SteRo Geschrieben vor 1 Stunde Melden Geschrieben vor 1 Stunde Ein weiterer Meditations-Thread. Dazu erstmal ein paar ungeordnete Gedankenschnipseln ... Gedanken, welche mich an das Thema gebunden haben. Denn war mir bislang bewußt, dass es nur auf die Liebe zu Gott ankommt, die Gott "über Alles" lieben muss, ja dass es im Prinzip keiner anderen "Praxis" bedarf als dieser, so wird das Wort im Kontext des Glaubens doch auch mit anderen Konnotationen verwendet. Am 6.4.2026 um 11:22 schrieb SteRo: Ich vermute ja, dass es um das Wesen der göttlichen Liebe geht und würde diese der natürlichen Liebe entgegensetzen wie auch das wahrhaft Gute dem natürlich Guten gegenübersteht. Und das ist interessant, denn wer natürlich Gutes tut, kann damit nicht wahrhaft Gutes tun. Auf die Liebe übertragen bedeutet dies: wer natürlich liebt, kann damit nicht göttlich lieben. Und das könnte der Schlüssel sein dafür: Am 6.4.2026 um 10:55 schrieb SteRo: Mt 22, 37 »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand.« 38 Dies ist das größte und erste Gebot. Mt 22, 39 Das zweite aber ist ihm gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.« Wie nun zu "verstehen" (?) ist, dass das zweite dem ersten gleich ist, obgleich "erste" und "zweite" den Worten nach nicht gleich sind und obgleich von "ganzen" [Herzen, Seele, Verstand], also 100% des Herzens, 100% der Seele und 100% des Verstandes komplett für den Herrn reserviert sein sollte, das entzieht sich leider einem "sprachlich verständlichen" (!) Ausdruck ... -------------------------- Am 21.4.2026 um 15:34 schrieb SteRo: Damit direkt verbunden: die Frage nach der Liebe des ersten Gebotes (Gottesliebe). Diese kann in Form von Varianten gedacht werden: zB als "transzendente" Liebe zum (den Sinnen unzugänglichen, transzendenten) Gott oder auch als - sehr sinnliche - Liebe zu Jesus Christus (man denke dabei an ordinierte Jungfrauen, die ein lebenslanges Ehebündnis mit Jesus Christus eingehen), die sich naturgemäß eigentlich auf den wahren Menschen fokusieren muss und deshalb nicht wirklich als Gottesliebe zählen kann - bloß der Intellekt kann daraus eine Gottesliebe konstruieren, weil die Person ja auch wahrer Gott ist (aber das ist mMn wirklich eine rein intellektuelle Konstruktion, die mit der Liebe des Subjektes nichts zu tun hat) Und schließlich: die Liebe Jesu Christi zu seinem Vater ... wie muss man sich diese wohl vorstellen? Wer Jesus Christus nachfolgen will, muss den Vater so lieben wie er ihn liebt. Am 21.4.2026 um 20:24 schrieb SteRo: Das wäre eigentlich Thema für eine separaten Thread. Dabei könnte dann auch die natürliche Liebe von der übernatürlichen unterschieden werden. Und auch Fragen zur natürlichen Liebe, die erst neulich im Thread 'Tiere und Himmel' aufgeworfen worden sind ... Tierliebe ... Liebe der Liebsten (Kinder, Ehepartner etc) ... Mt 10, 37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig; Die letzten Worte Benedikts waren (wenn ich mich richtig erinnere): "Jesus, ich liebe dich." Was ich sofort zurücknehme ist "das entzieht sich leider einem "sprachlich verständlichen" (!) Ausdruck" ... denn das lässt sich nur sagen, wenn man das von Thomas gesagte nicht im Geist hat. Aber schaumermal ... gut Ding will Weile haben Zitieren
manden Geschrieben vor 4 Minuten Melden Geschrieben vor 4 Minuten vor einer Stunde schrieb SteRo: Ein weiterer Meditations-Thread. Dazu erstmal ein paar ungeordnete Gedankenschnipseln ... Gedanken, welche mich an das Thema gebunden haben. Denn war mir bislang bewußt, dass es nur auf die Liebe zu Gott ankommt, die Gott "über Alles" lieben muss, ja dass es im Prinzip keiner anderen "Praxis" bedarf als dieser, so wird das Wort im Kontext des Glaubens doch auch mit anderen Konnotationen verwendet. -------------------------- Was ich sofort zurücknehme ist "das entzieht sich leider einem "sprachlich verständlichen" (!) Ausdruck" ... denn das lässt sich nur sagen, wenn man das von Thomas gesagte nicht im Geist hat. Aber schaumermal ... gut Ding will Weile haben Kurz : dieser Gott ist falsch. Zitieren
manden Geschrieben vor 2 Minuten Melden Geschrieben vor 2 Minuten Gerade eben schrieb manden: Kurz : dieser Gott ist falsch. Zitieren
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