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Eine christliche Perspektive auf den Umgang mit der AfD


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Geschrieben
vor 1 Minute schrieb rorro:

Hier in NRW ist das normale Schulsystem eher dysfunktional.

Sollte dann nicht eher etwas am Schulsystem geändert werden?

 

In Bayern und BaWü ist das System so schlecht nicht, auch wenn mir nicht alles gefällt. Aber dysfunktional: Sicher nicht.

 

Und ja, dann kann ich vielleicht einfach nicht mitreden.

Geschrieben
vor 18 Minuten schrieb rorro:

Hier in NRW ist das normale Schulsystem eher dysfunktional.

Dem muss ich uneingeschränkt zustimmen. Insbesondere als jemand, der für drei Kinder keine Privatschulen organisieren konnte und von der katholischen Grundschule ebenso enttäuscht wurde wie von der "zivilen" weiterführenden und erst recht vom Gymnasium in dem Ideologie in einigen Fächern deutlich wichtiger war als kritisches Denken.

 

Mit dem Recht auf Homeschooling - und da bin ich ganz @Karas Meinung - wäre das Konzept der Parallelgeschaften ohne Berührungspunkte endgültig manifestiert. Vermutlich wären Berlin, Hamburg und Köln gleich die ersten, die jährliche Abschlussprüfungen dann in den Muttersprachen anbieten...

 

Die Aversion gegen eine wenigstens kultur-christliche Gesamtgesellschaft scheint ja ein echter Trigger zu sein.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 20 Minuten schrieb Flo77:

Die Aversion gegen eine wenigstens kultur-christliche Gesamtgesellschaft scheint ja ein echter Trigger zu sein.

 

Die verschwindet eben immer mehr und die öffentliche Schule ist ein treibender Faktor dabei. Der Marsch durch die Institutionen war erfolgreich.

bearbeitet von rorro
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb rorro:

 

Git das umgekehrt auch für die beschulten, die die normalen Prüfungen nicht bestehen? Oder ist die Schule da nicht Schuld?

 

Lass mich raten...

Nennt sich gemeinhin „Sitzenbleiben“ und gibt es, soviel ich weiß, auch in Österreich 

 

Werner

Geschrieben (bearbeitet)
vor 8 Stunden schrieb Kara:

Auch Irland würde ich mit ihrer "Minimalstkontrolle" dazu rechnen.

 

Ich habe mal ein Interview über einen von der Kelly Family gesehen. Der hat glaube ich 5 Kinder. Die Familie ist aus Deutschland nach Irland gezogen, wegen des Homeschooling. Die Eltern haben (nach meinem Eindruck) kein christliches Motiv dafür, sondern die wollen einfach als Familie freier Leben können. Die haben zum Beispiel eine mehrjährige Reise mit Wohnmobil durch ganz Europa gemacht. Die Kinder wurde in der Zeit unterwegs von ihren Eltern unterrichtet. Solche grundlegenden Dingen wie Lesen, Schreiben, Rechnen etc., in bischen Geschichte, ein bisschen Politik, Wirtschaft. Von allem eben etwas. Durch das viele Reisen haben die Kinder verschiedene Sprachen gelernt. Musikalische Bildung ist bei denen in der Familie ja schon angelegt. Der Vater hat auch zugegeben, dass sie manches nicht selbst nicht so können, wie etwa Naturwissenschaften. Dafür holen die sich dann Kurse oder machen eben andere DInge wie praktischen Unterricht im Schmieden oder so. Eben auch andere Dinge als das was im staatlichen Lehrplan steht.

 

Machte für mich alles einen ziemlich vernünftigen Eindruck, was der gesagt hat. Ich glaube nicht, dass es den Kindern schlecht geht oder dass sie weniger Chancen im Leben haben als andere.

bearbeitet von Guppy
Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb Kara:

Ach... aber die Bullerbü-Eltern, die ihren Kindern zu Hause mehrere Fremdsprachen, Musik und - natürlich die richtige! - Religion beibringen würden, sind die Regel? 

