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Die jetzigen Religionen der Menschheit sind falsch !


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Geschrieben
vor 22 Minuten schrieb KevinF:

Man kann hingegen sehr wohl auch ohne Gottesbezug das Gute erkennen.

Die Hypothese der Existenz Gottes ist für Moral nicht notwendig.

 

Das ist sozusagen wortwörtlich Ansichtssache.

 

Zitat

"Das Gute" ist ja eine moralische Kategorie, wie kann Gott dann das Gute SEIN?

 

"Das Gute" ist in Deiner Konzeption ursprungslos - ich sehe das nicht so.

 

Unsere Grundvoraussetzungen sind komplett andere.

Geschrieben (bearbeitet)
3 minutes ago, rorro said:

 

Das ist sozusagen wortwörtlich Ansichtssache.

 

 

"Das Gute" ist in Deiner Konzeption ursprungslos - ich sehe das nicht so.

 

Unsere Grundvoraussetzungen sind komplett andere.

 

Aber würdest Du es nicht auch so sehen, dass  selbstverständlich auch ein Atheist ohne Gottesbezug das Gute erkennen kann?

 

Edit: Auch wenn man im Sinne der christlichen Metaphysik dann sagen würde, dass der Gottesbezug IMPLIZIT, metaphysisch, trotzdem da ist.

bearbeitet von KevinF
Geschrieben
15 minutes ago, rorro said:

"Das Gute" ist in Deiner Konzeption ursprungslos - ich sehe das nicht so.

 

Nicht ursprungslos, sondern "das Gute" beschreibt für mich ein Sollen, wobei ich die Genese dieser Kategorie säkular beschreiben würde.

 

Und naja, wenn "das Gute", ein Sollen, also eine Definition beschreibt, dann kann Gott nicht das Gute SEIN, sondern er wäre dann dessen Verwirklichung.

 

Wobei hier dann eben die Sache mit "jenseits von Essenz und Existenz" (Tillich, aus dem Gedächtnis zitiert) ins Spiel kommt, die mir die Regeln der Logik aber auch zu sprengen scheint.

Geschrieben (bearbeitet)
12 minutes ago, KevinF said:

Und naja, wenn "das Gute", ein Sollen, also eine Definition beschreibt, dann kann Gott nicht das Gute SEIN, sondern er wäre dann dessen Verwirklichung.

 

Deutlicher formuliert:

 

Man muss unterscheiden zwischen Kriterien für Moral, Moralvorstellungen und der Verwirklichung der Moralvorstellungen.

bearbeitet von KevinF
Geschrieben (bearbeitet)
1 hour ago, rorro said:

Das Gute läßt sich also außerhalb Gottes nicht feststellen. Somit "erklärt" Gott nichts für gut als wäre es außerhalb Seiner selbst, sondern er ist im Guten selbst.

 

Ich würde einfach sagen:

 

Das, was nicht moralisch gut ist, kann per Definition nicht göttlich sein.

 

Und für "gut" gelten die Kriterien der säkularen Moral gemäß der westlichen Werte.

 

Und das ist der Punkt:

 

Ich verstehe nicht, wie eine (gültige) theistische Begründung von Moral auch nur prinzipiell funktionieren sollte.

 

Imo ist das schlechthin unmöglich

(was eben Euthyphrons Dilemma aufzeigt).

 

Oder wie funktioniert das bei Dir?

bearbeitet von KevinF
Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb KevinF:

Aber würdest Du es nicht auch so sehen, dass  selbstverständlich auch ein Atheist ohne Gottesbezug das Gute erkennen kann?

 

Er kann das Gute erkennen, doch er erkennt dann das Göttliche, ob er will oder nicht.

 

Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb KevinF:

Und für "gut" gelten die Kriterien der säkularen Moral gemäß der westlichen Werte.

 

Nur solange sie mit den Werten des Evangeliums übereinstimmen, was mitnichten immer der Fall ist.

Doch durch die biblische Prägung ist der Westen da näher dran als andere Regionen.

Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb KevinF:

Nicht ursprungslos, sondern "das Gute" beschreibt für mich ein Sollen, wobei ich die Genese dieser Kategorie säkular beschreiben würde.

