nannyogg57 Geschrieben 24. Dezember 2025 Melden Geschrieben 24. Dezember 2025 vor 21 Stunden schrieb Guppy: Was heisste "alte Kirche" in dem Zusammenhang? Bis zu welchem Jahr war das so? Wie genau haben "die Leute" das damals entschieden, wenn nicht per Wahlzettel? Per Handzeichen? Wieviele Personen haben als der Wahl dann so normalerweise teilgenommen? Akklamation galt als die ideale Form. Und alte Kirche: Erstes Jahrtausend mit schleichendem Übergang. Frohe Weihnachten! Zitieren
Die Angelika Geschrieben 4. Januar Melden Geschrieben 4. Januar Am 30.11.2025 um 11:37 schrieb Shubashi: Ich denke, es gibt keine spezifisch christliche Perspektive im Umgang mit Politik, nur eine sachbezogene. Zudem ist es eine feste Überzeugung der Forumsbesitzer, dass man darüber nicht diskutieren sollte, weswegen allein Versuch dazu aussichtslos ist. Am 30.11.2025 um 12:40 schrieb rorro: Es geht in duesis Anliegen nicht um Parteipolitik, sondern um den christlichen Umgang mit Menschen, die - in diesem Fall politisch - komplett anderer Meinung sind als man selbst. Das ist kein politisches Thema. Nun ja, das ist das mMn die Umgehung des von @jouaux verhängten Verbot von politischen Themen. Du kannst jetzt zwar, konkretes Anschauungsmaterial in wolkigen Formulierungen zu umschiffen versuchen, das ist schließlich gut katholisch, das wird dann aber bedauerlicherweise ziemlich realtitätsfern. Christlich gesehen solltest du mit der AfD, klarer geschrieben "mit AfD-Wählern bzw. -Sympathisanten", schlichtweg nicht anders umgehen wie mit anderen Menschen, nämlich wie Christus ihnen zugewandt sein, im Dialog bleiben und zugleich klar die eigene Position vertreten, also klarmachen, dass du das aus deinem christlichen Selbstverständnis anders siehst. Nur erinnere dich dann daran, wie hier mit vermeintlichen und tatsächlichen AfD-Wählern bzw. -Sympathisanten umgegangen wurde: Sobald etwas auch nur ansatzweise nach AfD klang, erhielt derjenige ein Kainsmal auf die Stirn und wurde von andersdenkenden missionaristischen Christen und Nichtchristen reichlich unverschämt und verlogen behandelt, alles nach dem Motto ""Der Zweck heiligt die Mittel" Der Zweck war die Ausmerzung vermeintlicher oder tatsächlicher brauner Gedanken. Dass dahinter auch Menschen standen, hat wenig bi gar nicht interessiert. Das Ganze lief nach dem pseudochristlichen Motto "Wir hassen und verachten nicht den Menschen, nur sein sündiges (Wahl-)Verhalten" 2 Zitieren
rorro Geschrieben 4. Januar Melden Geschrieben 4. Januar (bearbeitet) vor 18 Minuten schrieb Die Angelika: Nur erinnere dich dann daran, wie hier mit vermeintlichen und tatsächlichen AfD-Wählern bzw. -Sympathisanten umgegangen wurde: Sobald etwas auch nur ansatzweise nach AfD klang, erhielt derjenige ein Kainsmal auf die Stirn und wurde von andersdenkenden missionaristischen Christen und Nichtchristen reichlich unverschämt und verlogen behandelt, alles nach dem Motto ""Der Zweck heiligt die Mittel" Der Zweck war die Ausmerzung vermeintlicher oder tatsächlicher brauner Gedanken. Dass dahinter auch Menschen standen, hat wenig bi gar nicht interessiert. Das Ganze lief nach dem pseudochristlichen Motto "Wir hassen und verachten nicht den Menschen, nur sein sündiges (Wahl-)Verhalten" Vermutlich hast Du Recht und ich bitte um Entschuldigung, sollte ich mich auch schuldig gemacht haben. bearbeitet 4. Januar von rorro 2 Zitieren
