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Frieden in unseren tagen


Haardt
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Bitte an alle Gemeinden in Deutschen Landen heute 08.11.-09.11.2001  die Kirchen im ganzen Land offen zu halten um allen menschen die guten willens sind die Möglichkeit zu geben für den Frieden in der Welt zu Beten.

Gedenkt der Bergpredigt, die ein Zentrales Thema unsere Christlichen Kultur darstellt.

Wiedersteht der Versuchung Blut mit Blut zu vergelten.

Krieg ist keine antwort, noch nie gewesen.

Mit dem Öffentlichen Gebet, gerade heute, sollen alle Christen in diesem Land zeigen können, das Sie nicht

wollen, das sich Deutsche Soldaten an einem Krieg beteiligen, der im übrigen schon dadurch das er geführt wird, nicht zum Christlichen selbstverständnis gehört.

 

In der Hoffnung auf Frieden in unseren Tagen.

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Zitat von Haardt am 6:41 - 8.November.2001

Wiedersteht der Versuchung Blut mit Blut zu vergelten.

Krieg ist keine antwort, noch nie gewesen.

 

Hallo Haardt,

 

die zweite Wange hinzuhalten, ist noch weniger eine Antwort.

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Antwort, nicht ich stelle forderungen, mein Glaube zeigt mir den weg. Der weg den einjede/r zu gehen hat, ist seine persönliche entscheidung. Ein aufruf wie der meine

sollte doch auch als vorschlag gesehen werden. Wir ,als

Christen, tragen jede/r mit andem was nun geschiet.

 

Es ist schwer, auf Rache zu verzichten, es ist schwer sich dem Terror hilflos ausgeliefert zu sehen.

Doch nur die eigene überwindung, mit hilfe des Glaubens

kann zum Frieden beitragen.

Der Glaube vieler Moslems wird gerade, gnadenlos ausgenutzt.

Nur wenn sich die Christliche welt stark in Ihrem Glauben

zeigt, kann dies beispielgebend für andere sein.

Ich möchte nicht das waffen die Zum töten von menschen eingesetzt werden, auch noch vor Ihrem einsatz gesegnet werden.

Sind wir Christen wirklich schon wieder soweit, so schwach zu sein im Glauben, das wir mehr auf Recht des Stärkern setzen.

Das schwert der liebe, der schild der hoffnung, der panzer des Glaubens; dies sind und bleiben die besten

waffen.

Weitehin wünsche und bete ich für Frieden in unseren tagen.

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Liebe(r?) Haardt,

pedrino ist nicht Christus-gläubig, sondern "USA-gläubig" ;) (den Eindruck habe ich - ganz subjektiv - nach dem ein oder anderen posting von ihm gewonnen).

 

pedrino,

wenn mein Eindruck falsch ist, korrigier mich bitte.

 

Ich bete mit für den Frieden.

Lucia

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Danke, Lichtlein ; bist wirklich ein Licht in diesem Chat.

Bin neue hier, doch beobachte ich schon länger, für mein

verständnis sind hier sehr viele "Ungläubige " unterwegs.

Letzte nacht traf ich noch einen, anderst gläubigen, am Reichstag.

Er brannte weihrauch ab, entzündete Räucherstäbchen,

und betet für Frieden. Da ist der Glaube den einjede/r hat, unbedeutend; es geht immer um das gleiche spiel, von gut und "böse". Doch heute kann man das nicht mehr so richtig einordnen. Braucht mensch auch nicht,

denn Dein motto zählt. Es gibt nichts gutes, es sei denn man tut es.

Weiterbeten ohne unterlass, als endlosschleife bei allem was wir tun, es gibt nur den dauerhaften weg, alles andere sind schnellstraßen in die sackgasse ohne wendemöglichkeit.

Solche einsichten sind nur leider viel zu spärlich.

Bis die tage

Haardt, aber immer Herzlich   ;)

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Tach zusammen!

 

Ich bete gerne um den Frieden - ich bin sogar der Überzeugung, daß jeder Friede nur von Gott geschenkt werden kann.Das hindert mich aber nicht darum, einem Mörder mit Gewalt die Waffe aus der Hand zu schlagen - denn ich darf nicht seine nächsten Opfer zum Tode verurteilen, nur um meine eigene weiße Weste zu bewahren.

