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Der Platz, auf den mich Gott gestellt hat


Mecky

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"Gott weist jedem Menschen seinen Platz zu. Den nimmt man an und macht das Beste daraus."

 

Ein Satz aus dem von mir so heißgeliebten Jean d'Arc Film mit Leelee Sobieski.

 

Aber woran erkennt man diesen Platz?

Edited by Mecky
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Lieber Mecky,

 

andere Menschen können einem leichter sagen, wo dieser Platz ist. Ich habe auch mal jemanden gefragt, wo mein Platz sein könnte. Ich weiß es noch wie heute. Es war in einer Sommernacht bei einem Spaziergang.

 

Und er konnte mir sagen, wo das ist.

 

Es hat eine Zeit lang gedauert, aber ich habe diesen Platz dann angenommen und aus dieser Annahme heraus war es mir möglich, auch darüber hinauszugehen.

 

Herzliche Grüße

Martin

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mecky,

versuch doch mal selbst auf dein handeln und deine wünsche zu achten, vielleicht siehst du dann auch "deinen" Platz.

 

Gruß Cabral

 

P.S.: so habs ich auch versucht, und wo bin ich hingekommen???

Hier ins Forum!!!!

:blink:

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mecky,

versuch doch mal selbst auf dein handeln und deine wünsche zu achten, vielleicht siehst du dann auch "deinen" Platz.

 

Gruß Cabral

 

P.S.: so habs ich auch versucht, und wo bin ich hingekommen???

Hier ins Forum!!!!

:blink:

Herr, erbarme Dich!

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mecky,

versuch doch mal selbst auf dein handeln und deine wünsche zu achten, vielleicht siehst du dann auch "deinen" Platz.

 

Gruß Cabral

 

P.S.: so habs ich auch versucht, und wo bin ich hingekommen???

Hier ins Forum!!!!

:blink:

Herr, erbarme Dich!

löl ja recht hast du :blink:

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Ich hab für mich gelernt: Es ist gleich, wo im Leben ich stehe. Hauptsachen ich halte an Gott fest. Dann stehe ich immer richtig. Und ich lasse dann alles einfach an mich herankommen.

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Ich hab für mich gelernt: Es ist gleich, wo im Leben ich stehe. Hauptsachen ich halte an Gott fest. Dann stehe ich immer richtig. Und ich lasse dann alles einfach an mich herankommen.

auch gut

 

 

Gruß Cabral

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Ich finde den Satz ganz schön anspruchsvoll. Ich versuch mal, den Grund dafür zu umschreiben.

 

Der Platz, auf dem ich stehe, das ist ja meine Lebenssituation - mitsamt ihren inneren und äußeren Gegebenheiten.

Die äußeren Gegebenheiten, damit meine ich meine Familie, meine Freunde, meinen Beruf, die Leute, die mir das Leben schwer machen, meine finanziellen Möglichkeiten etc.

Mit den inneren Gegebenheiten meine ich: Meine Fähigkeiten, meine Unfähigkeiten, meine Gewohnheiten etc.

 

Bis dahin scheint alles klar. Aber dann ird es plötzlich schwieriger. Ich schau mir mal meine schlechten Gewohnheiten oder meine Unfähigkeiten an.

Dann ist es doch ganz einfach zu sagen: Ha! Gott hat mich auf diesen Platz gestellt. So bin ich eben. Ich nehme mich an, wie ich bin.

 

Da wird einem schon fast übel vor sich selbst.

 

Also die andere Möglichkeit: Da muss ich das beste daraus machen! Also: Ärmel hoch und ran an die Bouletten!

 

Da wird mir auch übel. Das klingt nach einem aussichtslosen Kampf gegen Dinge, die einfach festgefügt sind. Ich habe schon Menschen gesehen, die sich dabei aufgerieben haben und ihr Leben lang sich selbst nicht akzeptieren konnten.

 

Und jetzt kommt eben die kitzlige Frage:

 

Wo soll ich akzeptieren, dass diese Gewohnheit oder Unfähigkeit ein Teil meines Platzes ist?

