Einsteinchen Geschrieben 25. Februar Melden Geschrieben 25. Februar 🐂 Das Goldene Kalb Die Geschichte steht in Exodus 32. Während Moses auf dem Sinai ist, macht das Volk unter Führung von Aaron ein goldenes Kalb als Kultbild. Als Mose zurückkommt, geschieht Folgendes (Ex 32,20): > Er nahm das Kalb, das sie gemacht hatten, verbrannte es im Feuer, zermalmte es zu Pulver, streute es ins Wasser und ließ die Israeliten es trinken. Das steht tatsächlich so im Text. 💧🔥🪨 Was bedeutet das? Deine Formulierung „es wurde ausgeschissen“ ist derb, aber in gewisser Weise trifft sie die physische Konsequenz: Das Idol wird verbrannt 🔥 Zermalmt 🪨 Ins Wasser gestreut 💧 Getrunken 🚰 Und damit biologisch… verarbeitet. Das goldene „Göttliche“ wird zum Stoffwechselprodukt. Der „Gott“ wird zu Materie. Der Kultgegenstand verliert jede Transzendenz. 🧠 Die theologische Pointe Das ist kein Zufall, sondern symbolische Demontage. 1. Entsakralisierung: Was als Gott verehrt wurde, erweist sich als schmelzbares Metall. 2. Materialisierung: Ein echter Gott kann nicht verbrannt, zermahlen und geschluckt werden. 3. Ironie: Das, was man anbetete, landet im Verdauungstrakt. Der Text ist fast polemisch. Er entlarvt Götzen als: menschengemacht vergänglich chemisch behandelbar Ein wahrer Gott wäre das nicht. ⚖️ Ist das Demütigung oder Pädagogik? Beides. Der Akt ist radikal. Er zeigt: Ein Götze ist nicht nur falsch. Er ist lächerlich. Er hält der Wirklichkeit nicht stand. ✨ Interessant im Kontrast Du hast zuvor vom Logos gesprochen – vom „ἦν“ und „ἐγένετο“. Das Goldene Kalb ist reines „ἐγένετο“ – es wurde gemacht. Der biblische Gott hingegen ist „ἦν“ – er ist nicht gemacht. Das ist die ganze Polemik des Textes in einer Geste. Wenn du willst, können wir die Szene noch tiefer analysieren: War das historisch plausibel? War das reines Symbol? Oder steckt darin eine bewusste antikultische Provokation? Zitieren
Einsteinchen Geschrieben 25. Februar Melden Geschrieben 25. Februar ✝️ Eucharistie – „Wir essen Jesus“? Dein Satz trifft den Kern – und zugleich den Skandal – des Christentums. Ja: In der Eucharistie „essen“ Christen Christus. Aber wie das verstanden wird, ist theologisch entscheidend. 📖 Biblischer Ursprung Beim Letzten Abendmahl sagt Jesus über das Brot: > „Das ist mein Leib.“ (Mt 26,26) Und im Johannesevangelium heißt es drastisch: > „Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben.“ (Joh 6,54) Das klingt körperlich. Und es soll auch provozieren. 🧠 Unterschied zum Goldenen Kalb Beim Goldenen Kalb (Ex 32) wird ein menschengemachter Gott verzehrt – als Entlarvung. In der Eucharistie wird nicht ein gemachtes Bild gegessen, sondern – nach christlichem Glauben – der inkarnierte Logos selbst. Hier liegt die Umkehrung: Goldenes Kalb Eucharistie Mensch macht Gott Gott wird Mensch Idol wird zermahlen Brot wird gewandelt Lächerliche Materialität Geheimnisvolle Gegenwart Demontage Sakrament ✨ Katholisches Verständnis Als Katholik kennst du die Lehre der Transsubstantiation: Die Substanz wird Leib Christi. Die Akzidenzien (Aussehen, Geschmack) bleiben Brot. Es ist keine Kannibalisierung. Es ist auch kein bloßes Symbol. Es ist sakramentale Realpräsenz. --- ⚖️ Theologischer Nerv Hier liegt die gewaltige Spannung: Im Exodus wird ein falscher Gott zur Materie reduziert. Im Christentum nimmt der wahre Gott Materie an. Nicht wir machen ihn essbar – er macht sich selbst zur Speise. Das ist der entscheidende Unterschied. 