Cosifantutti Geschrieben 4. Januar Melden Geschrieben 4. Januar (bearbeitet) vor 46 Minuten schrieb Die Angelika: Nun ja, das ist das mMn die Umgehung des von @jouaux verhängten Verbot von politischen Themen. Du kannst jetzt zwar, konkretes Anschauungsmaterial in wolkigen Formulierungen zu umschiffen versuchen, das ist schließlich gut katholisch, das wird dann aber bedauerlicherweise ziemlich realtitätsfern. Christlich gesehen solltest du mit der AfD, klarer geschrieben "mit AfD-Wählern bzw. -Sympathisanten", schlichtweg nicht anders umgehen wie mit anderen Menschen, nämlich wie Christus ihnen zugewandt sein, im Dialog bleiben und zugleich klar die eigene Position vertreten, also klarmachen, dass du das aus deinem christlichen Selbstverständnis anders siehst. Nur erinnere dich dann daran, wie hier mit vermeintlichen und tatsächlichen AfD-Wählern bzw. -Sympathisanten umgegangen wurde: Sobald etwas auch nur ansatzweise nach AfD klang, erhielt derjenige ein Kainsmal auf die Stirn und wurde von andersdenkenden missionaristischen Christen und Nichtchristen reichlich unverschämt und verlogen behandelt, alles nach dem Motto ""Der Zweck heiligt die Mittel" Der Zweck war die Ausmerzung vermeintlicher oder tatsächlicher brauner Gedanken. Dass dahinter auch Menschen standen, hat wenig bi gar nicht interessiert. Das Ganze lief nach dem pseudochristlichen Motto "Wir hassen und verachten nicht den Menschen, nur sein sündiges (Wahl-)Verhalten" …..Ich kann mich sehr gut entsinnen, dass hier im Forum auch Sympathisanten der Grünen von der entsprechenden politischen „Gegenseite“ ziemlich verächtlich niedergemacht und verbal ausgegrenzt wurden, statt sachlicher, argumentativer Diskurs hämische, dumme, primitive Kommentare, einschließlich Poiltiker-“Bashing“, bevorzugt gegen Baerbock/ Habeck. Um was es auf dieser Seite hier geht -jedenfalls nach der „Überschrift“ - ist doch eher der „christliche“ Umgang mit der AfD. Es geht also weniger um AfD-Wähler / Sympathisanten aus dem Bekannten- / Freundeskreis, sondern um die Partei AfD und deren Mandatsträger im Bundestag und den Landtagen. Und genau hier finde ich eine Diskussion sehr spannend, ob es von der christlichen Sozialethik / Soziallehre , dem „christlichen Menschenbild“, ausgehend auch von etwa „Gaudium er Spes“ - Verhältnis Kirche und Welt / 2. Vatikanum - bestimmte Punkte gibt oder auch rote Linien, die man hier durchaus aufzeigen könnte. Interessant ist grundsätzlich auch eine historische Betrachtung in Hinsicht auf den „Aufstieg“ der NSDAP in den 20er und 30er Jahren bis zur Regierungsübernahme 1933 und wie sich da einerseits die Kirche andererseits Vertreter des „Zentrums“ positioniert haben. Ganz allgemein könnte man doch als ersten Grundsatz formulieren, dass eine Partei, die vor allem auf Ausgrenzung, Diffamierung und Beleidigung ganzer Gruppen setzt, die spaltet, schwerlich mit dem christlichen Menschenbild und der katholischen Soziallehre kompatibel ist ohne jetzt zugleich ganz konkrete politische Themenfelder auszusprechen ( Europapolitik / Außenpolitik / Sozialpolitik ) ….. Ich finde jedenfalls die Frage, ob die AfD für einen gläubigen und praktizierenden Katholiken wählbar ist - gerade in Bezug auf ihr „Wahlprogramm“ und ihre Mandatsträger im Bundestag und in den Landtagen durchaus sehr spannend und inspirierend….. bearbeitet 4. Januar von Cosifantutti Zitieren
