Jump to content

USA ist religiöser als Europa?


Edith
 Share

Recommended Posts

Lese das gerade auf der Startseite von kath.de:

 

09.07.2003/Osnabrück

 

„Amerika ist religiöser als Europa“

 

Frage: Präsident George Bush beendet jede Rede mit: „God bless america“ – Gott segne Amerika. Ist die religiöse Aufladung der amerikanischen Politik ein Problem für die Bundesregierung?

Voigt: Ich glaube, dass die meisten Europäer große Probleme haben, die tiefe Religiosität der Amerikaner zu verstehen. Erstens, weil Amerika viel religiöser ist als Europa. Und zweitens, weil die Art der Religiosität eine andere ist.

-------------------------------------------------------------------------------------------

 

Meinungen bitte!

Seht ihr das auch so??

Link to comment
Share on other sites

...mit dem Effekt, daß Frauenzeitschiften bei Wal Mart nun in einer undurchsichtigen Plastikhülle verkauft werden.

 

Oder jene unsägliche Posse, einen Bet- und Fasttag auszurufen, um Gottes Gnade auf die Truppen im Irak herabzurufen.

 

Wenn sich Religiosität darin definiert, dann bin ich wahrscheinlich wirklich nicht religiös.

 

Axel

Link to comment
Share on other sites

lumieredeux

Oh je oh je die Amis....

 

Ich glaube, daß der Präsident da ein sehr schlechtes Beispiel ist....

wie bringt er dann GLAUBWÜRDIG "Gott bless Amerika, Amen" und " Golfkrieg zusammen?

 

Aber auf mich wirkt es auch so, daß die Spiritualität der Amis anders ist.

Aber ich kann da wenig belegen, ich war noch nie in Amiland, ich kenne nur Amis in Europa.

 

Liebe Grüße

lumie

Link to comment
Share on other sites

Ich glaube, daß der Präsident da ein sehr schlechtes Beispiel ist....

Was meinst Du mit "schlechtes" Beispiel?

 

Ich halte den Präsidenten für ein typisches Beispiel, geradezu ein Paradebeispiel für die selbstgerechte Bigotterie, mit der die wiedergeborenenen Christen in den USA des "Bible-belts" agieren.

 

Einen aufgeklärten, liberalen Katholiken kann es da bloss grausen. Wie schrieb Ulrich Wickert damals in der Zeitschrift Max über den Unterschied zwischen Bush und Bin Laden: "Bush ist kein Mörder und Terrorist. Aber die Denkstrukturen sind die gleichen."

 

Ich weiss nicht, ob Wickert die Einschränkung des ersten Satzes - jetzt, 1,5 Jahre später - noch aufrecht erhalten würde.

Edited by Sokrates
Link to comment
Share on other sites

WeisserRabe

Ich halte den Präsidenten für ein typisches Beispiel, geradezu ein Paradebeispiel für die selbstgerechte Bigotterie, mit der die wiedergeborenenen Christen in den USA des "Bible-belts" agieren.

 

Warst Du schonmal im Bibel Belt das du solche Töne spuckst?

Denn Deine Selbstgerechgtigkeit stinkt zum Himmel.

Wie kannst Du denen den Glauben absprechen?

Zumal deine Widersprüchlichkeiten und Bigotterie

dir ja nix ausmachen!

 

"Einen aufgeklärten, liberalen Katholiken kann es da bloss grausen."

 

Einen Bullterriern den Kopf abbeissenden fundamentalistischen

Taliban wie mich nicht! :blink:

Mich grausts vor,Massenabtreibung,Hedonismus,Relativismus,

Partnertausch,Gleichgeschlechtlichkeit,...etc!

Ich möchte mal wissen welchen GOTT du verehrst?

Der der die Sünde von uns will???

Wir CHRISTEN sollen das Salz der Erde sein,

von SALZSÄURE hat JESUS nichts gesagt!!!!

Bitte keine Zersetzungs und Zerstörungspropaganda,

und unverdaute Postmoderne Klugschei**ereien!

 

Sieh der Bible Belt hat eher ein Zukunft als Du !!!!

Im Himmel wie auf Erden,denk bitte daran!

Der reuhige Sünder bekommt Gnade,

der Betonköpfige Sünder die ewige verdammnis!

Im Himmel wie auf Erden!

 

 

 

Möge GOTT uns allen Gnädig sein !