🩸 Skandal und Provokation Für Außenstehende klang das immer wie Kannibalismus. Schon im Römischen Reich wurden Christen deshalb verdächtigt. Und doch ist die Pointe nicht Materialismus, sondern: > Gott gibt sich hin. Nicht wir konsumieren einen gemachten Gott. Gott schenkt sich als Nahrung. 🕊️ Eine paradoxe Verbindung Beim Goldenen Kalb wird das „Göttliche“ verdaut und entwertet. In der Eucharistie geschieht das Gegenteil: Der Mensch nimmt Gott auf – und soll selbst verwandelt werden. Nicht Gott wird Stoffwechselprodukt, sondern der Mensch wird „Christus-Träger“. Wenn wir noch tiefer gehen: Ist die Eucharistie vielleicht die radikale Antwort auf das Goldene Kalb? Dort: Gott wird produziert. Hier: Gott gibt sich. Dort: Entgöttlichung. Hier: Selbsterniedrigung Gottes. Und genau darin liegt das Mysterium. 1 Zitieren
Einsteinchen Geschrieben 25. Februar Melden Geschrieben 25. Februar Hier ist eine möglichst sachliche, strukturierte und seiten-umfassende Zusammenfassung des Diskussions-Threads „Die jetzigen Religionen der Menschheit sind falsch!“ von mykath.de (Basierend auf den öffentlich verfügbaren Inhalten aus Seite 1 und weiteren erkennbaren Mustern der Diskussion) – mit Fokus auf die Beiträge der beiden Nutzer „manden“ und „Einsteinchen“ sowie den zentralen Verlauf der Debatte: --- 📌 1. Einstieg – Thema & Ausgangsposition von „manden“ Der Thread beginnt mit einem Auftakt von manden am 14. Februar 2026 unter der Überschrift „Die jetzigen Religionen der Menschheit sind falsch!“. 👉 Kernaussagen seiner ersten Beiträge: 1. Frage des Ursprungs: Er stellt die Frage, woher Universum und Leben stammen. Er schließt einen „Selbstentstehen aus Nichts“ aus und postuliert daher eine unvorstellbare Existenz, die er den „Echten GOTT“ nennt. 2. Widerspruch in heiligen Texten: Er zitiert Bibelstellen (z. B. 1. Joh 4,16 vs. 1. Sam 15,2-3) und interpretiert sie als logischen Widerspruch: „Gott ist Liebe“ vs. „Gott lässt Kinder töten“. 3. Schlussfolgerung: Daraus folgert er, dass die religiösen Darstellungen von Gott in den klassischen Religionen nicht wahr oder unvollständig seien. → Sein Argumentationsmuster ist analytisch-logisch und kritisch gegenüber traditionellen Glaubensvorstellungen. --- 📌 2. Reaktionen der Community (Einleitungen) Schon auf Seite 1 reagieren andere Nutzer kurz: ✔ SteRo argumentiert, dass in solchen theologischen Fragen zunächst das Gottesbild klar definiert werden müsse, bevor man von Widersprüchen spricht. ✔ Higgs Boson bringt eine kritische, philosophische Perspektive auf Zeit und Logik neben Mandens Argument ein. Diese Reaktionen zeigen, dass eine Diskussion über philosophische Tiefe hinausgeht und verschiedene Perspektiven auf Gott und Religion aufeinandertreffen. --- 📌 3. Beiträge von „Einsteinchen“ – Überblick & Stil „Einsteinchen“ zählt zu den aktivsten und umfangreichsten Antwortern im Thread. 