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Eine Reise Zum Mittelpunkt Der Erde


pmn

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Ein Zitat:

"Damit der Plan funktioniert, muss man allerdings einen ziemlich großen Riss im Erdmantel herstellen --

beispielsweise mit einer Atombombe. Dieser Riss müsste dann mit etwa 100.000 Tonnen Eisen gefüllt werden,

um eine Sonde von der Größe einer Grapefruit zum Mittelpunkt der Erde zu bewegen.

"Verglichen mit dem Aufwand, der in die Raumforschung gesteckt wurde, ist dieser Vorschlag moderat",

schreibt Stevenson in Nature. "Die Zeit zu handeln ist gekommen."

 

aus:

http://www.heise.de/newsticker/data/wst-15.05.03-003/

 

Hallo,

 

also sprengen wir grad mal mit der Atombombe einen Riß in den Erdmantel und lassen eine Sonde einsickern.

 

Ich hab ja schon vieles gelesen und gehört. Aber das sprengt meine Vorstellungskraft.

 

Die spinnen doch einfach nur!

 

Was sagt Ihr dazu?

 

fragt

peter

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Ein Zitat:

"Damit der Plan funktioniert, muss man allerdings einen ziemlich großen Riss im Erdmantel herstellen --

Für manche Dinge genügt es bereits, einen ziemlich großen Riß in der Schüssel zu haben.

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Moin

 

ich denke, das ist garnicht so abwegig, ich meine, fuehre Dir mal vor Augen, was wir Menschen bisher so erreicht haben (wobei dahingestellt ist, ob das gut oder schlecht ist):

 

- Makroskopische Klimaveraenderungen mit Erwaermung von Ozeanregionen und Klimazonenverschiebung. Wir haben immerhin 5 *10E18 kg Luft auf der Erde, die wir durcheinandergebracht haben.

 

- Reise zum Mond, Ueberbrueckung von fast 700000 km Entfernung und Betreten eines anderen Himmelskoerpers

 

- Wir haben eine Sonde auf den Mars gesetzt, immerhin in einer Entfernung von 17 Lichtminuten. Mehrere Sonden haben das Sonnensystem verlassen und befinden sich Millionen von km entfernt von uns.

 

- Wir koennen mehrere Milliarden Jahre zurueck in die Entstehungsgeschichte des Universums blicken

 

- Grossprojekte die der Drei Schluchten Staudamm, bei dem 1.9 Mio Menschen umgesiedelt werden und ein See von 632 Quadratkilometern Größe entsteht (das ist groesser als der Bodensee). Dabei findet man technische Loesungen, um mit jaehrlich 680 Millionen Tonnen Sedimentschlamm umzugehen.

 

- Wir koennen Bauwerke wie das WTC bauen, die mehr als 2 Mio Tonnen Gewicht haben.

 

- Wir koennen Lebewesen klonen

 

- Wir wissen, wie Atome aufgebaut sind.

 

....

 

Ich denke, die Idee mit der Sonde ist nur so abwegig, weil es so phantastisch klingt. An Dinge wie Raumfahrt, Gentechnik etc. hat man sich auch gewoehnt und die haben vor 100 Jahren sicherlich auch sehr suspekt geklungen. Ich finde es eine wichtige Sache, man weiss viel mehr ueber die Beschaffenheit des Weltalls als ueber unseren eigenen Planeten oder die Meere.

 

BTW: In den 60er Jahren fand niemand Atombombenexplosionen abwegig, anders waeren die ueberirdischen Tests kaum denkbar gewesen.

 

so long

Henning

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BTW: In den 60er Jahren fand niemand Atombombenexplosionen abwegig, anders waeren die ueberirdischen Tests kaum denkbar gewesen.

Ähm, nee.

vor der Zündung der ersten Atombombe waren sich die Jugngs gar nicht so sicher, ob sie nicht eine Kettenreaktion auslösen, die die ganze Atmospäre in "Brand" setzt und aus der Erde einen gigantischen Reaktor macht. Und sie haben es dennoch probiert.

