Werner Hoffmann Geschrieben 5. September Melden Geschrieben 5. September Weltweit verzeichnet die römisch-katholische Kirche ein kontinuierliches Wachstum der absoluten Mitgliederzahlen. Laut den aktuellen Daten des Vatikans (Annuario Pontificio) gibt es weltweit 1,422 Milliarden getaufte Katholiken. Die globale Dynamik der Kirche hat sich fundamental verändert. Während die Mitgliederzahlen in Europa und Nordamerika stagnieren oder rückläufig sind, verlagert sich das Zentrum des Katholizismus zunehmend auf die Südhalbkugel. In Deutschland ist der Katholizismus trotz des globalen dynamischen Wachstums rückläufig. Im Jahr 2025 verzeichnete die katholische Kirche rund 307.000 Kirchenaustritte. Obwohl dies einen leichten Rückgang im Vergleich zu den Höchststand-Jahren davor darstellt, bleibt der Verlust auf einem sehr hohen Niveau. Rechnet man Austritte und Verstorbene zusammen, verlieren die großen Kirchen in Deutschland jährlich über eine Million Mitglieder, was den Trend zur Säkularisierung und zu einer wachsenden Zahl von Konfessionslosen verstärkt. Persönliche Glaubenserfahrung als Katholik in Deutschland: Einerseits wird man "angegriffen" von den Atheisten, die sich schwer tun eine andere als die naturalistische Weltanschauung zu akzeptieren und andererseits wird man auch von anderen Religionen bedrängt und sogar von protestantischen Christen scharf kritisiert. Evangelikale aus evangelischen Freikirchen sehen sich als "höherwertige, überlegene" Christen gegenüber den Katholiken an, die angeblich einer Irrlehre anhängen. 1 Zitieren
Cosifantutti Geschrieben 5. September Melden Geschrieben 5. September (bearbeitet) vor 46 Minuten schrieb Werner Hoffmann: Persönliche Glaubenserfahrung als Katholik in Deutschland: Einerseits wird man "angegriffen" von den Atheisten, die sich schwer tun eine andere als die naturalistische Weltanschauung zu akzeptieren und andererseits wird man auch von anderen Religionen bedrängt und sogar von protestantischen Christen scharf kritisiert. Evangelikale aus evangelischen Freikirchen sehen sich als "höherwertige, überlegene" Christen gegenüber den Katholiken an, die angeblich einer Irrlehre anhängen. Du solltest sehr genau unterscheiden: wurdest du von Andersdenkenen wiklich persönlich angegriffen, galt der vermeintliche "Angriff" dir als Person ? Wenn ja, wie hat sich das denn konkret geäußert ? Wurdest du persönlich beleidigt, geschmäht herabgesesetzt ? Etwas vollkommen anderes ist harte, offene, direkte Kritik in der Sache.... Die Position der Evangelikalen und evangelischen Freikirchen: vollkommen geschenkt.... ....Das macht ja gerade eine postmoderne Gesellschaft aus, eine Gesellschaft im nachsäkularen Zeitalter: Nicht nur religiöse Positionen sind möglich, sondern auch die unterschiedlichsten religiösen Überzeugungen und Bekenntnisse einschließlich der weite Markt der Esoterik bearbeitet 5. September von Cosifantutti 1 Zitieren
Werner Hoffmann Geschrieben 19. September Autor Melden Geschrieben 19. September (bearbeitet) Ich erlebe es als römisch-katholischer Katholik, dass ich aufpassen muss, wenn ich mich in Deutschland zum Katholizismus bekenne. Die Protestanten aus den evangelikalen Freikirchen greifen den katholischen Glauben als Irrlehre an, so dass man sich schämen muss, katholisch zu sein, denn der gesamte katholische Glaube einschließlich der Liturgie in der Heiligen Messe sei völlig falsch und abzulehnen. Von den Atheisten und Naturalisten wird man sowieso "schief angesehen" wenn man sagt, dass man katholisch ist. Muslime lehnen es ganz ab, Juden auch, Buddhisten usw. auch. Insofern ist es besser den Glauben als Privatangelegenheit für sich zu behalten und niemandem zu erzählen, dass man zur Heiligen Messe geht. Es geht niemandem etwas ab. Nur so kann multikulturelles und pluralistisches Zusammenleben gelingen, wenn der eine den anderen hinsichtlich seiner Weltanschauung und Glaubensvorstellungen akzeptiert. bearbeitet 19. September von Werner Hoffmann 1 Zitieren
