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Falsche Frömmigkeit contra Scheffellicht


ubiveritas
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Liebe Teilnehmer!

 

Die Kombination folgender Bibelpassagen hat mir zu denken gegeben:

Matthäus 6,1 Habt Acht auf eure Frömmigkeit, dass ihr die nicht übt vor den Leuten, um von ihnen gesehen zu werden; ihr habt sonst keinen Lohn bei eurem Vater im Himmel.

contra

Matthäus 5,15 Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein.  15 Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind. 16 So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

 

Einerseits wird darauf bestanden, dass bei guten Werken die eine Hand nicht wissen soll, was die andere tut, andererseits soll durch das Handeln öffentlich Zeugnis abgegeben werden. Bescheidenheit gegen "Öffentlichkeitsarbeit" und "Vorbildfunktion".

 

Wer kann diesen offensichtlichen Widerspruch auflösen?

 

ubiveritas

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Guter Gedanke, ist mir vorher noch nicht aufgefallen. Aber man kann diesen Widerspruch leicht auflösen - in ersterem Fall geht es um die Vergabe von Almosen, um gute Werke, mit denen man nicht prahlen sollte (tue Gutes und rede nicht darüber). Im zweiten Fall geht es um das Bekenntnis des Glaubens, das wiederum ist etwas anderes, als Gutes zu tun.

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Lieber Volker!

 

Leider habe ich nicht vollständig zitiert, denn es geht noch weiter:

 

Matthäus 6.5 Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, die gern in den Synagogen und an den Straßenecken stehen und beten, damit sie von den Leuten gesehen werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt. 6 Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten

 

Hier geht es um die Ausübung des Glaubens im Gebet und das Kämmerlein kommt dem Scheffel schon recht nahe.

 

Volker: ...Im zweiten Fall geht es um das Bekenntnis des Glaubens, das wiederum ist etwas anderes, als Gutes zu tun.

Weit gefehlt, denn im Christentum ist es durch das Doppelgebot das gleiche, Gutes zu tun oder sich zu Gott zu bekennen, denn:

 

Matthäus  7,20 Darum: an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen

 

Im Christentum ist ganz klar dargestellt, dass Dienst am Nächsten Gottesdienst ist.

Wie anders kann ein Christ Zeugnis abgeben, als über sein Handeln? Soll er sich jetzt also verstecken, wenn er seinen Glauben lebt, oder soll er dies öffentlich tun?

 

Wie man sieht, löst sich der Widerspruch nicht so leicht auf.

 

ubiveritas

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Wie man sieht, löst sich der Widerspruch nicht so leicht auf.

Stimmt. Da habe ich wohl nicht weit genug gelesen ... insofern ziehe ich mein Posting zurück. Ich habe mich geirrt.

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Meine Deutung der beiden Stellen sieht so aus:

 

 

Matthäus 6,1 Habt Acht auf eure Frömmigkeit, dass ihr die nicht übt vor den Leuten, um von ihnen gesehen zu werden; ihr habt sonst keinen Lohn bei eurem Vater im Himmel.

 

Hier geht es um die innere Einstellung.

 

Wer nur deshalb Gutes tut, weil er nach Ruhm vor den Menschen schielt, ist ein Heuchler.

Wer mit dem Hintergedanken betet, um Ansehen vor den Menschen zu erlangen, ist ein Heuchler.

 

Frömmigkeit und Gebet sollen keine eitle Zurschaustellung zum Zweck des Aufsehens und Ansehens unter den Menschen sein, sondern innere Zuwendung zu Gott.

 

 

 

Matthäus 5,14 Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. 15 Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind. 16 So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

 

Hier geht es um Zivilcourage.

Die Werke sind die Werke für die Geringsten und Verachteten (siehe Matthäus Kap. 25). Wer mutig für Minderheiten und Gerechtigkeit eintritt, wo es riskant wird, wo ihm Nachteil, Ausgrenzung, Verfolgung und Verachtung durch die Tonangebenden droht, DER ist anderen ein Licht.

Wer in seinem Herzen erkennt, da wird jemand gemobbt, und er bekennt sich NICHT zu den Geringsten seiner Geschwister, der stellt sein Licht unter den SCHEFFEL.

Wer zu Not und Ungerechtigkeit schweigt, wer seine Talente NICHT dagegen einsetzt, der erstickt das Licht der Liebe, das Jesus in ihm angezündet hat.