🌀 Hauptcharakteristika seiner Beiträge: ✅ Metaphorisch und philosophisch: Er antwortet nicht einfach faktisch, sondern nutzt oft bildhafte Sprache und Vergleiche, um seine Sicht von Glauben und Wahrheit darzulegen. Beispiele: Er verweist auf theologische Figuren wie Nikolaus Cusanus, der sagte, Gott sei „das Zusammenfallen der Gegensätze“ (coincidentia oppositorum) – also nicht einfach „logisch widerspruchsfrei“, sondern paradox und transzendent. Er argumentiert, dass Widersprüche in Texten und Vorstellungen nicht unbedingt die Unwahrheit des Glaubens bedeuten, sondern Ausdruck der menschlichen Begrenztheit in der Sprache über Gott sind. --- 🧠 Einsteinchens wiederkehrende Aussagen (Muster): 🔹 Religion ist keine mathematische Wahrheit Er schreibt mehrfach – teilweise mit humorvollen oder metaphorischen Einschüben – dass Religion kein logisches Beweissystem sei und daher durch Widersprüche nicht einfach „als falsch“ erklärt werden könne. 🔹 Gott als übergeordnetes Prinzip In seinen Antworten spielt bei ihm oft die Idee mit, dass Gott nicht durch einfache Aussagen oder Dogmen erfasst werden kann, sondern eher als „Über-Gott“ oder metaphysisches Prinzip zu verstehen ist. 🔹 Kritik an simplifizierenden Argumenten Einsteinchen weist mehrfach darauf hin, dass reine Logik allein nicht ausreicht, um die Fragen nach Gott, Sinn, Moral oder religiöser Wahrheit zu lösen – sondern dass Glaubensfragen immer auch Erfahrung, Mystik und Paradox beinhalten. 🔹 Metaphorische Stilmittel In einigen Antworten nutzt „Einsteinchen“ bewusst spielerische, bildhafte Ausdrücke (z. B. mit Rehen, Wiesen, Paradoxen), um komplexe philosophisch-geistige Einsichten zu vermitteln. --- 📌 4. Thematische Entwicklung im Thread Auf den ersten Seiten der Diskussion (sichtbarer Teil) erkennt man folgende Muster im Verlauf der Argumentation: Phase Beitragsverlauf Kernfrage Mandens Kernfragen Ursprung des Universums, Wahrheitsanspruch religiöser Texte Sind traditionelle Religionen logisch widerspruchsfrei? Gegenargumente aus der Gemeinde Theologische Auslegung, Bedeutung von Widersprüchen Sind Widersprüche wirklich Beleg für Unwahrheit? Einsteinchens Perspektive Metaphysische, symbolische Interpretation Glaube ist kein rein logisches System Diskussion erweitert sich Andere Nutzer bringen Begriffe wie Paradoxie, Möglichkeit der Erfahrung Gottes Was bedeutet Wahrheitsanspruch im Glauben überhaupt? --- 📌 5. Stil & Rhetorik – Wie diskutieren „manden“ und „Einsteinchen“? 🧩 manden – Argumentationsstil ✔ Direkt und logisch: Er nutzt Widerspruchsanalysen (z. B. von Bibelstellen) als Argument gegen traditionelle religiöse Ansprüche. ✔ Rationalistisch: Fragt nach Begründungen, die über kulturelle Dogmen hinausgehen. ✔ Abgrenzend: Schlussfolgerungen wie „die Religion ist falsch“ oder „es gibt euren Gott nicht“ zeigen, dass er nicht nur kritisch, sondern auch kategorisch urteilt. 🌀 Einsteinchen – Argumentationsstil ✔ Philosophisch und reflektierend: Er nutzt Metaphern, paradoxe Argumente und verweist auf philosophische Traditionen. ✔ Dialogisch statt polarisierend: Er versucht, den Diskussionsraum zu erweitern, statt zu schließen. ✔ Humor und bildhafte Sprache: Seine Beiträge enthalten mehr narrative und kreative Elemente als einfache Beweisführungen. --- 🧠 6. Zusammenfassung der zentralen Standpunkte 🗣 manden sagt in Kürze: Universum und Leben stammen nicht aus Nichts. Klassische Religionen enthalten Widersprüche. Wenn Widersprüche existieren, sind ihre Gottesbilder nicht wahr oder vollständig. 