 

Genau mein Humor!

 

Wie ist deine Meinung zu einer Kita-Pflicht? Oder sogar Krippen-Pflicht?

 

Das wird ja auch immer wieder ins Gespräch gebracht von einigen Leuten. Die Argumente sind da immer dieselben: Frühkindliche Bildung wäre so wichtig und wäre in vielen Elternhäusern nicht gegeben, darum hätten die Kinder dann schlechtere Chancen. Darum müsse es für alle verbindliche Pflicht sein die Kinder in die Kita/Krippe zu schicken. Ausserdem hätte der Staat so eine bessere Kontrolle darüber, dass sowas wie Misshandlung/Verwahrlosung im Elternhaus nicht geschieht.

Geschrieben
vor 53 Minuten schrieb Guppy:

Wie ist deine Meinung zu einer Kita-Pflicht?

Ich finde Kindergarten superwichtig und bin für ein verpflichtendes letztes Kindergartenjahr.

 

Superwichtig für die vielen deutschen Einzelkinder und superwichtig für die vielen Migrantenkinder, die zu Hause kein Deutsch sprechen und schon in Klasse 1 scheitern.

 

Und weils gerade so viel Spaß macht: Ich bin im Übrigen auch für verpflichtende Vorsorgeuntersuchungen im Baby- und Kleinkind-Alter.

 

🥳

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb Kara:

Ich finde Kindergarten superwichtig und bin für ein verpflichtendes letztes Kindergartenjahr.

Halbtags natürlich. Nicht dass wir uns da falsch verstehen.

Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb Kara:

und superwichtig für die vielen Migrantenkinder, die zu Hause kein Deutsch sprechen und schon in Klasse 1 scheitern.

Deutsche Einzelkinder als Integrationshelfer für Kinder, die in einer bereits ausgefüllten Sprachwelt leben?

Geschrieben

Na klar! Die - aus meiner Erfahrung heraus - supersozialen Migrantenkinder helfen den Einzelkindern, und die wiederum helfen den Migrantenkindern beim Spracherwerb. 

 

 

Geschrieben
vor 55 Minuten schrieb Kara:

Ich finde Kindergarten superwichtig und bin für ein verpflichtendes letztes Kindergartenjahr.

 

Letztes Kindergartenjahr ist ja dann ab 5 Jahren. Als nächstes kommen dann die letzten zwei Kindergartenjahre. Und irgendwann holt der Staat die Kinder dann direkt im Kreissaal ab, damit sie dem Zugriff ihrer gefährlichen Eltern entzogen werden und endlich vernünftig gebildet werden. 😄

 

Ich überspitze bewusst. Deine Argumente verstehe ich schon, aber ich persönlich wäge da einfach anders ab. In der Regel lieben Eltern ihre Kinder, der Staat tut das nicht. Eltern kennen ihre Kinder und ihre individuellen Bedürfnisse. Der Staat tut das nicht. Dass es auch weniger gute oder sogar schlechte Eltern gibt stimmt, aber das ist für mich kein Grund für allgemeine Schul- oder Kindergartenpflicht.

 

Geschrieben (bearbeitet)

Nach katholischer Soziallehre wäre es zu verlangen, daß der Verdienst eines Elternteils ausreicht, um die Familie würdig zu versorgen, was natürlich viel mehr familiäre Freiheit mit sich brächte. Davon redet nur leider niemand mehr...

bearbeitet von rorro
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Kara:

Na klar! Die - aus meiner Erfahrung heraus - supersozialen Migrantenkinder helfen den Einzelkindern, und die wiederum helfen den Migrantenkindern beim Spracherwerb. 

 

 

Bullerbü pur.

 

Das funktioniert mit einem Migrantenkind unter 10 Deutschen, viell. auch noch mit zweien.