Edited by WeisserRabe
Link to comment
Share on other sites

Guest Ketelhohn

»Die größte Handelskette der Welt, Wal-Mart (Rogers/US-Bundesstaat Arkansas), geht in ihrem Stammland USA immer entschiedener gegen sexuell aufreizende Zeitschriften vor. Nachdem das Unternehmen bereits im Frühjahr die Männermagazine “Maxim”, “FHM” und “Stuff” aus dem Sortiment genommen hat, weil auf den Titelblättern zu viel nackte Frauenhaut zu sehen ist, kommen nun Frauenzeitschriften an die Reihe. Die Blätter “Cosmopolitan”, “Marie Claire”, “Glamour” und “Redbook” werden nur noch in einer undurchsichtigen Schutzhülle verkauft. Hier sind nicht die abgebildeten Frauen Stein des Anstoßes, sondern die Ankündigungen von Sex-Geschichten im Innenteil der Blätter. “Mit unserer Maßnahme kommen wir jenen Kunden entgegen, denen die Sprache auf manchen der Magazin-Titelseiten Probleme macht”, so Unternehmenssprecher Tom Williams.« (kath.net)

 

Das ist echt amerikanisch. Vielerorts in Puritanien ist ja auch Alkoholgenuß in der Öffentlichkeit bei Strafe verboten. »In der Öffentlichkeit« – ja, was macht man da, wenn man bei Sommerhitze im Garten den Rasen mäht und dazu ein kühles Bierchen braucht? – Hm, es reicht ja, wenn der Alkohol nicht „öffentlich“ ist: Also stülpen wir ein Tütchen über die Pulle und schlucken den Stoff aus der Tüte. Zwar weiß auch so jeder, was in meiner Tüte ist, aber man sieht’s nicht: Also ist’s auch keine Sünde. »Grüß Gott, Herr Wachtmeister!« – »Grüß Gott, Herr Nachbar!«

Link to comment
Share on other sites

Die USA sind auch in Bezug auf Religion sowie im Bezug zur Freiheit ein Musterbeispiel. In den USA gibt es eine echte Religionsfreiheit, nicht so eine wie in Deutschland, wo gläubige Christen ausgegrenzt werden. Bis hin zur öffentlichen Meinung hat die Religion einen hohen Stellenwert, verglichen mit Deutschland wo man sich schämen muss, dass man Gläubig ist nach Grundwerten lebt. Wenn allein schon der Präsident der USA in der Öffentlichkeit sein Bezug zu Gott immer wieder deutlich macht, verglichen mit Deutschland, wo der Kanzler bei jeder öffentlichen Möglichkeit, die sich im bieten deutlich macht, das Religion in diesem Staat nichts verloren hat. Ich habe schon oft proklamiert, dass es in den USA einen Bundesstaat gibt, in dem die Lehre nach der der Mensch vom Affen abstand verboten wurde und mit der schwachsinnigen Lehre aufgehört wurde. Das gesellschaftliche Zusammenleben, beruht ausschließlich auf christlichen Werten. In den USA lassen sich die Mädels nicht schon mit 12 Jahren [Gelöscht: Gossensprachliche Umschreibung für: »Die Unschuld rauben«] wie in Deutschland, weil das Menschen sind und in Deutschland glauben alle das sie vom Affen abstammen und so auch ihr leben.

Edited by Echo Romeo
Link to comment
Share on other sites

Nun ja,

 

ich habe 'mal gelesen, die Religiosität in den USA sei ein Frömmigkeit ohne Theologie. Das scheint mir, soweit ich das beurteilen kann auch zutreffend zu sein.

 

Wenn ich 'mal im Fernsehen so einen Freikirchler predigen höre, dann bin ich immer wieder verständnislos fasziniert. Ich kann die Auffassung nicht teilen und finde noch mehr Brüche in der Argumentation als in katholischen Predigten und dennch scheinen Prediger und Zuhörer dies ganz in Ordnung zu finden.

 

Viele Grüße,

 

Matthias

Link to comment
Share on other sites

Franciscus non papa

also wenn ich bush god bless america sagen höre, muss ich mich immer an einen in braunau geborenen herrn erinnern, der sich häufig auf die "vorsehung" berief und deshalb von manchen blauäugigen für fromm gehalten wurde.

Link to comment
Share on other sites

also wenn ich bush god bless america sagen höre, muss ich mich immer an einen in braunau geborenen herrn erinnern, der sich häufig auf die "vorsehung" berief und deshalb von manchen blauäugigen für fromm gehalten wurde.