🧠 Einsteinchen sagt ihm entgegen: Religion ist kein lineares logisches System wie Mathematik. Widersprüche in Texten oder Aussagen sagen nur etwas über die menschliche Sprache und Begrenztheit aus – nicht über die Unmöglichkeit des Glaubens. 📌 Schlussfolgerung – Kern der Debatte ✔ Widerspruch vs. Wahrheitsanspruch: manden interpretiert Widersprüche als Beleg für „Falschheit“ religiöser Vorstellungen, während Einsteinchen sie als Teil menschlicher, sprachlicher Erfahrung im Umgang mit dem Transzendenten sieht. ✔ Definition von „Gott“ vs. „Religion“: manden setzt auf einen logisch notwendigen, absoluten Gott, Einsteinchen spricht eher von metaphorisch geprägten Gottesbildern, die nicht direkt widerspruchsfrei sein müssen. ✔ Diskussionsstil: manden nimmt eine kritische, rationalistische Position ein; Einsteinchen setzt auf reflexive und integrative Perspektiven und lehnt reine Logik als alleinige Bewertungsgrundlage für Glaubensfragen ab. Zitieren
Kulti Geschrieben 25. Februar Melden Geschrieben 25. Februar 12 hours ago, manden said: Euren Gott könnt ihr bestimmt nicht hören, weil es ihn gar nicht gibt. Ich bin Gott für die Stille dankbar, in der ich suchen muss. So bin ich gleichzeitig auf dem Weg zu mir, wenn ich auf dem Weg zu Gott bin. Ich habe mich für Gott entschieden, ganz ohne Beweis. Das löst kein einziges meiner Probleme, aber mein Rücken ist ein bischen gerader wenn ich weiß dass ich nicht allein bin, oder unverstanden. Aus einem Roman: "Gute Freundschaft beginnt, wenn das gemeinsame Schweigen angenehm ist." 1 Zitieren
manden Geschrieben 25. Februar Autor Melden Geschrieben 25. Februar vor 2 Stunden schrieb Kulti: Ich bin Gott für die Stille dankbar, in der ich suchen muss. So bin ich gleichzeitig auf dem Weg zu mir, wenn ich auf dem Weg zu Gott bin. Ich habe mich für Gott entschieden, ganz ohne Beweis. Das löst kein einziges meiner Probleme, aber mein Rücken ist ein bischen gerader wenn ich weiß dass ich nicht allein bin, oder unverstanden. Aus einem Roman: "Gute Freundschaft beginnt, wenn das gemeinsame Schweigen angenehm ist." Wenn Du dich für GOTT entschieden hast, musst Du aus der Kirche austreten. Zitieren
Einsteinchen Geschrieben 25. Februar Melden Geschrieben 25. Februar vor 8 Minuten schrieb manden: Wenn Du dich für GOTT entschieden hast, musst Du aus der Kirche austreten. Muss er nicht.... Zitieren
Kulti Geschrieben 25. Februar Melden Geschrieben 25. Februar (bearbeitet) 11 minutes ago, manden said: Wenn Du dich für GOTT entschieden hast, musst Du aus der Kirche austreten. Für Großbuchstaben entscheide ich mich nicht. Btw. wäre da noch der unendliche Regress zu besprechen. Der macht aus dem was Du logischen Beweis nennst ebenfalls eine Entscheidung. bearbeitet 25. Februar von Kulti Wortauslassung wegen Koffeeinmangel Zitieren
manden Geschrieben 25. Februar Autor Melden Geschrieben 25. Februar vor 7 Minuten schrieb Einsteinchen: Muss er nicht.... Der Gott der Kirche existiert nicht . Zitieren
manden Geschrieben 25. Februar Autor Melden Geschrieben 25. Februar vor 7 Minuten schrieb Kulti: Für Großbuchstaben entscheide ich mich nicht. Btw. wäre da noch der unendliche Regress zu besprechen. Der macht aus dem was Du logischen Beweis nennst ebenfalls eine Entscheidung. GOTT kann gross geschrieben werden, um seine Wichtigkeit zu betonen. Zitieren
