johannes12 Geschrieben Samstag um 10:01 Melden Geschrieben Samstag um 10:01 Cosifantutti Geschrieben Gestern um 01:59 Am 4.8.2026 um 01:34 schrieb johannes12: Kein Mensch - außer Jesu Christi - konnte und kann so viel Leid aushalten, den Preis unserer Erlösung. ...... Cosifantutti: Es gibt ungezählte Folteropfer gerade auch in der neuzeitlichen Menschheirsgeschichte, di weitaus grausameren Folterqualen ausgesetzt waren als Jesu damals am Kreuz und das über einen viel längeren Zeitraum.... Bin mir sicher, es ist sinnvoll Dieser Geschichte noch einmal nachzugehen Zitieren
johannes12 Geschrieben Samstag um 14:45 Autor Melden Geschrieben Samstag um 14:45 Laut Evangelien, Todesleden unseres Herrn haben begonnen schon im Garten Getsemani in der Nach vor Seiner Kreuzung. Zitieren
johannes12 Geschrieben Sonntag um 05:00 Autor Melden Geschrieben Sonntag um 05:00 vor 14 Stunden schrieb johannes12: Laut Evangelien, Todesleden unseres Herrn haben begonnen schon im Garten Getsemani in der Nach vor Seiner Kreuzung. Bericht aus dem Evangelium nach Lukas: 39 Dann verließ Jesus die Stadt und ging, wie er es gewohnt war, zum Ölberg; seine Jünger folgten ihm. 40 Als er dort war, sagte er zu ihnen: Betet, dass ihr nicht in Versuchung geratet! 41 Dann entfernte er sich von ihnen ungefähr einen Steinwurf weit, kniete nieder und betete: 42 Vater, wenn du willst, nimm diesen Kelch von mir! Aber nicht mein, sondern dein Wille soll geschehen. 43 Da erschien ihm ein Engel vom Himmel und stärkte ihn. 44 Und er betete in seiner Angst noch inständiger und sein Schweiß war wie Blut, das auf die Erde tropfte. Lukas 20,39-44 Zitieren
johannes12 Geschrieben Sonntag um 15:32 Autor Melden Geschrieben Sonntag um 15:32 vor 10 Stunden schrieb johannes12: Am 22.8.2026 um 16:45 schrieb johannes12: Laut Evangelien, Todesleden unseres Herrn haben begonnen schon im Garten Getsemani in der Nach vor Seiner Kreuzung. Bericht aus dem Evangelium nach Lukas: ... Es war ein einziges Mal im NT, in dem berichtet wird von der Angst, die unser Herr empfunden hat. Ich bin mir sicher, dass als wahrer Gott Jesus hat alles was mit Ihm geschehen wird so erlebt, wie es tatsächlich passiert ist - einschließlich Schmerzen. ... Als wahrer Mensch hat Er dadurch Angst bekommen, die entsprach alldem, was mit Ihm passieren wird. Damit kann man vermuten - Seelische und Körperliche Schmerzen die der Herr erfahren hat, hat Er erfahren in doppeltem Umfang. Zitieren
johannes12 Geschrieben Montag um 06:53 Autor Melden Geschrieben Montag um 06:53 vor 14 Stunden schrieb johannes12: Es war ein einziges Mal im NT, in dem berichtet wird von der Angst, die unser Herr empfunden hat. Ich bin mir sicher, dass als wahrer Gott Jesus hat alles was mit Ihm geschehen wird so erlebt, wie es tatsächlich passiert ist - einschließlich Schmerzen. ... Als wahrer Mensch hat Er dadurch Angst bekommen, die entsprach alldem, was mit Ihm passieren wird. Damit kann man vermuten - Seelische und Körperliche Schmerzen die der Herr erfahren hat, hat Er erfahren in doppeltem Umfang. Vieles davon, was ich hier sage kann man nicht finden in den Berichten der Schrift, doch es ist nicht schwer sich vorzustellen, daß unser Herr nach dem Ringen mit der Angst war schon ziemlich erschöpft. Und Ihm stand noch bevor all das, was Er noch aushalten musste: - schlaflose Nacht - Kälte dieser Nacht - die Folter - das Auspeitschen - Tragen des Kreuzes - Grausamkeiten, die auf den Herrn zukamen bei Annageln von Handen, Füßen und während dem Hängen auf dem Kreuz. Zitieren
