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Woran erkennt man Engel?


Gabriele
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Liebe Forumsgemeinde,

 

in der Katakombe tauchte die Frage auf, woran man einen Engel erkennt; nachzulesen hier.

 

Seid Ihr schon mal einem Engel begegnet?

Woran habt Ihr ihn erkannt?

Oder gibt's Engel nur in der Bibel?

Hat Erich (altersünder) Recht, wenn er mit Rilke behauptet:

"Ein jeder Engel ist schrecklich."?

 

Was ist Eure Meinung, Eure Gedanken?

 

Liebe Grüße, Gabriele

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Ein engel muss nicht unbedingt ein Wesen mit Flügeln sein...

Ich sah einst einen Engel...ich liebte ihn....doch er wurde mir genommen.

Ich kann mich glücklich schätzen ihn gekannt zu haben.

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Ein engel muss nicht unbedingt ein Wesen mit Flügeln sein...

Nein, die Engel müssen nicht unbedingt mit Flügel ausgestattet sein.

 

Gefunden auf einer Weihnachtskarte:

"Engel sehen oft wie Menschen aus.

Sie haben keine Flügel,

aber ein gutes Herz!"

 

Aber woran, lieber Cervantes, hast Du dann Deinen Engel erkannt? Woher weißt Du, dass es ein Engel war und kein anderes flügelloses Wesen?

 

Fragende Grüße, Gabriele

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Das mit dem "schrecklich" ist sicher nicht von der Hand zu weisen, denn die ersten Worte bei Erscheinen der Engel waren ja wirklich "Fürchte Dich nicht". Schrecklich aber im Sinne von erschrecken, aufgrund der gewaltigen Ausstrahlung, die so ein reines Wesen haben muß, das ja in direkter und ständiger Verbindung mit Gott steht...

 

:blink:

 

Vielleicht eines noch zur Vervollständigung: Einen Engel erkennt man daran, daß man sich als erstes vor ihm fürchtet. Erschienen ist mir aber noch keiner.

Edited by Accreda
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Aber woran, lieber Cervantes, hast Du dann Deinen Engel erkannt? Woher weißt Du, dass es ein Engel war und kein anderes flügelloses Wesen?

Mein Herz sagte es mir und mein gefühl. Ich war voller Glück, so als hätte ich gerade ein Schiff der königlichen Flotte zerstört. Und so lobte ich meinen Herrn und frolockte an dem Gedanken dieses wunderbaren Schicksals.

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Lieber Cervantes,

 

ein Gefühl sagte es Dir? Du warst total glücklich? Und kein bisschen Furcht oder Schrecken gab es da?

Ich glaube Deinen Worten, aber täuscht sich dann Accreda, wenn sie von der Furcht und dem Schrecken spricht, das uns ja auch die Bibel überliefert?

 

 

Liebe Accreda (Verena),

 

dieser Schreck, die Furcht, die in manchen Bibelstellen überliefert werden, darf man keinesfalls ausser Acht lassen, darin sind wir uns sicher einig.

Aber Furcht als notwendige Voraussetzung für das Erkennen eines Engels, das dürfte doch zu eng gefasst sein. Ich denke da an das Buch Tobit, das davon erzählt, wie Tobias mit einem Fremden mitgeht, ganz ohne Furcht, und erst nach der glücklichen Heimkehr erfährt, dass ein Engel mit ihm ging. Und auch Josefs Träume, in denen er Weisung von Engeln erfährt, sind wohl ohne Furcht und Schrecken, aber eindeutig mit Engeln.

Irgendwie muß es da wohl noch mehr geben, was einen Engel ausmacht.

 

 

Liebe Grüße, Gabriele

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Hallo Gabriele!

 

Das ist auch ein interessanter Aspekt, den ich so noch nicht beachtet habe. Waren nicht auch bei Lot junge Männer (Engel) zu Besuch?

 

Vielleicht liegts daran, daß diese Engel sich gar nicht als Engel erkenntlich zeigten im Gegensatz zu den besagten Engeln, die eine konkrete Botschaft überbrachten. Nur so ein Gedanke...

 

:blink:

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Danke, liebe Lucia, für den Link, bist ein Engel :blink:

 

In dem Text ist mir ein Satz aufgefallen:

 

"Dabei (bei kurzen Einblicken in biblische Geschichten) wird festgestellt, dass Engel eher durch ihr Handeln als durch ihr Aussehen beschrieben werden."

