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Hat ein Nick mehr Rechte als konkete Menschen?


Franz-Xaver
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Padre Pio darf hier fragen: Sagt Hohmann die Wahrheit? Seine Antworten darauf machen deutlich, dass er meint das Hohmann die Wahrheit sagt.

 

Im Klartext, hier darf jeder antisemitische Parolen offen vertreten aber wenn man die Person als antisemitischen Schmutzfink bezeichnet, wird der Tread gesperrt. Der Tread aber, in dem für die antisemitischen Parolen von Herrn Hohmann Werbung gemacht wird, also Polemik und Demogogie gegen Juden, also konkrete Personen gemacht wird läuft fröhlich weiter vor sich hin.

 

PadrePio ist ein Nick. Der User hat seine wahe Identität nicht gesagt. Dieser Nick genießt anscheinent mehr Schutz als konkrete Menschen.

 

Ich empfinde das als ziemlich ärgerlich!

 

Franz-Xaver

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Padre Pio darf hier fragen: Sagt Hohmann die Wahrheit? Seine Antworten darauf machen deutlich, dass er meint das Hohmann die Wahrheit sagt.

 

Im Klartext, hier darf jeder antisemitische Parolen offen vertreten aber wenn man die Person als antisemitischen Schmutzfink bezeichnet, wird der Tread gesperrt. Der Tread aber, in dem für die antisemitischen Parolen von Herrn Hohmann Werbung gemacht wird, also Polemik und Demogogie gegen Juden, also konkrete Personen gemacht wird läuft fröhlich weiter vor sich hin.

 

PadrePio ist ein Nick. Der User hat seine wahe Identität nicht gesagt. Dieser Nick genießt anscheinent mehr Schutz als konkrete Menschen.

 

Ich empfinde das als ziemlich ärgerlich!

 

Franz-Xaver

Lieber Franz-Xaver,

 

nein, hier hat niemand mehr Rechte als Andere.

 

Ich werde Dir per PM eine Nachricht zukommen lassen.

 

Viele Grüße,

 

Matthias

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Ich habe den Titel von PP zunächst geändert, aber das jhat ein Kollege rückgängig gemacht.

 

Deinen THread, Franz-Xaver, habe ich im Titel NICHT geändert, sondern so wie er lautete verschoben.

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Ich habe den Titel von PP zunächst geändert, aber das jhat ein Kollege rückgängig gemacht.

 

Deinen THread, Franz-Xaver, habe ich im Titel NICHT geändert, sondern so wie er lautete verschoben.

Liebe Lissie!

 

Ein KOllege von Dir hat ihn gelöscht!

 

Franz-Xaver

 

P.S. Bitte jetzt fühlt Euch nicht gleich alle angegriffen! Ich denke wir sind uns einig dass wir hier antisemitischen, faschistischen, totalitären oder inhumen DReck nicht haben wollen. Wir setzen uns mit Leuten auseinander die den Dreck verbreiten. UNd darum geht es. Ich wollte bewußt einen direkten Angriff auf einen Nick starten um der Person zu zeigen was sie selber tut!

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Hallo Franz-Xaver,

 

vorneweg: ich halte diese Tiraden von "Padre Pio" vermutlich für genauso abscheulich wie Du.

 

Ich finde allerdings auch, dass die beeindruckende Art und Weise, wie sich die Mehrzahl der Forenteilnehmer gegen den Antisemitismus gewehrt und mit dem Hohmann Zitat auseinandergesetzt hat - durch klare Stellungnahme und eindeutige (aber sprachlich korrekte) Worte - ein Aushängeschild für unser Forum ist. Ich fände es schade, wenn so etwas gelöscht würde.

 

Dass Dein Threadtitel hier geändert wurde, ist dennoch in Ordnung: Auch dem letzten Heuler sollte man es nicht antun, dass sein Nick in abfälliger Weise in einer Thread-Überschrift auftaucht. Das ist quasi alte Internethöflichkeit, auf die jeder Anspruch hat - selbst der schlimmste Kotzbrocken.

 

Die hinter Deinem Vorgehen stehende Motivation finde ich gut, auch wenn ich jetzt das Vorgehen selbst kritisiere.

 

Gruss

 

S.

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Hallo Zusammen,

 

als ich den Homann-Ordner in der Arena entdeckte, wollte ich sofort eine patzige Antwort auf diesen Nazidreck geben. Nach einiger Überlegung kam ich zu dem Entschluß, daß so etwas keiner Antwort gewürdigt werden sollte.

