Kelebegin

Neokatechumenat - Neokatechumenaler Weg

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Trotzdem gehe ich drauf ein: eine sich fortsetzende Weigerung wird besprochen mit der betreffenden Person, und kommt sehr wahrscheinlich auch beim kommenden Gemeinschaftstag auf den Tisch um Klärung zu schaffen.

 

Diesen Thread habe ich mit einem großen Interesse gelesen. Da Ihr keine eigenständige Gemeinschaft seid (weder Orden, noch Prälatur, noch ähnliches), sondern Teil der Pfarrei, agiert Ihr innerhalb der Kirchenhierarchie.

Da stellt sich jetzt für mich folgende Frage:;

Welche bischöfliche oder erzbischöfliche Beauftragung und Ausbildung hast Du als Laie, die Dich berechtigt, von einem anderen Laien irgendeine Auskunft zu einem persönlichen Thema einfordern zu dürfen oder gar, sofern er diesem nicht nachkommt, das persönliche Thema an einem Gruppentag zur Sprache zu bringen? Wie kommst Du dazu, so etwas "Weigerung" oder "fortgesetzte Weigerung" zu nennen?

Es gibt keine solche Befugnisse von Laien in unserer Kirche. Auch die Laien, die bei einem Taufkurs die Menschen begleiten, haben keine Befugnis, Äußerungen, die persönlicher Natur sind und nur in die Beichte gehören, einzufordern.

Also entweder arbeitet Ihr mit Strukturen, die nur äußerlich der Pfarrei entsprechen,arbeitet aber eigentlich mit Strukturen, die an der Kirche vorbeigehen.

Dann müsstet Ihr Euch den Vorwurf gefallen lassen, dass Ihr die Strukturen der Pfarrei nur benutzt, um selbst expandieren zu können.

Oder Ihr müsstet, wenn Ihr wirklich Teil der Pfarrei sein wollt, diese Privilegierung von Laien im Grunde sofort beenden.

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Gibt es hier jemanden, der mal bei den Neos "drinen" war und nun wieder ausgestiegen ist? Ich komme aus Berlin und wir haben hier sehr viele Neos, mir kommt es suspekt vor, wenn ich ältere Gemeindemitglieder höre, die Horrorgeschichten von Spaltungen der Gemeinden, elitärem Denken und so weiter brichten. Auf der anderen Seite erzählen die Pfarradministratoren (die von den Neos sind) natürlich nur das blaue vom Himmel. Ihr Art eine Geimeinde zu führen geschieht meiner Ansicht nach oft mit Druck (Du musst! / Ihr sollt! / Ihr dürft nicht!) und mit einer Art von Arroganz im Sinne von "Wir machen es richtig, ihr seid minderwetige Sonntagschristen!".

 

Ich würde mich über eine Rückmeldung freuen. :)

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vor 2 Stunden schrieb Freelance:

Gibt es hier jemanden, der mal bei den Neos "drinen" war und nun wieder ausgestiegen ist? Ich komme aus Berlin und wir haben hier sehr viele Neos, mir kommt es suspekt vor, wenn ich ältere Gemeindemitglieder höre, die Horrorgeschichten von Spaltungen der Gemeinden, elitärem Denken und so weiter brichten. Auf der anderen Seite erzählen die Pfarradministratoren (die von den Neos sind) natürlich nur das blaue vom Himmel. Ihr Art eine Geimeinde zu führen geschieht meiner Ansicht nach oft mit Druck (Du musst! / Ihr sollt! / Ihr dürft nicht!) und mit einer Art von Arroganz im Sinne von "Wir machen es richtig, ihr seid minderwetige Sonntagschristen!".

 

Ich würde mich über eine Rückmeldung freuen. :)

 

Ich war nicht drinnen. Aber ich erinnere mich mit Grauen an meine Pfarrei in Oberschleissheim. Ich ging dort ganz normal in die Messe. Und habe ganz normal zu den Liedern mitgesungen. Alleine. Die anderen paar Gottesdienstbesucher wohnten nur bei. Das war so grässlich, ich wurde dort nie heimisch. Aber zum Brautgespräch (wir haben in unserer Studentengemeinde geheiratet, das Gespräch musste aber in unserer Heimatpfarrei stattfinden) waren wir ganz normal beim Pfarrer. Den habe ich dann gefragt, wo diese absolut komische und durch und durch ungesunde Stimmung in den Gottesdiensten herkommt. Da sagte er, erst vor ein paar Jahren sei die Gemeinde durch das Neokatechumenat gesprengt worden. Der klägliche Rest sei übelst verschreckt und müsse erst ganz langsam wieder aufgebaut werden. Mitsingen im Gottesdienst sei einfach zu viel Aktivität und sehr verdächtig...

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Deren Liturgie  (auch in der von Rom approbierten Form) ist auch etwas für Kenner. Für Genießer will ich nicht schreiben. 

