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Miniarbeit


Toto

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Ich möchte von euch wissen, wie man die Arbeit für bzw. mit den Messdienern verbessern oder ansprechnder machen kann, denn uns und vielen anderen laufen die Messdiener weg!

Was kann man machen? :blink:

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Ich möchte von euch wissen, wie man die Arbeit für bzw. mit den Messdienern verbessern oder ansprechnder machen kann, denn uns und vielen anderen laufen die Messdiener weg!

Was kann man machen?

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Es gibt dazu schon einige Threads - von LoCal glaub' ich.

 

Wart mal kurz, ich suche...

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Zusaetzliche Frage:

Wieso rennen uns nicht nur die Ministranten weg, sondern hoeren so viele Minis auf, nachdem sie ihren Dienst beendet haben?

Wie koennen wir nicht nur den Minidienst attraktiver oder cooler gestalten, sondern die Minis in eine persoenliche Beziehung zu Jesus Christus bringen?

Ich denke, wenn wir nur mehr Minis haben wollen, diese aber dann nach ein paar Jahren, sofort die Kirche ganz verlassen, ist der Sache Jesu nicht geholfen. Dann haben wir zwar feierlichere Eucharistiefeiern, doch keine rechte Neuevangelisierung.

 

Ich war mal selbst Ministrant, alle meinten sogar ich haette so glaeubig ausgesehen, da ist staendig die Augen geschlossen hatte, doch dabei bin ich nur eingeschlafen.

Minidienst fand ich lustig, um alle meine Freunde zu treffen, doch fuer meinen Glauben hat's damals wenig gebracht. Ich wusste so gut wie nicht, worum es in der Kirche wirklich geht. Naechstenliebe und Nachfolge Jesu waren fuer mich Worthuelsen, ohne jegliche richtige Bedeutung.Vielleicht wurden die Grundsteine gelegt, doch zurueckgekommen, bin ich ueber viele Umwege.

 

Buen Camino!

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Wieso (...) hoeren so viele Minis auf, nachdem sie ihren Dienst beendet haben?

Ist es nicht zwangsläufig so, dass man, wenn man den Dienst beendet, aufhört??

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Nun, mit 14 oder so fragen sich Ministranten, die nicht wissen, worum es da eigentlich mehr und mehr über den Sinn ihres Tuns. Da kommen dann andere Dinge ins Spiel, die in dem Alter wichtig sind. Kino, Kumpels oder Disko. Es sei derjenige glaubt oder hat keine Freunde. (Mal ganz pauschal formuliert)

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Explorer, sorry fuer meine schlechte Formulierung. Ich meinte, wieso Minis der Kirche ganz den Ruecken zudrehen, wenn sie aufhoeren zu ministrieren, anstatt allmaehlich unten beim Volk zu sitzen.

 

Benedikt, du hast die derzeitige Situation auf den Punkt gebracht. Die Frage aber lautet: Wieso fehlt es den Minis am Glauben, wieso wird ihr Glaube durch den Dienst nicht vertieft? Was koennte man unternehmen, um dem entgegenzuarbeiten.

Ich und viele ander Christen gehen absolut gerne auf Parties, ins Kino, haben Kumples, gar Freundinnen/Freunde UND versuchen unseren Glauben zu leben. Glaeubig sein, und trotzdem Spass zu haben, wie andere Jugendliche schliesst sich nicht aus. Ich behaupte sogar, dass man als Glaeubiger noch viel intensiver das Leben geniessen kann.

Das Problem, das ich anspreche ist, wie Mecky es im Thread "Warum ist die Kirche so altmodisch?" auf den Punkt gebracht hat, das Glaeubigsein ein spiesserisches, altmodisches IMAGE hat.

Wie sstemmildt im gleichen Thread argumentiert hat, zeigt uns das Bsp der evangelischen Kirche, dass das Hauptproblem nicht in Fragen wie Zoelibat, Frauenpriestertum,etc liegt.

Als glauebige Jgdl. muessen wir eben der Welt zeigen, dass Glaube nicht im Gegensatz zu Freunde und ausgehen stehen muss sondern sich komplementieren.

Da Auffassungen nicht statisch sind, koennen wir dies durch unser eigenes Auftreten widerlegen und dabei bei uns in den Gemeinden beginnen, z.B. indem aeltere Jugendliche den Kindern als Vorbilder dienen.

 

Buen Camino!

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Hallo,

 

bei uns geht es erst wieder los mit Mini-Arbeit, deshalb kann ich noch nicht allzu viel sagen, aber vielleicht hilft es ja schon mal.

 

Die kleinen sind eigentlich recht schnell für den "Ministranten-Job" zu begeistern. Am besten man fragt gleich nach der Erstkommunion, denn ich finde das ist die beste Zeit. Sobald sie älter werden ist das dann schon wieder viel problematischer.

 

Bei uns ist das Problem, daß wir nur eine sehr kleine Gemeinde sind und dazu alles auch etwas träge ist. Da muß man schon vollen Einsatz zeigen um etwas auf die Beine zu stellen. Ich habe mich der Jugend angenommen und da läuft es mittlerweile wieder ganz gut (wenn auch oft chaotisch). Nach unserer Jugendfahrt haben wir plötzlich auch 3 jugendliche Anwärter. Vielleicht hilft auch nur etwas "Drumherum" - also, daß die Minis auch mal was gemeinsam unternehmen, denn das schweißt zusammen. Vielleicht gibt es ja auch einen, der die anderen mitreißt dabeizubleiben oder anzufangen.

 

Im Juni gehts bei uns los. Vielleicht kann ich dann mit mehr Hinweisen dienen.