 

Hier in Deinem Thread, Franz-Xaver nutze ich jedoch die Gelegenheit, meinen Abscheu vor solch einem Diskussionsbeitrag auch kund zu tun.

 

LG

Barbara

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Hi Franz-Xaver,

 

Ich finde den Link in dem Sinne wichtig, als dass er mir zeigt wie so eine Meinung aufgebaut ist (rhetorisch) und wie darauf reagiert wird (emotional).

 

Die Welt wäre besser ohne Meinungen wie die des Herrn Hohmann, aber wichtiger ist in diesem Fall die Auseinandersetzung mit der Meinung. Reine Empörung ist nachvollziehbar, aber verhilft nicht zu einer Erkenntnis.

 

Ein persönlicher Angriff auf einen Nick bringt mir erheblich weniger.

 

 

Gruss, Martin

Edited by Soulman
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Hi Franz-Xaver,

 

Ich finde den Link in dem Sinne wichtig, als dass er mir zeigt wie so eine Meinung aufgebaut ist (rhetorisch) und wie darauf reagiert wird (emotional).

 

Die Welt wäre besser ohne Meinungen wie die des Herrn Hohmann, aber wichtiger ist in diesem Fall die Auseinandersetzung mit der Meinung. Reine Empörung ist nachvollziehbar, aber verhilft nicht zu einer Erkenntnis.

 

Ein persönlicher Angriff auf einen Nick bringt mir erheblich weniger.

 

 

Gruss, Martin

Hallo Martin,

mir ging es nicht um Hohmann, sondern darum, dass ich mich über die Person geärgert habe die hinter dem Nick PadrePio steht. Hohmann wird von Pio benutzt um seine eingene braune Suppe zu kochen. Und er vermischt es ständig mit einer angeblich Papsttreuen und Katholischen Position. Bei der Einschätzung ob es sich um ein Fake handelt oder ob die Person die dahinter steht wirklich so denkt bin ich mir unsicher. Gerade Hohmann zeigt, dass die Realität schlimmer sein kann als jede Satire darauf. So gesehen befürchte ich bei PadrePio dass es sich um Realsatire handeln könnte. Das macht mich ehrlich gesagt noch wütender, weil das Evangelium und die Lehre der Kirche etwas anderes sagt als Pio behauptet.

 

Franz-Xaver

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Hi Franz-Xaver,

 

Ich mache ganz ehrlich Rassismus nicht an der Religiösität fest. Genausowenig wie Toleranz.

 

Gruss, Martin

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Lieber Franz,

 

Padre Pio darf hier fragen: Sagt Hohmann die Wahrheit?

Du hättest Version 1 des Titels sehen sollen.. :blink::blink::blink:

 

Wenn du eine Assoziation zwischen Pio und der RKK siehst, oder denkst, dass ein unvoreingenommener Leser das so sehen könnte, müsste man gewisse Nicks nicht zulassen. Vermutlich werden auch Nicks wie Hitler nicht akzeptiert.

 

Ich kenn die politische Einstellung von Pio nicht, aber du hast auch mich schon ganz schön – und glaub mir endlich, UNBERECHTIGT – durch den Schmutz gezogen wegen meinem angeblichen Antisemitismus. Ein blindes Herumschlagen mit der Moralkeule macht nur alles schlimmer. Hör doch endlich auf damit.

 

Ich kann Teile der Hohmann-Rede und auch der Mahathir-Rede 100% unterschreiben. Leider machen beide dann hirnrissige Assoziationen mit den Juden. Hätten sie es einfach weggelassen, wär die Rede ganz nett, und würde im Meer der netten Reden verschwinden, ohne wahrgenommen zu werden. So aber kriegt man Zuhörer. Und wenn du dann auch noch den 3fachen Spagat an der Decke austanzt, dann noch besser. Wenn jemand braune Suppe kochen will, lass sie doch. Du kannst doch auch mit Argumenten antworten, oder?

 

Gruss

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Lieber Chüeni

 

Ich kenn die politische Einstellung von Pio nicht,

 

Wenn ich ihn richtig verstehe tritt er hier als traditioneller, papsttreuer und natürlich rechtgläubiger Katholik auf

 

aber du hast auch mich schon ganz schön – und glaub mir endlich, UNBERECHTIGT – durch den Schmutz gezogen wegen meinem angeblichen Antisemitismus.

