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Eine christliche Perspektive auf den Umgang mit der AfD


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Geschrieben
vor 44 Minuten schrieb Flo77:

Welche Möglichkeiten der Grenzsicherung siehst Du denn, außer die Leute mit Gendern in die Flucht zu schlagen?

Erschießen ist zumindest keine Option - wenn man Lebensschutz ernst nimmt.

 

vor 45 Minuten schrieb Flo77:

Das ist übrigens auch der entscheidende Punkt, meiner Kritik an den Worten des Messias: Wenn alle alles verkaufen, was sie haben ist am Ende keiner mehr da, der noch etwas kaufen kann oder der etwas herstellen kann um es zu verteilen.

Das musst Du mit dem Messias ausmachen - aber ich denke, unser Oberfrommer wird dir sofort zustimen.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Chrysologus:

Dass Beatrix von Storch (und nicht nur sie) bereit ist, das deutsche Aufenthaltsrecht für wichtiger zu halten als Menschenleben (Stichwort Schusswaffengebrauch an der Grenze zur Abwehr von Flüchtenden), darauf  hatte ich schon hingewiesen.

 

Der dt. Staat bezahlt ja schon das Töten zehntausender Menschen - wieso aufregen?

 

vor 1 Stunde schrieb Chrysologus:
  1. Die AfD will jede Aufnahme von Schutz- und Hilfebedürftigen Menschen stoppen. Das nimmt Tote schlicht in Kauf.

 

siehe oben (und die Nummerierung bekomme ich nicht weg)

 

vor 1 Stunde schrieb Chrysologus:
  1. Die Klimaveränderungen führen weltweit zu Toten - was der AfD und Teilen ihrer Wählerschaft allerdings egal ist. Hier werden Hunderdtausdende Tote achselzuckend hingenommen.

 

Schon mit Mathe Klasse 6 kann man leicht herausfinden, daß dt. „Klimapolitik“ null Effekt aufs Klima hat. Selbst wenn alle Bewohner der BRD morgen tot wären (also stürben, um mal ein schönes Wort zu verwenden), wäre der Effekt in 2-3 Jahren quasi verpufft…

 

Nur der gigantisch finanzielle und ökonomische Input in alternative, stabile und günstige Energiegewinnung kann was bringen. Damit das andere nutzen.

 

Aber Mathe können eben viele nicht.

 

vor 1 Stunde schrieb Chrysologus:

Das Parteiprogramm ist von einem deutlichen Sozialdarwinismus (weniger Steuern für Reiche und weniger Geld für Bedürftige, Ausschluß von Behinderten aus dem öffentlichen Leben) gekennzeichnet, der im wahrsten Sinne des Wortes am Ende über Leichen geht. Die Schwachen haben halt Pech gehabt.

 

Aktuell fahren wir unseren Sozialstaat mit Vollgas vor die Wand. Ob das besser ist…?

Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb rorro:
vor 1 Stunde schrieb Chrysologus:

Dass Beatrix von Storch (und nicht nur sie) bereit ist, das deutsche Aufenthaltsrecht für wichtiger zu halten als Menschenleben (Stichwort Schusswaffengebrauch an der Grenze zur Abwehr von Flüchtenden), darauf  hatte ich schon hingewiesen.

 

Der dt. Staat bezahlt ja schon das Töten zehntausender Menschen - wieso aufregen?

E samcht einen Unterschied, ob man wie Lebenschützerin von Storch Menschen erschießen möchte, oder ob man Abtreibung nicht verbietet und Frauen nicht dafür einsperrt. Was mancher gerne sähe - zB die AfD. 

 

Aber wie gesagt - wer das Überlebend es Stärksten als Prinzip schätzt, der unterstützt diese Partei halt, und sei es verbal.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Stunde schrieb Chrysologus:

Dass Beatrix von Storch (und nicht nur sie) bereit ist, das deutsche Aufenthaltsrecht für wichtiger zu halten als Menschenleben (Stichwort Schusswaffengebrauch an der Grenze zur Abwehr von Flüchtenden), darauf  hatte ich schon hingewiesen

Dass du darauf schon hingewiesen hast, muss ich überlesen haben, tut mir leid.

