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Zum Gedenken an Dorothee Sölle


josef
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Lieber Jakob,

 

Nein, Erich, Du hast noch nicht gesagt, was Du meinst.:

 

Ich meine: Langfristig soll die Eucharistie abgeschafft und in ein „Feierabendmahl“ umgewandelt werden. Maulwürfe wie Lehmann sind eifrig dabei zuerst den Eucharistiebegriff zu verwässern, dann kommt das „Weichklopfen“ oder klopfen lassen auf Kirchentagen und dann......

 

 

Zitat

„Denn auch in der postkonziliaren katholischen Theologie sind viele Erkenntnisse in der Lehre der Eucharistie und auch der Kirche noch nicht überall genügend verarbeitet worden und in unserem aktuellen Bewusstsein präsent.“ (aus: Einheit der Kirche und Gemeinschaft im Herrenmahl)

 

meint er damit die postkonziliare Erkenntnis einiger Theologen Eucharistie=Abendmahl??

 

Die innere Zusammengehörigkeit von Gemeinschaft der Glaubenden mit Jesus Christus und Gemeinschaft der Glaubenden untereinander kommt so am besten zur Darstellung bei der Feier des Abendmahls. Daran hat auch Martin Luther noch in seinen Schriften aus den Jahren 1519 bis 1524 festgehalten, besonders in den Äußerungen des Jahres 1519. )

 

Merke: Nicht Eucharistie, sondern beim Abendmahl !!

 

 

Gruß

Erich

Ziatate aus Lehmanns: Einheit der Kirche und Gemeinschaft im Herrenmahl

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Hallo Erich,

 

Du meinst also: Kardinal Lehmann möchte die Eucharistie abschaffen.

 

aha.

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Guest jakob

Und genau da setze ich an, Erich.

Die Verwässerung hat bereits bei Paul VI. begonnen, indem man den Luthertisch eingeführt hat.

Schau Dir doch mal diesen Unfug in unseren präkonziliaren Kirchen (!) an:

Ein herrlicher Hochaltar steht wie ein Relikt aus früheren Zeiten quasi als Museumsstück am Ende der Kirche.

Ein zweiter (!) Tisch in der Mitte, dem Eucharistie gefeiert wird.

 

Sage mir: Wozu braucht man den zweiten Altar?

Und warum taucht in der postkonziliaren Praxis der Begriff Meßopfer, der bis dahin üblich war, nicht mehr auf.

 

Ich sage: Entweder setzt man mit seiner Kritik im Jahre 1962 an oder man befindet sich gegenüber den Lehmännern in einer aussichtslosen argumentativen Lage.

Wenn ich Dich recht verstanden habe, dann lehnst Du aber den Ansatzpunkt 1962 ab.

 

Gruß

jakob

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Hallo Jakob,

 

wieso nennst Du das ganze Luther-Altar? In älteren lutherischen Kirchen gibt es üblicherweise keinen nachträglich eingebauten "Volksaltar".

 

Viele Grüsse,

Matthias

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Wenn ich Dich recht verstanden habe, dann lehnst Du aber den Ansatzpunkt 1962 ab.

 

 

moooooooment mal, sooo weit hab ich noch nicht zurückgedacht!! Muss ich erst einmal durchdenken, da neuer Gedanke!!

 

Lieben Gruß

Erich

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Du meinst also: Kardinal Lehmann möchte die Eucharistie abschaffen.

 

ich glaub nicht, dass er das so explizit will, aber sein Handeln und Reden läuft voll in diese Richtung. Er opfert die Euchariste auf dem Altar des Gottes der Harmonie.

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altarst.jpg

 

Hier ein typisch lutherischer Altar. Links vom Altar sieht man den Leuchter für die Osterkerze, hinter dem Altar abgestellt die Kniebänke (in lutherischen Kirchen sind oft transportable Kniebänke üblich).

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Guest jakob
Hallo Jakob,

 

wieso nennst Du das ganze Luther-Altar? In älteren lutherischen Kirchen gibt es üblicherweise keinen nachträglich eingebauten "Volksaltar".

 

Viele Grüsse,

Matthias

Das ist eine volkstümliche Bezeichnung für nachträglich eingebaute Altäre im Zuge der Liturgiereform.

Letztere hatte den Zweck, eine Angleichung an ein protestantisches Gottesdienstverständnis

zu bekommen. Dazu gehört auch der "Bedeutungswandel" der Eucharistie, eine stärkere Mahlbetonung, die 180Grad-Wendung des Priester, die Volkssprache, die Elimination eines angeblich magischen Verständnisse (ein steinalter protestantischer Vorwurf gegenüber dem katholischen Meßopfer).

 

Da Luther nun mal der Inbegriff der Reformation ist, hat man den Begriff "Luthertisch" geprägt.

Blumige Sprache eben :blink:

 

jakob

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Du meinst also: Kardinal Lehmann möchte die Eucharistie abschaffen.

 

ich glaub nicht, dass er das so explizit will, aber sein Handeln und Reden läuft voll in diese Richtung.

Dann meinst Du also: Kardinal Lehmann weiß nicht, was er redet und was er tut?

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Hallo Jakob,

 

eine Blumige Sprache die offenbar (in diesem Zusammenhang) mehr verwirrt als informiert.

 

In der luth. Kirche, in der ich konfimiert wurde, war das niederknien und die Mundkommunion üblich. Freilich ohne den "ideologisch-theologischen" Überbau der in kath. Kirche oft damit verbunden wird.

 

Viele Grüße,

Matthias

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Dann meinst Du also: Kardinal Lehmann weiß nicht, was er redet und was er tut?

 

ja, es fällt mir leicht zu sagen: Herr vergib ihm, denn er weiß nicht, was er tut.

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Dann meinst Du also: Kardinal Lehmann weiß nicht, was er redet und was er tut?

 

ja, es fällt mir leicht zu sagen: Herr vergib ihm, denn er weiß nicht, was er tut.

ich bin nicht Deiner Meinung.

 

Aber jetzt habe ich wenigstens herausgefunden, was Du meinst.

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