 

Ich glaub ich hab Dir wirklich unrecht getan und mir ist auch bewußt, dass ich in Deinem Fall übers Ziel hinaus geschossen bin.

 

Ein blindes Herumschlagen mit der Moralkeule macht nur alles schlimmer. Hör doch endlich auf damit.

 

Ich empfinde das nicht als Herumschlagen mit der Moralkeule sondern als Entgegentreten und deutlich machen, dass ich als katholischer Christ mit solchen Positionen nichts gemein habe.

 

Ich kann Teile der Hohmann-Rede und auch der Mahathir-Rede 100% unterschreiben.

 

"Teile" und "100%" ist ein ziemlicher Widerspruch in sich. Findest Du nicht? Ehrlich, die Rede geht mir von vorn bis hinten gegen den Strich. Mit dem Sozialschmarotzertum werden Millionen Bürger dieses Landes kriminalisiert. Ich kann auch phasenweise nichts entdecken, dass ich unterstreichen könnte.

 

Leider machen beide dann hirnrissige Assoziationen mit den Juden. Hätten sie es einfach weggelassen, wär die Rede ganz nett, und würde im Meer der netten Reden verschwinden, ohne wahrgenommen zu werden.

 

Sach mal merkst Du das wirklich nicht? Die ganze Rede ist zielgerichtet aufgebaut und nutzt den unterschwelligen Antisemitismus der Zuhörer.

 

So aber kriegt man Zuhörer. Und wenn du dann auch noch den 3fachen Spagat an der Decke austanzt, dann noch besser. Wenn jemand braune Suppe kochen will, lass sie doch. Du kannst doch auch mit Argumenten antworten, oder?

 

Ich zweifele ob Argumente etwas nutzen und ich weigere mich derart niederträchtige Gedankengänge zu zitieren.

 

Franz-Xaver

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<Hohmann wird von Pio benutzt um seine eingene braune Suppe zu kochen.> (franz-xaver)

 

es ist schlicht und ergreifend eine frechheit, mich als "braun" zu bezeichnen. :blink:

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übrigens hohmann ist genauso katholisch wie du und ich.

 

http://www.bundestag.de/mdb14/bio/H/hohmama0.html

 

es gibt hier scheinbar leute im forum, die meinen sie wären "katholischer" als andere. :blink:

Ob Hohmann katholisch ist oder nicht hat mit seinem Gefasel nun überhaupt nichts zu tun. Oder willst Du behaupten er verbreite typisch katholische Positionen ?

 

Es ist richtig daß hier manche katholischer sind als andere (ich bin es gar nicht), aber das sollte sich bei anderen Gelegenheiten bemerkbar machen als ausgerechnet bei dieser Diskussion.

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ANSPRACHE VON JOHANNES PAUL II.

AUS ANLASS DES BESUCHS DER GEDENKSTÄTTE

VON YAD VASHEM IN JERUSALEM

 

Donnerstag, 23. März 2000

 

Aus unseren Herzen erheben sich die Worte des altehrwürdigen Psalms:

»Ich bin geworden wie ein zerbrochenes Gefäß.

Ich höre das Zischeln der Menge – Grauen ringsum.

Sie tun sich gegen mich zusammen;

sie sinnen darauf, mir das Leben zu rauben.

Ich aber, Herr, ich vertraue dir, ich sage: ›Du bist mein Gott‹« (Ps 31,13–15).

 

1. An dieser Stätte der Erinnerungen empfinden Verstand, Herz und Seele ein ganz starkes Bedürfnis nach Stille. Stille zum Erinnern. Stillschweigen, in dem wir versuchen, etwas Besinnung in die Erinnerungen zu bringen, die uns überfluten. Stille, weil es keine Worte gibt, die stark genug wären, um die grauenhafte Tragödie der »Shoah« zu beklagen. Meine eigenen, persönlichen Erinnerungen betreffen all die Ereignisse, die sich damals zugetragen haben, als die Nazis Polen während des Krieges okkupierten. Ich erinnere mich an meine jüdischen Freunde und Nachbarn: Manche von ihnen kamen um, andere haben überlebt.

 

Ich bin nach »Yad Vashem« [Ein Denkmal und ein Name] gekommen, um den Millionen Juden die Ehre zu erweisen, denen alles genommen wurde, besonders ihre Würde als Menschen, und die im Holocaust ermordet worden sind. Über ein halbes Jahrhundert ist seitdem vergangen, aber die Erinnerung bleibt.