Ja, diese Äußerungen einzelner Personen war 2016 (lang ist's her) ein ziemlicher Aufreger. Allerdings fand und findet sich bis heute nichts davon im Parteiprogramm. Dieses fordert einen umfassenden Grenzschutz unter Einhaltung der bestehenden Gesetze. Mehr nicht.

 

vor 1 Stunde schrieb Chrysologus:

Die AfD will jede Aufnahme von Schutz- und Hilfebedürftigen Menschen stoppen. Das nimmt Tote schlicht in Kauf.

Selbst wenn das so wäre (was es nicht ist, da die AfD das Asylrecht zwar ändern aber nicht ersatzlos streichen will), kann man das kaum mit der aktiven Tötung eines Menschen vergleichen.

So gesehen sind wir nämlich genauso an dem Tod unzähliger Menschen verantwortlich, die zu alt, zu krank, zu schwach oder zu arm sind, um sich überhaupt auf den Weg machen zu können, nur weil wir sie nicht aktiv raus holen und einfliegen.

 

vor 1 Stunde schrieb Chrysologus:

Die Klimaveränderungen führen weltweit zu Toten - was der AfD und Teilen ihrer Wählerschaft allerdings egal ist. Hier werden Hunderdtausdende Tote achselzuckend hingenommen.

Du hättest vielleicht Recht, wenn Maßnahmen in Deutschland irgendeinen Effekt auf die globale Klimaerwärmung hätten.

 

Ich sehe also nach wie vor nicht, wo die AfD das Töten von Menschen aktiv legalisieren will und verstehe deswegen auch nach wie vor die Aufregung darum nicht. 

bearbeitet von Kara
Geschrieben (bearbeitet)
vor 19 Minuten schrieb Chrysologus:

Erschießen ist zumindest keine Option - wenn man Lebensschutz ernst nimmt.

Ich hab das Interview mit der Storch damals gesehen. Die forderte, die Grenzen zu schützen, und sagte auf Nachfrage, dass das im Rahmen der existierenden Gesetze passieren müsse. Wieder auf Nachfrage bestätigte sie, dass ebendiese Gesetze als ultima Ration auch Schusswaffengebeauch vorsähen. Der Interviewer versuchte daraufhin, sie mit allerlei Suggestivfragen dazu zu bringen, irgendwie zu sagen, sie würde auch auf Kinder schießen. Nun ist die Frau (meiner persönlichen Ansicht nach) zwar extrem unsympathisch aber nicht dumm, und sie ließ sich nicht auf die Suggestivfragen ein, sondern wiederholte nur immer wieder, dass es Gesetze zum Schutz der Grenzen gäbe, die man anwenden solle.

 

Daraus wurde dann die Geschichte konstruiert, die AfD wolle „Frauen und Kinder abknallen“.

 

Im Nachhinein nicht weiter verwunderlich, wenn ich bedenke, welche absurden Dinge beispielsweise mir selbst damals hier im Forum unterstellt wurden, nur weil ich nicht in den allgemeinen Freudenchor einstimmen wollte, sondern Bedenken äußerte (welche, die heute selbst in ÖRR-Talkshows täglich zu hören sind).

 

Wir sind jetzt 10 Jahre weiter, viele von uns sind bezüglich des Themas auch deutlich realistischer geworden, und da sollte man doch bitte aufhören, solche Geschichten zu erzählen.

Es ist schließlich nicht so, als gäbe es keine echten, tatsächlichen Kritikpunkte an dieser Partei, so dass man auf Märchen zurückgreifen müsste.

 

Werner

bearbeitet von Werner001
Geschrieben
vor 11 Minuten schrieb Chrysologus:

E samcht einen Unterschied, ob man wie Lebenschützerin von Storch Menschen erschießen möchte, oder ob man Abtreibung nicht verbietet

 

Also ob man Menschen erschließt oder sie zerstückelt oder absaugt oder verhungern lässt finde ich eher graduell anders als prinzipiell.

Geschrieben
vor 14 Minuten schrieb Werner001:

Es ist schließlich nicht so, als gäbe es keine echten, tatsächlichen Kritikpunkte an dieser Partei, so dass man auf Märchen zurückgreifen müsste.

 

Genau so ist es. Danke.

Geschrieben
2 hours ago, Werner001 said:

Es ist schließlich nicht so, als gäbe es keine echten, tatsächlichen Kritikpunkte an dieser Partei, so dass man auf Märchen zurückgreifen müsste.