Dies ist ein beliebter Beitrag. Shubashi Geschrieben 5. Januar Dies ist ein beliebter Beitrag. Melden Geschrieben 5. Januar 16 hours ago, Cosifantutti said: Ich finde jedenfalls die Frage, ob die AfD für einen gläubigen und praktizierenden Katholiken wählbar ist - gerade in Bezug auf ihr „Wahlprogramm“ und ihre Mandatsträger im Bundestag und in den Landtagen durchaus sehr spannend und inspirierend….. „Spannend und inspirierend“ setzt allerdings voraus, dass überhaupt ein eigenständiger Reflexionsprozess stattfindet. Und wie Du schon einleitend beschrieben hast: dumpfe und rein ressentimentgeleitete Beschimpfungen sind auch alles andere als inspirierend. Nur ist die gegenwärtige politische Debatte, die einem strikt-polarisierendem „Freund-Feind-Schema“ folgt, bestens geeignet sämtliche nuancierende Zwischentöne auszulöschen, weswegen wir eben eine zunehmende Stärkung der extremistischen Ränder erleben. “Spannend“ ist Spannungen aushalten zu lernen - das scheint unserer Gesellschaft immer weniger zu gelingen. Und ob unsere Kirche da sehr viel anders ist? In meinen Augen sollte sie das gerade sein - anders, gelassen, inspiriert und spannend, weil sie einen ganz anderen Orientierungspunkt hat als diese dumpfen Freund-Feind-Beziehungen. 2 3 Zitieren
Guppy Geschrieben 5. Januar Melden Geschrieben 5. Januar vor 22 Stunden schrieb Cosifantutti: Ich finde jedenfalls die Frage, ob die AfD für einen gläubigen und praktizierenden Katholiken wählbar ist - gerade in Bezug auf ihr „Wahlprogramm“ und ihre Mandatsträger im Bundestag und in den Landtagen durchaus sehr spannend und inspirierend….. Für mich als gläubige und praktizierende Katholikin: Ja. Einige Gründe habe ich schon genannt und ganz konkret aus meinem katholischen Glauben begründet. Die AfD ist sicher keine "perfekte" Partei und ich muss nicht jeden einzelnen Politiker dieser Partei gut finden, aber wenn ich die verschiedenen Parteien vergleiche, vertritt die AfD noch am ehesten die Werte, die mir als Katholikin wichtig sind. Die Grünen zu wählen wäre für mich als Katholikin z.B. absolut unvereinbar mit meinem christlichen Gewissen, weil diese Partei gegen so ziemlich alle christlichen Werte steht. Zitieren
nannyogg57 Geschrieben 5. Januar Melden Geschrieben 5. Januar Welche christlichen Werte? Wenn es um Lebensschutz geht, da hakt es doch bei der AfD auch. Spätestens wenn es um globale Gerechtigkeit geht und Leute, die schon geboren worden sind, ist es bei der AfD nicht mehr ganz so rosig. Gut, dann ist noch das Thema Familie. Die wollen btw. alle irgendwie schützen, so lange es wenig bis nix kostet. Ob die kleinbürgerliche Familie - Papa, Mama, Kind - überhaupt biblisch ist? Und gewinnt die klassische Familie wirklich, wenn man die anderen Modelle für illegal erklärt? Was noch? Friedensethik? Ist die AfD pazifistisch? Wirklich? Zitieren
Guppy Geschrieben 5. Januar Melden Geschrieben 5. Januar (bearbeitet) vor einer Stunde schrieb nannyogg57: Wenn es um Lebensschutz geht, da hakt es doch bei der AfD auch. Es geht ja um den Vergleich. Die AfD ist die einzige Partei, die gesetzlich nachschärfen und den Schutz des ungeborenen Lebens verbessern will. Die "C"DU will einfach alles so lassen wie es ist und SPD,Grüne und Linke wollen weitgehende bis totale Legalisierung von Abteibungen und damit Ungeborene komplett entrechten und für vogelfrei erklären. Also wenn ich beim Thema Lebensschutz die Parteien abgleiche, ist die AfD mit Abstand die Partei, die meinen christlichen Werten da am nächsten kommt. vor einer Stunde schrieb nannyogg57: Gut, dann ist noch das Thema Familie. Die wollen btw. alle irgendwie schützen, so lange es