 

Hier, wie in Auschwitz und an vielen anderen Orten in Europa, sind wir überwältigt vom Widerhall der herzzerreißenden Klage so vieler Menschen. Männer, Frauen und Kinder schreien zu uns auf aus den Tiefen des Greuels, das sie erfahren mußten. Wie sollten wir ihren Aufschrei nicht hören? Niemand kann das, was damals geschah, vergessen oder ignorieren. Niemand kann die Ausmaße dieser Tragödie schmälern.

 

2. Wir möchten uns erinnern. Wir möchten uns aber mit einer bestimmten Zielsetzung erinnern, nämlich um zu gewährleisten, daß das Böse nie mehr die Überhand gewinnen wird, so wie es damals für Millionen unschuldiger Opfer des Nazismus der Fall war.

 

Wie konnte der Mensch eine solche Verachtung des Menschen entwickeln? Weil er den Punkt der Gottesverachtung erreicht hatte. Nur eine gottlose Ideologie konnte die Ausrottung eines ganzen Volkes planen und ausführen.

 

Die Ehrung als »Gerechte der Völker«, die der Staat Israel hier in Yad Vashem denen zuerkannt hat, die sich heldenhaft – manchmal sogar bis zur Preisgabe ihres eigenen Lebens – für die Rettung von Juden eingesetzt haben, ist eine Anerkennung der Tatsache, daß nicht einmal in der dunkelsten Stunde jedes Licht ausgelöscht ist. Das ist der Grund, weshalb die Psalmen und die ganze Bibel, die sich zwar der Fähigkeit des Menschen zum Bösen wohl bewußt sind, auch verkünden, daß das Böse nicht das letzte Wort haben wird. Aus den Tiefen des Leids und der Trauer kommt der Aufschrei des Herzens des Gläubigen: »Ich aber, Herr, ich vertraue dir, ich sage: ›Du bist mein Gott‹« (Ps 31,15).

 

3. Juden und Christen teilen ein unermeßliches geistliches Erbe, das aus der Selbstoffenbarung Gottes hervorgegangen ist. Unsere religiösen Lehren und unsere geistliche Erfahrung fordern von uns, das Böse mit Gutem zu überwinden. Wir erinnern uns, aber ohne jedes Verlangen nach Rache oder als Ansporn zum Haß. Für uns bedeutet Erinnerung, für Frieden und Gerechtigkeit zu beten und uns dieser Sache zu verpflichten. Nur eine Welt im Frieden mit Gerechtigkeit für alle kann eine Wiederholung der Verfehlungen und grauenvollen Verbrechen der Vergangenheit verhindern.

 

Als Bischof von Rom und Nachfolger des Apostels Petrus versichere ich dem jüdischen Volk, daß die katholische Kirche – vom Gebot des Evangeliums zur Wahrheit und Liebe und nicht von politischen Überlegungen motiviert – zutiefst betrübt ist über den Haß, die Taten von Verfolgungen und die antisemitischen Ausschreitungen von Christen gegen die Juden, zu welcher Zeit und an welchem Ort auch immer. Die Kirche verwirft jede Form von Rassismus als ein Leugnen des Abbildes des Schöpfers, das jedem Menschenwesen innewohnt (vgl. Gen 1,26).

 

4. An diesem Ort des feierlichen Erinnerns bete ich inständig dafür, daß unsere Trauer um die Tragödie, die das jüdische Volk im zwanzigsten Jahrhundert erlitten hat, zu einer neuen Beziehung zwischen Christen und Juden führen möge. Laßt uns eine neue Zukunft aufbauen, in der es keine antijüdischen Gefühle seitens der Christen und keine antichristlichen Empfindungen seitens der Juden mehr geben wird, sondern vielmehr die gegenseitige Achtung, wie sie jenen zukommt, die den einen Schöpfer und Herrn anbeten und auf Abraham als unseren gemeinsamen Vater im Glauben schauen (vgl. Wir erinnern: Eine Reflexion über die Shoah, V; O.R. dt., Nr. 14, 3. April 1998, S. 9).

 

Die Welt muß die Warnung hören, die die Holocaust-Opfer und das Zeugnis der Überlebenden an uns richten. Hier in Yad Vashem lebt die Erinnerung fort und brennt sich in unsere Seelen ein. Sie läßt auch uns rufen:

 

»Ich höre das Zischeln der Menge – Grauen ringsum […]

Ich aber, Herr, ich vertraue dir, ich sage: ›Du bist mein Gott‹« (Ps 31,14–15).