Mein Problem mit der AfD ist vor allem, dass ich absolut nicht weiß, was dann plötzlich im Rahmen der Gesetze möglich wäre.

Dazu eine kleine Geschichte, die uns bei einer Fortbildung erzählt wurde: auf einer unserer Rettungsleitstellen rief ein Junge an, der in leider nicht perfektem Deutsch Hilfe für seinen wohl mit einer Herzerkrankung zusammengebrochenen Vater anforderte. Der Disponent nahm die Meldung nicht ernst und beschimpfte den Jungen nach seinen wiederholten Anrufen. Der Disponent wurde entlassen, aus seinen Social Media-Accounts wurde dann klar, dass man einen Ausländerfeind aus dem AfD-Milieu beschäftigt hatte.

Was wäre, wenn AfD-Politiker über die Weiterbeschäftigung dieses Mannes zu entscheiden gehabt hätten? Mir persönlich ist sowas viel riskant, es kann Menschenleben kosten und ich will nicht unter Leuten arbeiten, die über Notfälle gemäß ihrer Vorurteile richten.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 57 Minuten schrieb Shubashi:


Mein Problem mit der AfD ist vor allem, dass ich absolut nicht weiß, was dann plötzlich im Rahmen der Gesetze möglich wäre.

Dazu eine kleine Geschichte, die uns bei einer Fortbildung erzählt wurde: auf einer unserer Rettungsleitstellen rief ein Junge an, der in leider nicht perfektem Deutsch Hilfe für seinen wohl mit einer Herzerkrankung zusammengebrochenen Vater anforderte. Der Disponent nahm die Meldung nicht ernst und beschimpfte den Jungen nach seinen wiederholten Anrufen. Der Disponent wurde entlassen, aus seinen Social Media-Accounts wurde dann klar, dass man einen Ausländerfeind aus dem AfD-Milieu beschäftigt hatte.

Was wäre, wenn AfD-Politiker über die Weiterbeschäftigung dieses Mannes zu entscheiden gehabt hätten? Mir persönlich ist sowas viel riskant, es kann Menschenleben kosten und ich will nicht unter Leuten arbeiten, die über Notfälle gemäß ihrer Vorurteile richten.

 

So etwas kann dann häufiger passieren. Ich mache mir prinzipiell dann Sorgen um die persönliche Freiheit - die wird aktuell von links bedroht und dann eben von rechts. Besser wird dadurch nichts.

bearbeitet von rorro
Geschrieben (bearbeitet)
vor 8 Stunden schrieb Chrysologus:

Nur ein paar Hinweise:

  1. Dass Beatrix von Storch (und nicht nur sie) bereit ist, das deutsche Aufenthaltsrecht für wichtiger zu halten als Menschenleben (Stichwort Schusswaffengebrauch an der Grenze zur Abwehr von Flüchtenden), darauf  hatte ich schon hingewiesen

 

Frau von Storch hat meines Wissens nicht gesagt, dass Menschen erschossen werden sollen, sondern dass Grenzschutzbeamte, deren Aufgabe es ist die Grenze vor illegalem Eindringen von (möglicherweise hochgefährlichen) Personen zu schützen, als ultima ratio auch von ihrer Schusswaffen gebrauch machen dürften. Da war nicht die Rede davon diese Leute zu töten, sondern sie eben am Grenzübertritt zu stoppen, wenn es anders nicht möglich ist auch mit dem Einsatz der Schusswaffe.

 

Es hat schon seinen Grund, warum in Deutschland Polizisten alle Schusswaffen tragen. Sie sollen auch damit das geltende Recht gegenüber Rechtsbrechern, zum Schutz der Allgemeinheit durchsetzen, natürlich immer verhältnismässig und angemessen. Ich finde das nicht unchristlich.

 

 

vor 8 Stunden schrieb Chrysologus:

Die AfD will jede Aufnahme von Schutz- und Hilfebedürftigen Menschen stoppen. Das nimmt Tote schlicht in Kauf.

