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Gleichnis von den zehn Jungfrauen


annpueppi

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an rakso:

 

Denn Gericht kommt vom richten und richten heißt wieder ganz machen. Kein Mensch ist von Gott so verworfen, das er in der Hölle bleiben muß. sondern nur auf so lange, als er gegen die göttliche Liebe ist. Sieht der Mensch aber sein Unrecht ein, dann wird dieser von den Engeln durch die verschiedenen Prüfungen hindurchgeleitet, wo sich er dann erneut bewähren kann.

 

Woher hast Du das?

 

Gemäß Lk 16,26 gibt es aus der Hölle kein Entkommen:

 

"Außerdem ist zwischen uns und euch ein tiefer, unüberwindlicher Abgrund, sodass niemand von hier zu euch oder von dort zu uns kommen kann, selbst wenn er wollte."

liebe oder lieber Accreda,

 

lies nur einmal die Geschichte vom verlorenen Sohn. Die Hölle wohl selbst wird so lange existieren, solange es Menschen gibt, die der Hölle würdig sind. Aber kein Mensch, kein Geschöpf muß ewig in der Hölle bleiben. Wenn ein Mensch - auch in der tiefsten Hölle - zu Gott umkehrt und Gott aufrichtig um Hilfe bittet, wird Gott ihm auch entgegen kommen. Denn Gott ist keon blutrünstiger Gott, sondern er ist ein liebender Gott ein liebender Vater, der allerdings auch sehr konsequent ist. Dann kann es schon vorkommen, dass jemend die Hölle verkosten muß, wenn dieser sich uneinsichtig zeigt. Und so kann der Aufenthalt in der Hölle schon eine sehr sehr lange Zeit beanspruchen, bis so ein Bewohner der Hölle merkt, was er falsch gemacht und was er zu tun. Denn Gott ist auch in der Hölle pur Liebe.

 

Die Qualen kommen nicht von Gott, sondern sein eigenes Gewissen verursacht diese Pein und Qual, die daher kommen, weil er gegen die Liebe Gottes ist. Und solange er in diesem Zustand der Lieblosigkeit ist und aus puren Trotz und Widersteben in diesem höllischen Zustand verbleiben will, so lange wird dieser nicht in den Himmel kommen, denn es kann nichts Himmlisches in der Hölle sein und nichts Höllisches im Himmel sein. Denn Himmel und Hölle sind gegensätzliche Pole, Bereiche und Gegensätze stoßen sich ab. Und wenn Du es annehmen kannst dann gibt es zwischen Himmel und Hölle einen Bereich, in den die von der Erde Gegangenen ankommen und Rechenschaft ablegen müssen, und wo sie selbst noch entscheiden können, wohin sie wollen. Nach "unten" oder nach "oben".

 

Wenn du schon Lk16.26 zitierst, dann bedenke, das dies nur gilt, solange Du dein Inneres nicht wendest. Denn es kann, wie schon gesagt, nichts Himmlisches in der Hölle sein und nichts Höllisches im Himmel sein.

 

Das heißt auch, daß ich nicht für den anderen bitten kann. Denn so lange der, für den gebittet wird, sich in seinen Herzen sich nicht ändert , solange wird dieser auch in dem Zustand bleiben. Wenn ein Mensch das Wort Gottes hört und es nicht gläubig annimmt, solange bringt es keinen Wert, wenn aus dem jenseitigen Reich jemand erscheint und Zeugnis ablegt, denn werden sie werden dem Zeugen oder anderen Wundern auch nicht glauben.

 

Wenn ich aber für jemanden bei Gott um etwas bitte, dann sage ich ja Gott indirekt, daß ich es besser weiß als er. Gott aber als der ewige Baumeister und Schöpfer allen Lebendigens weißes endlos besser, was für den Menschen gut und nicht gut ist.

 

Oskar

bearbeitet von rakso
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"Außerdem ist zwischen uns und euch ein tiefer, unüberwindlicher Abgrund, sodass niemand von hier zu euch oder von dort zu uns kommen kann, selbst wenn er wollte."

 

Die Textstelle ist eindeutig und von ungeheurer Tragweite, da gibts keine Interpretationsmöglichkeiten. Du verrennst Dich da in was.