wenig bis nix kostet. Ob die kleinbürgerliche Familie - Papa, Mama, Kind - überhaupt biblisch ist? Und gewinnt die klassische Familie wirklich, wenn man die anderen Modelle für illegal erklärt? Es fängt ja schon damit an, dass man überhaupt das christliche Menschenbild teilt, dass es nur zwei Geschlechter gibt, dass eine Ehe eine Verbindung von einem Mann und einer Frau ist und dass Familie aus Vater, Mutter und Kind(ern) besteht. Alleine diese Selbstverständlichkeiten findet man ja schon nur noch bei der AfD. Ich finde es gut, wenn die AfD dieses Land wieder kinder- und familienfreundlich machen und besonders Eltern mit mehreren Kindern unterstützen möchte, mit einem Familiensplitting zum Beispiel oder einen Begrüßungsgeld für Neugeborene, einem Erziehungsgeld für häusliche Betreuung, zinslose Kredite für Eltern und niedrige Mehrwertsteuersätze für Kinderartikel usw. Das kann ich als Katholikin nur unterstützen und finde dort Werte wieder, die mir wichtig sind. vor einer Stunde schrieb nannyogg57: Friedensethik? Ist die AfD pazifistisch? Wirklich? Pazifistisch vielleicht nicht, aber ich finde zumindest den Ansatz, Konflikte innerhalb Europas durch Dialog, Diplomatie und Vermittlung zu lösen sehr christlich. In Aufrüstung, Säbelrasseln und verbaler Eskalation kann ich zumindest wenig Christliches entdecken. vor einer Stunde schrieb nannyogg57: Was noch? Ich möchte gerne wieder auf einen Weihnachtsmarkt gehen können ohne Hochsicherheitsbedingungen und ohne mulmiges Gefühl. Ich möchte als Frau ohne Angst den öffentlichen Nahverkehr nutzen können und mich auch nach Einbruch der Dunkelheit weitgehend sicher draussen aufhalten können. Keine Ahnung, ob man das Bedürfnis nach Sicherheit und den Wunsch in einem friedlichen sozialen Umfeld zu leben ein christlicher Wert an sich ist. Jedenfalls ist mir das wichtig. Sicherheit und Ordnung statt Chaos und Angst. bearbeitet 5. Januar von Guppy Zitieren
nannyogg57 Geschrieben 5. Januar Melden Geschrieben 5. Januar Du hast das mit dem Lebensschutz nicht ganz verstanden. Wenn einem das Leben von Leuten, die nicht deutsch sind, egal oder das Leben von Leuten, die schon geboren sind, dann ist das kein christliches Wertesystem. Und, wie gesagt, Familien wollen alle gerne irgendwie schützen. Das ist kein Alleinstellungsmerkmal der AfD. Und wenn die das hinkriegen, per Gesetz nur noch zwei Geschlechter einzuführen - Hut ab! Biologische Fakten per Gesetz bestimmen zu können, das ist ja mal ein steiles Wahlversprechen. Und was die Sicherheit betrifft - ich bin alt genug, da gab es in dem Ort, in dem ich aufgewachsen bin, außer ein paar Italiener keine Leute ausm Ausland. Da waren Evangelische schon Exoten. Aber meine Eltern haben mich jedes Mal, wenn ich mit den Öffis aus der Großstadt kam, am Bahnhof nachts mit dem Auto abgeholt. Immer. Wegen der bösen Männer, die einem nachts auflauern. Die Moral von der Geschichte: Es braucht dazu keine Syrer, um nachts alleine auf der Straße als Frau Angst zu haben. Oder auch nicht. Es ist auch viel Kopfkino dabei. Es ist ja ein Bisserl ruhiger geworden mit den Anschlägen, seitdem die Bundestagswahl vorbei ist. Komisch, btw. Der Typ von der AfD, der bei uns Bürgermeister werden will, möchte in unserem Ort so Sicherheitskameras überall installieren. Und den Ausbau der Fahrradwege stoppen. Ich persönlich, als passionierte Radlfahrerin, halte Autos tagsüber für gefährlicher als die Unterführung vorne am Bahnhof nachts. Und 'nen Bürgerentscheid zu den Unterkünften für Asylbewerber und -bewerberinnen weit weit draußen im Industriegebiet. Das zum Thema Lebensschutz. Zitieren