 

Den Schutz- und Hilfebedürftigen aus Krisenregionen wird doch sowieso nicht geholfen. Wieviele Alte, Kranke und Behinderte sind denn etwa unter den "Flüchtlingen" aus Syrien oder Afghanistan? Wieviele Waisen? Wieviele Witwen mit kleinen Kindern? Wir helfen doch gerade DENEN nicht, die am hilfslosesten und schutzbedürftigsten sind. Denn genau die schaffen es sowieso nie an die deutsche Grenze.

 

Stattdessen hat Deutschland doch eine Politik nach dem "Survival of the fittest-"Prinzip gemacht. Nur wer jung, gesund und kräftig genug ist, sich über tausende Kilometer quer durch Vorderasien und halb Europa bis zur deutschen Grenze zu schlagen, der wird dann dafür reichlich belohnt mit den Segnungen des deutschen Sozialsstaates. Wer auf dem Weg umkommt, hat halt Pech. Und die, die sich gar nicht erst auf den Weg machen können, weil sie zu alt, zu klein, zu schwach, zu krank, zu gebrechlich sind, die sind uns sowieso egal, die können bleiben wo der Pfeffer wächst.

 

Und das soll christlich sein? Für mich ist das zynischer Sozialdarwinismus.

 

vor 8 Stunden schrieb Chrysologus:
  1. Die Klimaveränderungen führen weltweit zu Toten - was der AfD und Teilen ihrer Wählerschaft allerdings egal ist. Hier werden Hunderdtausdende Tote achselzuckend hingenommen.

 

Was hat die AfD oder das kleine Deutschland mit dem Weltklima zu tun? Selbst wenn morgen alle Deutschen von der Erde verschwinden würden, hätte das null Einfluss auf das Weltklima.

 

Das ist auch so eine seltsame Hybris: Wohlhabende Deutsche, die glauben, weil sie sich eine Wärmepumpe, Solardach und einen Tesla gegönnt haben, würden sie damit das Klima der Erde retten und sich deshalb besonders moralisch fühlen, während sie mit dem Finger auf den kleinen Mann zeigen, der in seinem Altbau noch eine Gasheizung betreibt und einen 20 Jahre alten Benziner fährt.

 

vor 8 Stunden schrieb Chrysologus:

Das Parteiprogramm ist von einem deutlichen Sozialdarwinismus (weniger Steuern für Reiche und weniger Geld für Bedürftige, Ausschluß von Behinderten aus dem öffentlichen Leben) gekennzeichnet, der im wahrsten Sinne des Wortes am Ende über Leichen geht. Die Schwachen haben halt Pech gehabt.

 

Ausschluss von Behinderten aus dem öffentlichen Leben? Wie bitte? Wo steht das oder wer sagt das?

 

Du solltest auch mal das Programm lesen. Die AfD will nicht nur weniger Steuern für "Reiche" (wo fängt für dich genau "reich" an?), sondern allgemeine Entlastungen für die ganze Gesellschaft. Beispiel: Die AfD will sämtliche Steuern auf Energie abschaffen oder zumindest radikal senken. Dadurch würde Strom, Heizen, Benzin für alle sehr viel günstiger. Weisst du wieviele Leute in alleine in meinem sozialen Umfeld kenne, die sich im Winter nicht trauen richtig zu heizen, weil sie sich die hohen Heizkosten nicht mehr leisten können? Wie war das nochmal mit dem Sozialdarwinismus? 

 

 

bearbeitet von Guppy
Geschrieben
vor 1 Minute schrieb Guppy:

Weisst du wieviele Leute in alleine in meinem sozialen Umfeld kenne, die sich im Winter nicht trauen richtig zu heizen, weil sie sich die hohen Heizkosten nicht mehr leisten können? Wie war das nochmal mit dem Sozialdarwinismus? 

 

Insbesondere grüne Umweltpolitik war schon immer eine Umverteilung von arm nach reich. Die EEG-Umlage hat dazu geführt, daß Hartz-IV-Empfänger, die bekanntlich den Strom selbst bezahlen, Grundbesitzern oder-pächtern zu garantierten Preisen ihre Solaranlagen finanzieren. Über Jahrzehnte!

Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb rorro:

Insbesondere grüne Umweltpolitik war schon immer eine Umverteilung von arm nach reich. Die EEG-Umlage hat dazu geführt, daß Hartz-IV-Empfänger, die bekanntlich den Strom selbst bezahlen, Grundbesitzern oder-pächtern zu garantierten Preisen ihre Solaranlagen finanzieren. Über Jahrzehnte!

