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Meßdienerverband


Dominic
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Sollten sich die Meßdienergemeinschaften in einem Meßdienerverband zusammenschließen?  

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Ich bin persönlich aktiver Meßdiener und arbeite auf Pfarrverbandsebene bereits mit den anderen Meßdienergemeinschaften zusammen. Hier finden sehr viele Aktivitäten statt, bspw gehen wir heute abend zelten und grillen. Ich bin ein großer Befürworter der Idee eines Meßdienerverbands, weil dieses Geldquellen ( zB Zuschüsse ) erschließen, Großorganisationen wie Diözesan- und Budnesmeßdienertage ermöglichen würde und vor allem, weil auf diesem Wege ein riesiges Reservoir für die Kirche erschlossen würde; sicherlich wäre ein Meßdienerverband in der Lage, binnen kürzester Zeit zum größten bestehenden Verband überhaupt zu werden.

 

Gruß Dominic

 

P.S.: Ich bin neu hier, und habe mich leider beim Erstellen der Umfrage vertan. Entschuldigung!

Edited by Dominic
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Echo Romeo

Noch ein Verband? Ehrlich gesagt, zusätzlichen (künstlichen) Zulauf wünsche ich dem BDKJ nicht.

 

Ist ja vielleicht Geschmacksfrage …

 

Hallo, Dominic, nebenbei …

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Dann sollte man ihn vielleicht ( wie es wohl sowieso besser wäre ) außerhalb des BDKJ machen. Aber wie seihst du grundsätzlich diese Idee? Oder sollte man die Meßdienerarbeit einfach auf Pfarrebene belassen und auf Großveranstaltungen verzichten?

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Lieber Dominic,

im Parallel-Thread hab' ich dir schon etwas dazu geschrieben. Ich finde, es gibt noch etwas zwischen Bundesebene und Pfarrgemeinde - erst mal das Dekanat, dann das Bistum. Zu Zeiten, wo ich noch Messdienerpläne gemacht habe, war es durchaus üblich, dekanatsweite Mini-Zeltlager, TT-Turniere, Wallfahrten, "Spiele ohne Pfarrgrenzen", religiöse Wochen etc. anzubieten (Bistum Aachen).

Im Würzburger Sonntagsblatt wurde irgendwann mal auch von Diözesan-übergreifenden Fußballturnieren der Minis berichtet - es war, soweit ich mich erinnere, für sämtliche bayerischen Diözesen.

 

Liebe Grüße, und ein herzliches Willkommen!

 

Lucia

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Hi Dominic!

 

Ich fänd das auf jeden Fall sinnvoll, weil das doch einiges an Vorteilen mit sich bringt. Es ließe sich dadurch auch auf größerer Ebene als auf Gemeindeebene leichter Veranstaltungen organisieren. Solche Sachen wie die Jahresaktion der DPSG find ich z.B. ziemlich klasse!

 

Gruß, Simone

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Hi Dominic,

 

welcome, welcome!

 

Ich bin gegen einen Messdienerverband. Und zwar: es gibt doch shon die KjG und im Bistum Speyer auch die JUNGE KIRCHE SPEYER (da bin ich dabei). Wir haben dieses Jahr speziell einen Schwerpunkt zum Thema Ministranten, weil wir finden, dass Messdiener sein und Mitglied in einem "normalen" Verband sich nicht ausschließen. Ich selbst war mal Omi (Obermini :unsure: ) und damals schon Mitglied in der JuKi. Leider war unser Pfarrer bissl sehr kontra Verband...

 

Wenn Verband, dann finde ich die Anbindung an den BDKJ aber suuuuuuuper wichtig! Sonst kann man die Sache doch gleich halbwegs vergessen. Oder siehst du das anders?

 

Aus welcher Diözese kommst du eigentlich?

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Hallo.

Na erst mal Danke für die schnellen Antworten. Ich find das schon beeindrucken, wie riesig die Gemeinde hier ist,und wie viele da meistens online sind! Hab es erst spät entdeckt, dieses Forum, aber allein das Stöbern in alten Themen macht schon Spaß.

 

Was Simone sagt, ist ja auch mein Wunsch: Für viele Meßdiener wäre es wohl auch einmal wichtig, bei Großveranstaltungen ( eine Größenordnung, die auch auf Diözesanebene schon locker erreicht werden könnte ) einmal zu erleben, wieviele Meßdiener es eigentlich gibt. So amcht ein echtes Bekenntnis zum Dienst in der Kirche nicht nur Spaß, sondern auch Mut und stärkt das Selbstvertrauen.

Bei uns im Bistum Speyer habe ich bisher leider noch keine andere Veranstaltung als die Priester- und Diakonsweihen erlebt, bei der wirklich viele Meßdiener auf einem Haufen mitmachen. Aber die Priesterweihe ist schon ein großes Erlebnis, und ich bin immer wieder begeistert von der Stimmung dort. Man fühlt sich direkt mit berufen, allein schon zum Ministrantendienst, wenn man diese durchaus erkenntliche Begeisterung erlebt.

 

Mein Problem mit einer Angliederung, oder allein schon Doppelaktivität, bei JKS oder KJG, ist, daß diese doch garnicht in allen Gemeinden existieren ( in unserem Pfarrverband "Lambrechter Tal", meines Wissens sechs Gemeinden, gibt es neben den Meßdienern keine Jugendarbeit ). Außerdem würde doch das Eigenleben der Meßdiener, mit eigenen Aktionen etc, automatisch an Qualität verlieren oder eingehen, wenn man sich an andere "anhängt".

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Hast Du denn schon mal was von der Ministrantenwallfahrt gehört, Dominic? Die findet alle 4 oder 5 Jahre statt. Ich hab 2001 dran teilgenommen und da war sie in Rom. Die Mini-Wallfahrt ist europaweit, und in Rom vorletztes Jahr waren ca. 30 000 Leute da. Organisiert wird das ganze vom CIM (Coetus Internationalis Ministrantium = Internat. Ministrantenbund):

„Der CIM ist ein Zusammenschluss von Verantwortlichen in der Ministrantenarbeit auf europäischer Ebene. Hauptanliegen des CIM ist es, den liturgischen Dienst weiter zu entwickeln, Hilfe und Empfehlungen für die Arbeit zu geben und auf internationaler Ebene im Gespräch zu bleiben. Ein weiteres wichtiges Ziel des CIM ist es, Begegnungen unter den Ministranten und Ministrantinnen aus den europäischen Ländern zu unterstützen. Präsident des CIM ist derzeit Martin Gächter, Weihbischof des Bistums Basel, Vizepräsident ist Rainer Moser-Fendel, der Ministrantenreferent der Erzdiözese Freiburg.“

Wusste ich bis dahin auch noch nicht, dass es so was gibt. Auf jeden Fall war es ziemlich klasse, hatte ein bisschen was von einem kleinen Weltjugendtreffen. Überraschend fand ich auch, dass die Deutschen die weitaus größte Gruppe bildeten: ca. 15 000. Kommt bestimmt daher, dass Messdienerarbeit in anderen Ländern nicht so aussieht wie in Dtschl. (Messdienergruppen, die sich treffen), aber es zeigt doch auf jeden Fall, dass der Bedarf nach so etwas groß ist!

 

Gruß, Simone

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Noch ein Verband? Ehrlich gesagt, zusätzlichen (künstlichen) Zulauf wünsche ich dem BDKJ nicht.

*unterschreib*

 

Wir haben zuviele Verbände... und zu wenig Mess-Diener/Innen.

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