Wenn du schon so einen Vergleich ziehst, der am allerwenigsten mit einem US-Präsidenten funktioniert. Dann gehe bitte ins Detail.

Link to comment
Share on other sites

WeisserRabe
»Die größte Handelskette der Welt, Wal-Mart (Rogers/US-Bundesstaat Arkansas), geht in ihrem Stammland USA immer entschiedener gegen sexuell aufreizende Zeitschriften vor. Nachdem das Unternehmen bereits im Frühjahr die Männermagazine “Maxim”, “FHM” und “Stuff” aus dem Sortiment genommen hat, weil auf den Titelblättern zu viel nackte Frauenhaut zu sehen ist, kommen nun Frauenzeitschriften an die Reihe. Die Blätter “Cosmopolitan”, “Marie Claire”, “Glamour” und “Redbook” werden nur noch in einer undurchsichtigen Schutzhülle verkauft. Hier sind nicht die abgebildeten Frauen Stein des Anstoßes, sondern die Ankündigungen von Sex-Geschichten im Innenteil der Blätter. “Mit unserer Maßnahme kommen wir jenen Kunden entgegen, denen die Sprache auf manchen der Magazin-Titelseiten Probleme macht”, so Unternehmenssprecher Tom Williams.« (kath.net)

Was soll daran schlecht sein???????? :blink:

 

"Besser einen gefährlichen Hund

sicher verwahrt im Garten zu halten,

als ihn Freizulassen,

und dann raus auf die Strasse zu lassen!!!"

 

Es ist wirklich eine Schande wie in Kiosken

schon den Kleinsten ABC Schützen,

den unbedarften Passanten,nackte Titten und Räckelnde

enthemmde Weibsbilder hineingedrückt werden!

Sexualisierung von Kinderbeinen an für alle die

an Kiosken an Bahnhöfen und Haltestellen vorbeimüssen!!!!

Das die Kleinen wie die Grossen immer beklopter werden ist da wohl nicht verwunderlich! BRAVO USA ein schritt in die richtige Richtung!.......u.s.v.m.!

 

Widersprüchlichkeiten für den Widersprüchlichen Menschen!

Besser als eine Seelen+Menschen und Gesellschafteszerstörende

Legalisierungswut al la Germany!!!!

 

 

 

Möge GOTT uns allen Gnädig sein !

Link to comment
Share on other sites

Anchesenpa Aton

Hallo

 

Die leute in amerika sind garantiert religiöser als in europa, das merkt man sofort, wenn man dort ist. Überall im alltag findet man was von gott, sogar in den restaurants. Auf den meisten dollarscheinen ist auch ein gottsymbol drauf und die aufschrift "in god we trust".

 

Nur gibt es dort super viele verschiedene religionen und fast jeder glaubt an irgend was. Die sind nicht einheitlich und glauben alle an was anderes. Das kommt sicher durch die einwanderung von vielen verschiedenen kulturen.

 

Anchesenpa

 

(Ich lasse den Beitrag stehen, habe aber Anchesenpa gebeten, auf die »Spielregeln« zu achten, und nicht in den Glaubensgesprächen zu posten. Echo Romeo.)

Edited by Echo Romeo
Link to comment
Share on other sites

Ich habe schon oft proklamiert, dass es in den USA einen Bundesstaat gibt, in dem die Lehre nach der der Mensch vom Affen abstand verboten wurde und mit der schwachsinnigen Lehre aufgehört wurde. Das gesellschaftliche Zusammenleben, beruht ausschließlich auf christlichen Werten. In den USA lassen sich die Mädels nicht schon mit 12 Jahren knallen wie in Deutschland, weil das Menschen sind und in Deutschland glauben alle das sie vom Affen abstammen und so auch ihr leben.

Also, so wie es aussieht, stammt eher Deine Grammatik vom Affen ab.

 

Zum einen sagt die Evolutionslehre nicht aus, daß "der Mensch vom Affen abstammt". Eventuell informierst Du Dich gründlicher. Zum anderen sehe ich nicht, was das Leugnen von auf wissenschaftlicher Grundlage erbrachten Beweisen mit dem Sexualverhalten von Jugendlichen zu tun haben soll. Wenn Du glaubst, daß das in Amerika wesentlich anders abläuft als hier, bist Du reichlich naiv.