Und wo darf ich es nicht aufgeben zu kämpfen, weil auch die Entwicklung ein Teil meines Platzes ist?

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Das liegt ja auf einer ganz anderen Ebene als ich zunächst dachte, Mecky.

 

Ich würde sagen, dass ich mit Fehlentwicklungen nie zufrieden sein sollte, weil Gott sie mir angehängt haben könnte. Aber ich sollte mich von Fehlschlägen nicht mutlos machen lassen, oder gar in einen Selbsthass treiben lassen.

 

Die Fähigkeit, jeden Tag mit dem gleichen Elan wieder neu anzufangen, könnte geübt werden.

 

Ein spannender Punkt ist auch die Ernsthaftigkeit, mit der ich mich ändern will. Eine Hinterfragung dieser Ernsthaftigkeit im Gebet ist für mich die Nagelprobe.

 

Herzliche Grüße

Martin

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Ich hab für mich gelernt: Es ist gleich, wo im Leben ich stehe. Hauptsachen ich halte an Gott fest. Dann stehe ich immer richtig. Und ich lasse dann alles einfach an mich herankommen.

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Ich würde sagen, dass ich mit Fehlentwicklungen nie zufrieden sein sollte, weil Gott sie mir angehängt haben könnte. Aber ich sollte mich von Fehlschlägen nicht mutlos machen lassen, oder gar in einen Selbsthass treiben lassen.

Hmm Martin nochma ne Frage dazu: Wieso sollte dir Gott eine Fehlentwicklung angehängt haben???

 

 

Gruß Cabral

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Ich würde sagen, dass ich mit Fehlentwicklungen nie zufrieden sein sollte, weil Gott sie mir angehängt haben könnte.

Lieber Martin,

 

bei offensichtlichen Fehlentwicklungen ist das relativ einfach.

 

Obwohl ... auch nicht immer. Ein Alkoholiker hat jahrelang gegen seine Sucht gekämpft. Er ist austherapiert, frustriert, dauerhaft rückfällig.

 

Wäre nicht die wichtigste Chance, erst einmal zu akzeptieren, dass Gott ihn einfach auf diesen Platz gestellt hat? Dass Gott ihm und seiner Familie diesen Weg zumutet?

Ich vermute, dass er ohne die Akzeptanz dieses Weges nicht nur schlecht lebt, sondern sogar seiner Heilung entgegenwirkt.

 

Ob Gott ihn auf diesen Weg gestellt hat oder nicht, wird er nie eindeutig sagen können. Ob seine Krankheit heilbar war, kann einzig und frühestens zu seiner Todesstunde gesagt werden, wenn er nämlich zuvor über Jahre seine Sucht überwunden hat. Hat er sie bis dahin nicht überwunden, bleibt immer die Frage offen: Von Gott auf diesen Weg gestellt? Oder durch mangelnden Kampfesgeist selbst und gegen den Willen Gottes auf diesen Weg gegangen.

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Obwohl ... auch nicht immer. Ein Alkoholiker hat jahrelang gegen seine Sucht gekämpft. Er ist austherapiert, frustriert, dauerhaft rückfällig.

 

Wäre nicht die wichtigste Chance, erst einmal zu akzeptieren, dass Gott ihn einfach auf diesen Platz gestellt hat? Dass Gott ihm und seiner Familie diesen Weg zumutet?

Ich vermute, dass er ohne die Akzeptanz dieses Weges nicht nur schlecht lebt, sondern sogar seiner Heilung entgegenwirkt.

Das ist der Weg,den die anonymen Alkoholiker gehen.

 

Ich habe da mal vor Jahren Walter Lechler kennengelernt.Er war Arzt in einer Suchlklinik. Die hatten dort ein 10 Punkte Programm aufgestellt. Oder waren es die zehn Schritte?

 

Muss mal Nachschauen bei mir im Bücherschrank muss noch ein Buch stehen von Walter Lechler.