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BTW: In den 60er Jahren fand niemand Atombombenexplosionen abwegig, anders waeren die ueberirdischen Tests kaum denkbar gewesen.

Ähm, nee.

vor der Zündung der ersten Atombombe waren sich die Jugngs gar nicht so sicher, ob sie nicht eine Kettenreaktion auslösen, die die ganze Atmospäre in "Brand" setzt und aus der Erde einen gigantischen Reaktor macht. Und sie haben es dennoch probiert.

Moin,

 

bist Du sicher, dass das so war? Die Erdatmosphaere bietet doch gar keine Voraussetzungen, um als "Reaktor" zu dienen, weil nicht genug Kerne zur Verfuegung stehen, aus denen Neutronen abgespalten werden koennen.

 

so long

Henning

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- Reise zum Mond, Ueberbrueckung von fast 700000 km Entfernung und Betreten eines anderen Himmelskoerpers

Die Stadt "Nautilus" gibt es noch nicht....

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- Wir koennen Lebewesen klonen

Wir können die Chromosomen "verfuschen", aber nach wie vor keine einzige Fliege zum Leben erwecken.

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BTW: In den 60er Jahren fand niemand Atombombenexplosionen abwegig, anders waeren die ueberirdischen Tests kaum denkbar gewesen.

Ähm, nee.

vor der Zündung der ersten Atombombe waren sich die Jugngs gar nicht so sicher, ob sie nicht eine Kettenreaktion auslösen, die die ganze Atmospäre in "Brand" setzt und aus der Erde einen gigantischen Reaktor macht. Und sie haben es dennoch probiert.

Moin,

 

bist Du sicher, dass das so war? Die Erdatmosphaere bietet doch gar keine Voraussetzungen, um als "Reaktor" zu dienen, weil nicht genug Kerne zur Verfuegung stehen, aus denen Neutronen abgespalten werden koennen.

 

so long

Henning

Ja, es stimmt. Edward Teller - der spätere Wasserstoffbombenteller - hatte Berechnungen angestellt, nach denen sich die Erdatmosphäre durch den Feuerball der Atomexplosion entzünden würde und dadurch die gesamte Erdoberfläche verwüsten. Das war zur Zeit des Manhattan-Projekts. Hans Bethe, der später (1967) den Nobelpreis erhielt, überprüfte Tellers Berechnungen und stellte eigene an. Bethe kam zum Schluß, dass sich Teller geirrt hatte: die Erdatmosphäre würde sich nicht entzünden. Nach dem Abwurf der ersten Atombombe fanden es alle sehr befriedigend, dass nicht Bethe, sondern Teller im Unrecht war.

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Volker_Biallass

Hallo platon :blink:

Und wir können die Erde zig mal zerstören.....

 

Ich kann achtmal sterben ... ich neunmal!

 

Also ich meine, dass eigentlich nach der ersten Zerstörung bereits Schluß ist.

 

bcnu Volker

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Endlich mal ein sinnvoller Vorschlag der Wissenschaft. In der letzten Zeit ist sie mir eh viel zu moderat geworden. Immer kuschen - da können sie jetzt ruhig mal wieder was versuchen...

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Für manche Dinge genügt es bereits, einen ziemlich großen Riß in der Schüssel zu haben.

Du sprichst mir aus der Seele, Cano.

*unterschreib*

 

Ich wäre dafür, mal ne Reise zum Mittelpunkt des eigenen Herzens zu unternehmen.

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Ich frach mich, was man davon haben soll. Wer in flüssigem Eisen baden will, braucht dafür nicht die halbe Erde "ausm Konzept" zu werfen.

 

Ich würde dem Herrn vorschlagen, erst einmal klein anzufangen und zu üben. Ein Hochofen in einem Stahlwerk bietet sich meines Erachtens doch hervorragend dafür an...

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Gast
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