 

Liebe Grüße

Thomas

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Na ja, Thomas, Bomben auf Afghanistan sind was anderes, als einem einzelnen Mörder die Waffe aus der Hand zu schlagen. Den Tod Unschuldiger einzukalkulieren, ist am Ende nicht besser, als die aus der Hand geschlagenen Waffe selber zu nehmen, um in die Menge reinzuballern... oder?!?

 

Grüsse - Abgar

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Zitat von Abgar am 14:11 - 8.November.2001

Den Tod Unschuldiger einzukalkulieren, ist am Ende nicht besser, als die aus der Hand geschlagenen Waffe selber zu nehmen, um in die Menge reinzuballern... oder?!?


 

Womit wir wieder beim "gerechten Krieg" wären...

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Frieden kann nicht von einem Gott geschenkt werden, sondern nur von Menschen hart erarbeitet.

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Zitat von Ute am 14:19 - 8.November.2001

Frieden kann nicht von einem Gott geschenkt werden, sondern nur von Menschen hart erarbeitet.

 

Der Frieden ist ein Produkt der Liebe, die uns Gott schenkt.

Natürlich muss der Mensch auch was dazu tun!

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Nein, EXPLORER, er muss nicht "etwas dazutun", er muss die GANZE Arbeit allein machen.

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Zitat von Abgar am 14:11 - 8.November.2001

Na ja, Thomas, Bomben auf Afghanistan sind was anderes, als einem einzelnen Mörder die Waffe aus der Hand zu schlagen. Den Tod Unschuldiger einzukalkulieren, ist am Ende nicht besser, als die aus der Hand geschlagenen Waffe selber zu nehmen, um in die Menge reinzuballern... oder?!?

 

Grüsse - Abgar

 

 


 

So, liebe Abgar - jetzt sind wir zumindest mal auf einer Ebene, wo man eher diskutieren kann. Denn jetzt heißt die Frage nicht mehr: darf ich  - wenn nötig, mit militärischen Mitteln - den anderen am Morden hindern, sondern: um welchen Preis.

 

Jedes unschuldige Opfer macht mir genauso Gewissensbisse wie Dir. Wenn ich eine Alternative wüßte, wie man den Terroristen das Handwerk legen könnte, ohne das zu tun, was im Moment getan wird, würde ich auch gegen Militärschläge auf die Straße gehen. Bloß: wenn man die militärischen Aktionen einstellt, was dann? Mit guten Worten wird man Bin Laden, seine Auftraggeber und Helfershelfer wohl kaum daran hindern, erneut Tausende von Menschen in den Tod zu reißen. Bietet der Glaube hier überhaupt eine Möglichkeit zum praktischen Handeln? Oder ist das Reich Christi wirklich nicht von dieser welt?

 

Liebe Grüße

 

Thomas

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Lieber Thomas!

 

Mit 'guten Worten' konnte auch das DDR-Regime nicht überzeugt werden. Aber das Volk der ehemaligen DDR hatte sich entschieden... und das war der Fall der Mauer. Ob die Gebet der Tausenden, die in die Kirchen zu jener Zeit strömten, geholfen haben, mag Spekulation sein... oder 'Glaubenssache'.

 

Ich mag das letztere annehmen! "Auge um Auge, Zahn um Zahn", kann jedenfalls nicht die Antwort sein, selbst, wenn es um einen Terroristen wie Osama bin Laden geht. So, wie wir es die Regierungen zur Zeit anstellen, geht es nur um den Erhalt eines anderen Regimes, dem kapitalistischen. Und ob dieses den Frieden verdient hat, das bezweifle ich!

 

Tatsächlich glaube ich, dass wenn sich der Mensch innerhalb des Kapitalismus' besinnen wird, sich die Weltpolitik entsprechend ändern wird, dass Gott seinen Teil tun wird. So aber benehmen sich die Menschen wie ungezogene Kinder, die andere vom Spielplatz verstoßen, während es ihnen selber gut geht, so lange sie die Schaufel in Händen halten. Wir ruhen uns auf Millionen Hungende aus und rühren keinen Finger - sollten wir uns damit Frieden verdient haben? Ich meine nicht!

 

Liebe Grüsse - Abgar

 

 

 

(Geändert von Abgar um 15:24 - 8.November.2001)

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Zitat von Lichtlein am 11:39 - 8.November.2001

wenn mein Eindruck falsch ist, korrigier mich bitte.

 


 

Liebste Lucia,

 

ich bin weder staats"gläubig" noch religions"gläubig".