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"Gott weist jedem Menschen seinen Platz zu. Den nimmt man an und macht das Beste daraus."

Lieber Mecky,

meine ersten Gedanken dazu: Nein, es ist kein Platz, sondern ein Weg. Ein Weg, den Gott uns jeden tag auf's Neue weist, von dem wir nicht im entferntesten ahnen, wohin er uns führen wird. Räumlich - und auch geistig. Gott schickt uns auch Wegweiser: Heilige, das Gewissen, andere Menschen. Aber wir müssen die Wegweiser erkennen, uns danach richten. Doch er läßt uns nicht allein "das Beste draus machen" oder vor uns hin wurschteln - sondern er geht mit uns, und wenn wir nicht mehr können, dann trägt eruns auch.

 

Liebe Grüße,

Lucia

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Ich würde sagen, dass ich mit Fehlentwicklungen nie zufrieden sein sollte, weil Gott sie mir angehängt haben könnte. Aber ich sollte mich von Fehlschlägen nicht mutlos machen lassen, oder gar in einen Selbsthass treiben lassen.

Hmm Martin nochma ne Frage dazu: Wieso sollte dir Gott eine Fehlentwicklung angehängt haben???

 

 

Gruß Cabral

Das war von mir mißverständlich formuliert, Cabral. Ich wollte sagen, etwas, bei dem ich mich darauf herausrede, dass ich ja nichts dafür könne, weil Gott mich so geschaffen haben muß. Gott als Ausrede für mein Versagen.

 

Herzliche Grüße

Martin

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Noch einen Gedanken zum Weg, Lucia. Es gibt eine Reihe von Wegzweigungen, die können wir durchaus verpassen, denn es wird andere Wegstrecken geben, die dann doch wieder in die "richtige" Richtung führen. Aber ganz so eindeutig ist auch das nicht, denn ich gehe davon aus, dass es Momente im Leben gibt, da muß man sich beherzt entscheiden. Und da mag es dann auch unwiderrufliches geben.

 

Herzliche Grüße

Martin

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Hallo alle!

 

Beim Durchlesen der Antworten habe ich einige Male gedacht:

Nein, so ist es bei mir nicht!

 

andere Menschen können einem leichter sagen, wo dieser Platz ist.

Nein, Martin, bei mir ist das nicht so. Vielleicht bin ich zu mißtrauisch, dass andere ihre eigenen, möglicherweise egoistischen Motive mit einfließen lassen, aber meinen Platz muß ich selber finden.

Andere mögen diesen Platz bestätigen oder auch in Zweifel ziehen, und damit ein Korrektiv sein, aber suchen (und finden) muß ich dennoch selber.

 

versuch doch mal selbst auf dein handeln und deine wünsche zu achten, vielleicht siehst du dann auch "deinen" Platz.

"Mein" Platz hat nicht unbedingt mit meinen Wünschen zu tun, und mein Handeln entspringt oft aus meinen Wünschen.

Gerade dann, wenn ich merke, dass einiges nicht so läuft, wie ich mir das wünsche, merke ich, dass ich an einem Platz stehe, an den mich Gott gestellt/geschickt hat.

 

Es ist gleich, wo im Leben ich stehe. Hauptsache ich halte an Gott fest. Dann stehe ich immer richtig.

Sicher ist es die Hauptsache, an Gott festzuhalten. Aber bei allem Festhalten kann ich dennoch am falschen Ort sein.

 

Nein, es ist kein Platz, sondern ein Weg. Ein Weg, den Gott uns jeden tag auf's Neue weist,

Mein Leben ist ein Weg, den ich versuche, mit Gott zu gehen, aber da ist dennoch ein Platz, an den ich gestellt bin, vielleicht ist es deutlicher, wenn ich sage, eine Aufgabe, die ich gestellt bekomme.

 

Das war nun die Negativ-Auswahl, das So-Nicht.

Wie finde ich nun meinen Platz?

 

Hinsehen - wie bin ich an diesen Platz gekommen?

Hinhören - will Gott mich hier haben? Will ER mich wirklich hier haben?

