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mifi
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hallo!

 

ihr alle kennt das doch bestimmt auch, dass ihr schon öfter einmal texte netdeckt habt (hier soll es nicht um bibelstellen gehen!!!) die euch besonders zum nachdenken gebracht haben odere uch in eurem glauben vielelicht ein stück weiter gebracht haben ....

 

ich fände es schön, wenn wir uns hier austauschen könnten udn vielleicht auch ein paar texte austauschen könnten ....

 

viele grüße, mifi

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hallo!

 

ihr alle kennt das doch bestimmt auch, dass ihr schon öfter einmal texte netdeckt habt (hier soll es nicht um bibelstellen gehen!!!) die euch besonders zum nachdenken gebracht haben odere uch in eurem glauben vielelicht ein stück weiter gebracht haben ....

 

ich fände es schön, wenn wir uns hier austauschen könnten udn vielleicht auch ein paar texte austauschen könnten ....

 

viele grüße, mifi

Also, ich fang' mal an mit einen Gebetstext, den ich mal bekommen habe als Antwort, wo ich gefragt habe: "Was heißt es konkret, in Gottes Willen zu leben?"

 

In einem Büchlein: Einsam für alle - Mönchsworte, Raphael Hombach, heißt es:

 

Mein Gott!

Wie oft - du weißt es -

möchte ich nicht so sein, wie ich bin.

Aber ich muss so sein, wie ich bin,

so, wie du selbst mich gemacht hast.

Aber ich sehe, wie ich geworden bin,

anders, als du mich willst.

Ich weiß zwar,

ich bin, wie ich bin

doch ich weiß auch,

ich möchte anders sein, als ich bin,

ganz anders,

aber nicht anders, als du mich willst.

Hilf mir, der du selbst mich gemacht hast!

Sieh du zu,

wie ich selbst geworden bin.

Hilf mir heraus,

erbarme dich,

dass ich nicht bleibe, so wie ich bin,

das ich werde, wie du mich willst,

dass ich bin, wie ich sein soll,

durch deine Liebe

die du mir schenken mögest,

dass ich dich liebe

über alles

und jeden liebe

wen immer du liebst!

 

Lieben Gruß

 

junia

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hier auch mal was von mir .... fin den text ganz gut

 

 

welcher weg ist der richtige unter all den wegen, die sich dir bieten?

es muss nicht der größte und bequemste sein.

es muss nicht der sein, den alle gehen.

wichtig ist: es muss dein weg sein, den du gehst, nicht der weg der anderen, zu dem du dich hast überreden lassen.

nach welchen wegweisern willst du ausschau halten, nach welchen wegbeschreibungen suchen, um deinen weg zu finden?

und welches ziel willst du erreichen mit dem weg, den du gehst?

 

wichtig ist: es muss dein weg sein.

 

autor unbekannt

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und hier noch ein gebet, welches ich selbst geschrieben habe ....

 

 

 

Entscheiden muss ich mich

 

Entscheiden muss ich mich

Stunde für Stunde

Tag für Tag

Woche für Woche

Monat für Monat

Jahr für Jahr

 

Entscheiden muss ich mich

Wen ich anblicke

Wen ich anspreche

Wen ich anhöre

Wen ich an die Hand nehme

Wen ich Anteil an mir haben lasse

 

Entscheidend kann es für mich sein

Stunde für Stunde

Tag für Tag

Woche für Woche

Monat für Monat

Jahr für Jahr

 

Entscheidend kann es für mich sein

Dich anzublicken

Dich anzusprechen

Dich anzuhören

Dich an die Hand zu nehmen

Dich Anteil an mir haben zu lassen

 

Entscheidend wird es für mich sein

Mich für dich zu entscheiden

 

Steh uns im entscheidenden Moment bei und hilf uns

Die richtigen Entscheidungen zu treffen.

 

M. F.

Edited by mifi
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"Gloria sei Dir gesungen

 

Mit Menschen- und mit Engelszungen,

 

Mit Harfen und mit Zimbeln schön.

 

Von zwölf Perlen sind die Pforten

 

An deiner Stadt; wir sind Konsorten

 

Der Engel hoch um deinen Thron.