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und der nächste papst wäre ein homo.

Na ? Nicht vielleicht doch ein ganz kleins bißchen braun ??

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wenn es nach dir ginge, dann würde hohmann wohl exkommuniziert und der nächste papst wäre ein homo.

:blink::P:blink::blink::lol::PB):P:(:P:P:PB):P:(

 

Soviel dazu!

 

:P

 

Schönen Tag noch! B)

 

Franz-Xaver

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und der nächste papst wäre ein homo.

Na ? Nicht vielleicht doch ein ganz kleins bißchen braun ??

wie war`s eigentlich beim cup der verlierer ? :blink:

Edited by Hallo
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wenn es nach dir ginge.... und der nächste papst wäre ein homo.

vielleicht, das wird er Dir nicht verraten. woher willst du wissen, dass es nicht schon solche päpste gegeben hat?

Edited by Sonja
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ANSPRACHE VON JOHANNES PAUL II.

AUS ANLASS DES BESUCHS DER GEDENKSTÄTTE

VON YAD VASHEM IN JERUSALEM

 

Donnerstag, 23. März 2000

 

Aus unseren Herzen erheben sich die Worte des altehrwürdigen Psalms:

»Ich bin geworden wie ein zerbrochenes Gefäß.

Ich höre das Zischeln der Menge – Grauen ringsum.

Sie tun sich gegen mich zusammen;

sie sinnen darauf, mir das Leben zu rauben.

Ich aber, Herr, ich vertraue dir, ich sage: ›Du bist mein Gott‹« (Ps 31,13–15).

 

1. An dieser Stätte der Erinnerungen empfinden Verstand, Herz und Seele ein ganz starkes Bedürfnis nach Stille. Stille zum Erinnern. Stillschweigen, in dem wir versuchen, etwas Besinnung in die Erinnerungen zu bringen, die uns überfluten. Stille, weil es keine Worte gibt, die stark genug wären, um die grauenhafte Tragödie der »Shoah« zu beklagen. Meine eigenen, persönlichen Erinnerungen betreffen all die Ereignisse, die sich damals zugetragen haben, als die Nazis Polen während des Krieges okkupierten. Ich erinnere mich an meine jüdischen Freunde und Nachbarn: Manche von ihnen kamen um, andere haben überlebt.

 

Ich bin nach »Yad Vashem« [Ein Denkmal und ein Name] gekommen, um den Millionen Juden die Ehre zu erweisen, denen alles genommen wurde, besonders ihre Würde als Menschen, und die im Holocaust ermordet worden sind. Über ein halbes Jahrhundert ist seitdem vergangen, aber die Erinnerung bleibt.

 

Hier, wie in Auschwitz und an vielen anderen Orten in Europa, sind wir überwältigt vom Widerhall der herzzerreißenden Klage so vieler Menschen. Männer, Frauen und Kinder schreien zu uns auf aus den Tiefen des Greuels, das sie erfahren mußten. Wie sollten wir ihren Aufschrei nicht hören? Niemand kann das, was damals geschah, vergessen oder ignorieren. Niemand kann die Ausmaße dieser Tragödie schmälern.

 

2. Wir möchten uns erinnern. Wir möchten uns aber mit einer bestimmten Zielsetzung erinnern, nämlich um zu gewährleisten, daß das Böse nie mehr die Überhand gewinnen wird, so wie es damals für Millionen unschuldiger Opfer des Nazismus der Fall war.

 

Wie konnte der Mensch eine solche Verachtung des Menschen entwickeln? Weil er den Punkt der Gottesverachtung erreicht hatte. Nur eine gottlose Ideologie konnte die Ausrottung eines ganzen Volkes planen und ausführen.

 

Die Ehrung als »Gerechte der Völker«, die der Staat Israel hier in Yad Vashem denen zuerkannt hat, die sich heldenhaft – manchmal sogar bis zur Preisgabe ihres eigenen Lebens – für die Rettung von Juden eingesetzt haben, ist eine Anerkennung der Tatsache, daß nicht einmal in der dunkelsten Stunde jedes Licht ausgelöscht ist. Das ist der Grund, weshalb die Psalmen und die ganze Bibel, die sich zwar der Fähigkeit des Menschen zum Bösen wohl bewußt sind, auch verkünden, daß das Böse nicht das letzte Wort haben wird. Aus den Tiefen des Leids und der Trauer kommt der Aufschrei des Herzens des Gläubigen: »Ich aber, Herr, ich vertraue dir, ich sage: ›Du bist mein Gott‹« (Ps 31,15).

