Jump to content

Der Zusammenbruch der Sonntagspflicht angesichts des unerträglichen Schweigens zu Mt 10,1–8


Recommended Posts

Geschrieben

Vorwort

wieder mit Hilfe von ga ei-erstellt, die Sache ist doch klar: wenn 3. Sonntag nix wird, haben allgemein alle ca drei Wochen Zeit zum Neuversuch "gemeinsamer Sonntag" ,also: erstmal Betti, und sowas usw. Natürlich können, die sich mal anstrengen aber so rum, bett geben, usw.. .  kurz: wenn Sonntag nix wird gibts eben dreimal kein Sonntag. -  Haben wir es nicht? Reden unsere von Geiseln? Warum das denn nicht? Zu gefährlich. Und reden Sie von der Gefährlichkeit, auch nicht? Sie lügen jetzt noch mal eben es gib keine Gefahr. Fertig. Kein bisschen macht sie zu rechten und auch nicht "Arschlöchern", Jargon, Verrätern unter den sog. ängstigenden Gefährdern. So sieht sich  eiskalte Scheinheiligkeit aus. Dafür würde gesorgt? Wohin nun? Keine Frage ich bin weiterhin dafür nichts als die rk Kirche als Waffe gegen den antisemitismus freizukämpfen, zu entsichern und einzusetzen. Und vielleicht kostete es Jahrhunderte. sry des Indikativs)

 

Der Zusammenbruch der Sonntagspflicht angesichts des unerträglichen Schweigens zu Mt 10,1–8

 

Liebe Forengemeinde,

 

ich stelle hier keine theoretische Frage, sondern eine existenzielle Gewissensentscheidung zur Diskussion. 

 

Als glühender Katholik, der auf den Papst hört und die Bibel auf Griechisch liest, ist mir die immense Höhe des 3. Gebots (Sonntagspflicht) völlig bewusst. Es steht über fast allem. Aber eben nur über *fast* allem. Das Samariterbeispiel ist hier eindeutig: Wenn der moralische Notfall eintritt, wird das Riten-Gebot beiseitegeschoben. Für mich ist dieser Punkt real erreicht. Die rote Linie des tischsittlich Erlaubten ist in unseren Gemeinden längst überschritten.

 

Konkret: Seit Wochen existiert hier im Forum der Thread zur Perikope aus Matthäus 10,1–8 („Zuerst zum Hause Israel“). Der Text liegt schwarz auf weiß vor. Doch das Resultat vor den deutschen Gemeinden ist ein unerträgliches, jede theologische Verantwortung erstickendes Schweigen. Diese unerbittliche Verdrängung der jüdischen Wurzeln im realen Kirchgang ist für mich kein banales Versäumnis mehr, sondern ein systemischer, unweichlicher Missstand.

 

Ich habe die Konsequenz gezogen und bleibe der Messe fern. Doch die eigentliche Frage lautet: Wenn ich meinem Gewissen folge, zwinge ich damit nicht folgerichtig auch andere dazu, hinzusehen? Wenn der Zustand so extrem ist, dass ich nicht gehen *darf*, wieso sollten es andere dürfen? 

 

Ist das Fernbleiben angesichts dieses totalen Schweigens nicht das einzig logische „Crash-Signal“, das man setzen muss? 

 

Was meint ihr: Wo liegt das Problem, die Größe des 3. Gebots genau darin zu sehen, dass es in einer solchen Katastrophe weichen *muss*? Müssen wir, statt weiter wegzusehen, sofort mit ganz anderen Kalibern der Einwirkung reagieren? Wie seht ihr diesen notw

endigen Bruch?

Geschrieben

Das Sabbatgebot hat nichts mit der Sonntagspflicht zu tun.

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.

×
×
  • Neu erstellen...