Überlegen - will ich selbst hier sein? Wenn ja - aus welchen Gründen?

Im Gebet alles vor Gott bringen

 

Hört sich jetzt alles recht kompliziert an. Das ist es manchmal auch, aber manchmal stehe ich auch ganz erstaunt da und stelle fest: Ich stehe genau richtig!

 

Liebe Grüße, Gabriele

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Noch was zu den "schwierigen" Dingen am eigenen Platz/Weg:

 

Meine Erfahrung sagt, dass ich mich nicht zu viel Zeit mit meinen Mängeln befassen sollte. Viel wichtiger ist es, sich auf Talente, Ressourcen zu konzentrieren und diese möglichst im Sinne Gottes einzusetzen. – Wir beten in der Messe doch jeweils auch, dass uns Gott nach unserer Liebe beurteilen soll, nicht nach unseren Sünden. So sollten wir dies auch mit uns selber tun.

Franz von Sales sagte einmal so treffend: "Zu viel und zu wenig nachsichtig sein, beides ist gefehlt. Es ist für uns Menschen hart, die Mitte zu halten; doch wenn ich fehle, will ich lieber durch zu grosse Milde als durch zu grosse Strenge fehlen." Für mich ist dies ein Leitspruch bei meiner Arbeit als Lehrerin. Doch warum nicht auch an sich selber anwenden?

Aber ich weiss, es gibt auch Zeiten, da möchte/muss man sich wiedermal ernsthaft durchleuchten. Und dann fallen einem wieder diese vielen Mängel auf. Und dann möchte man aktiv etwas daran ändern. – Da hilft mir immer wieder eine Aussage von Theresia von Lisieux: "Gar viele Seelen sagen: Ich habe die Kraft nicht, dieses oder jenes Opfer zu bringen. Aber sie sollen sich doch anstrengen! Der liebe Gott verweigert niemals die erste Gnade, die den Mut zum Handeln gibt; ist sie ergriffen, dann stärkt sich das Herz, und man schreitet von Sieg zu Sieg."

 

Gruss

Ziska

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Aber bei allem Festhalten kann ich dennoch am falschen Ort sein.

 

Zum Beispiel?

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Hinsehen - wie bin ich an diesen Platz gekommen?

Hinhören - will Gott mich hier haben? Will ER mich wirklich hier haben?

Überlegen - will ich selbst hier sein? Wenn ja - aus welchen Gründen?

Im Gebet alles vor Gott bringen

 

Hallo!

 

Ich finde Gabriele beschreibt am besten, dass es sich bei dem 'Platz' um nicht um einen statischen Platz handelt. Es ist ein Platz, der sich in Bewegung findet oder sich wenigstens in Bewegung befinden kann.

In dem Moment wo ich an dem Platz stehe, gehöre ich dort hin. Bin ich dorthingestellt. Sobald ich jedoch dort stehe ist es meine Aufgabe daraus das Beste zu machen. Dieses Beste daraus machen kann im Zweifelsfall bedeuten, dass ich einen Weg suche, mich von diesem Platz an einen anderen zu bewegen.

Wenn man feststellt, dass man an dem Platz wo man gerade steht, auch zukünftig denkt richtig zu stehen: Umso besser.

Falsch steht man meiner Ansicht nach nie. Denn es hat immer eine Ursache, einen Prozess, der einen dort hingeführt hat, wo man sich befindet. Zur Not ist es die Aufgabe des 'das beste daraus zu machen', dass man den inzwischen als Fehlprozess erkannten Weg wieder beginnt rückgängig zu machen.

 

Hört sich jetzt alles recht kompliziert an. Das ist es manchmal auch, aber manchmal stehe ich auch ganz erstaunt da und stelle fest: Ich stehe genau richtig!

Mit einem guten Freund habe ich vor einigen Tagen in einer Kneipe einige spielhafte Gedanken dazu gemacht, was wir uns vorstellen würden, unsere Leben zu gestalten, wenn wir drei oder vier Leben leben könnten.