 

Schöne Grüße

Verena

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"Außerdem ist zwischen uns und euch ein tiefer, unüberwindlicher Abgrund, sodass niemand von hier zu euch oder von dort zu uns kommen kann, selbst wenn er wollte."

 

Die Textstelle ist eindeutig und von ungeheurer Tragweite, da gibts keine Interpretationsmöglichkeiten. Du verrennst Dich da in was.

 

Schöne Grüße

Verena

das ist richtig, aber Du vergisst eines: bei Gott sind alle Dinge mögliche, was für den Menschen nicht möglich ist. Nur für den Menschen gilt dieser Satz, aber nicht für Gott.

 

 

liebe Grüße von Oskar

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Wenn Du sagst, es gibt zwar eine Hölle aber kein Fegefeuer, dann interessiert mich, welche Lehren Du vertrittst, denn die katholische ist das nicht.

 

Nur für die Menschen gilt dieser Satz, aber nicht für Gott.

 

Zweifelst Du etwa an der Wahrhaftigkeit Gottes? Wenn das nämlich nur für die Menschen gelten würde, dann fehlt hier ja eindeutig der Zusatz: „Außer Gott will es.“ Diese Klausel „außer Gott will es“ hat Er aber von vornherein gleich ausgeschlossen und deswegen sollten sich die Menschen danach richten. Alles Andere ist Illusion und Irrlehre.

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Wenn Du sagst, es gibt zwar eine Hölle aber kein Fegefeuer, dann interessiert mich, welche Lehren Du vertrittst, denn die katholische ist das nicht.

Was verstehst Du unter Fegefeuer und woher kommt der Begriff. Aus der Bibel ? Und was bezweckst Du mit Frage, ob das eine katholische Aussage ist. Die katholische Kirche besteht aus Menschen und so gibt auch innerhalb der katholische Gemeinschaft genug unterschiedliche Meinungen und Auslegungen, die von der "offiziellen" Linie abweichen. Ich beziehe daher immer auf die Bibel und anderen Offenbarungen. Die katholische Lehrmeinung ist für also für mich nicht die Tonangebende.

 

Nur für die Menschen gilt dieser Satz, aber nicht für Gott.

 

Zweifelst Du etwa an der Wahrhaftigkeit Gottes? Wenn das nämlich nur für die Menschen gelten würde, dann fehlt hier ja eindeutig der Zusatz: „Außer Gott will es.“ Diese Klausel „außer Gott will es“ hat Er aber von vornherein gleich ausgeschlossen und deswegen sollten sich die Menschen danach richten. Alles Andere ist Illusion und Irrlehre.

habe ich was anderes behauptet, wenn ich sage, bei Gott sind alle Dinge möglich.

 

Und dann solltest Du die ganze Geschichte vom reichen Mann und dem armen Lazarus betrachten. Der Reiche war schon vor Tode seines aufgrund seiner Lebensführung "bereits" in der Hölle. Und Lazarus der Kranke, der alles erduldet hat, war irdisch "bereits" im Himmel.

 

Wenn wir aber wisssen, daß Himmel und Hölle zwei gegensätzliche Pole sind, dann ist doch danz klar, daß etwas Höllisches nie im Himmel bleiben kann, und etwas Himmlisches nie in der Hölle, weil diese sich wie beim Magneten selbst vom Gegenpol abstoßen, bzw. abgestoßen wird. Diese Polarität ist die unübersteigbare Kluft, die aber nur für Menschen gilt, nie aber für den Schöpfer bzw. für seine Boten und Engeln Boten selbst.

 

Ich sehe einfach manche Dinge anders als andere.

bearbeitet von rakso
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Rakso, du verwechselst die Hölle mit dem Fegefeuer.

lieber dr-esperanto,

 

nein, ich verwechsle hier gar nichts. Himmel und Hölle sind zwei Zustände, zwei Bereiche und sich gegenseitig abstoßen. Zwischen Himmel und Hölle gibt noch einen Bereich der den himmlischen Bereich vom höllischen Bereich trennt. In diesen "Mittel" Bereich gelangen alle, aber auch alle verstorbenen Seelen. Ob es Heilige oder größte Sünder sind.

