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Desiderio desideravi über die liturgische Bildung des Volkes Gottes


Chrysologus
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o_aus_h
vor 18 Stunden schrieb Chrysologus:

klick - der Papst hat Apostolisches Schreiben veröffentlicht.

Aus dem Schreiben: 

Zitat

31. Ich kann in diesem Brief nicht auf den Reichtum der einzelnen Ausdrücke eingehen, das überlasse ich Eurer Betrachtung. Wenn die Liturgie „der Höhepunkt [ist], dem das Tun der Kirche zustrebt, und zugleich die Quelle, aus der all ihre Kraft strömt“ (Sacrosanctum Concilium, Nr. 10), dann verstehen wir gut, was in der Frage der Liturgie auf dem Spiel steht. Es wäre banal, die Spannungen, die es leider rund um die Feier gibt, als einfache Unterschiede zwischen verschiedenen Empfindungen gegenüber einer rituellen Form zu deuten. Die Problematik ist in erster Linie ekklesiologischer Natur. Ich verstehe nicht, wie man sagen kann, dass man die Gültigkeit des Konzils anerkennt – obwohl ich mich ein wenig wundere, dass ein Katholik sich anmaßen kann, dies nicht zu tun – und nicht die Liturgiereform akzeptieren kann, die aus Sacrosanctum Conciliumhervorgegangen ist und die die Realität der Liturgie in enger Verbindung mit der Vision der Kirche zum Ausdruck bringt, die in Lumen Gentium auf bewundernswerte Weise beschrieben wurde. Aus diesem Grund fühlte ich mich – wie ich in dem Brief an alle Bischöfe erklärt habe – verpflichtet zu bekräftigen, dass „die von den heiligen Päpsten Paul VI. und Johannes Paul II. in Übereinstimmung mit den Dekreten des Zweiten Vatikanischen Konzils promulgierten liturgischen Bücher […] die einzige Ausdrucksform der Lex orandi des Römischen Ritus [sind]“ (Motu Proprio Traditionis custodes, Art. 1).

Fettung von mir. 

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Ich finde dieses Dokument vom Papst hervorragend (auch wenn es letztlich egal ist, was der einzelne Gläubige darüber denkt). Papst Franziskus verortet die Liturgie nicht neu, aber er bringt manche wichtige Punkte in einfacher und eindringlicher Sprache wieder in Erinnerung.

Die Liturgie ist der Lebensatem der Kirche, dort wird sie genährt, nährt und bildet den Einzelnen und die ganze Welt.

Die Liturgie ist immer Liturgie der gesamten Kirche, nie bloß der Ortskirche, nie bloß der Gemeinde, nie bloß des Einzelnen, als ginge es dabei um mich (und diese spiritualistische Selbstbezogenheit ist in meinen Augen das Grundübel und die Hauptursache für jegliche liturgische Streitereien und liturgische Willkür). Das "Wir" der Kirche dürfen wir nie zu klein denken (Abs. 19: "Die feierliche Handlung gehört nicht dem Einzelnen, sondern Christus-Kirche, der Gesamtheit der mit Christus vereinten Gläubigen. In der Liturgie heißt es nicht „ich“, sondern „wir“, und jede Einschränkung des Umfangs dieses „wir“ ist immer dämonisch.").

Nicht zuletzt betont Papst Franziskus die Wichtigkeit der liturgischen Bildung für alle - da bietet das Liturgische Institut mit dem Fernkurs eine für viele erschwingliche Bildungsmöglichkeit.

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WER SICH GEGEN DIE NEUE LITURGIE STELLT, STELLT SICH GEGEN DIE KIRCHE

Franziskus verteidigt das Konzil gegen die Restauration

BONN ‐ Im Herzen der Lehre des Zweiten Vatikanums steht die Liturgie – davon ist Papst Franziskus überzeugt. Mit seinem neuen Schreiben "Desidero Desideravi" untermauert er sein Machtwort zur Alten Messe theologisch – und zeigt, was den Kern seines päpstliches Programms ausmacht.

katholisch.de, 30. Juni 2022 [klick]

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