 

Ja, diese ganze Klima-Politik ist extrem unsozial und trifft gerade die ärmeren Teile der Bevölkerung richtig hart. Für mich absolut unbegreiflich, wie man das für christlich halten kann. Zumal es wie gesagt Null Einfluss auf das Weltklima hat und deshalb einfach nur komplett sinnfrei ist.

 

Ein elitäres Ideologieprojekt für Leute, die es sich finanziell leisten können und die sich einfach besonders moralisch fühlen wollen. Nicht umsonst haben die Grünen auch die reichste Wählerschaft. AfD-Wähler sind meistens Arbeiter und kleine Angestellte.

Geschrieben

Frage aus Interesse: Werden in der RKK Mitglieder der Linken gleich behandelt wie AfD-ler? Also für gewisse Aemter untauglich? Im Link von Nanny werden nur AfD-Fälle erwähnt.

Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb phyllis:

Frage aus Interesse: Werden in der RKK Mitglieder der Linken gleich behandelt wie AfD-ler? Also für gewisse Aemter untauglich? Im Link von Nanny werden nur AfD-Fälle erwähnt.

 

Ja.

Geschrieben
vor 11 Minuten schrieb Chrysologus:

Ja.

Echt? Dann hab ich da wohl was falsch verstanden. Ich dachte, die werden nicht pauschal ausgeschlossen, sondern nur, wenn sie sich sichtbar an Aktivitäten beteiligen, die den Überzeugung der Kirche zuwider laufen, wie bspw. Teilnahme an oder Organisation von Pro-Abtreibungs-Demos.

 

Bei AfDlern reicht ja schon, wenn sie sich sichtbar als AfDler zu erkennen geben.

Geschrieben

Ich habe mal nach "AfD" und "Behinderte" gegoogelt, weil Chrysologus behauptet hat, die AfD wolle "Behinderte aus dem öffentlichen Leben ausschliessen".

 

Das einzige was ich finden konnte war Kritik von AfD-Politikern zum Thema "Inklusion" im deutschen Schulsystem. Die Kritik richtet sich daran, dass man Kindern mit unterschiedliche Begabungen und Einschränkungen nicht gerecht wird, wenn man sie einfach in eine Klasse steckt, wo sie dann gar nicht angemessen gefördert werden können. Darum sollten Kinder mit geistigen Behinderungen in Förderschulen unterrichtet werden, wo sie sonderpädagogisch vernünftig unterstützt und begleitet werden können. So war es ja meines Wissens auch über Jahrzehnte in Deutschland, bevor "Inklusion" in Mode kam.

 

Eine sachliche Kritik an der Funktionsweise eines Bildungskonzepts als "Ausschluss von Behinderten am öffentlichen Leben" zu bezeichnen ist doch schon reichlich absurd.

 

Apropos Behinderte: Wieviele Babies oder Kinder mit Down-Syndrom begegnen euch noch so? Vermutlich wenige, dann weit über 90% der Kinder mit Down-Syndrom werden abgetrieben. In Deutschland findet tatsächlich eine Art eugenische Selektion mittels Pränataldiagnostik statt. Es wird bei Ungeborenen gezielt auf die Suche nach Behinderungen gegangen um sie dann zu töten, wenn an diesen Menschen irgendwas nicht "normal" ist. Wer ist politisch dafür verantwortlich, dass sowas alles möglich ist? Die AfD sicher nicht.

Geschrieben
Am 6.1.2026 um 15:54 schrieb nannyogg57:

Der Sinn deines Posts erschließt sich mir nicht.

 

Meinst du, Kritik an der AfD schadet der Demokratie oder was?

 

Meinst du, Kritik an den Grünen schadet der Demokratie?

Ich meine, Kritik schadet Demokratie nie, solange sie konstruktiv ist.

 

Der Demokratie schadet aber sicherlich, wenn man bei Anschlägen mit mutmaßlich rechtsextremer Täterschaft  auf die Aufklärung dieser Täterschaft legen will bei Anschlägen mit mutmaßlich linksextremer Täterschaft hingegen nicht (Stichwort Berlin).

