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Wilde Ehe


pedrino
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Der umgekehrte Fall ist aber auch richtig, nämlich wenn ein Kind da ist.

 

Als Ehepaar kriegt man von den verschiedenen Sozialdiensten (CARITS; Pro Familia etc.) eher mal die Antwort "Ihr Mann kann doch arbeiten gehen"

Als nichtverheiratetes Paar geht die Frau eben alleine vorbei als "alleinerzehende" Mutter --- und schon sprudelt der Geldhahn.

 

Genauso beim Kindergartenplatz: Verheiratete sind kein Sozialfall --- Warteliste. Die "alleinerziehende" Mutter aber kriegt den Platz sofort.

 

Das sind zwie von etwa 70000 Beispielen, die ich nennen könnte.

Fazit: unverheiratete Paare mit Kind + wenig Geld sind nicht klug, wenn sie heiraten.

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Da der Staat unverheirateten Ehepaaren bei weniger Rechten (was ja ok ist) oft gleiche Pflichten (was wiederum nicht ok ist) wie verheirateten Ehepaaren einräumt, ist es sinnvoll, eine "wilde Ehe" staatlich gar nicht erst bekannt werden zu lassen.

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Da der Staat unverheirateten Ehepaaren bei weniger Rechten (was ja ok ist) oft gleiche Pflichten (was wiederum nicht ok ist) wie verheirateten Ehepaaren einräumt, ist es sinnvoll, eine "wilde Ehe" staatlich gar nicht erst bekannt werden zu lassen.

Besser hätte ich es nicht ausdrücken können. :angry:

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Hi lissie,

 

Da der Staat unverheirateten Ehepaaren bei weniger Rechten (was ja ok ist) oft gleiche Pflichten (was wiederum nicht ok ist) wie verheirateten Ehepaaren einräumt, ist es sinnvoll, eine "wilde Ehe" staatlich gar nicht erst bekannt werden zu lassen.

 

Exakt. Wichtig wird das bei der Krankenversicherung, die schon nach dem Einkommen des berufstätigen Elternteils berechnet wird (find ich echt dreist), aber die Beweisführung, was eine eheähnliche Gemeinschaft ist, soll ja immens schwierig sein :angry: .

 

Gruss, Martin

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Hab ich doch kürzlich gelesen (bin aber zu faul, die Quelle zu suchen): Baukindergeld wird bei Ehepaaren einfach gezahlt, bei unverheiraten Eltern kriegt das jeder einzeln.

 

Artikel 6

(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung. (Grundgesetz).

 

Super.

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Verwitwete, die heiraten wollen, verlieren ihre Witwenrente. Wenn sie nur kirchlich heiraten wollen, dann müssen sie ins Ausland.... Und die Kirche macht bei dem Staatsunsinn mit....

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Leute,

 

jetzt hört doch bitte auf zu klagen. Unsere Mentalität sich zu beklagen und alles so schrecklich zu finden, diese Schwermütigkeit und Verbaldepression ist nicht Teil der Lösung für die derzeitigen Probleme, sondern Teil der derzeitigen Probleme.

 

Viele Grüße,

 

Matthias

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Da der Staat unverheirateten Ehepaaren bei weniger Rechten (was ja ok ist) oft gleiche Pflichten (was wiederum nicht ok ist) wie verheirateten Ehepaaren einräumt, ist es sinnvoll, eine "wilde Ehe" staatlich gar nicht erst bekannt werden zu lassen.

äh... was ist ein unverheiratetes Ehepaar??

:blink:

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Das ist ein Paar, das eine Ehe führt, ohne sie irgendwo eingetragen haben zu lassen.

 

ah ja.

 

Und was ist dann eine "Ehe" ? :blink:

 

Vielleicht erklärt im Unterschied zu zwei Leute, die einfach zusammenleben?

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Das ist ein Paar, das eine Ehe führt, ohne sie irgendwo eingetragen haben zu lassen.

 

Wenn so viele Vorteile bringen würde auch offiziell verheiratet zu sein, warum tun´s diese Paare nicht? Anscheinend gibt´s ja doch Nachteile.

 

Franz-Xaver

Edited by Franz-Xaver
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Wenn so viele Vorteile bringen würde auch offiziell verheiratet zu sein, warum tun´s diese Paare nicht? Anscheinend gibt´s ja doch Nachteile.

 

Franz-Xaver

Die Verbindlichkeit.

 

Sich "binden" aneinander.

Wir kaum noch verstanden.....

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Das ist ein Paar, das eine Ehe führt, ohne sie irgendwo eingetragen haben zu lassen.

 

ah ja.

 

Und was ist dann eine "Ehe" ? :blink:

 

Vielleicht erklärt im Unterschied zu zwei Leute, die einfach zusammenleben?

Darunter versteht wohl jeder etwas anderes. Katholiken haben da wieder eine andere Vorstellung als Liberale und diese wieder eine andere als Spießer.

 

Was mich betrifft: Ich verstehe unter einer Ehe eine Liebes- und Lebensbeziehung zwischen zwei Menschen, die sich einig darüber sind, daß sie den anderen jeweils als "mein Mann" oder "meine Frau" betrachten.

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Wenn so viele Vorteile bringen würde auch offiziell verheiratet zu sein, warum tun´s diese Paare nicht? Anscheinend gibt´s ja doch Nachteile.

 

Franz-Xaver

Die Verbindlichkeit.

 

Sich "binden" aneinander.

Wir kaum noch verstanden.....

 

Das heißt doch im Klartext: Man will zwar alle rechtlichen Vergünstigungen einer "Bindung" ohne "Bindung". Dann aber gibt es defakto keinen rechtlichen Schutz für die Ehe.

 

Franz-Xaver

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Die Verbindlichkeit.

 

Sich "binden" aneinander.

Wir kaum noch verstanden.....

Das kann ich Dir flüstern.

 

Freie Radikale in paarweiser Verklumpung. Da stimmt die Chemie.

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Was mich betrifft: Ich verstehe unter einer Ehe eine Liebes- und Lebensbeziehung zwischen zwei Menschen, die sich einig darüber sind, daß sie den anderen jeweils als "mein Mann" oder "meine Frau" betrachten.

naja, das ist doch eine schöne Erklärung.

Außer, daß mir das Wort "betrachten" in dem Zusammenhang zu wenig verbindlich ist, aber gut.

 

ich freu mich jedenfalls auf die Zigarette mit Dir in München im Mai! :blink::P:P

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Guest Claudia
jetzt hört doch bitte auf zu klagen. Unsere Mentalität sich zu beklagen und alles so schrecklich zu finden, diese Schwermütigkeit und Verbaldepression ist nicht Teil der Lösung für die derzeitigen Probleme, sondern Teil der derzeitigen Probleme.

Hallo Matthias,

 

wo genau ist der Unterschied zwischen *beklagen* und *kritisieren*?

 

Ich finde, es gibt durchaus einige sehr kritikwürdige Punkte diesbezüglich in der deutschen Rechtssprechung. Die sollte man ruhig beklagen können, oder?

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