Jump to content

6. Sonntag der Osterzeit


Martin

Recommended Posts

6. Sonntag der Osterzeit

 

Zur 1. Lesung. Die Bekehrungsgeschichte des römischen Hauptmanns Kornelius ist der ausführlichste Einzelbericht in der Apostelgeschichte. Mir der Taufe des Kornelius hat die Kirche den ersten Schritt in die Welt der Heidenvölker getan. Der Geist von Pfingsten kommt, zum Staunen der frommen Judenchristen, auch über diesen Heiden und seine Familie. Gott ist in jedem Volk und bei alle Menschen, die ihn aufrichtig suchen. Kennzeichen des Heiligen: das gemeinsame Hören auf Gottes Wort im Glauben an Jesus und im Gebet. (Quelle Erzabtei Beuron)

 

 

1. Lesung

 

Apg 10, 25-26.34-35.44-48

 

 

25 Als nun Petrus ankam, ging ihm Kornelius entgegen und warf sich ehrfürchtig vor ihm nieder.

26 Petrus aber richtete ihn auf und sagte: Steh auf! Auch ich bin nur ein Mensch.

34 Da begann Petrus zu reden und sagte: Wahrhaftig, jetzt begreife ich, dass Gott nicht auf die Person sieht,

35 sondern dass ihm in jedem Volk willkommen ist, wer ihn fürchtet und tut, was recht ist.

44 Noch während Petrus dies sagte, kam der Heilige Geist auf alle herab, die das Wort hörten.

45 Die gläubig gewordenen Juden, die mit Petrus gekommen waren, konnten es nicht fassen, dass auch auf die Heiden die Gabe des Heiligen Geistes ausgegossen wurde.

46 Denn sie hörten sie in Zungen reden und Gott preisen. Petrus aber sagte:

47 Kann jemand denen das Wasser zur Taufe verweigern, die ebenso wie wir den Heiligen Geist empfangen haben?

48 Und er ordnete an, sie im Namen Jesu Christi zu taufen. Danach baten sie ihn, einige Tage zu bleiben.

 

 

 

 

Zur 2. Lesung. Die Liebe, die uns in Christus begegnet, ist göttlich nach ihrem Ursprung und in ihrer Wesensart. Ob wir die Liebe annehmen, die Gott uns schenkt, wird daran sichtbar, dass wir den Mitmenschen als Bruder, als Nächsten, in unser Leben hineinnehmen. Die Liebe Christi in uns zerstört nicht die menschliche Liebe; sie gibt ihr im Gegenteil die Glut der Reinheit und das Siegel der Ganzheit. (www.erzabtei-beuron.de)

 

 

2. Lesung

 

1 Joh 4, 7-10

 

 

7 Liebe Brüder, wir wollen einander lieben; denn die Liebe ist aus Gott, und jeder, der liebt, stammt von Gott und erkennt Gott.

8 Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist die Liebe.

9 Die Liebe Gottes wurde unter uns dadurch offenbart, dass Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben.

10 Nicht darin besteht die Liebe, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat.

 

 

 

 

Zum Evangelium. Weinstock und Rebzweig bilden eine lebendige Einheit. So fließt auch der Strom des Lebens, die Liebe, vom Vater zum Sohn, vom Sohn zu den Jüngern. Durch die Taufe wurden wir in diese Gemeinschaft hineingeboren. Kennzeichen des Bleibens in der Liebe ist die Treue des Glaubens und des Gehorsams. Ihre Frucht ist die gemeinsame Freude und das Vertrauen. (www.erzabtei-beuron.de)

 

 

Evangelium

 

Joh 15, 9-17

 

 

9 Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe!

10 Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.

11 Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird.

12 Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe.

13 Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.

14 Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage.

15 Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe.

16 Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet.

17 Dies trage ich euch auf: Liebt einander!

Link to comment
Share on other sites

Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt

Link to comment
Share on other sites

Kann jemand denen das Wasser zur Taufe verweigern, die ebenso wie wir den Heiligen Geist empfangen haben?

Link to comment
Share on other sites

×
×
  • Create New...