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Unterschied Islam zu Christentum


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Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Werner001:

Du kannst am Mittwoch und Freitag fasten und am Sonntag mit Un- und Andersgläubigen aller Schattierungen beim Essen zusammensitzen.

Natürlich.

 

Die Sache ist ja auch nicht, mit wem ich am Sonntag esse, sondern daß es die Leute "meines Tribes" am Mittwoch und Freitag eben nicht tun.

 

Und wenn ich Sonntag Gäste habe, dann bringe ich als Gastgeber 3 Gänge auf den Tisch (Suppe, Gang, Dessert) auf den Tisch, wie es Sitte hierzulande ist.

 

Nur ist man ziemlich alleine, wenn sich sonst keiner mehr dran hält... (was übrigens mit ein Grund für meinen Hader mit der Kirche bzw ihren traditionsignoranten Mitgliedern ist und ja, mir ist klar, daß das ein ur-deutsches Problem mit seiner 'Negatividentität' ist, aber das ändert nichts an den soziologischen Prinzipien...)

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Werner001:

Ich denke, nein.

Du kannst am Mittwoch und Freitag fasten und am Sonntag mit Un- und Andersgläubigen aller Schattierungen beim Essen zusammensitzen.

 

Wenn dein geistlicher Führer verhindern will, dass du dich mit solchen Leuten zu gut verstehst, muss er dir dauerhafte Vorschriften machen, die das verhindern.

 

Die jüdischen Gesetze sind genau so entstanden (wobei vieles davon ja aus dem Mittelalter), Mohammed hat dann ja eh nur kopiert.

 

Werner

Der Koran kennt nur das Verbot von Schweinefleisch und von Alkohol. Mehrfach betont er, dass Allah alles Gute zur Nahrung für die Menschen erschaffen hat und lehnt Speiseverbote ab.

Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb nannyogg57:

Der Koran kennt nur das Verbot von Schweinefleisch und von Alkohol. Mehrfach betont er, dass Allah alles Gute zur Nahrung für die Menschen erschaffen hat und lehnt Speiseverbote ab.

Ich weiß. Aber seine Jünger trauen ihm wohl nicht so recht und erweitern das. Nicht fachgerecht geschlachtet, Querkontamination selbst durch getrennte Lagerung im selben Raum, Schüssel mit alkoholhaltigem Reinigungsmittel gespült etc.

Da dürfte natürlich viel Geschäftemacherei dabei sein, wer seine Paradiespunkte nicht gefährden will, kauft nur etwas, wo das Halal-Zeichen drauf ist, da lässt sich mit religiöser Dummheit viel Geld verdienen. Gab ed im christlichen Mittelalter ja auch, Ablassbriefe, Reliquienhandel etc.

 

Werner

Geschrieben
11 hours ago, nannyogg57 said:

Der Koran kennt nur das Verbot von Schweinefleisch und von Alkohol. Mehrfach betont er, dass Allah alles Gute zur Nahrung für die Menschen erschaffen hat und lehnt Speiseverbote ab.


Zur Abgrenzung im Alltag taugen diese Gebote aber sehr gut. Meine Frau kannte es aus dem Klinikalltag, häufig wurden die Angaben aus der Klinikküche infrage gestellt, ob das Essen frei von Schweinefleisch war. Erklärungen dazu wurden gerne mal mit „Nazi“ gekontert. Am witzigsten fand ich allerdings die Erklärung eines Patienten, der dann, nach vorhergehenden Klagen über angeblich drohende Schweinefleischsubversion seines Glaubens, plötzlich nach Zuteilung einer Bockwurstration verlangte: „Wieso, ist doch Dach drüber, sieht Allah also nich‘!“
(Maulbronner Maultasche, ick hör Dir trapsen)

Kurz: die Funktion des Speiseverbotes liegt doch sehr im Auge (bezw. auf der Zunge) des Betrachters und Verspeisers, und ist meiner Meinung eher eine volksreligiöse „Kann-Regel“. Wenn ich mich streiten will, oder eben abgrenzen, kann mich darauf berufen, wenn ich aber Hunger habe, neutralisiert Spinat und Nudelteig unfehlbar das bischöfliche Gebot.

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