 

Im obigen Fall begrüße ich es, dass der Betroffene sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zur Wehr setzt, damit die andere Wange (oder die Wangen anderer) nicht auch noch "geschlagen" werden.

 

Übrigens würde es diesen Spuk ohne die religiösen Phrasen aller religiösen Instutionen gar nicht geben.

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Zitat von Haardt am 11:56 - 8.November.2001

Weiterbeten ohne unterlass,

 

Na Haardt,

 

es gibt auch noch andere "Kriegschauplätze". Kriegschauplätze beispielsweise in deinem Körper. Wenn Viren oder Bakterien beständig Krieg gegen dein Immunsystem führen.

 

Dann bete einmal ohne Unterlass für den Frieden zwischen den Viren/Bakterien und deinem Immunsystem.

 

Nun die Frage: Werden die "bösen" Viren/Bakterien auf dich hören und diesen "Krieg", der vielen Millionen von Menschen bereits den Tod brachte, beenden?

 

Die Epidemen früherer Zeiten geben dir die Antwort.

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Zitat von Abgar am 15:19 - 8.November.2001

geht es nur um den Erhalt eines anderen Regimes, dem kapitalistischen. Und ob dieses den Frieden verdient hat, das bezweifle ich!

 

Tatsächlich glaube ich, dass wenn sich der Mensch innerhalb des Kapitalismus' besinnen wird, sich die Weltpolitik entsprechend ändern wird, dass Gott seinen Teil tun wird. So aber benehmen sich die Menschen wie ungezogene Kinder, die andere vom Spielplatz verstoßen, während es ihnen selber gut geht, so lange sie die Schaufel in Händen halten. Wir ruhen uns auf Millionen Hungende aus und rühren keinen Finger - sollten wir uns damit Frieden verdient haben? Ich meine nicht!

Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet. Woher willst Du wissen, wer den Frieden verdient hat?

Und warum rührt Ihr keinen Finger, Abgar?

Schon gemerkt, daß die "kapitalistische" Volksrepublik China sich mit in die Anti-Afghanistan-Allianz eingereiht hat?

 

Deine Argumentation scheint mir nicht sonderlich durchdacht. Wenn es tatsächlich gegen Kapitalismus ginge - warum fängt ben Ladin dann nicht mit seinen eigenen Millionen an?

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O.K., liebe Abgar - dennoch sollten wir nicht aus dem Blick verlieren, daß die Bin Ladens dieser Welt keinesfalls die Rächer der Entrechteten sind, auch wenn sie sich so aufführen. Deine Vorbehalte gegen die kapitalistische - oder besser: allein vom Geld und vom Konsum bestimmte - Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik der Industrieländer teile ich. Nur werde ich fuchsteufelswild, wenn aus der berechtigten Kritik daran Bin Laden als moderner Robin Hodd herauskommt. Er und seine Helfer nutzen die moralische Schwäche der Industrieländer und das Elend der Armen zynisch aus, um ihre eigene Machtposition zu stärken, die nicht weniger (eher mehr) menschenverachtend ist als die unserer Gesellschaft. Eine gerechtere Weltwirtschaftsordnung würde ihm sicher langfristig den Nährboden entziehen, den er heute nutzt. Allerdings würde sie seine eigenen finsteren Absichten nicht heller werden lassen. Er würde sich einfach eine andere Schein-Legitimation für seine Untaten suchen. Hitler wurde ja auch nicht friedlich, nachdem ihm Chamberlain um des lieben Friedens willen die Tschechoslovakei überlassen hatte.

 

Das Gott das Seine dazutut, wenn wir erst mal richtig anfangen, finde ich einen wichtigen Gedanken. Für mein persönliches Leben würde ich das auch so sehen - aber kann das eine Leitlinie für eine Regierung sein?

 

Liebe Grüße

 

Thomas

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Zitat von pedrino am 15:57 - 8.November.2001

 

Liebste Lucia,

 

ich bin weder staats"gläubig" noch religions"gläubig".

 

Im obigen Fall begrüße ich es, dass der Betroffene sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zur Wehr setzt, damit die andere Wange (oder die Wangen anderer) nicht auch noch "geschlagen" werden.

 

Sorry, pedrino, daß ich Dich da falsch eingeschätzt habe - insbesondere die Argumentation mit den Wangen anderer ist gut nachvollziehbar.