 

Wo also öffentlich Unrecht begangen wird, soll der Christ öffentlich bekennen und Widerstand leisten. Dazu passt auch die unmittelbar vorhergehende Stelle Matthäus 5,13, wo vom Salz der Erde die Rede ist.

 

 

Schalom

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Bruno-Maria Schulz

Es gibt in diesen gegenübergestellten Bibelpassagen (mat 6/1-5 und Mat 5/14) keinen Widerspruch; wie an keiner Stelle der Bibel ein Widerspruch ist. Beachtet, dass die Bibel in direkter Eingebung des Geistes Gottes (des Heiligen Geistes - also des Pfingstereignisses) enstand. Sie wäre sonst längst vergessen.

 

Ihr sollte keine Reklame machen für Euere Frömmigkeit. Richtig! Das nennt man Frömmelei. Betet im Zwiegespräch mit eurem Vater im Himmel und nicht als Show, wie das nicht nur einige amerikanische Showprediger tun, sondern auch in unseren Gemeinden zu beobachten ist.

 

Andererseits sollt ihr aber euer Licht zeigen. Das heißt; immer und überall für den Glauben eintreten.

 

Also habe ich - um nur von mir auszugehen: Niemals öffentlich gebetet, niemals öffentlich religiöse Gesten gezeigt. (was nicht bedeutet ich hätte mich nie vor einem Kreuz oder auch vor einem Sarg verneigt)

 

Aber immer und überall und bei jeder Gelegenheit - so in meinen Clubs, bei Bekannten und Freunden und selbst in der Sauna vor Fremden, oft und wiederholt darauf hingewiesen, dass Religion das Wichtigste im Leben ist.

 

Unerlässlich ist, das nicht abgehoben, mit himmelwärts verdrehten Augen und anderem Tonfall, sondern so zu tun, als wenn man über sein Hobby oder irgendeine Nachricht spricht, sonst schreckt das ab! Und: Ich habe NIEMALS Gegenworte oder Protest gehört!

 

Also: Zum 1. Punkt, keine Show veranstalten

Zum 2. Punkt Glauben auf natürliche Weise bezeugen

 

Bruno-Maria Schulz

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Hallo,

 

auch mich hat dieser Zwiespalt immer schon beschäftigt.

 

Ich habe dabei immer grob zwischen rituellen/liturgischen Handlungen einerseits und zum Beispiel einer Diskussion im Freundeskreis getrennt. Im "normalen" katholischen Tagesleben stellt dies meiner Meinung nach auch weniger einen Konflikt dar. Sicherlich verlangt die Bibel nicht, dass wir uns maskieren bevor wir zum Beten in die Kirche gehen oder nur noch zu Hause im Keller beten. Andererseits verleugne ich in Diskussionen auch nicht, dass ich regelmäßig die Messe besuche. Es bedarf also schon besonderer Einzel- und Grenzfälle, um über diese Frage nachdenken zu müssen.

 

Ich denke, dass hier wie in so vielen Glaubensfragen auch wieder das eigene Gewissen über den Zwiespalt entscheiden muss. Eine Grenze ist sicherlich da zu ziehen, wo sich jemand als besserer Katholik profilieren möchte, nur weil er angeblich öfter die Messe besucht, wo als Begründung also nur noch der Hochmut vorherrscht.

 

Ihr sollte keine Reklame machen für Euere Frömmigkeit. Richtig! Das nennt man Frömmelei. Betet im Zwiegespräch mit eurem Vater im Himmel und nicht als Show, wie das nicht nur einige amerikanische Showprediger tun, sondern auch in unseren Gemeinden zu beobachten ist.

 

Andererseits sollt ihr aber euer Licht zeigen. Das heißt; immer und überall für den Glauben eintreten.

 

 

Gerade der letzte Beitrag zeigt aber, wie schwierig diese Gratwanderung manchmal ist, nämlich am Beispiel der Fronleichnamsprozessionen. Ich würde dies nämlich schon als intensive öffentliche Bekundung des Glaubens ansehen, wenn natürlich auch auf höheren Niveau wie ein amerikanischer Fernsehprediger.

 

Ich möchte deshalb nicht falsch verstanden werden, ich halte die Fronleichnamsprozessionen für einen Höhepunkt des Kirchenjahres und ärgere mich jedesmal, dass wir in unserer Pfarrei mittlerweile nur noch eine einzige Station machen! Andererseits wird die Prozession ja von der Kirche als öffentliche Glaubensbekundung angepriesen (sogar das Wort "Demonstration" habe ich schon gehört) und widerspricht damit in gewisser Weise schon der Eingangs zitierten Stelle aus dem Matthäus-Evangelium.

