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Augustinus und Missverständnisse


Gast Juergen

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Dieser Thread wurde nicht von Jürgen eröffnet, sondern ist durch Absplitten entstanden. Lucia

 

Als „Erbsünde“ bezeichnen wir hierzulande deren vererbte Folgen für jeden einzelnen, nämlich die aus der „Ursünde“ resultierende Beschädigung der Natur des ganzen Menschengeschlechts.

Ich werd nie verstehen, wie man ein Neugeborenes als mit Sünde belastet betrachten kann.

Hier wird wohl wieder mal so getan, als seinen kleine Kinder ah' so unschuldig, als hätten sie nie etwas "bösen" im Sinn, etc.

 

Augustinus hat es recht nett beschrieben:

Nun sind ja Kinderglieder harmlos in ihrer Schwäche, aber nicht so das Kindesherz. Ich selber sah einen eifersüchtigen Kleinen und machte meine Erfahrung an ihm: noch konnte er nicht sprechen, aber bleich, mit bitterbösem Blick schaute er auf seinen Milchbruder hin. Wer kennt das nicht? ... Das ist doch wohl nicht Unschuld, bei reichem Fluß und Überfluß des Milchquells den anderen Bedürftigen und einzig erst von dieser Nahrung Lebenden nicht als Genossen zu dulden.
bearbeitet von Lucia Hünermann
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Ich finde, solche Aussagen kommen irgendwie völlig anders rüber, wenn sie von einem Kinderlosen ohne Smilie geschrieben werden, als von Eltern... :blink:

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Ich finde, solche Aussagen kommen irgendwie völlig anders rüber, wenn sie von einem Kinderlosen ohne Smilie geschrieben werden, als von Eltern... :blink:

Wen meinst Du nun?

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Ganz was anderes...

 

Augustinus Aurelius, lateinischer Kirchenlehrer des christlichen Altertums,

© Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2003

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