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Charismen


Erich
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Woran erkennt Mann/Frau ob er/sie ein Charisma hat??

 

Woran erkennt Mann/Frau welches Charisma er/sie hat??

 

 

4 Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber es ist derselbe Geist,

5 und es gibt verschiedene Ämter, aber es ist derselbe Herr.

6 Es gibt verschiedene Wirkungen, aber es ist derselbe Gott, der alles in allen bewirkt.

7 Jedem wird die Offenbarung des Geistes verliehen, damit er Nutzen stifte.

8 Dem einen wird durch den Geist die Gabe der Weisheit verliehen, einem anderen die Gabe der Erkenntnis durch denselben Geist;

9 einem anderen durch denselben Geist die Gabe des Glaubens, wieder einem anderen die Gabe zum Heilen in dem einen Geist,

10 jenem die Kraft zu Wundertaten, dem die Gabe der prophetischen Rede, einem andern die Unterscheidung der Geister; diesem verschiedene Arten von Zungenreden, jenem die Auslegung von Zungenreden. *

11 Das alles wirkt ein und derselbe Geist, der einem jeden zuteilt, wie er will.

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Ich kann mir keinen anderen Ort der Bestätigung für ein Charisma vorstellen als die Gemeinde / Gemeinschaft.

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Guest Franziskus

Ketelhohn,

das ich nicht verstehe. Wieso Familie ist nicht Gemeinschaft? -gibt auch Charisma von Lehre, für Lehrer, ist Gemeinschaft in Schule, oder Kinderkatechese; ist Gemeinschaft mit Kommunionkinder oder Firmlings.

 

Und Antwort auf Frage von Erich:

 

Charisma, ist Sache,die mich folgt. Ist Berufung. Will ich nicht drüber nachdenken, kommt auf einmal mein persönliche Aufgabe aus Ecke, wo ich gar nicht denke. Aufgabe kommt immer wieder und wieder, bis endlich ich Aufgabe mache und meine Berufun folge.

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Guest Ketelhohn

»Wieso Familie ist nicht Gemeinschaft?« (Franziskus)

 

Ist sie, Franzl. Als Schrägstrich-Ergänzung zur „Gemeinde“ erschien mir die Gemeinschaft allerdings etwas zu eingeengt, anderseits wollte ich die Familie konkret beim Namen nennen, denn sie war das erste, was ich bei der Lektüre von Erichs Beitrag dachte.

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Für mich ist Berufung der Weg, den ein Mensch gehen soll, und Charismen sind die Geschenke Gottes, die ihm für diesen Weg als Wegzehrung, für andere und ihn selbst, mitgegeben sind.

 

Ehe oder Zölibat ist m.E. kein Charisma, sondern Berufung. - Und die Gabe zu heilen, zu trösten oder zu prophezeihen ist Charisma.

Edited by lara
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Guest Ketelhohn

Ach, ihr Nörgler. Mag ja sein: Darum geht es aber nicht. Es ging mir nur um eine ganz konkrete Antwort an den Frager. Und nun laßt mal gut sein.

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Lieber Erich,

 

aussuchen geht nicht. Wünschen auch nicht.

 

Abgesehen davon hast du das Zitat zu früh abgebrochen.

 

Die Gaben des Geistes an dich sind nicht für dich da, sondern für alle anderen,

daher ist die Frage im Grunde genommen irrelevant.

Du mußt es nicht wissen, es reicht, wenn die anderen es erfahren.

 

Herzliche Grüße

Martin

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Wenn Du keine Fragen stellst, redest Du in Rätseln, lieber Martin:

 

 

>>Die Gaben des Geistes an dich sind nicht für dich da, sondern für alle anderen,<<

 

hä??? Was meinst Du denn damit??

 

>>daher ist die Frage im Grunde genommen irrelevant.<<

 

Glaub ich nicht

 

>>Du mußt es nicht wissen, es reicht, wenn die anderen es erfahren.<<

 

noch so ein Spruch, mit dem ich nix anfangen kann.

 

Gruß

Erich

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>> Erich, deines ist Ehe und Vaterschaft. Vor allem andern<<

 

Interessante These, lieber Robert, aber ich kann ihr nicht ganz zustimmen.

 

Es stimmt zwar, dass die Familie oberste Priorität hat, aber ich meine , dass Dir z.B. eindeutig das Charisma des „Glaubenslehrers“ gegeben wurde. Es wäre schade, wenn Du diese Fähigkeit nur in der Familie nutzen würdest – und nicht hier im Forum oder anderswo.

 

Lieben Gruß

Erich

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Woran erkennt Mann/Frau ob er/sie ein Charisma hat??

 

Woran erkennt Mann/Frau  welches Charisma er/sie hat??

Hallo Erich,

 

ich glaube, das kann man nicht immer leicht unterscheiden. Anhand der Früchten hat man einen entscheidenden Hinweis, ob Gott im Geschehen am Wirken ist. Wenn jemand also eine "Vision" oder ein "inneres Bild" hat, sosehr dieses Erlebnis "verzücken" kann, kann ja einen anderen Ursprung als Gott haben, zumindest theoretisch.

 

Bestes Beispiel dafür, daß Erscheinung nicht gleich Offenbarung ist, finden wir beim Heiligen Ignatius. Er berichtet, daß er Visionen hatte, von denen manche ihn zuerst mit Freude versetzten und in Verzückung brachten. Mit der Zeit hat er aber gemerkt, daß diese Erscheinungen ihn traurig werden ließen. Gott hat es nicht nötig, einen Terz zu machen, nur um den Menschen zu beeindrucken. In anderen Fällen hatte der Heilige Ignatius Visionen, die ihn zu einem tiefen Frieden und Freude führten.

 

Also ist in allem die Frage zu stellen, wohin mich denn bestimmte religiöse Erfahrungen führen. Führen sie mich zu einem regelmäßigen Gebet und zur Liebe zu Jesus? Manche Erscheinung führt zur Sündenerkenntnis und damit näher zu Gott. Wenn also ich nach der Sündenerkenntnis Reue empfinde, Buße tue und froh bin, wieder im Herrn zu leben, dann ist diese Reue von Gott. Wenn aber eine Reue mich nur erdrückt, ich aus dem Zumpf des Wehmuts nicht rauskomme, dann ist diese Reue nicht von Gott.

 

Dies also sind nur einige Beispiele, was man unter "Unterscheidung der Geister" versteht. Sie sind eine gute Hilfe, wenn sie nicht immer eine 100% Sicherheit gewären können.

 

Wichtig ist vorallem, zu schauen, daß diese Charismen immer den Blick auf Gott hinlenken, nicht auf den Menschen. Wenn das nicht immer gelingt, so muß ständig versucht werden, daß dies der Fall ist.

 

Grüße, Carlos

 

Nacheditiert: Blau markiertes Wort eingefügt

Edited by platon
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Eine echte Gotteserfahrung kann manchmal einem vom Hocker reißen, stets aber will sie mich zum Gebet und zum Glauben führen. Eine echte Gotteserfahrung leugnet die Sonderstellung Jesus Christi nicht, führt keinen häretischen Zeug mit und führt ins Gebet. Ob jemand echt betet oder nur so tut, kann man manchmal "erspüren".

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Die Charismen findet man in der Lokalkirche, d.h. in der Gemeinde, in der Diözese, aber auch in der Familie oder in der Ehe, die als kleinste Form der Lokalkirche, als "Hauskirche" vom Vat. II bezeichnet wird. Insbesondere zeigen sich die Charismen dann in den Gesellschaften des geweihten Lebens und in den kirchlichen Vereinen.

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