catholicissimus Geschrieben 20. September Melden Geschrieben 20. September Immerhin sind wir noch die größte Religionsgemeinschaft in Deutschland, danach die Evangelischen und der Islam, der nun schon bald auf die 10% zusteuert. Vergleicht mit den USA, so sind bei uns ca. die Hälfte der Leute konfessionslos und in Amerika 40%. Ist ja auch eine Geldfrage. Andererseits ist Kirchensteuerhinterziehung laut Apostelgeschichte 5 kein Kavalliersdelikt - Ananias und Saphira, die ihre Einkommen vor der Gemeinde verheimlichten, wurden von der Urkirche sehr hart bestraft! Zitieren
rorro Geschrieben 20. September Melden Geschrieben 20. September vor 1 Stunde schrieb catholicissimus: Ananias und Saphira, die ihre Einkommen vor der Gemeinde verheimlichten, wurden von der Urkirche sehr hart bestraft! Sie haben es nicht verheimlicht, so haben darüber gelogen. Das ist der Unterschied. Sie wurden nicht gezwungen eine Summe X abzugeben, sondern behaupteten nichts mehr nach dem Verkauf zu haben. Zitieren
Lindau Geschrieben 27. September Melden Geschrieben 27. September (bearbeitet) Am 19.9.2026 um 20:34 schrieb Werner Hoffmann: Ich erlebe es als römisch-katholischer Katholik, dass ich aufpassen muss, wenn ich mich in Deutschland zum Katholizismus bekenne. Die Protestanten aus den evangelikalen Freikirchen greifen den katholischen Glauben als Irrlehre an, so dass man sich schämen muss, katholisch zu sein, denn der gesamte katholische Glaube einschließlich der Liturgie in der Heiligen Messe sei völlig falsch und abzulehnen. Von den Atheisten und Naturalisten wird man sowieso "schief angesehen" wenn man sagt, dass man katholisch ist. Muslime lehnen es ganz ab, Juden auch, Buddhisten usw. auch. Insofern ist es besser den Glauben als Privatangelegenheit für sich zu behalten und niemandem zu erzählen, dass man zur Heiligen Messe geht. Es geht niemandem etwas ab. Nur so kann multikulturelles und pluralistisches Zusammenleben gelingen, wenn der eine den anderen hinsichtlich seiner Weltanschauung und Glaubensvorstellungen akzeptiert. Evangelische Freikirchler fragen gern in Foren, ob Katholiken denn Christen seien, und Antworten dann gerne mit Nein! bearbeitet 27. September von Lindau Zitieren
Werner Hoffmann Geschrieben 27. September Autor Melden Geschrieben 27. September Ist der katholische Glaube falsch ? Immerhin hat die katholische Kirche eine mittlerweile 2000jaehrige Geschichte. Viele haben sich abgewendet, auch Theologie - und Philosophieprofessoren wie Uta Ranke- Heinemann oder Kurt Flasch usw. Evangelische Theologie Professoren lassen nicht selten in ihrer Lehre von Jesus Christus "nichts mehr übrig" wie beispielsweise Gerd Lüdemann u.a. Sie lehren Zweifel und Unglaube. Etwa so als würde man einen Baum solange beschneiden bis nur noch ein vertrockneter Stumpf übrig bleibt. Die "christliche Glaubenspflanze" wird von diesen Theologen und Philosophen übelst zerschnitten und zerhackt. Zitieren
Recommended Posts
Join the conversation
You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.