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Der Jahreskreis


Ralf
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Die Osterzeit ist vorbei, vorbei die großen Festzeiten, vorbei die liturgisch geprägten Monate und Wochen. Ich weiß, einige Hochfeste lasse ich außen vor, aber jetzt beginnt wieder der Jahreskreis, die Zeit, in der sich all das im Alltag bewähren muss, was wir empfangen haben.

 

Wie sieht das aus?

 

Was tun wir, um die Gnade des Herrn zu verkörpern, um seine Heiligkeit zu spiegeln?

Sehen wir, dass der Ort des Lebens, an den uns Gott gestellt hat, Ihm und Seiner Kirche und unserer Heiligung dienen kann? Bemühen wir uns um Heiligung?

Sind wir nicht doch eine Herberge, die zwar für alles offen und gastfreundlich scheint, aber den armen kleinen Jesus und Seine Heilige Mutter verweisen muss, weil unser Leben bereits zu voll für das Wesentliche ist?

Sind wir nicht doch ein Judas, der Jesus küsst, um Ihn damit zu verraten und auszuliefern? Küssen wir Ihn und warum?

Oder helfen wir Ihm wie Simon beim Tragen des Kreuzes?

Schlafen wir wie Petrus und Jakobus? Schlafen wir?

Oder vergießen wir Tränen und trocknen Seine Füße?

 

Haben wir überhaupt verstanden, was es heißt: er starb für unsere Sünden? Nicht für unsere Bemühungen, nicht für unsere Verdienste (was haben wir, was wir nicht empfangen hätten?), nicht für Gebete und gute Taten, nein, für unsere Sünden, Deine und meine.

 

Haben wir das Vertrauen des Schächers am Kreuz, der blutenden Frau, des Aussätzigen?

 

Wie sieht unser Jahreskreis aus, der Kreis unseres Lebens?

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