 

Jedes fremdsprachige Kind mehr, zieht die Gruppe allerdings runter.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Flo77:

Das funktioniert mit einem Migrantenkind unter 10 Deutschen, viell. auch noch mit zweien.

 

Sofern diese überhaupt kein Deutsch sprechen, ja. Aber es gibt ja noch genügend Kinder mit Migrationshintergrund, die sehr gut Deutsch sprechen 😉. In unserem Kindergarten waren es ca. 75 %. Hat wunderbar funktioniert. Bullerbü eben, genau wie die Schule meiner Tochter.

 

Ich bin jetzt übrigens fertig mit dem Thema, habe alles dazu gesagt. 

 

Also nicht böse sein, wenn ich nicht mehr antworte, ich werde in nächster Zeit digital detoxen.

 

So long.

Geschrieben
vor 40 Minuten schrieb Kara:

Also nicht böse sein, wenn ich nicht mehr antworte, ich werde in nächster Zeit digital detoxen.

 

Gute Entscheidung. Sollten wir alle mal tun. Eine Wohltat für die Seele. 

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb rorro:

Nach katholischer Soziallehre wäre es zu verlangen, daß der Verdienst eines Elternteils ausreicht, um die Familie würdig zu versorgen, was natürlich viel mehr familiäre Freiheit mit sich brächte. Davon redet nur leider niemand mehr...

 

Wo steht das mit der katholischen Soziallehre?

 

Der politische Trend heute ist: Kinder in die Krippe, Alte in die Altenheime, Eltern beide Vollzeit arbeiten. Kritik der Bischöfe daran habe ich noch nie gehört. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 23 Minuten schrieb Guppy:

Wo steht das mit der katholischen Soziallehre?

 

Rerum novarum von Papst Leo XIII. (konkret hier die Absätze 34 + 35). Das ganze Werk ist sehr lesenswert.

 

Also angesichts des Alters ein Schmankerl für Traditionalisten.

bearbeitet von rorro
Geschrieben
On 2/18/2026 at 10:13 PM, rorro said:

Ich behaupte einfach mal Eltern lieben ihre Kinder mehr als der Staat sie liebt.

 

Da würden wir Väter wohl d'accord gehen, nicht wahr?

Jepp Du hast recht.

 

Das ist allerdings nicht unbedingt hilfreich beim Lernen. Mein Kind hatte in der Grundschule eine klare Vorstellung von der heimischen Hierarchie. Da war es Anno Covid nicht vorgesehen dass der Papa plötzlich die Rolle wechselt und sie sollte exakt Aufgaben machen und zwar sie - nicht Papa.

 

Und nach Covid steh ich mit einem sichtlich müden muslimischen Papa am Schulhof der mich anspricht "Springen Sie bei dir auch auf wenn Du aus dem Raum gehst?"

 

(Von den WhatsApp Elterngruppen sprechen wir jetzt mal besser gaaaar nicht. Lauter Argumente gegen das Homeschooling)

Geschrieben
Am 19.2.2026 um 09:13 schrieb rorro:
Am 19.2.2026 um 06:31 schrieb Spadafora:

nur in Österreich ist damit Schluß wenn Kinder am Schuljahresende die Prüfung vor einer Kommission nicht bestehen

 

Git das umgekehrt auch für die beschulten, die die normalen Prüfungen nicht bestehen? Oder ist die Schule da nicht Schuld?

 

Lass mich raten...

 

Bei Schulen gibt es immerhin verpflichtende Lehrpläne,  Kontrollmechanismen, ausbildete Lehrer usw. - zumindest ein Minimum an Bildung ist hier sehr wahrscheinlich. Bei Eltern gibt es all das in dieser Form nicht oder nicht verpflichtend - aberEltern können natürlich trotzdem auch parallel zur Schule mit ihren Kindern lernen, wenn sie das wollen.

 

Ein Kind, das in der Schule schlecht lernt, deshalb von der Schule zu verweisen, so dass allein die Eltern sich um seine Bildung kümmern sollen, ist daher keine gute Idee. 