 

Am Aussehen können wir es also nicht unbedingt feststellen, wer oder was ein Engel ist, eher am Handeln.

Da wären wir nun bei der Frage:

Was tut ein Engel?

Wie handelt ein Engel?

 

Liebe Grüße, GAbriele

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Liebe Gabriele

 

 

Engel sind Boten Gottes

 

 

In vielen Religionen ist der Glaube an einen persönlichen Engel verbreitet. Schon die frühe Kirche glaubte gemeinsam mit der jüdischen Überlieferung daran, dass Gott jedem Menschen einen Engel zuteilt, der ihn auf all seinen Wegen begleitet von der Geburt bis zum Tod und über den Tod hinaus ins Paradies.

In der Bibel sind Engel Boten Gottes. Sie zeigen Gottes helfende und heilende Nähe an.

Es ist nicht immer klar, ob sie selbständige Wesen sind oder Bilder von Gottes liebende Gegenwart.

Engel sind Bilder der tiefen, bleibenden Sehnsucht nach Hilfe und Heilung, die nicht aus uns selber kommt.

Dass sie heute wieder ankommen, wieder modern sind, ist Ausdruck einer Hoffnung, dass unser Leben nicht ins Leere läuft, dass es glücken kann, dass wir ankommen können an unserem eigentlichen Ziel.

Engel sind spirituelle Wegbegleiter. Sie bringen uns in Berührung mit einer tiefen Sehnsucht, die in einem jedem von uns steckt. Gott sendet seinen Engel, um uns zu schützen, die uns zur Seite stehen, die uns bewachen, die uns im Traum sagen, was wir tun sollen. Sie deuten uns oft etwas an, was wir nicht verstehen. So deutet ein Engel Maria, was an ihr geschehen soll. Und es ist ein Engel, der Josef im Traum erscheint, um ihm zu erklären was mit Maria geschehen sei. Es ist ein Engel, der Josef befiehlt, aus Furcht vor dem König Herodes auf einem anderen Weg nach Nazareth .

 

Engel zeigen uns den Weg, wie der Engel Raphael es bei Tobias getan hat. Gott hat seinen Engel geschickt, um Petrus aus dem Gefängnis zu befreien. Ein Engel war es, der Elija anrührte und ihn wieder aufrichtete.

 

Am beliebtesten sind Engel in der Weihnachtszeit. Der Weihnachtsengel schmückt die Schaufenster und Wohnungen. Jeder hört an Weihnachten den Bericht von der Geburt Jesu, wo der Engel eine entscheidene Rolle spielt. Der Engel, der den Hirten auf dem Feld die Geburt des Messias verkündete. Es sind zweierlei Engel von denen Lukas in seiner Weihnachtsgeschichte erzählt. Der erste Engel ist der, der den Hirten die große Freude verkündet, die dem ganzen Volk zuteil wird. Der Retter ist geboren. Durch den Engel kommt Freude in die Welt. Er verwandelt die Nacht .Die Nacht der Hirten wird hell vom Glanz, der vom Engel ausgeht. Was damals bei den Hirten geschah, kann auch heute wieder Wirklichkeit werden. Nicht nur an Weihnachten, sondern immer dann, wenn unsere Nacht sich wandelt, und wenn die Dunkelheit unseres Herzen hell wird.

 

Aber neben dem Engel der Verkündigung erscheint in der Weihnachtsgeschichte noch ein ganzes Heer von Engeln. Sie verbinden Himmel und Erde miteinander. Göttliches , die Menschen, die Hirten und das neugeborenen Kind. Die Weihnachtsengel vermitteln uns, dass zwischen Gott und den Menschen eine Liebe strömt. Wenn wir uns auf auf diese einlassen, dann wird unser Leben erneuert und dann werden wir auch als Erwachsene noch von Weihnachten verzaubert und können so auf die Liebe vertrauen, die mit den Weihnachtsengeln in unsere Welt hineinstrahlt.

Erinnern sie sich zu Weihnachten an solche Erfahrungen Ihres Lebens.

Entdecken Sie darin die Spuren des Engels, der Ihnen persönlich sagt: „Fürchte dich nicht, denn ich verkünde dir eine große Freude“ .

 

 

Ich sehe gerade das der Text etwas zu lang ist, aber ich wußte nicht, wo ich ihn kürzen sollte. Dise Gedanken waren mein Beitrag zu unserem

Weihnachtsbrief in der Gemeinde.