 

Außerdem bin ich immer etwas misstrauisch, wenn mehr oder weniger erfolgreiche Kunstmaler irgendwelche Bewegungen gründen.

 

 

Saluti cordiali, 

Studiosus. 

bearbeitet von Studiosus
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vor einer Stunde schrieb Studiosus:

Deren Liturgie  (auch in der von Rom approbierten Form) ist auch etwas für Kenner. Für Genießer will ich nicht schreiben. 

 

Außerdem bin ich immer etwas misstrauisch, wenn mehr oder weniger erfolgreiche Kunstmaler irgendwelche Bewegungen gründen.

 

Naja, es gibt da eine komplette Religion, die von einem Schreiner und einer durchgeknallten Anglertruppe ins Leben gerufen wurde. Die wurde von den Theologen ihrer Zeit auch nicht so fürchterlich ernst genommen.

 

Das ist also irgendwie kein Grund.

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vor 19 Minuten schrieb Higgs Boson:

 

Naja, es gibt da eine komplette Religion, die von einem Schreiner und einer durchgeknallten Anglertruppe [...]

 

Nette und vor Ehrfurcht triefende Umschreibung des Sohnes Gottes und seiner heiligen Apostel.

 

Besagter Schreiner war/ist übrigens - siehe oben - Sohn Gottes, die zweite Person der Allerheiligsten Dreifaltigkeit und Erlöser der Menschheit. Also kein unbedarftes Dummerle mit einem Faible für lehrreiche Kurzgeschichten, wie Du Dir das vielleicht in deiner historisch-immanenten Interpretation der Schrift ausmalst. Die Apostel sind auch nicht auf der Nudelsuppe dahergeschwommen.

 

 

Saluti cordiali, 

Studiosus. 

bearbeitet von Studiosus

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vor 1 Minute schrieb Studiosus:

Die Apostel sind auch nicht auf der Nudelsuppe dahergeschwommen.

Stimmt. Die sind auf den See Genesaret dahergeschwommen - der dazu auch besser geeignet ist als Nudelsuppe.

 

*indentischbeiß*

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vor 7 Minuten schrieb Studiosus:

 

Nette und vor Ehrfurcht triefende Umschreibung des Sohnes Gottes und seiner heiligen Apostel.

 

Besagter Schreiner war/ist übrigens - siehe oben - Sohn Gottes, die zweite Person der Allerheiligsten Dreifaltigkeit und Erlöser der Menschheit. Also kein unbedarftes Dummerle mit einem Faible für lehrreiche Kurzgeschichten, wie Du Dir das vielleicht in deiner historisch-immanenten Interpretation der Schrift ausmalst. Die Apostel sind auch nicht auf der Nudelsuppe dahergeschwommen.

 

Das Thema würde jetzt einfach zu weit führen - könnte aber an andere Stelle eine interessante Diskussion ergeben.

 

Was Bewegungsgründer angeht, so gibt es einen sehr klugen Rat von Theologen der damaligen Zeit, der weitaus tragfähiger ist, als die reine Einschätzung einer Person:

 

Ist es vom Menschen, wird es untergehen. Ist es von Gott, wer könnte dem widerstehen.

 

Ich für meine Person kann mir sehr gut vorstellen, dass ich in einer Gemeinde mit Neokatechumenat bei dieser Truppe durchaus wohlgefühlt hätte. Und ganz sicher bin ich mir, wäre der geistliche Mentor meiner Jugend von Opus Dei gewesen, ich wäre dort so sicher gelandet wie das Amen in der Kirche. Und ich hätte es geliebt.

 

Es ist ganz genau das, was vielen Menschen in Großkirchen fehlt: Feuer, Begeisterung und Leidenschaft.

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Man könnte den Thread auch lesen, statt nur zu ergänzen. :rolleyes:

 

Platona und Icoon waren im Neokath und haben eifrig berichtet, was Freelance nun wissen will. :)

 

Der Thread ist auch sonst sehr erhellend. Auch das Verhalten aktiver Neokath-Mitglieder hat es in sich.

 

Mich hat immer das zweite Post von Platona auf Seite 22 am meisten beeindruckt. Es sagt eigentlich alles, was man wissen muss.

 

Unterscheidung der Geister, allerdings nach der Methode Filippo Neri.

bearbeitet von Edith1

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vor einer Stunde schrieb Edith1:

Mich hat immer das zweite Post von Platona auf Seite 22 am meisten beeindruckt. Es sagt eigentlich alles, was man wissen muss.

 

 

Dieser Beitrag hier, nicht?
Danke, dass Du daran erinnert hast.

 

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Gerade eben schrieb Alfons:

 

 

Dieser Beitrag hier, nicht?
Danke, dass Du daran erinnert hast.

 

Ja, leider bin ich zu doof, ihn zu verlinken. Aber ich habe ihn nie vergessen und daher mit der Suchfunktion wieder gefunden. :)

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