 

Dieser Bereich ist ein Ort der Prüfung und Sichtung, wo alles offengelegt wird, was ein Mensch im Laufe gemacht hat, wie dem Wort Gottes nach gekommen ist und welche Kenntnisse und Erkenntnis des allein wahren Gottes der Betreffende auf der Welt hatte. Auch welche Möglichkeiten ein Mensch hatte und welche Möglichkeiten dieser auch wahrgenommen hatte. Der Mensch wird also gewogen. Neigt ein Mensch sich dem Höllischen zu, dann geht er zu den seinesgleichen, weil dieser sich im Himmlischen sich nicht halten kann.

 

Fühlt sich ein Mensch dem Reinen und Wahren zugehörig, dann geht dieser auch zu den Seinesgleichen. Also geht ein jeder dahin, wo er seiner Liebe Entsprechendes findet.

 

So ist dieser "Mittelbereich" nicht anderes als ein Bereich, in dem seine Neigungen und Denk- und Handlungensweisen bis in den letzten Winkel seines Herzen seiner Liebe offengelegt werden. Hier bleibt auch gar nichts, aber auch gar nichts verborgen. Alles wird offengelegt, von der ersten bis zur letzten Minute seines Lebens.

 

In diesem Mittelreich kann ein Mensch noch das Steuer herumreißen, das Fehlende ergänzen. Hier wird alles Falsches und Böses abgeödet. Und das kann sehr, sehr weh tun und ist mit viel mehr Selbstverleugung verbunden wie auf der Welt. Denn es ist eine Roßkur, damit die Seele gesund wird

 

Diejenigen, die aber immer noch im Bösen und Falschen bleiben wollen, die werden in die Hölle geworfen.

 

Die aber ihr Böses und Falsches ablegen wollen und auch ablegen, steht der Weg in den Himmel offen.

 

Niemand kommt also sofort in die Hölle und niemand kommt also sofort in den Himmel, sondern zuerst ergeht im Mittelreich für Jeden das persönliche Gericht, in dem alles am Menschen gewogen wird und dann auch alles auf den letzten Heller bezahlt werden muß, bevor es weiter geht. Nach unten oder nach oben.

 

Und auch in der Hölle und im Himmel gibt es unendliche Stufen der Unvollkommenheit und der Pein und der Vollkommenheit und der Seeligkeit.

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Ich beziehe daher immer auf die Bibel und anderen Offenbarungen.

 

Hm. Und woher hast du diese Bibel?

 

Mich wundert immer wieder, welche Treulosigkeit Biblizisten Gott implizit zuschreiben, wenn sie behaupten, das rechte Bibelverständnis beginne mit der Reformation … oder dieser oder jener erleuchteten Seele.

 

Als hätte Gott den Menschen ein Buch auf den Nachttisch gelegt und sich erst mal fünfzehn oder mehr Jahrhunderte gesagt «Soll’n se zuschau’n wie se damit klarkommen.»

 

Die beste Interpretation der Bibel: Das Leben der Heiligen. Und das sind wir.

 

(Ist zwar off-topic, musste aber auch mal gesagt werden, meiner Meinung nach.)

bearbeitet von Peter Esser
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Die katholische Kirche besteht aus Menschen und so gibt auch innerhalb der katholische Gemeinschaft genug unterschiedliche Meinungen und Auslegungen, die von der "offiziellen" Linie abweichen. Ich beziehe daher immer auf die Bibel und anderen Offenbarungen. Die katholische Lehrmeinung ist für also für mich nicht die Tonangebende.

 

Die Wahrheit kann man nicht durch denken oder meinen erfassen.

 

Du redest auch von einem Mittelbereich und von anderen Offenbarungen. Bitte nenn uns die Quellen, wo Du das her hast.

 

"Mt 16,15 Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich?

Simon Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!

Jesus sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel."

 

Es ist vermessen zu glauben, da bei Gott alle Dinge möglich sind, daß Er dann demnach auch alle Dinge möglich macht, geradeso wie es dem Menschen beliebt. Um gerade eben dieser irrigen Ansicht vorzubeugen hat Er wohl in weiser Voraussicht "selbst wenn er wollte" hinzugesetzt.

 

Danke und Gruß aus Wien

Verena

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Rakso, du verwechselst die Hölle mit dem Fegefeuer.

lieber dr-esperanto,

 

nein, ich verwechsle hier gar nichts. Himmel und Hölle sind zwei Zustände, zwei Bereiche und sich gegenseitig abstoßen. Zwischen Himmel und Hölle gibt noch einen Bereich der den himmlischen Bereich vom höllischen Bereich trennt. In diesen "Mittel" Bereich gelangen alle, aber auch alle verstorbenen Seelen. Ob es Heilige oder größte Sünder sind.