SteRo Geschrieben Montag um 07:51 Melden Geschrieben Montag um 07:51 Das Leiden des wahren Menschen Jesu Christi war in vielfacher Hinsicht notwendig für unser Heil. Nur drei Beispiele: 1. Es eröffnet uns selbst den Weg des Leidens als Weg zum Heil, wenn wir rechten Glaubens sind. Das ist wichtig, weil die Vorsehung uns viel Leid bereiten kann und wir anlässlich von Leid ggf. vom rechten Glauben und damit von Gott abfallen würden, was unser Leid dann verewigen würde. Der rechte Glaube aber erkennt die Offenbarung Gottes und seines Willens in Jesus Christus, erkennt damit den einen einzigen und wahren Gott in Jesus Christus selbst, erkennt die geheimnisvolle Verbindung von Leid und Heil, von Kreatur und Transzendenz. 2. Da von seiner Liebe zum Vater motiviert, konnte sein Leiden Ursache der Verdienste des wahren Menschen Jesu Christi sein, welche die Ursache der Auslöschung unserer Sünden bei unserer Rechtfertigung sind, die eine Vorbedingung für das Erlangen des Heils ist. 3. Schließlich erkennen wir im Leiden des wahren Menschen Jesus Christus das Leiden der geschundenen Kreatur Mensch und ihr Potential zur vollkommenen Heiligkeit. Wir erkennen, dass die vollkommene Heiligkeit des wahren Menschen Jesu Christi in jeder Menschennatur, in jedem Menschen, möglich ist. Damit können wir das Antlitz Jesu Christi in jedem leidenden bedürftigen Menschen erkennen und wir können auch dadurch erkennen, warum der Herr gesprochen hat "Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr mir getan." Zitieren
johannes12 Geschrieben Dienstag um 05:00 Autor Melden Geschrieben Dienstag um 05:00 vor 21 Stunden schrieb johannes12: Vieles davon, was ich hier sage kann man nicht finden in den Berichten der Schrift, doch es ist nicht schwer sich vorzustellen, daß unser Herr nach dem Ringen mit der Angst war schon ziemlich erschöpft. Und Ihm stand noch bevor all das, was Er noch aushalten musste: - schlaflose Nacht - Kälte dieser Nacht - die Folter - das Auspeitschen - Tragen des Kreuzes - Grausamkeiten, die auf den Herrn zukamen bei Annageln von Handen, Füßen und während dem Hängen auf dem Kreuz. Ich bin mir sicher, das Schlafentzug, den Jesus erleiden musste, hat Ihm zusätzliche Leiden bereitet. Offensichtlich, Er hatte dazu noch keine Möglichkeit Sich hin zu setzen. Ich hatte einmal ähnliche schlaflose Nacht - allerdings unter unendlich viel leichteren Bedingungen - und bis jetzt kann ich nicht daran denken, ohne Angst zu haben vor der Wiederholung dieser Erfahrung ... Zitieren
johannes12 Geschrieben Mittwoch um 15:18 Autor Melden Geschrieben Mittwoch um 15:18 Am 25.8.2026 um 07:00 schrieb johannes12: - Kälte dieser Nacht Markusevangelium lässt einblicken in einige Umstände dieser Nacht. ⁵⁴ Petrus aber war Jesus von Weitem bis in den Hof des Hohepriesters gefolgt; nun saß er dort bei den Dienern und wärmte sich am Feuer. Markus 14,54 Nach unserem Tageszeitenverständnis es war ungefähr 0 Uhr. Und es war schon so kat, dass Petrus sich wärmen musste. Jesus aber war ausgeliefert dem Frieren. Wie es Ihm dabei ging alleine wegen sicherer Körperunterkühlung? Es kann schlecht sein alleine am daran zu denken wie Jesus gefroren hat die ganze Nacht. Und wenn man dazu in Betracht zieht, was mit Ihm schon passiert ist und was noch passieren wird - dann ... nur grausam und fürchterlich. Zitieren
Alfons Geschrieben vor 13 Stunden Melden Geschrieben vor 13 Stunden Am 23.8.2026 um 07:00 schrieb johannes12: Lukas 20,39-44 Ein Tippfehler, vermute ich. Die Getsemani-Szene ist in Kapitel 22. Zitieren
johannes12 Geschrieben vor 9 Stunden Autor Melden Geschrieben vor 9 Stunden vor 4 Stunden schrieb Alfons: Am 23.8.2026 um 07:00 schrieb johannes12: Lukas 20,39-44 Ein Tippfehler, vermute ich. Die Getsemani-Szene ist in Kapitel 22. Stimmt. Lukas 22,39-44 Danke schön! Zitieren
johannes12 Geschrieben vor 8 Stunden Autor Melden Geschrieben vor 8 Stunden Am 24.8.2026 um 08:53 schrieb johannes12: Todesleiden unseres Herrn Jesus Christus Vieles davon, was ich hier sage kann man nicht finden in den Berichten der Schrift, doch es ist nicht schwer sich vorzustellen, daß unser Herr nach dem Ringen mit der Angst war schon ziemlich erschöpft. Und Ihm stand noch bevor all das, was Er noch aushalten musste: - schlaflose Nacht - Kälte dieser Nacht - die Folter - das Auspeitschen - Tragen des Kreuzes - Grausamkeiten, die auf den Herrn zukamen bei Annageln von Handen, Füßen und während dem Hängen auf dem Kreuz. Das Evangelium nach Matthäus berichtet folgendes: 27 Da nahmen die Soldaten des Statthalters Jesus, führten ihn in das Prätorium und versammelten die ganze Kohorte um ihn. 28 Sie zogen ihn aus und legten ihm einen purpurroten Mantel um. 29 Dann flochten sie einen Kranz aus Dornen; den setzten sie ihm auf das Haupt und gaben ihm einen Stock in die rechte Hand. Sie fielen vor ihm auf die Knie und verhöhnten ihn, indem sie riefen: Sei gegrüßt, König der Juden! 