Geschrieben
vor 21 Stunden schrieb Guppy:

Das einzige was ich finden konnte war Kritik von AfD-Politikern zum Thema "Inklusion" im deutschen Schulsystem. Die Kritik richtet sich daran, dass man Kindern mit unterschiedliche Begabungen und Einschränkungen nicht gerecht wird, wenn man sie einfach in eine Klasse steckt, wo sie dann gar nicht angemessen gefördert werden können.

In der Praxis bedeutete dass, das man auch Kinder mit körperlichen Einschränkungen sonderbeschulte, wer blind oder im Rollstuhl war, dem standen durchaus nicht alle Bildungswege offen, und da wil man hin zurück.

 

Und die Inklusion hat einen weiteren Nachteil: man erlebt Menschen mikt Behinderungen, etwa mit Down-Syndrom, und lernt, dass das oft liebenswerte und manchmal auch weniger liebenswerte Menschen sind. Wenn man sie versteckt und abschiebt, dann lernen die anderen Kidner das nicht - macht Abtreibungen später leichter.

Geschrieben

Kurze Mod-Erinnerung:

Hier bitte dabei bleiben, was Glaube und Theologie zu Programm und dem Handeln der Mitglieder der og. Partei zu sagen hat.

Geschrieben

„Glaube und Theologie“?

Was soll das sein?

Was im Katechismus steht? Was Gläubige denken und glauben (oft genug im Widerspruch zum Katechismus)?

Welche Interpretation des Katechismus?

 

Werner

Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb Werner001:

„Glaube und Theologie“?

Was soll das sein?

Was im Katechismus steht? Was Gläubige denken und glauben (oft genug im Widerspruch zum Katechismus)?

Welche Interpretation des Katechismus?

 

Werner

Die User dieses Forums bekommen in der Regel die Umsetzung dieser Fragen hier in einer wunderbaren Bandbreite hin, da wird das auch in diesem Thread gehen. 
Ansonsten mach doch gern einen seperaten Thread auf zu dem Thema.

 

Geschrieben (bearbeitet)
5 hours ago, gouvernante said:

Glaube und Theologie zu Programm


Gibt es da ernsthafte theologische Aussagen zu, die über diese Erklärung der Bischofskonferenz hinausgehen?

(Vielleicht sollte man die Sache mal anhand dieses Textes durchgehen, der immerhin wohl einstimmig von allen deutschen Bischöfen beschlossen wurde?)
 

bearbeitet von Shubashi
Geschrieben

Ich halte die Erklärung der DBK für eine gute Diskussionsgrundlage.

Und ich meine, zu Themen wie Umgang mit Fremden, Schwachen, Marginalisierten, mit Macht und Verantwortung und Ähnlichem haben Glaube und Theologie sich durchaus schon verhalten. Und hier können das alle user ja auch im Sinne des Threadtitels "christliche Perspektive".

Geschrieben (bearbeitet)
vor 14 Stunden schrieb Chrysologus:

Und die Inklusion hat einen weiteren Nachteil: man erlebt Menschen mikt Behinderungen, etwa mit Down-Syndrom, und lernt, dass das oft liebenswerte und manchmal auch weniger liebenswerte Menschen sind.

 

Man erlebt Menschen mit Down-Syndrom schon deshalb kaum noch, weil diese fast immer schon im Mutterleib umgebracht werden. Wie wäre es, wenn wir als Gesellschaft da erstmal anfangen und aufhören Behinderte pränatal zu töten, nur weil sie behindert sind?

 

Über das Thema Inklusion an Schulen kann man ja verschiedener Meinung sein und gute Argumente dafür haben. Wer der Meinung ist, dass geistig behinderte Kinder in sonderpädagogischen Schulen besser aufgehoben sind als in Regelschulen, weil dort besser auf ihre Bedürfnisse eingegangen werden kann und sie deshalb mehr davon profitieren, ist deshalb kein Behindertenfeind.

 

Wenn ich ein behindertes Kind hätte und die Wahl hätte zwischen einer guten Förderschule, wo es optimal sonderpädagogisch betreut und gefördert werden kann oder einer Regelschule, wo das weniger oder gar nicht richtig gewährleistet ist, aber man dafür das Label "Inklusions" draufgeklebt hat, würde ich mich sofort für die Förderschule entscheiden.

bearbeitet von Guppy

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