 

Dieser Bereich ist ein Ort der Prüfung und Sichtung, wo alles offengelegt wird, was ein Mensch im Laufe gemacht hat, wie dem Wort Gottes nach gekommen ist und welche Kenntnisse und Erkenntnis des allein wahren Gottes der Betreffende auf der Welt hatte. Auch welche Möglichkeiten ein Mensch hatte und welche Möglichkeiten dieser auch wahrgenommen hatte. Der Mensch wird also gewogen. Neigt ein Mensch sich dem Höllischen zu, dann geht er zu den seinesgleichen, weil dieser sich im Himmlischen sich nicht halten kann.

 

Fühlt sich ein Mensch dem Reinen und Wahren zugehörig, dann geht dieser auch zu den Seinesgleichen. Also geht ein jeder dahin, wo er seiner Liebe Entsprechendes findet.

 

So ist dieser "Mittelbereich" nicht anderes als ein Bereich, in dem seine Neigungen und Denk- und Handlungensweisen bis in den letzten Winkel seines Herzen seiner Liebe offengelegt werden. Hier bleibt auch gar nichts, aber auch gar nichts verborgen. Alles wird offengelegt, von der ersten bis zur letzten Minute seines Lebens.

 

In diesem Mittelreich kann ein Mensch noch das Steuer herumreißen, das Fehlende ergänzen. Hier wird alles Falsches und Böses abgeödet. Und das kann sehr, sehr weh tun und ist mit viel mehr Selbstverleugung verbunden wie auf der Welt. Denn es ist eine Roßkur, damit die Seele gesund wird

 

Diejenigen, die aber immer noch im Bösen und Falschen bleiben wollen, die werden in die Hölle geworfen.

 

Die aber ihr Böses und Falsches ablegen wollen und auch ablegen, steht der Weg in den Himmel offen.

 

Niemand kommt also sofort in die Hölle und niemand kommt also sofort in den Himmel, sondern zuerst ergeht im Mittelreich für Jeden das persönliche Gericht, in dem alles am Menschen gewogen wird und dann auch alles auf den letzten Heller bezahlt werden muß, bevor es weiter geht. Nach unten oder nach oben.

 

Und auch in der Hölle und im Himmel gibt es unendliche Stufen der Unvollkommenheit und der Pein und der Vollkommenheit und der Seeligkeit.

Wenn das deine persönlichen Überlegungen sind, halte ich persönlich mich aber lieber an die Lehre der Kirche...

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Matthäus 25,10:Während sie nun hingingen, um zu kaufen, kam der Bräutigam, und die bereit waren, gingen mit ihm zur Hochzeit hinein, und die Türe wurde verschlossen.

 

 

Erst neulich ist es mir wieder einmal passiert: Ich hatte einen wichtigen Termin und deshalb eine längere Zugfahrt vor mir. Schon früh am Morgen ging es los. Aber leider war es trotzdem zu spät. Denn auf dem Weg zum Bahnhof waren, so schien es, alle Ampeln rot und die Rotphasen an diesem Tag natürlich viel länger als sonst. Am Bahnhof angekommen, fand ich nicht gleich einen Parkplatz. Und als ich schließlich auf den Bahnsteig stürzte, schlossen sich gerade die Türen der S-Bahn und über Lautsprecher tönte es: "Zurückbleiben!"

Es war ein ziemlich übles Gefühl, so am Bahnsteig zu stehen und das Nachsehen zu haben.

Noch schlimmer und geradezu unerträglich ist der Gedanke, am Ende der Welt, wenn Christus wiederkommt, vor verschlossenen Türen zu stehen und das Fest in Gottes Reich zu verpassen.

 

Herr, lass mich bereit sein, lass mich klug und nicht töricht handeln. Hilf mir, so zu leben, dass du am Ende nicht sagen musst: Ich kenne dich nicht. Amen.

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an rakso !

ich bin neu hier und bin kein Theologe, mir gefallen deine Gedanken.

Bzw. bin angetan von deinem Wissen über die Geschehnisse nach

unserem irdischen Tod !

Bitte sage (schreibe) doch, wie das möglich ist, daß du solches Wissen

hast.

Gruß

seth

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