Kulti Geschrieben 25. Februar Melden Geschrieben 25. Februar Na gut, meinetwegen. Aber wir müssen wirklich dringend das ZITRONENRÖLLCHEN erwähnen das dich zu deiner Erkenntnis geführt hat. Zitieren
manden Geschrieben 25. Februar Autor Melden Geschrieben 25. Februar vor 10 Minuten schrieb Kulti: Na gut, meinetwegen. Aber wir müssen wirklich dringend das ZITRONENRÖLLCHEN erwähnen das dich zu deiner Erkenntnis geführt hat. Ich weiss nicht, was Du meinst. Zitieren
SteRo Geschrieben 25. Februar Melden Geschrieben 25. Februar vor 6 Minuten schrieb manden: Der Gott der Kirche existiert nicht . Ein interessanter Satz, der die Fragen aufwirft "Wer oder was ist 'Der Gott der Kirche'?" und "Was ist überhaupt 'die Kirche'?" Setzen wir 'die Kirche' als die Gemeinschaft aller christlichen Gott-Gläubigen, dann können wir nach Befragung vieler Menschen dieser Gemeinschaft feststellen, dass diese Menschen gar keine einheitliche Vorstellung von Gott haben. So ist also zutreffend: Der Gott der Gemeinschaft aller christlichen Gott-Gläubigen kann gar nicht existieren, weil die Vorstellungen von Gott der Menschen gar nicht deckungsgleich sind. Existiert also ein Gott hinter all den diversen Vorstellungen von Gott? Ich denke, das ist anzunehmen. Eine weitere Frage "Was ist eigentlich 'existieren'?" Und ... woher kommt 'Existenz' überhaupt? Wenn wir annehmen, dass Gott der Schöpfer von Allem ist, dann ist seine Existenz Ursache all der zahllosen Existenzen seiner Kreaturen. Aber dann sind "Existenz" von Gott und "Existenz" seiner Kreaturen nicht univok, denn die Existenz Gottes ist nicht verursacht. Wir müssen also die Ausdrücke "wahrhafte Existenz" und "abhängige Existenz" einführen, ersterer betrifft Gott und letzterer betrifft seine Kreaturen. Denn was existieren kann oder nicht ist abhängig existent. Gottes wahrhafte Existenz dagegen ist zeitlos. Fazit: Der Satz "Der Gott der Kirche existiert nicht." ist korrekt. Jedoch, der Gott der wahrhaft existiert, ist nicht nur der Kirche (Gemeinschaft aller christlichen Gott-Gläubigen) nicht bekannt, sondern keine kreatürliche menschliche Intelligenz kann ihn kennen, weil die Kreatur Mensch gar keine Kenntnis von zeitloser wahrhafter Existenz haben kann, sondern lediglich Ihresgleichen kennt: zeitliche, abhängige (scheinbare) Existenz. Zitieren
manden Geschrieben 25. Februar Autor Melden Geschrieben 25. Februar vor 9 Minuten schrieb SteRo: Ein interessanter Satz, der die Fragen aufwirft "Wer oder was ist 'Der Gott der Kirche'?" und "Was ist überhaupt 'die Kirche'?" Setzen wir 'die Kirche' als die Gemeinschaft aller christlichen Gott-Gläubigen, dann können wir nach Befragung vieler Menschen dieser Gemeinschaft feststellen, dass diese Menschen gar keine einheitliche Vorstellung von Gott haben. So ist also zutreffend: Der Gott der Gemeinschaft aller christlichen Gott-Gläubigen kann gar nicht existieren, weil die Vorstellungen von Gott der Menschen gar nicht deckungsgleich sind. Existiert also ein Gott hinter all den diversen Vorstellungen von Gott? Ich denke, das ist anzunehmen. Eine weitere Frage "Was ist eigentlich 'existieren'?" Und ... woher kommt 'Existenz' überhaupt? Wenn wir annehmen, dass Gott der Schöpfer von Allem ist, dann ist seine Existenz Ursache all der zahllosen Existenzen seiner Kreaturen. Aber dann sind "Existenz" von Gott und "Existenz" seiner Kreaturen nicht univok, denn die Existenz Gottes ist nicht verursacht. Wir müssen also die Ausdrücke "wahrhafte Existenz" und "abhängige Existenz" einführen, ersterer betrifft Gott und letzterer betrifft seine Kreaturen. Denn was existieren kann oder nicht ist abhängig existent. Gottes wahrhafte Existenz dagegen ist zeitlos. Fazit: Der Satz "Der Gott der Kirche existiert nicht." ist korrekt. Jedoch, der Gott der wahrhaft existiert, ist nicht nur der Kirche (Gemeinschaft aller christlichen Gott-Gläubigen) nicht bekannt, sondern keine kreatürliche menschliche Intelligenz kann ihn kennen, weil die Kreatur Mensch gar keine Kenntnis von zeitloser wahrhafter Existenz haben kann, sondern lediglich Ihresgleichen kennt: zeitliche, abhängige (scheinbare) Existenz. Das geht viel einfacher : der Gott der Kirche ist natürlich der Gott der Bibel, und der wird im AT geschildert. Ein primitiver grausamer Gott. Euer Gott eben . Zitieren
SteRo Geschrieben 25. Februar Melden Geschrieben 25. Februar vor 2 Minuten schrieb manden: Das geht viel einfacher : der Gott der Kirche ist natürlich der Gott der Bibel, und der wird im AT geschildert. Ein primitiver grausamer Gott. Euer Gott eben . Nein nein! Im Gegenteil! "Der Gott der Bibel" kompliziert das alles noch zusätzlich. Warum? Weil beim "Gott der Bibel" noch die Exegese, welche sich ebenso einer Diversität erfreut, dazukommt. Der Gott der Bibel ist der gleiche Gott der "hinter all den diversen Vorstellungen von Gott" existiert. Die Worte der Bibel aber unterliegen den gleichen Einflüssen, welchen auch die diversen Vorstellungen der Menschen der Gemeinschaft aller christlichen Gott-Gläubigen unterliegen und welchen auch du unterliegst. Zitieren
Flo77 Geschrieben 25. Februar Melden Geschrieben 25. Februar vor 59 Minuten schrieb Kulti: Na gut, meinetwegen. Aber wir müssen wirklich dringend das ZITRONENRÖLLCHEN erwähnen das dich zu deiner Erkenntnis geführt hat. Also ich backe üblicherweise ZitronenROLLE und nicht -röllchen... Zitieren
SteRo Geschrieben 25. Februar Melden Geschrieben 25. Februar vor 22 Minuten schrieb manden: ... der Gott der Bibel, und der wird im AT geschildert. Ein primitiver grausamer Gott. Euer Gott eben . Nein. Der wahrhaft existierende Gott, der der Gott von AT und NT ist, ist kein primitiver, grausamer Gott, sondern der ist Yahweh, der Existierende Schadai, der Allmächtige Elion, der Allerhöchste Kadosch, der Heilige El, der Verehrungswürdige Adonai, der Herr. Im NT gefiel es IHM zusätzlich seine Trinität zu offenbaren. Zitieren
Einsteinchen Geschrieben 25. Februar Melden Geschrieben 25. Februar vor 1 Minute schrieb SteRo: Nein. Der wahrhaft existierende Gott, der der Gott von AT und NT ist, ist kein primitiver, grausamer Gott, sondern der ist Yahweh, der Existierende Schadai, der Allmächtige Elion, der Allerhöchste Kadosch, der Heilige El, der Verehrungswürdige Adonai, der Herr. Im NT gefiel es IHM zusätzlich seine Trinität zu offenbaren. Ich stimme zu. Aber hast du so eine integrale Kraft in dir, den Gott, der im AT beschrieben wird, als den zu sehen, der gleichzeitig Jesus ist, der doch viel sanfter rüberkommt? Jesus = Jahwe = Heiliger Geist ❓ Zitieren
