Werner Hoffmann Geschrieben 25. Dezember 2025 Melden Geschrieben 25. Dezember 2025 (bearbeitet) Christenverfolgung Unzählige Millionen Christen weltweit leiden unter Repressionen und Angst https://www.opendoors.de/ Nicht alle Christen können Weihnachten in Frieden und Sicherheit feiern. In Dutzenden Ländern wird ihr Glaube unterdrückt. Freie Ausübung der Religion wird oft dort behindert, wo es auch um andere Menschenrechte nicht gut bestellt ist. Christenverfolgung und Gewalt gegen Christen in folgenden Staaten und Ländern: Beispiele: Nordkorea Die Juche-Ideologie als offizielle Staatsdoktrin Nordkoreas erlaubt grundsätzlich keine Ausübung von Religion. Diese Verletzung der Glaubensfreiheit betrifft natürlich nicht nur die Christen im Land, sondern auch Gläubige anderer Religionen. Gaza-Streifen Etwa 600 Menschen gehören zur römisch-katholischen Gemeinde in Gaza. Vor dem Krieg waren es 1000, einige sind geflohen, andere sind bei den Kampfhandlungen gestorben. Das Gemeindezentrum mitten in Gaza-Stadt war für Menschen während des Krieges auch ein Schutzort, rund 400 Menschen sind dort untergekommen. Doch auch das Gemeindezentrum wurde von Angriffen getroffen, dabei sind auch Menschen gestorben. Syrien Etwa 300.000 Christen leben in Syrien, im Jahr 2011 waren es noch 1,5 Millionen. Hunderttausende wurden durch den Krieg vertrieben, rund 120 Kirchen und Gebetsorte sind zerstört. Christen machen nur noch etwa drei Prozent der Bevölkerung aus. Indien In Indien sind sowohl Christen als auch Muslime von Repression betroffen. Die Regierung des Premiers Narendra Modi hat in den vergangenen Jahren den Druck auf beide Glaubensgemeinschaften massiv erhöht. Dazu gehören die sogenannten Antikonversionsgesetze. Nigeria Seit vielen Jahren greifen islamistische Gruppen – vor allem Boko Haram und ein westafrikanischer IS-Ableger – Christen an, entführen und ermorden sie. Die Christen leben vor allem im Süden Nigerias. Doch die Gewalt richtet sich auch gegen Muslime, denn die meisten Angriffe gibt es im mehrheitlich von Muslimen bewohnten Norden des Landes. Die Terrorgruppen wollen einen islamischen Staat errichten, in dem strenge Scharia-Gesetze gelten – das ist auch für moderate Muslime eine Bedrohung. China Im Zuge der Ausweitung der staatlichen Kontrolle hat es viele Festnahmen gegeben und Kirchengebäude wurden abgerissen. Zuletzt wurden im Herbst 2025 etwa 30 Pastoren und Mitglieder einer protestantischen Kirche in sieben Provinzen verhaftet. Unter den Repressionen der KP leiden in besonderem Maße auch die muslimischen Uiguren in der Provinz Xinjiang, von denen viele in Internierungslagern festgehalten werden und andere Länder Gründe der Gewalt gegen Christen Die Gründe für die Repressionen im Allgemeinen – und auch speziell gegenüber Christen – sind vielfältig und auch von Land zu Land unterschiedlich. In Ländern wie Nordkorea oder China sind es autoritäre Regime, die in freier Religionsausübung eine potenzielle Gefahr für die Stabilität ihrer Herrschaft oder Ideologie sehen. In Nigeria kommt neben dem Terror, der sich gegen Christen und Muslime richtet, die eine islamistische Ideologie ablehnen, die Entführungskriminalität hinzu, die ebenfalls Anhänger beider Glaubensrichtungen betrifft. Durch Lösegelder bereichern sich sowohl die djihadistischen Terrorgruppen Boko Haram und der IS in Westafrika, als auch gewöhnliche Kriminelle. Insgesamt jedoch hat das Ausmaß dieser Repressionen gegenüber Christen in den letzten Jahren zugenommen, so wie auch die Zahl autoritär regierter Staaten zugenommen hat, in denen Menschenrechte grundsätzlich nicht oder immer weniger beachtet werden https://www.deutschlandfunk.de/christenverfolgung-verletzung-der-religionsfreiheit-von-christen-christentum-weltweit-100.html bearbeitet 25. Dezember 2025 von Werner Hoffmann Zitieren