Geschrieben (bearbeitet)

Genosse Bätzing ist mal wieder bei seinem Lieblingsthema, der AfD.

 

"Wer die Wahlprogramme der Partei studiert habe, wisse, was auf die Gesellschaft zukommen könne, wenn diese Kräfte in politische Verantwortung träten und Regierungsverantwortung bekämen"

 

Konkrete Punkte aus dem Wahlprogramm nennt er natürlich nicht. 

 

Bätzing behauptet auch, wenn er vor einem AfD-Wahlstand stehe, bekäme er Angst. Warum genau er Angst bekommt, sagt er allerdings auch nicht.

 

Desweiteren hat Bätzing kein Verständnis dafür, dass ehrenamtliche AfD-Wahlhelfer ihre Wahlstände von Sicherheitspersonal vor tätlichen Angriffen aus dem linksradikalen/extremen Milieu schützen. Für Bätzig "stilisiere" die AfD sich damit als Opfer.

 

Laut Bätzing müsse "die demokratische Mitte im Land Bündnisse schliessen." Wer für Bätzing genau zur "demokratischen Mitte" gehöre, erfährt man allerdings nicht.

 

https://www.domradio.de/artikel/bischof-baetzing-warnt-eindringlich-vor-der-afd

bearbeitet von Guppy
Geschrieben

Einer Nichtkatholikin kann doch egal sein, was Bätzing will.

 

Wenn du gerne Steuersenkungen für Reiche möchtest, dann wähle eine unchristliche Partei.

Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb Chrysologus:

Einer Nichtkatholikin kann doch egal sein, was Bätzing will.

 

Mit so einer Einstellung - verstößt das nicht gegen Forenregeln? Kann ruhig stehen bleiben - beschleunigt man noch das Ende der staatlichen Kirchenalimentation…

 

Geschrieben
vor 41 Minuten schrieb rorro:

Mit so einer Einstellung - verstößt das nicht gegen Forenregeln?

Guppy hat öffentlich geschrieben, dass sie aus der Kirche ausgetreten ist und sie macht auch in meinen Augen immer wieder hinreichend deutlich, mit dieser nichts mehr zu tun haben zu wollen.

Zumindest in Deutschland kann man dies so verstehen, dass sie Nichtkatholikin ist.

 

Das man aus der Gemeinschaft der Getauften im theologischen Sinn nicht austreten kann, dürfte Chryso nicht gemeint haben.
 

Geschrieben
vor 40 Minuten schrieb gouvernante:

Guppy hat öffentlich geschrieben, dass sie aus der Kirche ausgetreten ist und sie macht auch in meinen Augen immer wieder hinreichend deutlich, mit dieser nichts mehr zu tun haben zu wollen.

Zumindest in Deutschland kann man dies so verstehen, dass sie Nichtkatholikin ist.

 

Aus den Forenregeln: " Kein Teilnehmer hat das Recht, [...] ihnen den Glauben abzusprechen" - wenn ich ein ehemaliges Kirchenmitglied als "Nichtkatholik" betitele - was theologisch falsch ist, wie vor allem Du schon mehrfach und nicht nur jetzt betont hast - was tue ich dann anderes als zu sagen, diese Person habe nicht den katholischen Glauben?

 

vor 40 Minuten schrieb gouvernante:

Das man aus der Gemeinschaft der Getauften im theologischen Sinn nicht austreten kann, dürfte Chryso nicht gemeint haben.

 

Auf einmal ist Theologie egal.

 

Eher sind manche gleicher als andere...

Geschrieben

Übrigens hat mir gerade chatgpt mitgeteilt, daß der Kirchensteuereinzug auf einfachen Landesgesetzen beruht. Mal sehen, wie die neuen Landesregierungen im Osten dies handhaben werden. Die dortigen Bistümer sollten schon mal in Österreich Seminare besuchen...

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