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Guest Ketelhohn

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Guest Ketelhohn

Sagt mal, hat jemand Erfahrung mit Kreditkartennummernmißbrauch? Als Opfer, meine ich? Wenn zum Beispiel jemand an eure Nummer gekommen ist und für ein paar tausend $$ in Amerika Software bestellt? Wie ist da die Rechtslage?

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Sagt mal, hat jemand Erfahrung mit Kreditkartennummernmißbrauch? Als Opfer, meine ich? Wenn zum Beispiel jemand an eure Nummer gekommen ist und für ein paar tausend $$ in Amerika Software bestellt? Wie ist da die Rechtslage?

Ich besitze auf dem Gebiet kein Fachwissen.

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Persönliche Erfahrungen hab ich nicht. Die Rechtslage ist klar, es handelt sich zweifellos um Kreditkartenbetrug.

Schwierig wird es aber die Rechtslage durchzusetzen. Sicher werden die Ermittler in Deutschland und Amiland zusammenarbeiten sodaß die Lieferadresse ermittelt werden kann. Nur ist nicht zu erwarten daß die Täter dort gemütlich warten.

Der Lieferfirma wird man kaum an den Karren fahren können weil diese in der Regel von einem ordnungsgemäß geschlossenen Kaufvertrag ausgehen kann (Ausnahmen sind sicher möglich - z.B. wenn die Bestellsumme extrem hoch war, es sich nicht um einen Stammkunden handelte, etc.)

Bleibt zu prüfen ob es sich um einen Versicherungsfall handelt. Dabei wird in erster Linie eine Rolle spielen ob der Karteneigner fahrlässig gehandelt hat.

 

 

Gruß Frank

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Guest jakob
Sagt mal, hat jemand Erfahrung mit Kreditkartennummernmißbrauch? Als Opfer, meine ich? Wenn zum Beispiel jemand an eure Nummer gekommen ist und für ein paar tausend $$ in Amerika Software bestellt? Wie ist da die Rechtslage?

Passiert sowas nicht nur, wenn man auf Ferkelseiten surft?

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Passiert sowas nicht nur, wenn man auf Ferkelseiten surft?

Jakob, bei dieser Jahreszeit reicht ein Ausflug ins Freibad oder zum Badesee.

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Du solltest die Ware nicht annehmen und sperren lassen. Oder haben sie schon was abgebucht?

 

Das mit den "Ferkelseiten", wie jakob es meinte, ist aber schon plausibel. Du bist doch monogam und deshalb bestimmt dort irgendwo herum gesurft ... sag die Wahrheit!

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Boah, was für ne Schweinerei!

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aber süß :blink:

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Auf jeden Fall sofort die Karte sperren lassen und sich beim Kreditkartenunternehmen über das weitere Verfahren erkundigen! Bis zu einem bestimmten Betrag ist man gegen derartigen Missbrauch versichert, dass ist aber von Unternehmen zu Unternehmen verschieden.

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Entgegen den Meinungen meiner Vorredner ist die Rechtslage eindeutig und von allen Kreditkartenausgebern bekannt und geduldet.

 

Ohne eigenhändige Unterschrift auf einem Belastungsbeleg, der auch Kartennummer und Gültigkeitsdatum enthalten muss, ist eine Abbuchung problemlos stornierbar!

 

Die KU´s kalkulieren diese Betrügereien wissentlich ein, weil sie nicht auf die immensen I-Net-Umsätze verzichten wollen. Wenn sie Dir jedoch nachweisen können (dafür haben sie 1 Jahr Zeit), dass Du die Ware doch selbst bestellt und empfangen hast, wartet eine Betrugsanzeige mit zivilrechtlichen Schadensersatzforderungen...

 

DIES ist die momentane Rechtslage! :blink:

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Ne Abbuchung aus Amiland stornieren ? Ist das wirklich so einfach ?

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Ne Abbuchung aus Amiland stornieren ? Ist das wirklich so einfach ?

Ja, das Land der Abbuchung ist vollkommen egal, die KU´s schreiben die Kohle i.d.R. sowieso ab!