Bei allem was wir uns als Wünsche ausgemalt haben. Große Karriere/ mehr Geld bei weniger Arbeit/ anderes familiäres Umfeld / sportliche Extremgroßtaten usw. ist uns jedesmal aufgefallen, dass uns das alleine dann auch wieder nicht genügen würde und wir Mangel an anderm hätten, was wir in unserer heutigen recht mittelmäßigen bürgerlichen Situation doch auch zu schätzen gelernt haben.

Wir haben dabei festgestellt: Im Grunde stehen wir richtig, wo wir stehen. Trotz aller oberflächlich kratzender Unzufriedenheit.

 

 

Auf die Frage

Aber woran erkennt man diesen Platz?
... der einem zugewiesen ist meine ich also: es ist in jedem Moment immer der Platz, wo man gerade ist.

 

herzlich - ado

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Hallo ado,

 

Du hast meine Ansichten über den "Platz", an dem ich stehe, sehr gut wiedergegeben: Das ist nicht unbedingt statisch, sondern kann sehr dynamisch sein.

 

Allerdings teile ich nicht diese Ansicht:

Falsch steht man meiner Ansicht nach nie. Denn es hat immer eine Ursache, einen Prozess, der einen dort hingeführt hat, wo man sich befindet.

Ich bin sogar ganz schrecklich falsch gestanden, mit den allerbesten Absichten, mit dem sehnlichsten Wunsch, Gott zu dienen und den Platz richtig auszufüllen, aber dennoch einfach falsch!

Zur Not ist es die Aufgabe des 'das beste daraus zu machen', dass man den inzwischen als Fehlprozess erkannten Weg wieder beginnt rückgängig zu machen.

Diese Aufgabe sollte man natürlich immer annehmen, den falschen Weg wieder aufgeben.

 

Um das alles mal etwas anschaulicher zu machen:

Ich habe in meiner Gemeinde lange Zeit die Krabbelgruppen geleitet, diese Aufgabe war mir (ganz sicher!) von Gott gegeben, ich hatte viel Freude daran, ich konnte anderen Menschen einiges geben, alles hat gepasst, bei Schwierigkeiten half ein Gebet und auch andere Menschen.

Irgendwann wurde ich unzufrieden, es hat das ein oder andere nicht mehr so gut geklappt, ich habe mich über Kleinigkeiten geärgert, es war einfach "der Wurm drin" - bis es mir wie Schuppen von den Augen fiel: Es war der falsche Platz für mich!

Aber es war durchaus richtig, wie ich dahin gekommen war, und dass ich diesen Platz einige Zeit ausgefüllt habe.

 

Das meinte ich mit dem Satz:

Aber bei allem Festhalten kann ich dennoch am falschen Ort sein.

denn ich hatte an Gott festgehalten, keinen Augenblick hatte ich losgelassen!

 

Ist es jetzt klarer geworden, was ich meine?

 

Liebe Grüße, Gabriele

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Herr, gib mir Mut,

das zu ändern, was ich ändern kann;

gib mir Gelassenheit, das hinzunehmen,

was ich nicht ändern kann,

und gib mir Weisheit,

den Unterschied zu erkennen.

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Hallo Gabriele,

die Frage ob man „falsch“ stehen kann ist unter zwei verschiedenen Gesichtspunkten zu betrachten.

* Ich argumentiere, dass man grundsätzlich nicht ‚falsch’ stehen kann. Das ist mir wichtig, um von einem gesicherten Stand aus, den nicht angezweifelt wird, weiterzuschauen.

* Du argumentierst, dass man durchaus „falsch“ stehen kann. Dabei klingt an, dass du davon ausgehst, es gibt einen bestimmten Platz, für den du geschaffen bist und den du ausfüllen kannst und sollst. – So kann man auch die Über-/Unterschrift dieses Forumsgesprächs verstehen. Woran erkennt man den Platz, auf den man sich selbst (mit der Hilfe Gottes) stellen soll, um dort das Beste aus sich selbst zu machen?

Herzlich – ado

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