitismus. Ehre, wem Ehre gebührt! Quote ….Volker Beck, früher Grünen-Politiker, nun Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) wirft dem Co-Chef der neuen Linksfraktion im Abgeordnetenhaus, Tobias Schulze, deshalb vor, bereits wenige Stunden nach Veröffentlichung die Vorsondierungsvereinbarung wieder infrage gestellt und faktisch aufgekündigt zu haben. Co-Fraktionschef Tobias Schulze distanziert sich in internem Parteichat Im Antisemitismus-Papier verpflichtet sich die Berliner Linke dazu, israelbezogenen Antisemitismus klar zu benennen, sich zu Israels Existenzrecht zu bekennen und Boykottaufrufe abzulehnen. Auch wurde ein Mechanismus vereinbart für den Fall, dass es in einer der drei Koalitionsfraktionen zu einem Antisemitismusvorfall kommt. Nachdem die drei Parteien am Donnerstagnachmittag das Papier veröffentlicht hatten, meldete sich Schulze in einem internen Diskussionschat für Mitglieder des Linke-Bezirksverbands Mitte. In seinem Post machte er deutlich, dass die Linke für die Landesverwaltung auf eine neue Antisemitismus-Definition drängt, obwohl im Sondierungspapier etwas anderes vereinbart ist. … Quote
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