 

3. Juden und Christen teilen ein unermeßliches geistliches Erbe, das aus der Selbstoffenbarung Gottes hervorgegangen ist. Unsere religiösen Lehren und unsere geistliche Erfahrung fordern von uns, das Böse mit Gutem zu überwinden. Wir erinnern uns, aber ohne jedes Verlangen nach Rache oder als Ansporn zum Haß. Für uns bedeutet Erinnerung, für Frieden und Gerechtigkeit zu beten und uns dieser Sache zu verpflichten. Nur eine Welt im Frieden mit Gerechtigkeit für alle kann eine Wiederholung der Verfehlungen und grauenvollen Verbrechen der Vergangenheit verhindern.

 

Als Bischof von Rom und Nachfolger des Apostels Petrus versichere ich dem jüdischen Volk, daß die katholische Kirche – vom Gebot des Evangeliums zur Wahrheit und Liebe und nicht von politischen Überlegungen motiviert – zutiefst betrübt ist über den Haß, die Taten von Verfolgungen und die antisemitischen Ausschreitungen von Christen gegen die Juden, zu welcher Zeit und an welchem Ort auch immer. Die Kirche verwirft jede Form von Rassismus als ein Leugnen des Abbildes des Schöpfers, das jedem Menschenwesen innewohnt (vgl. Gen 1,26).

 

4. An diesem Ort des feierlichen Erinnerns bete ich inständig dafür, daß unsere Trauer um die Tragödie, die das jüdische Volk im zwanzigsten Jahrhundert erlitten hat, zu einer neuen Beziehung zwischen Christen und Juden führen möge. Laßt uns eine neue Zukunft aufbauen, in der es keine antijüdischen Gefühle seitens der Christen und keine antichristlichen Empfindungen seitens der Juden mehr geben wird, sondern vielmehr die gegenseitige Achtung, wie sie jenen zukommt, die den einen Schöpfer und Herrn anbeten und auf Abraham als unseren gemeinsamen Vater im Glauben schauen (vgl. Wir erinnern: Eine Reflexion über die Shoah, V; O.R. dt., Nr. 14, 3. April 1998, S. 9).

 

Die Welt muß die Warnung hören, die die Holocaust-Opfer und das Zeugnis der Überlebenden an uns richten. Hier in Yad Vashem lebt die Erinnerung fort und brennt sich in unsere Seelen ein. Sie läßt auch uns rufen:

 

»Ich höre das Zischeln der Menge – Grauen ringsum […]

Ich aber, Herr, ich vertraue dir, ich sage: ›Du bist mein Gott‹« (Ps 31,14–15).

der papst war in israel?

 

irgendwas muss aber noch ausgeblieben sein, entweder wurden ihm bestimmte stätten oder sonst irgend etwas verweigert, weil ich meine gehört zu haben, dass isreal, oder bestimmte gebiete dort, sperrzone für den papst seien.

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der papst war in israel?

 

irgendwas muss aber noch ausgeblieben sein, entweder wurden ihm bestimmte stätten oder sonst irgend etwas verweigert, weil ich meine gehört zu haben, dass isreal, oder bestimmte gebiete dort, sperrzone für den papst seien.

klar war er in Israel, im Jahr 2000, 6 Tage lang. Warum weisst du das nicht?

 

Der Papst bittet die Juden um Vergebung

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der papst war in israel?

 

irgendwas muss aber noch ausgeblieben sein, entweder wurden ihm bestimmte stätten oder sonst irgend etwas verweigert, weil ich meine gehört zu haben, dass isreal, oder bestimmte gebiete dort, sperrzone für den papst seien.

klar war er in Israel, im Jahr 2000, 6 Tage lang. Warum weisst du das nicht?

 

Der Papst bittet die Juden um Vergebung

aber irgendwas ist da. irgend welche heiligen stätten mussten ihm versperrt worden sein oder so.

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aber irgendwas ist da. irgend welche heiligen stätten mussten ihm versperrt worden sein oder so.

dann finde es heraus und schwatze hier nicht einfach so herum.

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