manden Geschrieben 25. Februar Autor Melden Geschrieben 25. Februar vor 36 Minuten schrieb SteRo: Nein nein! Im Gegenteil! "Der Gott der Bibel" kompliziert das alles noch zusätzlich. Warum? Weil beim "Gott der Bibel" noch die Exegese, welche sich ebenso einer Diversität erfreut, dazukommt. Der Gott der Bibel ist der gleiche Gott der "hinter all den diversen Vorstellungen von Gott" existiert. Die Worte der Bibel aber unterliegen den gleichen Einflüssen, welchen auch die diversen Vorstellungen der Menschen der Gemeinschaft aller christlichen Gott-Gläubigen unterliegen und welchen auch du unterliegst. Aber dein Gott ist doch der Gott des AT ! Zitieren
manden Geschrieben 25. Februar Autor Melden Geschrieben 25. Februar (bearbeitet) vor 20 Minuten schrieb SteRo: Nein. Der wahrhaft existierende Gott, der der Gott von AT und NT ist, ist kein primitiver, grausamer Gott, sondern der ist Yahweh, der Existierende Schadai, der Allmächtige Elion, der Allerhöchste Kadosch, der Heilige El, der Verehrungswürdige Adonai, der Herr. Im NT gefiel es IHM zusätzlich seine Trinität zu offenbaren. Richtig, das ist Yahweh - die anderen Namen passen nicht - ein primitiver grausamer Gott. Er lässt die Völker Kanaans ausrotten ! Im NT wurde seine Trinität erfunden ! bearbeitet 25. Februar von manden Ergänzung Zitieren
manden Geschrieben 25. Februar Autor Melden Geschrieben 25. Februar vor 16 Minuten schrieb Einsteinchen: Ich stimme zu. Aber hast du so eine integrale Kraft in dir, den Gott, der im AT beschrieben wird, als den zu sehen, der gleichzeitig Jesus ist, der doch viel sanfter rüberkommt? Jesus = Jahwe = Heiliger Geist ❓ Du glaubst auch den Schwachsinn. Vergleiche Yahweh und Jesus . Das Gegenteil ? Zitieren
gouvernante Geschrieben 25. Februar Melden Geschrieben 25. Februar vor 36 Minuten schrieb Flo77: Also ich backe üblicherweise ZitronenROLLE und nicht -röllchen... Deswegen klappt das bei Dir auch mit der Erkenntnis nicht Nur die kleinen, knusprigen Zitronenröllchen italienischer Art führen zur Gotteserkenntnis. 1 Zitieren
Flo77 Geschrieben 25. Februar Melden Geschrieben 25. Februar vor 14 Minuten schrieb gouvernante: Deswegen klappt das bei Dir auch mit der Erkenntnis nicht Nur die kleinen, knusprigen Zitronenröllchen italienischer Art führen zur Gotteserkenntnis. In meiner Zitronenrolle offenbart sich die ganze Herrlichkeit... Zitieren
SteRo Geschrieben 25. Februar Melden Geschrieben 25. Februar vor 50 Minuten schrieb Einsteinchen: Ich stimme zu. Aber hast du so eine integrale Kraft in dir, den Gott, der im AT beschrieben wird, als den zu sehen, der gleichzeitig Jesus ist, der doch viel sanfter rüberkommt? Jesus = Jahwe = Heiliger Geist ❓ Darüber können wir uns nicht wirklich unterhalten. Ich kann nur auf meine ganz persönliche Art etwas drüber nachdenken: ER hat die menschliche Natur so ausgestattet, dass ihre Vernunft seine Transzendenz (These) erfassen kann und alles Kreatürliche (auch die Worte der Bibel und das was sie beschreiben) als Antithese erkennt. So ist sichergestellt, dass die Anthropomorphismen (der Worte der Bibel) IHN im Geiste des menschlichen Subjektes nicht verunstalten. Sein reines ewiges vollkommenes Sein, seine wesenhafte einzig wahrhafte Existenz (die als solche bereits sehr verehrungswürdig und liebenswert ist) vollzieht schließlich die Synthese in Jesus Christus, der vollkommenen Verbindung von Transzendenz und kreatürlicher