 

Kein Aug hat je gespürt,

 

Kein Ohr hat je gehört

 

Solche Freude.

 

Des sind wir froh,

 

Io io,

 

Ewig in dulci jubilo. "

 

 

und hier die Musik dazu:

 

Posaunenchor Nürnberg-Gostenhof: Gloria sei Dir gesungen

Edited by Petrus
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Hoi Mifi, die Idee ist schön :blink: und DANKE Petrus für den download-file - das ist auch eines meiner Lieblingslieder!

 

Hier ein Text - den ich sehr gut fand:

 

 

In der Unruhe,

im Getriebe des Alltags

wird wenig vollbracht,

was Segen in sich trägt.

 

Alles Große,

Ewige

wächst aus der Stille.

 

Suche mehr stille Zeit

mit Gott zu haben.

 

Das Weilen

in der Gegenwart Gottes

ist mit nichts zu ersetzen.

 

Je größer der Ansturm

der Arbeit

und die Schwierigkeiten sind,

desto mehr suche

die Stille vor Gott.

 

In der Stille,

durchs Gebet

wirst du stark in Anfechtungen.

 

Allein aus der Stille heraus

wird der Ansturm bewältigt.

 

Suche Gottes Gegenwart,

und es löst sich durch Sein Nahesein,

was du selber nicht lösen kannst.

 

 

gby

 

bernd

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Bei Martin Buber, dem grossen jüdischen Denker und Dichter unseres Jahrhunderts, sind diese Worte zu lesen:

 

" Ich wohnte bei einem edlen alten Denker in einer Universitätsstadt. An einem Morgen durfte ich ihm aus meinem neuesten Buch vorlesen. Er hörte freundlich, aber mit wachsendem Befremden zu.

 

Als ich zu Ende war, sagte er zögernd:

 

"Wie bringen Sie es fertig, so Mal um Mal, GOTT zu sagen? Wie können Sie erwarten, dass Ihre Leser das Wort in seiner ganzen Bedeutung aufnehmen werden, wenn Sie es so oft benützen ? Welches Wort der Menschensprache ist so missbraucht, so befleckt, so geschändet worden wie das Wort GOTT! All das schuldlose Blut, das um es vergossen wurde, hat ihm den Glanz geraubt. All die Ungerechtigkeit, die zu decken es herhalten musste, hat ihm sein Gepräge verwischt. Wenn ich das Höchste GOTT nennen höre, kommt mir das zuweilen wie eine Lästerung vor."

 

Wir schwiegen lange. Dann sagte ich:

 

"Ja, es ist das beladenste aller Menschenworte. Keines ist so besudelt, so zerfetzt worden. Gerade deshalb darf ich darauf nicht verzichten. Die Geschlechter der Menschen haben die Last ihres geängstigten Lebens auf dieses Wort gewälzt und es zu Boden gedrückt; sie haben dafür getötet und sind dafür gestorben; es trägt ihrer aller Fingerspur und ihrer aller Blut. Wo fände ich ein Wort, das ihm gliche, um das Höchste zu bezeichnen! Gewiss, sie zeichnen Fratzen und schreiben Gott darunter; sie morden einander und sagen, im Namen Gottes. Aber wenn aller Wahn und Trug zerfällt, wenn sie ihm gegenüberstehen im einsamsten Dunkel und nicht mehr -ER, ER- sagen, sondern - DU, DU- seufzen, und wenn sie dann hinzufügen GOTT, ist es nicht der wirkliche Gott, den sie alle anrufen, der Eine Lebendige, der Gott aller Menschenkinder?!

 

Ist nicht er es, der sie hört? Der sie - erhört?

Und ist nicht eben dadurch das Wort GOTT, das Wort des Anrufs, das zum NAMEN gewordene Wort, in allen Menschensprachen geweiht für alle Zeiten?

Wir können das Wort GOTT nicht reinwaschen, und wir können es nicht ganz machen; aber wir können es, befleckt und zerfetzt wie es ist, vom Boden erheben und aufrichten über einer Stunde grosser Sorge."

 

(Aus "Gottesfinsternis")

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