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Rausschmiss der Lebensrechtler beim Kirchentag


furor
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Die Aktion-Leben schreibt auf ihrer Homepage (www.aktion-leben.de, Unterpunkt "ökumenischer Kirchentag"):

 

Berlin. Zu einem Skandal kam es am Freitag Abend beim Ökumenischen-Kirchentag (ÖKT) in Berlin.

 

Die AKTION LEBEN e.V. wurde nach einer Abmahnung durch die Kirchentagsleitung aufgefordert, binnen einer Stunde ihren Stand abzubauen und das Gelände zu verlassen.

 

Zum Hergang erklärte die AKTION LEBEN, daß der Konflikt sich an zwei Bildern entzündete, die am Stand gezeigt wurden. Die Bilder zeigten eine Abtreibung im späten Stadium (sog. Spätabtreibung, die derzeit in der öffentlichen Diskussion ist) und eine Abtreibung in der 10. -12. Schwangerschaftswoche.

 

Ohne nachzuweisen von wem „Anstoß" genommen wurde, hatte die Leitung bereits zu Beginn der Veranstaltung, in Abwesenheit der Standbesatzung, die Bilder überklebt.

 

Walter Ramm, der Vorsitzende der Lebensrechtsorganisation, war über die Handhabung dieses Konflikts durch die ÖKT-Leitung entrüstet. Ramm wörtlich: „Nach ÖKT-eigenen Regeln sollten Konflikte im Dialog und in Offenheit geklärt werden. Ich vermisse diesen Dialog. Es war zuerst Zensur und dann Diktat!" Ramm weiter: „Es war gewiß nicht die feine Art, uns schriftlich um 18.00 Uhr zu einem Gespräch mit der ÖKT-Leitung um 19.00 Uhr einzuladen und uns dann mündlich und schriftlich zur Räumung bis 20.00 Uhr aufzufordern! Ich kann nicht glauben, daß die Bilder, die nach der Abmahnung ohne Beanstandung eineinhalb Tage gezeigt werden konnten, der eigentliche Grund des Rausschmisses waren. Meiner Meinung nach sind es einige von uns zitierte katholische Lehraussagen, die offenbar nicht in die ökumenische Landschaft passen."

 

Nicht nur die betroffenen Lebensrechtler empfanden die Behandlung als wenig christlich, intolerant und autoritär. Soll das der neue Ton im ökumenischen Umgang miteinander sein?

 

Ist das wirklich so passiert? Gab es keine anderen Gründe als die Fotos?

 

Wenn die Darstellung von Aktion-Leben stimmt: Welcher Geist geht von so einem Kirchentag aus? Mich packt ein Grausen.

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An Furor:

 

Jetzt musste ich mir erst einmal die Internetseiten von www.aktion-leben.de ansehen. Gut - es gibt hübschere Bilder. Nur - die Realität kennt nicht nur friendly Fotos und Berichte. In der Rubrik " Was wir wollen" fand sich die Parallele zur Kirche wieder. Gegen die Tötung von Kindern. Die Reaktion der Kirchentagsleitung ist in der Tat ein Skandal. Die Anfeindung von Andersdenkenden kennt man ja. Mitstreiter zum Thema Kinder jedoch abzusägen - absoluter diktatorisch und undemokratisch.

 

Bis jetzt habe ich mich im kath.de noch recht zivil ausgedrückt.

Jedoch hier kann es nur eine Antwort geben:

 

M e n s c h e n v e r a c h t e n d :blink:

 

Nachtigall, ick hör dir trappsen -

die Demokratie hört an den Toren

der kirchlichen Macht auf.

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Die Aktion-Leben schreibt auf ihrer Homepage (www.aktion-leben.de, Unterpunkt "ökumenischer Kirchentag"):

 

Berlin. Zu einem Skandal kam es am Freitag Abend beim Ökumenischen-Kirchentag (ÖKT) in Berlin.

 

Die AKTION LEBEN e.V. wurde nach einer Abmahnung durch die Kirchentagsleitung aufgefordert, binnen einer Stunde ihren Stand abzubauen und das Gelände zu verlassen.

 

Zum Hergang erklärte die AKTION LEBEN, daß der Konflikt sich an zwei Bildern entzündete, die am Stand gezeigt wurden. Die Bilder zeigten eine Abtreibung im späten Stadium (sog. Spätabtreibung, die derzeit in der öffentlichen Diskussion ist) und eine Abtreibung in der 10. -12. Schwangerschaftswoche.

 

Ohne nachzuweisen von wem „Anstoß" genommen wurde, hatte die Leitung bereits zu Beginn der Veranstaltung, in Abwesenheit der Standbesatzung, die Bilder überklebt.

 

Walter Ramm, der Vorsitzende der Lebensrechtsorganisation, war über die Handhabung dieses Konflikts durch die ÖKT-Leitung entrüstet. Ramm wörtlich: „Nach ÖKT-eigenen Regeln sollten Konflikte im Dialog und in Offenheit geklärt werden. Ich vermisse diesen Dialog. Es war zuerst Zensur und dann Diktat!" Ramm weiter: „Es war gewiß nicht die feine Art, uns schriftlich um 18.00 Uhr zu einem Gespräch mit der ÖKT-Leitung um 19.00 Uhr einzuladen und uns dann mündlich und schriftlich zur Räumung bis 20.00 Uhr aufzufordern! Ich kann nicht glauben, daß die Bilder, die nach der Abmahnung ohne Beanstandung eineinhalb Tage gezeigt werden konnten, der eigentliche Grund des Rausschmisses waren. Meiner Meinung nach sind es einige von uns zitierte katholische Lehraussagen, die offenbar nicht in die ökumenische Landschaft passen."

 

Nicht nur die betroffenen Lebensrechtler empfanden die Behandlung als wenig christlich, intolerant und autoritär. Soll das der neue Ton im ökumenischen Umgang miteinander sein?

 

Ist das wirklich so passiert? Gab es keine anderen Gründe als die Fotos?

 

Wenn die Darstellung von Aktion-Leben stimmt: Welcher Geist geht von so einem Kirchentag aus? Mich packt ein Grausen.

Na wenn das kein Zündstoff ist :blink:

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Ich schließe mich der Empörung über ein solches Vorgehen der ÖKT-Leitung an! :blink:

 

Carlos

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Natürlich hört die Demokratie an den Türen der Kirche auf (und nicht nur ihrer Macht). Das wollen doch hoffen, daß das auch so bleibt.

 

Gibt es irgendeine Aussage der Kirchentagsleitung (wer ist das überhaupt?), warum der Stand egschlossen wurde?

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