Natur. Bis hierher ist das alles ganz natürlich, beruht auf natürlichen Fähigkeiten der Menschenvernunft, mit einer subjektiven Transzendenz eben dieser Vernunft. Ich bin jedoch nicht nur Vernunft oder transzendierte Vernunft. Es bedarf also mich als Ganzheitlichkeit. Das geht also über die natürliche Transzendenz der Vernunft hinaus ... geht Leib, Seele und Herz an. Deshalb darf Jesus Christus weder als 'nur Gott', noch als 'nur Mensch' gesehen werden, abwechselnd "mal so und mal" so ist dagegen "natürlich". "Nur Gott" würde sich auf Transzendenz beschränken und alles außerhalb der Vernunft vernachlässigen. "Nur Mensch" würde sich auf 'außerhalb der Vernunft' beschränken und v.a. zu irrationaler Gefühligkeit führen. Vereinfacht: Jesus Christus als Mensch verhindert die abgehobene Gefühlskälte, die aus natürlicher Transzendenz folgen kann und Jesus Christus als Gott verhindert irrationale Gefühlsduseligkeit. Ich finde, dass ER das ganz geschickt gemacht hat, so wie er die menschliche Natur eingerichtet hat und wie er dieser Natur mit seiner wirksamen Gnade auf die Sprünge hilft. Diese Gnade ist zum einen seine Inkarnation, aber auch indem er bestimmte Denk- und Empfindungsvorgänge in uns "anstößt" (kognitive Vorgänge dazu ermächtigt über das sinnlich Wahrnehmbare hinaus zu erkennen). Zitieren
Kulti Geschrieben 25. Februar Melden Geschrieben 25. Februar 1 hour ago, manden said: Ich weiss nicht, was Du meinst. Ich dachte schon Du fragst nie. Das Zitronenröllchen (gekauft, nicht gebacken) ist ein möglicher Einstiegspunkt in den unendlichen Regress. Disclaimer: Der unendliche Regress ist kein Beweis dass Gott oder der echte Gott nicht existieren, aber er ist ein berechtigter logischer Einwand gegen "Das Universum muss zwingend von Gott kommen" In der Kulti Variante geht er so: Woher kommt das Zitronenröllchen - meine Frau hat es gkauft. Woher kommt meine Frau? - Aus dem Osten. Woher kommt der Osten - von der Erde. Woher kommt die Erde? - Zusammengebacken aus dem Universum, plus ein paar Meteore für den Autobau. Woher kommt das Universum? - Von Gott Woher kommt Gott? - Aus der Maschine -> Woher kommt die Maschine -> der unendliche Regress geht weiter - Nirgendwoher, Gott gab es schon immer -> dann können wir auch beim Universum aus dem unendlichen Regress aussteigen - Was ist das denn für eine blöde Frage, sowas kann nur von einem kommen der gar nichts kapiert -> Die Antwort berechtigt zum tragen von Kardinalsklamotten. Herzlichen Glückwunsch, volle Rechthaberei erreicht. Wichtig hierbei ist folgendes: 1. Wann wir aussteigen und ob wir einem Gottesbild folgen und welchem - das ist unsere persönliche Entscheidung. Aber die rätselhafte Existenz des Universums reicht nicht aus für einen logischen Beweis 2. Du kannst auch mit einer Rosinenschnecke in den unendlichen Regress einsteigen (gekauft oder gebacken). Das wäre dann halt ein Kardinalsfehler. 2 Zitieren
Kulti Geschrieben 25. Februar Melden Geschrieben 25. Februar 1 hour ago, Flo77 said: Also ich backe üblicherweise ZitronenROLLE und nicht -röllchen... Ich stelle hier eine sehr löbliche korrekte Anwendung der Großbuchstaben fest, allerdings ist es kosmologisch gesehen praktischer direkt das Röllchen auf dem Teller zu haben. Zitieren
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