 

Gruß

Renata

Link to comment
Share on other sites

Ich habe schon oft proklamiert, dass es in den USA einen Bundesstaat gibt, in dem die Lehre nach der der Mensch vom Affen abstand verboten wurde und mit der schwachsinnigen Lehre aufgehört wurde. Das gesellschaftliche Zusammenleben, beruht ausschließlich auf christlichen Werten. In den USA lassen sich die Mädels nicht schon mit 12 Jahren knallen wie in Deutschland, weil das Menschen sind und in Deutschland glauben alle das sie vom Affen abstammen und so auch ihr leben.

Also, so wie es aussieht, stammt eher Deine Grammatik vom Affen ab.

 

Zum einen sagt die Evolutionslehre nicht aus, daß "der Mensch vom Affen abstammt". Eventuell informierst Du Dich gründlicher. Zum anderen sehe ich nicht, was das Leugnen von auf wissenschaftlicher Grundlage erbrachten Beweisen mit dem Sexualverhalten von Jugendlichen zu tun haben soll. Wenn Du glaubst, daß das in Amerika wesentlich anders abläuft als hier, bist Du reichlich naiv.

 

Gruß

Renata

Es sollte nicht so wirken, als hänge es 1:1 zusammen. Es ist einfach eine sehr kleine Auszählung von Punkten, die das gesellschaftliche Leben in den USA bestimmen. Nur ist es klar, dass eine christliche orientierte Gesellschaft unter anderem ihre Jungend nicht an die Hurerei freigibt, was in Deutschland z.B. als eine gute Erziehung gewertet wird. Ich würde weitergehen und behaupten dass der Begriff der Toleranz in Deutschland geschändet wird. Denn wenn man solche gesellschaftlichen Entwicklungen zur Homosexualität, Hurerei, Drogenkonsum etc. als Tolerant bezeichnet und erziehungstechnisch fördert, behaftet es dieses Wort mit schweren perversen Abbildungen, die diesen Begriff „Toleranz“ zerstören.

 

Ich bin erst jetzt darauf gestossen. Wo wird was geleugnet? Nur weil ein Ungläubiger meinte eine These zu erstellen, die der christlichen Weltschöpfung widerspricht und dafür natürlich all Unterstützung der Feinde Christi erntet und gefeiert wird, heißt es noch lange nicht, dass dieser Mensch etwas Bewiesen haben mag. Diese Theorie findet in christifeindlichen Ländern ihren Zuspruch, doch diese ist genau so richtig, wie die Homosexuellenlehre.

Edited by Smurf
Link to comment
Share on other sites

Frauenzeitschriften?! Und ich dachte, Axel meint den Playboy - also Zeitungen mit Frauen drin, aber nicht für Frauen - und wunderte mich über die seltsame Formulierung. Mein Verdacht war schon, dass damit auch die Hemmschwellen zum Kauf abgebaut werden könnten. :blink:

Link to comment
Share on other sites

Hallo,

 

religiös sind die Amerikaner sicher - die meißten nicht mehr und nicht weniger als die meißten Deutschen auch. Das Problem sehe ich in den christlichen "Hardlinern" dort. Damit meine ich Personen vom Schlag eines Oral Roberts. Diese Prediger, besonders im Gebiet des "bible-belt" haben einen (politisichen) Einfluß, der nicht zu unterschätzen ist. Wohl bemerkt: Ich habe weder etwas gegen Evangelikale ansich - gute Freunde von mir sind evangelikal- noch etwas gegen die amerikanischen TV-Prayer, und andere Prediger dort - die meißten sind in Ordnung und seriös . Was man nur bedenken sollte ist die Tatsache, daß der Glaube in der amerikanischen Politik immer ein "Machtfaktor" war.

 

Gruß

 

Kephas982

Link to comment
Share on other sites

Guest Ketelhohn

»In den USA gibt es eine echte Religionsfreiheit« (Hornschlumpf)

 

Versuch mal, in Amiland in einer staatlichen Schule ein Kreuz aufzuhängen. Oder versuch, in einer Jesuiten-Uni die Morallehre der Kirche zu vertreten: Dann bekommst du schnell die Macht des Sodomitenklüngels zu spüren. Kardinal Arinze hat das kürzlich erfahren müssen. Oder verwechselst du die Stupidität des protestantisch-fundamentalistischen Puritanertums mit christlichem Geist? Junge, schweig besser von Dingen, die du nicht verstehst.

 

»In den USA lassen sich die Mädels nicht schon mit 12 Jahren schlumpfen

 

Im Gegenteil. Häufiger als hier.