 

Das denke ich kategorial anders.

 

Das Gute ist eine der Transzedentialien Gottes und gehören zu Seinem Wesen, finden quasi in Ihm ihren Ursprung.

 

Wo kommt denn bei Dir „das Gute“ her, wenn es nicht ursprungslos ist?

 

Geschrieben
vor 9 Stunden schrieb Aleachim:

Darf ich darauf nochmal zurückkommen? Was die Menschheit also braucht, ist die echte Moral, richtig? Damit sich ihr Zustand verbessern kann. Braucht es dafür zwingend Gottesbeweise? Könnte es nicht zielführender sein, wenn du dich mehr auf die Moral konzentrierst, statt auf diesen kindischen Streit, welcher Gott nun der richtige ist?

Wir müssen wissen, was die Echte Moral ist. Das ist die Moral, die vom Echten GOTT kommt.  N i c h t  die, die von irgendwelchen Götzen kommt, z.B. dem Gott der Bibel.
Moralisch gut ist, was wirklich gut ist für die Schöpfung  -  im Sinne unseres Echten GOTTES.

Geschrieben

Schon Kant hat eine Moral entwickelt: den kategorischen Imperativ.

Geschrieben
vor 38 Minuten schrieb Einsteinchen:

Schon Kant hat eine Moral entwickelt: den kategorischen Imperativ.

sagt wenig aus

Geschrieben (bearbeitet)

Handle so, dass deine Regel für alle gelten könnte.

Das klingt auf jeden Fall auch nicht schlechter.

Oder: Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu.

 

Denn deine echte Moral ist auch nicht wirkungsvoller...

bearbeitet von Einsteinchen
Geschrieben
vor 46 Minuten schrieb Einsteinchen:

Schon Kant hat eine Moral entwickelt: den kategorischen Imperativ.

 

Der mich nie überzeugt hat. Es ging ihm allerdings auch nie um Gott, sondern eher um den Staat.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 22 Minuten schrieb Einsteinchen:

Handle so, dass deine Regel für alle gelten könnte.

Das klingt auf jeden Fall auch nicht schlechter.

Oder: Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu.

 

Denn deine echte Moral ist auch nicht wirkungsvoller...

aber die Moral ist nicht ausreichend definiert.

bearbeitet von manden
Geschrieben
14 hours ago, manden said:

Das ist leider nicht spassig.

Kommt drauf an was Du meinst.

Die Entscheidung für ein Gottesbild ist tatsächlich nicht spassig.

 

Aber im Vertrauen auf Gott ist das ein oder andere Späßchen durchaus drin.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb manden:
vor 11 Stunden schrieb Aleachim:

Darf ich darauf nochmal zurückkommen? Was die Menschheit also braucht, ist die echte Moral, richtig? Damit sich ihr Zustand verbessern kann. Braucht es dafür zwingend Gottesbeweise? Könnte es nicht zielführender sein, wenn du dich mehr auf die Moral konzentrierst, statt auf diesen kindischen Streit, welcher Gott nun der richtige ist?

Wir müssen wissen, was die Echte Moral ist. Das ist die Moral, die vom Echten GOTT kommt.  N i c h t  die, die von irgendwelchen Götzen kommt, z.B. dem Gott der Bibel.
Moralisch gut ist, was wirklich gut ist für die Schöpfung  -  im Sinne unseres Echten GOTTES.

Ja, das hab ich schon verstanden. Du hast irgendwie sinngemäß auch schon gesagt, dass alle Menschen diese echte Moral eigentlich in sich tragen (weil Gott uns mit dieser Moral im Inneren geschaffen hat). Dass wir sie aber ignorieren und nicht danach handeln. Wir müssten also nur auf diese uns innenwohnende Moral hören und danach handeln. Richtig?

Geschrieben
vor 52 Minuten schrieb manden:
vor einer Stunde schrieb Einsteinchen:

Handle so, dass deine Regel für alle gelten könnte.

Das klingt auf jeden Fall auch nicht schlechter.

Oder: Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu.