Werner001 Geschrieben 6. Januar Melden Geschrieben 6. Januar vor 1 Stunde schrieb nannyogg57: Biologische Fakten per Gesetz bestimmen zu können, das ist ja mal ein steiles Wahlversprechen. Dafür braucht man kein Gesetz. Biologischer Fakt sind nun mal zwei Geschlechter. Soziologisch mag es 7963 Rollenbilder geben, das hat nur nichts mit Biologie zu tun. Und auch nicht mit AfD Werner Zitieren
Werner001 Geschrieben 6. Januar Melden Geschrieben 6. Januar vor 1 Stunde schrieb nannyogg57: für Asylbewerber und -bewerberinnen Doch nur zwei Geschlechter? Aber vielleicht identifizieren die sich ja als was ganz anderes! Hier wären soziologische Rollenbilder mal durchaus interessant! Werner 2 Zitieren
rorro Geschrieben 6. Januar Melden Geschrieben 6. Januar (bearbeitet) vor 8 Stunden schrieb nannyogg57: Du hast das mit dem Lebensschutz nicht ganz verstanden. Wenn einem das Leben von Leuten, die nicht deutsch sind, egal oder das Leben von Leuten, die schon geboren sind, dann ist das kein christliches Wertesystem. Und, wie gesagt, Familien wollen alle gerne irgendwie schützen. Das ist kein Alleinstellungsmerkmal der AfD. Und wenn die das hinkriegen, per Gesetz nur noch zwei Geschlechter einzuführen - Hut ab! Biologische Fakten per Gesetz bestimmen zu können, das ist ja mal ein steiles Wahlversprechen. Und was die Sicherheit betrifft - ich bin alt genug, da gab es in dem Ort, in dem ich aufgewachsen bin, außer ein paar Italiener keine Leute ausm Ausland. Da waren Evangelische schon Exoten. Aber meine Eltern haben mich jedes Mal, wenn ich mit den Öffis aus der Großstadt kam, am Bahnhof nachts mit dem Auto abgeholt. Immer. Wegen der bösen Männer, die einem nachts auflauern. Die Moral von der Geschichte: Es braucht dazu keine Syrer, um nachts alleine auf der Straße als Frau Angst zu haben. Oder auch nicht. Es ist auch viel Kopfkino dabei. Es ist ja ein Bisserl ruhiger geworden mit den Anschlägen, seitdem die Bundestagswahl vorbei ist. Komisch, btw. Der Typ von der AfD, der bei uns Bürgermeister werden will, möchte in unserem Ort so Sicherheitskameras überall installieren. Und den Ausbau der Fahrradwege stoppen. Ich persönlich, als passionierte Radlfahrerin, halte Autos tagsüber für gefährlicher als die Unterführung vorne am Bahnhof nachts. Und 'nen Bürgerentscheid zu den Unterkünften für Asylbewerber und -bewerberinnen weit weit draußen im Industriegebiet. Das zum Thema Lebensschutz. 1. Soweit ich das verstanden hatte, aber da müsste ich mal die Moderation fragen, will der Forumsinhaber keine politische Diskussion. 2. Wenn das Deine ernsthafte Antwort auf die Bedenken von Bürgern ist, verstehe ich den Aufstieg der AfD noch besser (mehr spare ich mir wegen 1.). 3. Der vielfach an die etablierten Parteien gemachte Aufruf, doch endlich mal Probleme ernsthaft anzugehen, wird ja beharrlich ignoriert. Nein, ich persönlich glaube nicht im geringsten, daß die AfD die besser angehen könnte, doch das Recht zur „Abwahl der alten Parteien“ gehört zum Kern einer Demokratie. Offensichtlich wird das ständig mehr herausgefordert. bearbeitet 6. Januar von rorro 1 Zitieren