30 Und sie spuckten ihn an, nahmen ihm den Stock wieder weg und schlugen damit auf seinen Kopf. Matthäus 27, 27-30 Die Dornenkrone hat die Kopfhaut an mehreren Stellen durchgestochen bis auf Schädelknochen - was sehr schmerzhaft ist. Dann die Schläge mit dem Stock auf Seinen Kopf waren sicherlich auch sehr schmerzhaft - doch bestimmt haben sie dabei noch die die Dornenkrone getroffen, was zusätzliche Grausamkeiten verursachte. Dass sie in bespuckt und ausgezogen haben ... Das Evangelium nach Markus berichtet von gleichem Vorgang. Das Evangelium nach Johannes berichtet von Schlägen ins Gesicht. Was es heißt, wenn Soldaten einen ins Gesicht schlagen - ist schon klar. Berichten zufolge, von der Untersuchung des Turiner Grabtuches die Kopfhaare und Sein Bart wurden herausgerissen - was übereinstimmt mit der Prophezeiungen des Jesaia. Zitieren
Dies ist ein beliebter Beitrag. Alfons Geschrieben vor 7 Stunden Dies ist ein beliebter Beitrag. Melden Geschrieben vor 7 Stunden Lieber @johannes12, lieber @Cosifantutti, vor einigen Jahren habe ich den Nachlass einer Künstlerin durchgeschaut und katalogisiert - Briefe, Zeitungsberichte, Skizzen, Fotos, Entwürfe. Sie hat sich viel mit biblischen Themen befasst. In ihren Entwürfen habe ich ein Motiv immer wieder gefunden: Jesus vor Pontius Pilatus. Sie hat nie ein großes Bild davon gemalt, aber es muss sie jahrelang beschäftigt haben. Jesus mit der Dornenkrone, Jesus verhöhnt von den Schergen, Jesus hilflos, erniedrigt, in sich zusammen gesunken. Und aus jedem dieser kleinen Bilder eines gequälten Menschen strahlt zugleich die Würde, die königliche Würde, die ein Mensch auch in der größten Erniedrigung hat. Sie war eine große Künstlerin, sie konnte mit wenigen Strichen und Farbtupfen zeigen, dass Jesu Leiden für das Leid aller Menschen steht. Diese Skizzen haben mir klar gemacht, dass die Leidensgeschichte Jesu nicht für sich allein steht. Seine Passion verweist auf das Leid aller Menschen, die erniedrigt, gequält, gefoltert, ermordet werden. Sie haben mir gezeigt, dass Jesus in jedem dieser Menschen wieder stirbt, und dass in jedem dieser Folteropfer etwas Göttliches erniedrigt und gemordet wird. Und: Dass die Würde des Menschen nicht vernichtet werden kann, auch wenn er selber vernichtet wird. Ich denke, es ist sinnlos, die Qualen, die Jesus erlitten hat, mit den Qualen vergleichen zu wollen, die Millionen von Menschen seit jener Zeit und heute immer wieder erleiden: gefoltert, erniedrigt, ermordet. Es geht nicht darum, wer mehr, wer weniger gelitten hat. Es geht - das haben mir die Bilder aus dem Nachlass der Künstlerin bewusst gemacht - darum, dem Leid und dem Unrecht ein Gesicht zu geben. In jedem Menschen, der gefoltert wird, wiederholt sich das, was Jesus angetan wurde. In jedem ermordeten Menschen stirbt Jesus erneut. 1 3 Zitieren
Cosifantutti Geschrieben vor 5 Stunden Melden Geschrieben vor 5 Stunden (bearbeitet) Meine Bemerkung galt ja gerade der seltsamen Vortstellung, dass Jesus uns dadurch erlöst hätte, weil er genau das "allergrößte"und "schlimmste" Leiden auf sich genommen hat, das ein Mensch überhaupt erleiden kann. Und dass gerade darin,in diesem "Superlativ des Leidens, der von niemandem danach getoppt werden kann, unsere Erlösung besteht.... Wenn man in die gegensätzliche Richtung denkt, so kann man durchaus fragen: Wären wir auch "erlöst", wenn nicht Jesus, sondern Barrabas am Kreuz gestorben wäre und Pilatus Jesus nicht zum Tod am Kreuz verurteilt, sondern "aus Mangel an Beweisen" freigesprochen hätte ? bearbeitet vor 5 Stunden von Cosifantutti Zitieren
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