 

 

 

Noch einen schönen Sonntag

 

Anna

Edited by Anna
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Liebe Verena,

 

ja, manchmal hängt das wohl irgendwie zusammen, das Erkennen des Engels und das Erschrecken davor, gerade in der Tobit-Erzählung deutlich zu erkennen:

 

Kapitel 12 Vers 15-17:

Ich bin Rafael, einer von den sieben heiligen Engeln, die das Gebet der Heiligen emportragen und mit ihm vor die Majestät des heiligen Gottes treten.

Da erschraken die beiden und fielen voller Furcht vor ihm nieder.

Er aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Friede sei mit euch. Preist Gott in Ewigkeit!

 

Hier also, wie oft in der Bibel, dieses "Fürchtet Euch nicht",

andererseits aber auch Geschichten, wo keine Furcht erwähnt wird, wie bei den von Dir erwähnten Engel bei Lot, oder bei Josefs Träumen.

 

Gibt es vielleicht verschiedene Engel?

Schreckliche und weniger schreckliche?

 

Liebe Grüße, Gabriele

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Liebe Anna,

 

Dein Text wäre wirklich schwer zu kürzen gewesen, und gute Postings dürfen ruhig auch lang sein :blink: mach Dir nur keine Sorgen.

 

In der Bibel sind Engel Boten Gottes. Sie zeigen Gottes helfende und heilende Nähe an.

Es ist nicht immer klar, ob sie selbständige Wesen sind oder Bilder von Gottes liebende Gegenwart.

So wie bei Abraham, wo abwechselnd die Rede von drei Männern und von Gott ist. Aber ich denke, meist ist es klar, dass Engel eigenständige Wesen sind.

 

Gott sendet seinen Engel, um uns zu schützen, die uns zur Seite stehen, die uns bewachen, die uns im Traum sagen, was wir tun sollen.

Das sind dann die persönlichen Schutzengel?

Denkst Du, dass jeder Mensch einen solchen Schutzengel hat?

 

Engel zeigen uns den Weg, wie der Engel Raphael es bei Tobias getan hat. Gott hat seinen Engel geschickt, um Petrus aus dem Gefängnis zu befreien. Ein Engel war es, der Elija anrührte und ihn wieder aufrichtete.

Das entspricht wiederum dem, was ich in Lucias Link gefunden habe:

Engel erkennt man an ihrem Handeln.

 

Sie verbinden Himmel und Erde miteinander.

Den Gedanken finde ich schön!

 

Liebe Grüße, Gabriele

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Liebe Gabriele.

 

Ja ich glaube, dass jeder Mernsch einen persönlichen Schutzengel hat. Ja ich gehe sogar noch weiter. Ich glaube, ja ich habe es mit meinen Kindern schon erfahren, dass mein verstorbener Mann unser Schutzengel ist und uns begleitet. Wir können so immer seine Nähe spüren.

 

Viele liebe Grüße

 

Anna

Edited by Anna
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Uns Christen werden sie wohl mit Flügeln erscheinen, damit wir sie auch als Engel erkennen. Die Germanen und auch heutige Esoteriker haben Erscheinungen von Elfen und Kobolden....das Mystikzentrum in den Schläfenlappen ist da ganz frei...aber ich kann hier allen bezeugen, daß ich am Ostermontag 1999 wohl durch die Arbeit einer ganzen Engellegion gerettet worden bin, als ich für ein paar Sekunden bewußtlos mitten auf einer sonst stark befahrenen Straße lag. Ich habe innerlich gerufen "Jesus, hilf mir!". Es ist kein Auto gekommen. Ich gehe davon aus, daß die Engel dann die Gedanken der in Frage kommenden Autofahrer irgendwie ablenken und alles so einrichten, daß mich kein Auto überfährt. Ich sollte wohl öfter mit meinem Schutzengel sprechen!

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Uns Christen werden sie wohl mit Flügeln erscheinen, damit wir sie auch als Engel erkennen. Die Germanen und auch heutige Esoteriker haben Erscheinungen von Elfen und Kobolden....das Mystikzentrum in den Schläfenlappen ist da ganz frei...

Nein, das glaube ich nun ganz und gar nicht!

 

In der Bibel steht nichts (?) davon, dass Engel Flügel haben. (Nur in der Offenbarung kommt ein fliegender Engel vor.)

 

Wenn wir immer nur auf Flügelwesen warten, wird wohl mancher Engel unerkannt an uns vorübergehen. Wie oben schon mal erwähnt:

"Engel sehen oft wie Menschen aus.

Sie haben keine Flügel,

aber ein gutes Herz!"