nannyogg57 Geschrieben 6. Januar Melden Geschrieben 6. Januar vor 9 Stunden schrieb rorro: 1. Soweit ich das verstanden hatte, aber da müsste ich mal die Moderation fragen, will der Forumsinhaber keine politische Diskussion. 2. Wenn das Deine ernsthafte Antwort auf die Bedenken von Bürgern ist, verstehe ich den Aufstieg der AfD noch besser (mehr spare ich mir wegen 1.). 3. Der vielfach an die etablierten Parteien gemachte Aufruf, doch endlich mal Probleme ernsthaft anzugehen, wird ja beharrlich ignoriert. Nein, ich persönlich glaube nicht im geringsten, daß die AfD die besser angehen könnte, doch das Recht zur „Abwahl der alten Parteien“ gehört zum Kern einer Demokratie. Offensichtlich wird das ständig mehr herausgefordert. Der Sinn deines Posts erschließt sich mir nicht. Meinst du, Kritik an der AfD schadet der Demokratie oder was? Zitieren
nannyogg57 Geschrieben 6. Januar Melden Geschrieben 6. Januar vor 13 Stunden schrieb Werner001: Dafür braucht man kein Gesetz. Biologischer Fakt sind nun mal zwei Geschlechter. Soziologisch mag es 7963 Rollenbilder geben, das hat nur nichts mit Biologie zu tun. Und auch nicht mit AfD Werner Rollenbilder triffst wohl eher. Und die Frage, wie genau man untenrum und chromosomenmäßig auszuschauen hat um als Männlein oder Weiblein durchzugehen. Es ging im weiteren Sinne um die Frage, ob die Familienpolitik der AfD tatsächlich christliche Werte widerspiegelt. Zitieren
nannyogg57 Geschrieben 6. Januar Melden Geschrieben 6. Januar @rorro Ansonsten: Welcher Subtext verbirgt sich hinter deiner nicht ganz unkorrekten Beobachtung, dieser Thread könnte vom Forenbetreiber @jouaux nicht erwünscht sein mir gegenüber? Zitieren
Werner001 Geschrieben 6. Januar Melden Geschrieben 6. Januar vor 18 Minuten schrieb nannyogg57: Und die Frage, wie genau man untenrum und chromosomenmäßig auszuschauen hat um als Männlein oder Weiblein durchzugehen. Für meine persönliche Lebensbeziehung ist es mir wichtig, wie jemand untenrum (nicht nur) ausschaut, aber allgemein finde ich es völlig egal. Ich finde, da sollte in keinster Weise unterschieden werden, sondern nur das Individuum zählen. Weder biologische Männlein noch biologische Weiblein sollten in irgendeiner Weise besonders behandelt werden, nur weil sie biologische Männlein oder biologische Weiblein sind Werner 2 Zitieren
MartinO Geschrieben 6. Januar Melden Geschrieben 6. Januar vor 6 Stunden schrieb nannyogg57: @rorro Ansonsten: Welcher Subtext verbirgt sich hinter deiner nicht ganz unkorrekten Beobachtung, dieser Thread könnte vom Forenbetreiber @jouaux nicht erwünscht sein mir gegenüber? Wenn in einem Thread eine Partei bzw. das Verhältnis zu ihr thematisiert wird, ist das notwendigerweise politisch. Zitieren
rorro Geschrieben 6. Januar Melden Geschrieben 6. Januar (bearbeitet) vor 28 Minuten schrieb MartinO: Wenn in einem Thread eine Partei bzw. das Verhältnis zu ihr thematisiert wird, ist das notwendigerweise politisch. Das sehe ich anders. Wenn es um die Einstellung von Christen zu Death Metal geht, wird es nicht notwendigerweise musikalisch. Daher würde ich gerne auf der abstrakten Ebene bleiben. Ob rechtsaußen oder linksaußen ist da sekundär. Ich habe eben den Eindruck gewonnen, die Kirche hierzulande übernimmt überwiegend die Fremd-Beschreibung der "Progressive Left": "They love diversity of all sorts, except the diversity of thought". Und ich halte es für einen Verrat am Menschen. Es gab zwar zum Tode Verurteilte der Nürnberger Prozesse (z.B. Hans Frank), die nach der Beichte die Kommunion bekamen (was ich für richtig halte), aber ein AfD-Mitglied darf nicht den Chor leiten. Wir entwickeln uns eben immer weiter ... bearbeitet 6. Januar von rorro Zitieren