 

HG

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Guest jakob

Bei kath.net gibt es Aufkleber mit dem Schriftzug "Katholisch." Und einem kleinen Petersdom am Rand.

Würdet ihr Euch sowas auf's Auto kleben?

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Hallo Jakob,

 

also ich habe einen "ICHTYS" Fisch an meinem Auto kleben. Ich find den besser, weil er konfessionsübergreifend ist.

 

gby

 

bernd

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Bruno-Maria Schulz

Glaube bezeugen, und gleichzeitig keine Reklame machen, ist kein Zwiespalt.

Der rechte Ort zur rechten Zeit ist ausschlaggebend.

 

Fronleichnamsprozession ist Demonstration des Katholischseins - keine Frömmelei nach Pharisäerart!

Öffentliches Zur-Kirche-Gehen ebenfalls; selbstverständlich auch, dort aktive Beteiligung - Beides völlig konform mit Matthäus!

 

Die meisten Leute wissen nicht mal, dass ich katholisch bin, wenn ich wo auch immer - im Schützenverein, im Club, im Hundeverein, in der Sauna vom existentiell lebenswichtigen der Religion spreche! Katholischsein, kommt selbstverständlich auch, aber wie nebenbei - später.

 

Einen Aufkleber KATHOLISCH würde ich mir nicht aufs Auto kleben, aber ein Kreuz eher als den Fisch. "Katholisch" könnte als Provo gegen evangelisch angesehen werden. Der Fisch ist Symbol vor Paulus, als er als erster vom Evangelium als dem WORT VOM KREUZ sprach. Dennoch freue ich mir sehr, einen Fisch vor mir herfahren zu sehen und begegne diesem Fahrer mit besonderer Achtung.

 

Bruno-Maria Schulz

Edited by Bruno-Maria Schulz
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Guest jakob
Dennoch freue ich mir sehr, einen Fisch vor mir herfahren zu sehen und begegne diesem Fahrer mit besonderer Achtung.

Man sollte unabhängig von der Konfession auf den Verkehr achten.

:blink:

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Mir kommen spontan drei Möglichkeiten in den Sinn, den Widerspruch aufzulösen.

 

Möglichkeit 1: Man formuliere die beiden Gebote negativ, also:

Mt 6,1: Tu deine guten Werke und Gebete nicht öffentlich.

Mt 5,15f: Tu deine guten Werke und Gebete nicht im Geheimen.

Konsequenz: Wie du's machst, ist's falsch.

Eine Möglichkeit wäre natürlich, gar keine guten Werke zu tun und auch nicht zu beten bzw. an Gottesdiensten teilzunehmen, aber das beißt sich dann doch etwas mit anderen Bibelstellen. Die andere Möglichkeit ist schlicht die, die Äußerungen als eine Aussage aufzufassen, die besagt, dass Menschen immer Sünde auf sich laden, auch wenn sie versuchen, perfekt zu handeln. Das entschärft den Widerspruch und stellt nichts weiter als eine christliche Grundaussage dar.

 

Möglichkeit 2: Man formuliere die beiden Gebote positiv, also:

Mt 6,1: Tu gute Werke und Gebete im Verborgenen.

Mt 5,15f: Tu gute Werke und Gebete öffentlich.

Konsequenz: Wie du's machst, ist egal, Hauptsache, du tust es überhaupt.

 

Möglichkeit 3: Man formuliere folgendes Gebot aus den beiden Bibelstellen:

"Handle christlich, aber nicht zu den Zweck, Ansehen, Macht etc. zu erlangen. Wenn dein Motiv ein anderes ist, dann darf ruhig jeder sehen, was du tust [Anmerkung: vermutlich, damit andere dem Beispiel folgen]."

Konsequenz: Steht bereits in obigem Satz.

 

Am besten, man kombiniert alle drei Möglichkeiten, dann hat man schon einen ordentlichen Leitfaden:

"Handle gut, wo du nur kannst, aber bedenke, dass du auch dabei nicht frei von Sünde bist. Handle gut um der Güte Willen und nicht, um dir einen Vorteil zu verschaffen. Verstecke dich dabei nicht, sondern bekenne dich zu deinem Glauben."