 


Übrigens würde es diesen Spuk ohne die religiösen Phrasen aller religiösen Instutionen gar nicht geben.


Da stimme ich Dir allerdings nicht zu - schau Dir doch mal den ETA-Terror an - da ist überhaupt nix religiös begründet, genauso wenig wie bei der RAF damals. "Religion" ist doch auch beim WTC-Attentat nur ein Deckmäntelchen für den Terrorismus, der aus irgendwelchen verdrehten Wahnideen perverser Gehirne folgt.

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Hallo, und guten Abend.

Zu den Kriegen des Köpers kann ich nur eins anführen,

so genannte Naturvölker, haben selten mit schwächen

des Imunsystems zu tun bekommen, immer waren und sind es sogenannte hochentwickelten gesellschaften, die Extrem schnell wachsende Bevölkerungen hervor bringen. und mit Ihnen wachsen auch die Krankheiten , extrem schnell.

Vom ersten Menschen, der seinen Bruder den Neandertaler erschlug, bis zu heutigen Bio-Kriegern, kein unterschied. So wird die derzeitge situation, nur dardurch getoppt das alles gleichzeitig existiert.

 

Das verhalten des Jetzt menschen ist nicht mit seiner Technik gewachsen, so das alles was jetzt in einem Mittelalterlichen land wie Afganistan geschiet, auch uns

bald wieder einholen wird.

Das mittelalter mit den waffen des 21.jahrhundert, wobei wir im 21. Jahrhundert nicht einmal mit uns selbst klar kommen. Ergo , alle heutigen errungenschaften auf Sand gebaut sind. Das Reich Gottes wieder inFerne verschwimmt, und es immerwieder neu erfunden werden sollte. Ohne den Glauben ans morgen keine hoffnung im heute.

Also sorge ich in meiner auseinandersetzung mit mir besser für meinen Seelen frieden, statt Krieg gegen wen oder was auch immer zu führen.

Freundlich Grüsst

Haardt, Friede sei mit "Dir ", ein hohes wort, am richtgen

ort schon sind die sorgen fort.

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>so genannte Naturvölker, haben selten mit schwächen

des Imunsystems zu tun bekommen,<

 

So, tatsächlich? Ich gehe mal davon aus, dass du uns Quellen nennen kannst.

 

Wo hast du erfahren, dass der Mensch den Neandertaler erschlug?

 

Freundliche Grüße hin oder her, das täuscht nicht darüber hinweg, dass du Allgemeinplätze recht mittelalterlich verbreitest.

 

Freundliche Grüße

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Tja, wenn Du unbedingt wissenschaftliche beweise brauchst kann ich Dir leider nicht helfen.

 

Zu 1 ) 3 Jahre im Out Back, 5 Jahre bei den Hoopie,

         12 Jahre in einem kleinen abgeschiedenen

         Dorf , zeugen für mich aus eigener Erfahrung.

zu 2 ) Mittelalterlich führen sich hier halbreife schrift-

         gelehrte auf, die vom warmen Sofa aus die Welt

         das leben und gleich noch Gott dazu erklären      können

 

Sorry, meine Zeit ist mir dann doch

zu schade darfür.

Bin auch nur aus zufall bei Euch reingetappt.

Darf auch bald die Stadt wieder verlassen.

 

Bis ein andermal

Grüsse

und Friede sein mit "Dir"

Haardt

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>> 3 Jahre im Out Back, 5 Jahre bei den Hoopie,

        12 Jahre in einem kleinen abgeschiedenen

        Dorf , ... << (Haardt)

 

Wie man hier deutlich sieht, bleibt das nicht ohne Auswirlkung. Ich weiß nur noch nicht, ob es am Out Back, an den Hoopie oder an dem abgeschiedenen Dorf liegt.

 

Vermutlich an den Hoopie (wenn ich Whoopie Goldberg sehe, bekomme ich Zustände).

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awink.gif

 

So was hab ich erwartet.

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Zitat von Ute am 18:21 - 8.November.2001

Wo hast du erfahren, dass der Mensch den Neandertaler erschlug?


Irgendwo in der Düsseldorfer Ecke gibt es ein Neandertaler-Museum, da waren wir im letzten Sommer mal. Da wird das auch behauptet; anscheinend gibt es entsprechende Fossilienfunde.

 

Gruß,

Lucia

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Ich habe aus diversen Quellen Infos, dass das überhaupt nicht geklärt ist.

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