 

»Auf den meisten dollarscheinen ist auch ein gottsymbol drauf und die aufschrift "in god we trust".« (Anchesenpa)

 

Die amerikanischen Banknoten triefen vor freimaurerischer Symbolik. Das „allsehende Auge“ ist kein Gottessymbol, sondern meint die maurerische Fiktion des „Großen Baumeisters aller Welten“. Dies Geistes Kinder haben ihre Freude an dir.

Edited by Echo Romeo
Link to comment
Share on other sites

Ich glaube auch, daß Amerikaner religiöser sind als wir, aber bei ihnen ist die Religion bereits völligem Privatsache, und es gibt keine Volkskirchen wie bei uns, auch kaum kirchliches Brauchtum etc. Feste, die wir kennen, wie die Kerwe ( Kirchweih ), oder Fronleichnamsprozessionen, sind dort garnicht vorhanden: Sie würden Religion öffentlich machen. Deshalb ist es unvorstellbar, Religionsunterricht in Schulen zu haben oder Kruzifixe. Das halte ich für schlimm, denn das Leben sollte immer mit Glauben vebunden sein, und der Glaube ist eben keine Privatsache, er ist Sache aller. Auch sollte man sich bemühen, die Kirche immer im öffentlichen Leben zu behalten und Brauchtümer wie Fronleichnam etc aufrechtzuerhalten.

 

Was ich in Deutschland gefährlich finde, ist, daß sich Politiker garnicht mehr zu trauen scheinen, christlich bzw katholisch zu sein, von Bayern einmal abgesehen. Es ist bei uns modern, auf die religiöse Eidesformel zu verzichten und Gott aus der Verfassung ( der EU ) zu streichen. Das wäre in Amerika unmöglich, und da sind sie uns voraus! Amerika ist zwar entkirchlicht, wenn man es so will, und bspw der amerikanische Katholizismus läuft nicht gerade konform mit dem Vatikan ( bei einem Aufenthalt mußte ich mit Erschrecken feststellen, daß die Kniebänke abmontiert worden waren! ). Aber der Glaube ist allgegenwärtig, und ein Politiker, der sich als Atheist bezeichnen würde, würde nicht gewählt werden. Wir wählen währenddessen Politiker mit fünf Frauen, die auf die religiöse Eidesformel verzichten, Homosexuelle und Leute, die am liebsten die Kirchensteuer abschaffen würden.

Link to comment
Share on other sites

Diesen Beitrag von Lara lasse ich hier stehen:

 

Liebe Edith,

 

habe grade zu den Zeitschriften eine interessante Hintergrundinfo gelesen.

 

Religiöse Anlagegesellschaften

 

(Am Gelde hängt, zum Gelde drängt doch alles....oder so..)

 

Hintergrund der Aktion ist nach einem Bericht des Fernsehsenders ABC der wachsende Einfluß religiöser Anlagegesellschaften in den USA. Ihre Zahl ist von 34 im Jahr 1999 auf 75 im Jahr 2002 gestiegen. Der Präsident des christlichen Timotheus-Fonds, Arthur Ally, habe sich im vergangenen Jahr bei einem Besuch in einem Wal-Mart-Geschäft derart über die Überschriften auf den Magazinen geärgert, daß er mit einem Exemplar zu einem leitenden Mitarbeiter gegangen sei und diesen gebeten habe, ihm die Schlagzeilen laut vorzulesen. Der Mitarbeiter sei errötet und habe sich geweigert. Darauf soll Ally geantwortet haben: “Wenn es zu peinlich vorzulesen ist, warum führen sie es dann überhaupt?” Der Timotheus-Fonds hat wie andere christliche Anlagegesellschaften gedroht, Wal-Mart-Aktien aus seinem Portfolio zu streichen, wenn das Unternehmen nicht auf die Auslage sexuell aufreizender Publikationen verzichtet. (Hervohebungen von mir)

 

Die Frage nach den Annagemöglichkeiten ist nach F&A gewandert.

Edited by Echo Romeo
Link to comment
Share on other sites

Robert und Dominic weisen auf Unterschiede zwischen Welt-Katholizismus und US-Katholizismus hin. Kann jemand dazu mehr sagen?

Link to comment
Share on other sites

In den USA lassen sich die Mädels nicht schon mit 12 Jahren [Gelöscht: Gossensprachliche Umschreibung für: »Die Unschuld rauben«] wie in Deutschland, weil das Menschen sind und in Deutschland glauben alle das sie vom Affen abstammen und so auch ihr leben.