 

Denn deine echte Moral ist auch nicht wirkungsvoller...

aber die Moral ist nicht ausreichend definiert.

Stimmt. Wie ist denn die echte Moral definiert? Das was du bisher dazu geschrieben hast, ist in meinen Augen auch nicht ausreichend.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 12 Stunden schrieb KevinF:

Dass Gott das "Allerhöchste Gut" und gleichzeitig NICHT gut ist, halte ich für in sich widersprüchlich. 

 

Da hast du meine Worte wohl falsch gelesen. Ich habe nicht verneint, dass Gott gut sei, sondern ich habe mit "Gott ist nicht gut, weil {kreatürlich-menschliche Begründung}." eben die kreatürlich-menschliche Anmaßung zurückgewiesen. die in "weil {kreatürlich-menschliche Begründung}" steckt. Da Gott das Allerhöchste Gut ist, kann man natürlich auch sagen "Gott ist gut", aber das greift zu kurz, weil die unübertreffliche Gutheit Gottes dabei nicht zum Ausdruck kommt.

 

vor 12 Stunden schrieb KevinF:


"Gott sagt es so" ist keine Begründung dafür, dass etwas ethisch gut ist. 
 
Außer man sagt, dass das Gute gut ist, weil Gott sagt, es sei gut, was aber auf eine völlig arbiträre Moral und somit moralischen Selbstmord hinausläuft.

 

Das Allerhöchste Gut bezieht sich auf Vollkommenheit in jeglicher Hinsicht also auf Gottes vollkommenen Seinsakt, der sein nichtzusammengesetztes (absolut einfaches) Wesen ist. Als Mensch kann man nicht anders als das Allerhöchste Gut zu lieben ... mit ganzem Herzen, ganzem Verstand, ganzer Seele .... und sich nach Ihm zu sehnen ... mit ganzem Herzen, ganzem Verstand, ganzer Seele.

 

 

bearbeitet von SteRo
Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Aleachim:

Ja, das hab ich schon verstanden. Du hast irgendwie sinngemäß auch schon gesagt, dass alle Menschen diese echte Moral eigentlich in sich tragen (weil Gott uns mit dieser Moral im Inneren geschaffen hat). Dass wir sie aber ignorieren und nicht danach handeln. Wir müssten also nur auf diese uns innenwohnende Moral hören und danach handeln. Richtig?

Und dazu musst Du den Echten GOTT erkennen. Ihr habt ja nur euren falschen Gott, und die zugehörige Moral.

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Aleachim:

Stimmt. Wie ist denn die echte Moral definiert? Das was du bisher dazu geschrieben hast, ist in meinen Augen auch nicht ausreichend.

Moralisch gut ist, was wirklich gut ist für die Schöpfung. Das kannst Du ja schon mal ermitteln. Aber es noch geprüft werden. ob das auch im Sinne des Echten GOTTES ist.
Das ist für euch schlecht möglich, da ihr den Echten GOTT nicht kennt.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb manden:
vor 4 Stunden schrieb Aleachim:

Ja, das hab ich schon verstanden. Du hast irgendwie sinngemäß auch schon gesagt, dass alle Menschen diese echte Moral eigentlich in sich tragen (weil Gott uns mit dieser Moral im Inneren geschaffen hat). Dass wir sie aber ignorieren und nicht danach handeln. Wir müssten also nur auf diese uns innenwohnende Moral hören und danach handeln. Richtig?

Und dazu musst Du den Echten GOTT erkennen.

Warum? Du sagst, dass er nicht mit uns kommuniziert, nicht erkennbar eingreift, o. dgl. Warum soll es eine Voraussetzung sein, ihn zu erkennen, um die echte Moral zu erkennen. So wie du das in deinen 8 Dingen beschreibst, ist das nicht notwendig. Die echte Moral findet jeder Mensch in sich. Vom Schöpfer grundgelegt. Wir müssen nur darauf hören und danach handeln. Dafür ist es nicht nötig, den echten Gott zu erkennen, über den es ja eh fast nichts zu sagen gibt. So wie du über den echten Gott und die echte Moral schreibst, ist es nicht logisch, dass für die Moral die Gotteserkenntnis notwendig ist. 