 

Du stornierst per unterschriebener Erklärung direkt bei DEINEM kreditkartenausgebenden Geldinstitut, also Sparkasse, Bank oder auch direkt bei VISA, AMEXCO, usw...

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Also - an die Kartennummer von jemand zu kommen ist relativ einfach - z.B. wenn dman ein Nummer einsetzt, mit der mal bei einem bezahlt wurde.

 

Auch ein verlorener Zahlungsbeleg reicht aus.

 

Soviel zu den Ferkeleien.

 

Um den Betrag stornieren zu lassen, muß man meines Wissens beim Kreditkartenunternehmen eine eidesstattliche Versicherung abgegeben, daß man die Zahlung nicht autorisiert hat. Dann geht das problemlos.

 

Zu Roberts Fall:m Ist die Software denn ausgeliefert worden - wen ja, an wen. ist der Empfänger der, der die Kartennummer mißbraucht hat. Dann würde ich Strafanzeige erstatten oder ihn ... (jetzt hätte ich beinahe in den Hintern treten geschrieben, aber dann hätte ich zur Gewalt aufgerufen)

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Man muß doch irgendeine Lieferadresse herausbekommen könnnen, oder? Dann hat man zumindest eine Spur, die zu dem Täter führt.

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Guest Ketelhohn

Im konkreten Fall hat die GZS die Zahlung selber blockiert, weil der Bearbeiterin die Sache verdächtig vorkam, und mich informiert und um Stellungnahme gebeten. Leider habe ich den Anruf am Freitag erst nach Bureauschluß der GZS abgehört. Über den Notdienst konnte ich immerhin den Grund des Anrufs der Sachbearbeiterin erfahren und meine Karte sperren lassen. Weiteres wird sich erst Montag zeigen.

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Guest Ketelhohn

»Man muß doch irgendeine Lieferadresse herausbekommen könnnen, oder?« (Lissie)

 

Wenn es um Download von Software gehen sollte (ich vermute das nur aufgrund des Namens der anfordernden Firma), dann wird es kaum eine Lieferadresse geben.

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Aber vielleicht eine IP Adresse, wohin geladen worden ist.

 

Ich würde auf jeden Fall die Kripo einschalten.

 

Es sei denn, es ist wirklich ein Irrtum (Zahlendreher beim Eingeben oder so)

 

Das kommt auch schon mal vor.

Edited by ThomasBloemer
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Aber vielleicht eine IP Adresse, wohin geladen worden ist.

 

Ich würde auf jeden Fall die Kripo einschalten.

 

Es sei denn, es ist wirklich ein Irrtum (Zahlendreher beim Eingeben oder so)

 

Das kommt auch schon mal vor.

Damit eine Kreditkarte funktioniert, muß man aber doch - soviel ich weiß - Nummer, Name und Ablaufdatum angeben - und das muß zusammenpassen. Wenn die Nummer aus Versehen eine falsche Ziffer enthalten hätte, die dann mit Roberts Nummer identisch gewesen wäre, hätte sie nicht mehr zum Namen gepasst.

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Zumindest hat der Täter einen günstigen Zeitpunkt abgewartet. Beim aktuellen Euro/Dollar-Kurs sind Produkte aus Amiland ja spottbillig.

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Entgegen den Meinungen meiner Vorredner ist die Rechtslage eindeutig und von allen Kreditkartenausgebern bekannt und geduldet.

 

Ohne eigenhändige Unterschrift auf einem Belastungsbeleg, der auch Kartennummer und Gültigkeitsdatum enthalten muss, ist eine Abbuchung problemlos stornierbar!

So ist es. Man muß lediglich der Belastung widersprechen und das wars.

Für die Bank/Kreditkartenunternehmen ist das auch kein Problem, denn die Belastung wird zurückgegeben.

 

Es ist immer noch so, daß die Bank die Beweislast hat, daß eine Zahlung authorisiert wurde. Und das ist z.B. eine Unterschrift oder die Eingabe einer Geheimzahl.

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Zumindest hat der Täter einen günstigen Zeitpunkt abgewartet. Beim aktuellen Euro/Dollar-Kurs sind Produkte aus Amiland ja spottbillig.

Also ein deutsches Auto wird die/der Betrüger/in nicht gekauft haben. :blink:

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