Die USA liegt auf dem ersten Platz aller Industrienationen was Teenagerschwangerschaften angeht, trotz starken Rückgangs in den letzten Jahren. (2002 43 Schwangere Mädchen pro Tausend, davon 78% ungwollt)

 

 

http://www.prosieben.de/wissen/lifestyle/teenager/

 

Michael

Link to comment
Share on other sites

Die USA sind sicher weit religiöser als Deutschland. Zum Beispiel gehen dort 40% der Christen mindestens einmal im Monat zur Kirche. Da kann die katholische Kirche hier nur von träumen! Und die Evangelische erst recht!

 

Woran es wohl liegt?

Edited by furor
Link to comment
Share on other sites

90 Prozent der Amerikaner sind gläubig

 

 

Die USA gelten als die gläubigste der Demokratien weltweit. Die meisten Amerikaner sehen ihr Land sogar als "God's own country" (Gottes Heimat). In der Verfassung ist nicht nur die strikte Trennung von Staat und Kirche, sondern auch die Glaubensfreiheit verbrieft. Thomas Jefferson, einer der Gründungsväter Amerikas, urteilte, dass sich die Glaubensfreiheit als "das effizienteste Mittel gegen den Streit unter den Religionen" erwiesen habe. Sie war nicht zuletzt eine Konsequenz aus der Tatsache, dass sich die Völker Europas unter dem Diktat von Staatsreligionen immer wieder in blutige Glaubenskriege verstrickt hatten.

 

Insgesamt glauben 90 Prozent der Amerikaner an Gott und 80 Prozent an die Auferstehung. In Deutschland hingegen halten sich nur 47 Prozent (alte Länder) bzw. 32 Prozent (neue Länder) für religiös; für 14 Prozent ist die Auferstehung eine Gewissheit, weitere 15 Prozent halten sie für möglich.

 

Von den gut 27 Millionen deutschen Katholiken nehmen rund 20 Prozent regelmäßig an der Messefeier teil, und von den ebenfalls etwa 27 Millionen Protestanten besuchen lediglich fünf Prozent sonntags den Gottesdienst. Anders in den USA: 48 Prozent der Katholiken besuchen wenigstens einmal pro Woche die Messe. Von den Baptisten gehen 50 Prozent, von den Methodisten 49 Prozent und von den Lutheranern 43 Prozent wöchentlich in den Gottesdienst. han

 

erschienen am 13. Feb 2003 in Politik

(Quelle:http://www.abendblatt.de/daten/2003/02/13/123647.html)

Edited by Smurf
Link to comment
Share on other sites

90 Prozent der Amerikaner sind gläubig

 

 

Die USA gelten als die gläubigste der Demokratien weltweit. Die meisten Amerikaner sehen ihr Land sogar als "God's own country" (Gottes Heimat). Insgesamt glauben 90 Prozent der Amerikaner an Gott und 80 Prozent an die Auferstehung. In Deutschland hingegen halten sich nur 47 Prozent (alte Länder) bzw. 32 Prozent (neue Länder) für religiös; für 14 Prozent ist die Auferstehung eine Gewissheit, weitere 15 Prozent halten sie für möglich.

 

Von den gut 27 Millionen deutschen Katholiken nehmen rund 20 Prozent regelmäßig an der Messefeier teil, und von den ebenfalls etwa 27 Millionen Protestanten besuchen lediglich fünf Prozent sonntags den Gottesdienst. Anders in den USA: 48 Prozent der Katholiken besuchen wenigstens einmal pro Woche die Messe. Von den Baptisten gehen 50 Prozent, von den Methodisten 49 Prozent und von den Lutheranern 43 Prozent wöchentlich in den Gottesdienst. han

 

Quelle:http://www.abendblatt.de/daten/2003/02/13/123647.html)

Und was hat das nun für Auswirkungen auf die Gesellschaft und die Familie? Offenbar nicht unbedingt positvere: höhere Scheidungsrate, mehr Teenagerschwangerschaften, die Geburtenrate liegt zwar über der deutschen, dafür gibt es mehr Opfer durch Gewalttaten, außerdem leben ca 40 Millionen Amerikaner und Amererikanerinnen unter der Armutsgrenze. Viele können sich eine vernünftige gesundheitliche Versorgung nicht leisten usw....

 

Michael

Link to comment
Share on other sites

Puh, hier sprechen wohl Grönländer vom Regenwald.

 

Wer hat denn von Euch schon mal bspw. mindestens 6 Monate in den USA gelebt (sprich: Alltag erlebt)?

Link to comment
Share on other sites

 Share

×
×
  • Create New...