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Ordensleben


Scholas

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Kann man als verheirateter, nicht geschieden oder verwitwet, in eine Ordensgemeinschaft (Kloster), aufgenommen werden?

Nein

 

Aber du hast eventuell die Chance,als Oblate aufgenommen zu werden.

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Kann man als verheirateter, nicht geschieden oder verwitwet, in eine Ordensgemeinschaft (Kloster), aufgenommen werden?

Nachtrag: Meintest du als Ordensmitglied,oder als Gast?

 

Es gibt einige Klöster,bei denen kannst du als Gast einige Zeit mitleben.Auch als Verheirateter.

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Kann man als verheirateter, nicht geschieden oder verwitwet, in eine Ordensgemeinschaft (Kloster), aufgenommen werden?

Es gibt die Möglichkeit, daß beide Ehepartner eine religiöse Berufung haben und dann in Klöster eintreten, wie z. B. bei Alfredo Oswald und seiner Frau Beatrice - er wurde Jesuit, sie Karmelitin: http://www.companysj.com/v134/oswald.html.

 

Sowas dürfte aber eher selten sein.

 

Gruß

Renata :blink:

bearbeitet von Renata
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Hallo,

 

es gibt die Möglichkeit, dass ein Verheirateter in ein Kloster eintritt, wenn der Ehepartner zustimmt.

Ich habe aber meine Zweifel, ob das gut geht. Ich denke in 95% der Fälle eher nicht und deshalb ist einem solchen Ansinnen kaum zuzuraten,

 

viele Grüße,

 

Matthias

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das ist etwas kompliziert, aber grundsätzlich geht das.

(Obgleich ich das bei Geschiedenen nicht weiß).

Aber ich weiß von einem Ehepaar. Er ging in ein Männerkloster, sie in ein Frauenkloster.

 

Sie benötigten aber eine päpstliche Dispens.

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Nachtrag: verwitwet geht natürlich sowieso.

Ich kenne 3 Witwen, die ins Kloster sind.

Da ist eher das Alter das Problem, nicht der Familienstand.

 

Es gibt von daher Nonnen mit Kindern...... aus der Ehe vor dem Kloster.

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Hallo Scholas,

 

ich bin mir nicht sicher, ob das bei den Kapuzinern geht. Aber bei den Claretinern hatten wir einen Ordensbruder, der verheiratet war. Er war in Argentinien zwei oder drei Jahre auf Mission gewesen.

 

Zu der Frage nun, ob das grundsätzlich möglich ist, will auch noch geklärt sein, ob der Provinzial auch zustimmt. Er hat immer die Freiheit "Nein" zu sagen, wenn der Orden als solcher für sowas offen ist.

 

Es gibt zudem auch noch geistige Gemeinschaften, in denen Verheiratete und Zölibatäre Mitglied sind, so die Gemeinschaft "Geist und Sendung" in Fulda. Da gibt es diesbezüglich sicher noch viele andere und mit verschiedensten Spiritualitäten.

 

Wichtig ist nur, daß das Wort des Paulus ernst genommen wird, die er an die Ehepaare richtet: "Entzieht euch gegenseitig nicht, und wenn nur für eine bestimmte Zeit, damit niemand in Versuchung geführt wird." (Frei aus dem Gedächtnis).

 

Grüße, Carlos

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Also ich kenne einen, der geschieden mit zwei Kindern in ein Kloster ging, und sicher ein eher konservatives.

 

Man muss wohl das speziell beantragen und das haengt dann vom Einzelfall ab.

 

Gruss

 

Max

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Vielleicht geh ich sogar irgendwann für ein Monat, auf Kosten meiner Gemeinde :blink: ins Kloster :P . Weil ich immer weniger einsehe, dass ein Mensch, der von seiner Kirche zum vollwertigen Christen gemacht wird, durch die Erstkommunion, Firmung geführt wird und dabei ohne jeglicher Vermittlung eines Wissensfundaments seines Glaubens zum vollwertigen Katholiken gemacht wird :P. Denjenigen die mit ihrem Glauben nichts am Hut haben, ist es egal, doch ich fühl mich dadurch benachteiligt :P und die Leute, die das von meiner Gemeinde aus zu verantworten haben, sollten dafür aus Rom Konsequenzen zu spüren bekommen! :blink: weil es einfach ein Paradoxon ist, dass eine Gemeinde, junge Menschen zum Christsein führt, ohne diesen jegliches Fundament zum ihren Glauben mitzugeben! :lol:

bearbeitet von Hallo
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Hier sprichst Du mir vollkommen aus der Seele.

 

Als ich vor 4 Jahren zur Firmung gegangen bin (ja ich war reichlich spät dran :blink: ), habe ich mich nachher mit einem "normalaltrigen" Firmling über den Firmunterricht unterhalten und war maßlos enttäuscht.

 

Es waren doch schließlich alles junge Menschen um die 17 mit Ideen und Fragen.

 

Da hätte man echt heiße Diskussionen führen können. Aber wahrscheinlich ist den Verantwortlichen das Risiko zu groß, dass man nachher nur noch die Hälfte der Kandidaten dabei hat ...

bearbeitet von Flo77
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Also Erstkommunion hatte ich mit 8 und Firmung mit 12, also beides ein Alter, wo man noch leicht viel lernen könnte! :blink:

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Also Erstkommunion hatte ich mit 8 und Firmung mit 12, also beides ein Alter, wo man noch leicht viel lernen könnte! :blink:

Tjaja, das Leben besteht aus verpassten Chancen, nicht nur im Bereich der religiösen Bildung....

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Meine Rede. Die Leute wissen nicht, was sie glauben.

Und sind auch miserable Zeugen, klarerweise.

 

Was aber bitte - was hält uns davon ab, später, wenn das Interesse geweckt ist an dem Thema - sich zu belesen uns es herauszufinden?

Statt sich eine Privatreligion zu schnitzen?

 

Das verstehe ich noch weniger....

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