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Einen Fisch würde ich mir nichts ans Auto kleben, denn anders als in Deutschland wird in dem land, wo ich wohne, Fisch gleich mit Charismatischer Erneuerung assoziiert, und das ist wirklich nicht meine Spiritualität.

 

Einen Aufkleber von kath.net würde ich auch nicht draufkleben, denn mit kath.net bin ich ebenfalls überhaupt nicht auf einer Linie.

 

Es gibt aber noch andere Aufkleber, z.B. gab es mal einen, da steht drauf 'Ich bin Christ, und das ist gut so'...

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Guest Ketelhohn

Ich habe keinen Aufkleber am Auto. Würde eh keiner sehen, weil ich zu schnell zu weit weg bin … :blink:

Edited by Ketelhohn
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Guest Juergen
Ich habe keinen Aufkleber am Auto. Würde eh keiner sehen, weil ich zu schnell zu weit weg bin …  :blink:

Der Aufkleber muß nur groß genug sein, dann klappt es auch mit dem Gesehenwerden ...

Edited by Juergen
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Bruno-Maria Schulz

Um auf den Thread zurückzukommen: "Paradoxon bei zwei Bibelstellen?"

Wir sind uns also einig, das es an keiner Bibelstelle einen auch nur angedeuteten Widerspruch gibt (es gibt keinen)

 

Mich wundert aber, dass nicht die Frage kam:

wie machst du es, "immer und überall" Christsein zu bekennen?

Hier eines von tausend Beispielen:

Ich hatte einen Schlaganfall vor knapp 3 Jahren - später einen Bandscheibenvorfall, und Viele sahen mich im Rollstuhl, später krumm gehen und mit Gehstock hinken. Heute gehe ich frei ohne Stock und ohne Hinken (ohne OP).

 

Viele fragten mich. Sag mal; wie kommt das?

 

Ganz einfach sage ich: Es war das Gebet. Nur das Gebet und absoluter Glaube!

 

So kommt auf natürliche Weise, ein unverkrampftes, religiöses Gespräch in Gang - und wie gesagt, es gibt noch 999 andere Wege dafür. Wichtig alleine, dem Zuhörer nichts aufzwingen, nicht überdreht oder belehrend reden, nicht abgetreten erscheinen sondern eben so, wir wenn man über sein anderweitiges Tun und Lassen spricht.

 

In extrem seltenen Fällen kommt auf primitive Weise (ich kenne ja die Leute meist nicht oder nur oberflächlich wie: Ach so'n Scheiß - hören sie auf damit... :-(

ok - null Problem sage ich - "es ist eben mein Lebensinhalt" und zwar so gesagt, als wenn man von Krokodilen sprechen wollte, und der Zuhörer hat eine Reptilienfobie. Nicht eingeschnappt, nicht zurückziehend. Eben natürlich. Klappt zu 99%

 

Es ist hier keine "Öffentlichkeitsarbeit" sondern smalltalk in das Gott einbezogen wird. Gutes tun, ja - so Mancher nahm etwas von diesem Gespräch mit und empfand es später als Schatz. Auch ein freundlich lauter Gruß - auch dem Unsympathischen ist "Gutes tun"

 

Bruno-Maria Schulz

Edited by Bruno-Maria Schulz
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Auch ein freundlich lauter Gruß - auch dem Unsympathischen ist "Gutes tun"

Hallo Bruno-Maria,

 

 

ich denke, dann befinden wir uns voll in "Jesu-Fusstapfen" - denen Gutes tun - die uns schlechtes wollen!

 

Einen Gruss an die unsymphatische Nachbarin ist wirklich ein Anfang. Und ER verändert VIEL....

 

 

gby

 

Bernd

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JESUS LIEBT EUCH

:P  :wub:  :blink:  :P  :P  :lol:

Danke für die hilfreiche Information.

bitte,gern geschehen..... :P

Kreuz

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Nicht alle (siehe Anfang dieser Seite).

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Die Off-Topics sind in: Widerspruchsfreiheit der Bibel, Zwo

Ich habe die ausgelagerten Beiträge mit dem anderen OT-Thread verschmolzen.

 

Habe den falschen Link entfernt.Lara

Edited by lara
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Bitte hier keine postings mehr zur Widerspruchsfreiheit/Widersprüchlichkeit der Bibel!

 

Danke,

Lucia

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Bruno-Maria Schulz

UND WO FINDE ICH DIE JETZT ?

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