SteRo Geschrieben 3. Januar Melden Geschrieben 3. Januar Österreichische Integrationsministerin Plakolm warnt vor Verharmlosung von Christenverfolgung Zitieren
SteRo Geschrieben 14. Januar Melden Geschrieben 14. Januar Weltweit 388 Millionen Christen verfolgt: Hilfswerk Open Doors veröffentlicht Statistik Zitieren
Werner Hoffmann Geschrieben 8. April Autor Melden Geschrieben 8. April Beispiel für Christenverfolgung: Massenhinrichtung von Christen in Nigeria zum Ostersonntag 2026 Täter: Mörderische Killer von Dschihadisten, militanten Fulani und Banditen Mindestens 54 Christen wurden am frühen Ostersonntag im nigerianischen Mittelgürtel getötet, viele während des Gottesdienstes. Dutzende weitere wurden aus der Evangelischen Kirche „Winning All Souls“ und anderen Orten entführt, wie International Christian Concern (ICC) berichtete. Morde und Entführungen wurden in mehreren Gemeinden in den Bundesstaaten Benue, Kaduna und Nasarawa gemeldet, die Behörden hatten die Gesamtzahl der Opfer jedoch noch nicht bekannt gegeben, so ICC am Montag. Die Gewalt gegen Christen in Nigeria war am schwerwiegendsten, da Sicherheitsbedrohungen und Kriegswirren Christen in Syrien und Israel zwangen, geplante öffentliche Versammlungen einzuschränken oder ganz aufzugeben, wie mehrere Medien berichteten. Der Präsident des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH), Shawn Wright, nannte die Gewalt an Ostern in Nigeria, die auf die tödlichen Angriffe am Palmsonntag eine Woche zuvor folgte, „entsetzlich“. „Dutzende unserer Brüder und Schwestern wurden getötet, als sie Christi Opfer am Kreuz gedachten und die Hoffnung feierten, die aus seiner wundersamen Auferstehung erwächst“, sagte Wright in einer Pressemitteilung. „Als Leib Christi beten wir für die Überlebenden und ihre Familien, die unvorstellbares Leid durchmachen.“ Unbekannte Bewaffnete sollen am frühen Ostermorgen mindestens 17 Menschen in Benue, mindestens 12 während des Ostergottesdienstes in Ariko und 15 weitere in Dörfern in Kajuru (beide in Kaduna) sowie 10 im Bundesstaat Nasarawa getötet haben, wie Menschenrechtsorganisationen berichteten. Die Angreifer entführten Dutzende weitere Menschen. Die Christian Association of Nigeria (CAN) und Überlebende aus den Gemeinden stellten die Behauptung des nigerianischen Militärs in Frage, 31 der Entführten freigelassen zu haben. „Niemand wurde gerettet“, sagte CAN-Anführer John Hayab laut BBC am 6. April nach Gesprächen mit Gemeindemitgliedern. „Wenn sie gerettet wurden, wohin wurden sie gebracht?“ Angriffe auf Christen in Nigeria, die in der Regel von Dschihadisten, militanten Fulani oder Banditen verübt werden, ereignen sich laut ICC häufig in Gebieten mit schwacher Sicherheitsinfrastruktur. Angriffe zu Ostern und anderen christlichen Feiertagen haben sich in den letzten Jahren gehäuft. https://religionunplugged.com/news/2026/4/7/dozens-killed-in-nigeria-as-violence-mars-easter-celebrations Zitieren
SteRo Geschrieben 8. April Melden Geschrieben 8. April Ruhm und Ehre den Märtyrern! Ihr glückseliges Heil beim Herrn scheint sicher zu sein. vor 7 Stunden schrieb SteRo: Wortlaut: Leo bei der Generalaudienz am 8. April 2026 ... Die höchste Stufe der Heiligkeit ist, wie schon am Anfang der Kirche, das Martyrium, „das höchste Zeugnis des Glaubens und der Liebe“ (Lumen Gentium 50). Aus diesem Grund lehrt der Konzilstext, dass jeder Gläubige bereit sein muss, Christus bis zum Blutvergießen zu bekennen (vgl. Lumen Gentium, 42), wie es immer so war und auch heute noch so ist. Zitieren
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