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb manden:
vor 4 Stunden schrieb Aleachim:

Stimmt. Wie ist denn die echte Moral definiert? Das was du bisher dazu geschrieben hast, ist in meinen Augen auch nicht ausreichend.

Moralisch gut ist, was wirklich gut ist für die Schöpfung. Das kannst Du ja schon mal ermitteln. Aber es noch geprüft werden. ob das auch im Sinne des Echten GOTTES ist.

Gut für die Schöpfung. Okay. Wie weit geht das? Darf ich in einem Haus wohnen? Oder ist diese ganze Flächenversiegelung so schlecht für die Schöpfung, dass der echte Gott das ablehnt. (Nur mal so als Beispiel...)

 

Wie prüft man denn, ob etwas im Sinne des echten Gottes ist? Du sagst ja, dass er weder mit uns kommuniziert, noch irgendwie eingreift und handelt. Wie überprüfst du, ob dein Handeln im Sinne des echten Gottes ist?

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Aleachim:

Warum? Du sagst, dass er nicht mit uns kommuniziert, nicht erkennbar eingreift, o. dgl. Warum soll es eine Voraussetzung sein, ihn zu erkennen, um die echte Moral zu erkennen. So wie du das in deinen 8 Dingen beschreibst, ist das nicht notwendig. Die echte Moral findet jeder Mensch in sich. Vom Schöpfer grundgelegt. Wir müssen nur darauf hören und danach handeln. Dafür ist es nicht nötig, den echten Gott zu erkennen, über den es ja eh fast nichts zu sagen gibt. So wie du über den echten Gott und die echte Moral schreibst, ist es nicht logisch, dass für die Moral die Gotteserkenntnis notwendig ist. 

Die Menschen haben noch Reste der Echten Moral (z.B. keine Kriege haben sie nicht, keine Menschen verhungern lassen auch nicht.). Dafür und für vieles mehr müsste die Menschheit endlich ihren Echten GOTT erkennen.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb manden:

Moralisch gut ist, was wirklich gut ist für die Schöpfung. Das kannst Du ja schon mal ermitteln. Aber es noch geprüft werden. ob das auch im Sinne des Echten GOTTES ist.
Das ist für euch schlecht möglich, da ihr den Echten GOTT nicht kennt.

 

Das liest sich ja ziemlich "kopflastig". Erst überprüfen "Ist's gut für die Schöpfung?" Dann überprüfen "Ist das Ergebnis auch im Sinne Gottes?"

 

Bei der ersten Frage denkt sich der manden aus, was gut für die Schöpfung sei (Irrtum nicht ausgeschlossen) und bei der zweiten Frage denkt sich der manden aus, was im Sinne Gottes sei (Irrtum garantiert).

 

20 Jahre hast du dafür benötigt ... da hat's im Kopf aber gerattert, oder? Schließlich muss man die eigenen Irrtümer so hinbiegen, dass am Ende das Denksystem kohärent ist nach dem man sein Leben gestaltet ... (wenn ich dich mal - rein arbeitshypothetisch - ernstnehme)

 

Aber in diese Sackgasse gerät man halt, wenn man die Offenbarung Gottes verneint und vermessen glaubt nach der "Do-it-yourself"-Methode Gott nachspüren zu können.

 

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Aleachim:

Gut für die Schöpfung. Okay. Wie weit geht das? Darf ich in einem Haus wohnen? Oder ist diese ganze Flächenversiegelung so schlecht für die Schöpfung, dass der echte Gott das ablehnt. (Nur mal so als Beispiel...)

 

Wie prüft man denn, ob etwas im Sinne des echten Gottes ist? Du sagst ja, dass er weder mit uns kommuniziert, noch irgendwie eingreift und handelt. Wie überprüfst du, ob dein Handeln im Sinne des echten Gottes ist?

Wenn die Menschen den Echten GOTT erkannt haben, und sich nach ihm richten wollen.
dann lassen sich die Probleme zwischen den Menschen lösen.
Wenn Du prüfen willst, ob etwas im Sinne des Echten GOTTES ist, musst Du wissen, was er will (8 Dinge).

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