nannyogg57 Geschrieben 7. Januar Melden Geschrieben 7. Januar Ein AfDler darf zur Kommunion gehen, aber er darf nicht für den PGR kandidieren. @rorro: Merkst du, dass da was an deinem Post nicht stimmt? Zitieren
rorro Geschrieben 7. Januar Melden Geschrieben 7. Januar vor einer Stunde schrieb nannyogg57: Ein AfDler darf zur Kommunion gehen, aber er darf nicht für den PGR kandidieren. @rorro: Merkst du, dass da was an deinem Post nicht stimmt? Ja, der PGR scheint heiliger zu sein als Jesus. Zitieren
Kara Geschrieben 7. Januar Melden Geschrieben 7. Januar vor 43 Minuten schrieb rorro: Ja, der PGR scheint heiliger zu sein als Jesus. Wenn man die Sache zu Ende denkt, ist das so... echt verrückt. Ein AFDler ist nicht automatisch unwürdig, an der Eucharistie teilzunehmen und den Leib Christi zu empfangen. Er ist aber automatisch unwürdig, am PGR teilzunehmen. Ist schon fast witzig! Aber nur fast. Zitieren
Cosifantutti Geschrieben 7. Januar Melden Geschrieben 7. Januar (bearbeitet) vor 2 Stunden schrieb nannyogg57: Ein AfDler darf zur Kommunion gehen, aber er darf nicht für den PGR kandidieren. @rorro Was verstehst du denn konkret unter einem "AfDler" ? "Nur" und ausschließlich Mandatsträger, z.B: Abgeordnete der Landtage / des Bundestages / Funktionäre innerhalb des Parteiapparates der AfD oder einfach auch Wähler der AfD. Wenn also jemand klar und offen als Bürger sagt, dass er zB in Baden-Würrtemberg im März die AfD , wählen wird, weil die AfD für diesen Bürger, der sich als Wähler als "AfDler" gleichsam "outet", die einzige Partei ist, die aktuellen Probleme erkennt und diese zu lösen verspricht, für den PGR untragbar ? bearbeitet 7. Januar von Cosifantutti Zitieren
Werner001 Geschrieben 7. Januar Melden Geschrieben 7. Januar Dürfen eigentlich Kommunisten für den PGR kandidieren? Also „Die Linke“ und so was? Werner Zitieren
Aleachim Geschrieben 7. Januar Melden Geschrieben 7. Januar vor 2 Stunden schrieb rorro: vor 3 Stunden schrieb nannyogg57: Ein AfDler darf zur Kommunion gehen, aber er darf nicht für den PGR kandidieren. @rorro: Merkst du, dass da was an deinem Post nicht stimmt? Ja, der PGR scheint heiliger zu sein als Jesus. Stell dich bitte nicht dümmer als du bist. Die Eucharistie ist Heilmittel, sie zu verwehren, eine heftige Strafe. Der PGR ist eine Aufgabe und wie für jede Aufgabe, ist es üblich, dass es Kriterien gibt, ob jemand für diese Aufgabe geeignet erscheint. (Nicht dass ich dem Ausschluss von AfDlern aus dem PGR uneingeschränkt zustimmen würde. Aber da liegt der Unterschied. Nicht daran, dass der PGR "heiliger" ist. So ein Unsinn!) 1 Zitieren
rorro Geschrieben 7. Januar Melden Geschrieben 7. Januar vor 12 Minuten schrieb Aleachim: Stell dich bitte nicht dümmer als du bist. Die Eucharistie ist Heilmittel, sie zu verwehren, eine heftige Strafe. Der PGR ist eine Aufgabe und wie für jede Aufgabe, ist es üblich, dass es Kriterien gibt, ob jemand für diese Aufgabe geeignet erscheint. (Nicht dass ich dem Ausschluss von AfDlern aus dem PGR uneingeschränkt zustimmen würde. Aber da liegt der Unterschied. Nicht daran, dass der PGR "heiliger" ist. So ein Unsinn!) Die Eucharistie ist das Heiligste, das wir haben. Es heißt nicht umsonst Allerheiligstes Sakrament. Wenn man jemandem das Allerheiligste gibt, obwohl man zu unrein denkt für den PGR - sind dann die Prioritäten noch in Ordnung? Zitieren
Recommended Posts
Join the conversation
You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.