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zum Thema siehe auch F&A

 

Wieso müssen denn immer gleich ALLE Minis der Kirche den Rücken kehren? Bei uns ist das nicht unbedingt der Fall. Viele sind zwar weggezogen, aber es gibt sogar einen, der wenn er mal wieder hier ist immer noch ministriert (mit 26 wohlgemerkt)! Unsere anderen "Alten" werden im Moment noch aus Ministrantenmangel wieder für den Klingelbeuteldienst reaktiviert und auch das funktioniert.

 

Außerdem kann sich Spaß und Glaube doch verbinden. Wie in F&A schon erwähnt waren wir für ein Wochenende unterwegs. Ein Sonntagsgottesdienst war eh eingeplant. Als wir aber am Samstag auf Stadtbummel waren und die Glocken der Kathedrale zur Vorabendmesse riefen, hat sich die Hälfte davon anziehen lassen und ist ganz spontan (ohne Druck) in die Messe gegangen.

In F&A klingt es vielleicht auch so, daß wir nur um Spaß zu haben zusammen finden, aber auch gerade dadurch sind viele ermutigt worden wieder regelmäßig in die Kirche zu kommen - nicht zum Spaß, sondern weil es ihnen etwas gibt.

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Dasselbe Thema in mehreren Boards ist nicht sinnvoll - daher verschiebe ich in die GG mit der Bitte um Fusionierung.

 

Hallo Toto,

das Wichtigste bei der Messdienerarbeit sind gute Gruppenstunden. Einerseits erfahren die Kinder da Gemeinschaft, andererseits können sie eine Menge lernen. z. B. über Kirche, Liturgie, ihren Dienst. Allerdings darf der Spaß dabei nicht zu kurz kommen. Mal ein Bibelquiz, Plätzchen Backen im Advent, "Talente"-Wettbewerb in der Fastenzeit (Infos bei Misereor) - vielleicht auch mal Schwimmen im Sommer. (Wieso geht der Bischof nicht Schwimmen? Eine falsche Handbewegung, und alles ist Weihwasser! - an so einem blöden Scherz kann man dann eine ganze Menge Wissenswertes aufhängen: Taufe, Weihwasser in der Kirche - Sakrament/Sakramentalie etc.).

 

Ministranten-Infos gibt's massenweise im Internet - gib einfach mal bei google "Ministant" oder "Messdiener" oder "Meßdiener" ein.

 

Gruß,

Lucia

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Wunschgemäß dafür gesorgt, daß zusammenwuchs, was zusammengehört.

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Verbandsarbeit! Das hilft und macht bock ohne Ende! Dort haben Minis die Möglichkeit neue Zugänge zum Glauben und der Auslebung des Glaubens zu entdecken und noch dazu haben sie die Möglichkeit mitzureden und schließlich macht Macht ja Spaß :blink:

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Darüber wird ja schon seit längerem diskutiert, über eben diese angesprochene Verbandsarbeit. Jetzt würde mich mal interessieren, wie Ihr, nicht unbedingt nur die "Aktiven", das seht: Sollte zu den bestehenden Verbänden noch ein Meßdienerverband kommen? Sollte man ihn dann wie die anderen dem BDKJ zuordnen?

 

Ich bin persönlich aktiver Meßdiener und arbeite auf Pfarrverbandsebene bereits mit den anderen Meßdienergemeinschaften zusammen. Hier finden sehr viele Aktivitäten statt, bspw gehen wir heute abend zelten und grillen. Ich bin ein großer Befürworter der Idee eines Meßdienerverbands, weil dieses Geldquellen ( zB Zuschüsse ) erschließen, Großorganisationen wie Diözesan- und Budnesmeßdienertage ermöglichen würde und vor allem, weil auf diesem Wege ein riesiges Reservoir für die Kirche erschlossen würde; sicherlich wäre ein Meßdienerverband in der Lage, binnen kürzester Zeit zum größten bestehenden Verband überhaupt zu werden.

 

Gruß Dominic

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Lieber Dominic,

vielleicht erkundigst Du Dich mal bei Eurem Bischöflichen Generalvikariat - in der Regel haben die eine verantwortliche Stelle für Jugendarbeit. In meinem Bistum (WÜ) sind die Minis bei der AFJ (Arbeitsstelle für Jugendarbeit) "aufgehängt" - die veranstalten Dekanats- und Bistums-Fußballturniere, gemeinsame Wallfahrten, Treffen auf Dekanatsebene ...

Bevor man einen Bundes-Verband gründet, wären vielleicht mehrere Bistums-Verbände als Untereinheiten ganz hilfreich.

 

Viel Erfolg mit Deinen Plänen,

 

Lucia

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Vielleicht wäre es schon ein Zeichen nicht mehr von "mini" ! - arbeit zu sprechen.

 

Es ist die gewählte Wortwahl, dies es schon klein macht !

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Vielleicht wäre es schon ein Zeichen nicht mehr von "mini" ! - arbeit zu sprechen.

 

Es ist die gewählte Wortwahl, dies es schon klein macht !!!

Es kommt aber von ministrare - der Kandesbunzler hat ja auch seine Minister, ist derselbe Wortstamm (Echo - kram' doch mal die Lateinschule raus, bitte). Im Bistum Fulda hatten wir eine Zeitung, die hieß Mini/Maxi-strant (oder so ähnlich) - das ist dann nur noch albern.

 

Mein Sohn hat neulich an der OMI-Wahl teilgenommen - nein, das hat nichts mit Großmüttern zu tun, das heißt "Oberministrant".

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