 

Ich sollte wohl öfter mit meinem Schutzengel sprechen!

Dem kann ich wiederum zustimmen, wir alle sollten wohl öfter mit unseren Schutzengel sprechen :blink:

 

Liebe Grüße, Gabriele

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Liebe Gabriele,

 

ich tue mich schwer mit dem Glauben an Engel. Vor allen Dingen geflügelte Engel kann ich mir kaum vorstellen.

 

Ein Engel ist für mich jemand, durch den Gott zu mir spricht, an mir handelt. Damit wäre er/sie allerdings kein Dauer-Engel. Es ist ein Ausweichmanöver, mit dem ich damit offensichtlich an der eigentlichen Frage vorbeifahre.

 

Herzliche Grüße

Martin

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Lieber Martin,

 

ich tue mich nicht schwer mit dem Glauben an Engeln,

alles andere von Dir kann ich unterschreiben.

Auch ich stelle mir Engel nicht als Flügelwesen vor, auch ich sehe in erster Linie das Handeln, das Verbinden von Himmel und Erde, das Hinweisen auf Gott bzw. Gottes Willen als "engelhaft", wo vorübergehend etwas von Gott in einem Menschen aufscheint. "Kein Dauer-Engel" trifft es sehr gut, und fährt nach meiner Meinung keineswegs an der Frage vorbei!

 

Nur das "furchtbare" und "schreckliche" der Engel kriege ich nicht in das Bild hinein, für mich sind solche Engel weder furchtbar noch schrecklich, sie sind einfach Menschen, und oft ist das Engelhafte eher im Nachhinein zu entdecken. Dennoch steht in der Bibel so oft: "Fürchte Dich nicht."

 

Wie siehst Du diese Frage?

 

Liebe Grüße, GAbriele

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Liebe Gabriele,

 

wenn ich an die wehrhaften Erzengel denke, dann ist ihre Macht schon furchterweckend, dann, wenn sie sich gegen etwas richtet. Aber richtetet sich die Macht dieses kraftvollen Engel gegen mich? Ich kann es mir nicht vorstellen.

 

Mal in Bezug auf Gabriel und Maria. Es ist wohl kaum die Angst Marias vor der Macht dieses Engels, sondern einerseits die Überraschung, dass da ein Engel steht, der eben nicht ein puttiger-niedlicher-pausbäckiger-Flattermann ist, sondern Gottes Kraft und Macht erahnen läßt, und andererseits die Furcht vor dem, was da kommen mag. Gott beruft selten zu einem "einfachen" Leben.

 

Herzliche Grüße

Martin

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Lieber Martin,

 

die Stelle mit Gabriel und Maria, rein zufällig :blink: meine Lieblingsstelle, ich kopiere sie mal hier herein:

 

Die Verheißung der Geburt Jesu

 

26 Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret

27 zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.

28 Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.

29 Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.

30 Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden.

31 Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben.

32 Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben.

33 Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben.

34 Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?

35 Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.

36 Auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat.

37 Denn für Gott ist nichts unmöglich.

38 Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.

 

Nein, sie hat keine Angst vor dem Engel, sie erschrickt wegen der Anrede.

Letztes Jahr hat mir jemand erzählt, dass "Gegrüßest seist Du, Begnadete, der Herr ist mit Dir" nach dem damaligen jüdischen Verständnis "Das Ende der Zeiten bricht an, und Gott hat mit Dir etwas vor" bedeutet hat. So ist gut zu verstehen, dass das Erschrecken von Maria wohl groß war. Wenn mir jemand sagt, dass er mit mir etwas vor hat, erschrecke ich auch erst mal. Anschließend spricht sie ja auch ganz unbefangen mit Gabriel, stellt ihm Fragen, da ist keine Angst vor ihm.

Aber dass sie als Engel ein "puttiger-niedlicher-pausbäckiger-Flattermann" erwartet hat, das möchte ich doch heftig bestreiten, :blink: denn die dürften erst in späteren Zeiten aufgetaucht sein.

 

Das Erahnen von Gottes Kraft und Macht: Ja, das ist es!

Das bewirkt das Erschrecken vor den Engeln, zusammen mit der Furcht vor dem, was da kommen mag.

Danke, Martin.

 

Liebe Grüße, Gabriele angel-smiley-001.gif

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In der Bibel steht nichts (?) davon, dass Engel Flügel haben. (Nur in der Offenbarung kommt ein fliegender Engel vor.)

 

 

Reicht doch ....

 

Allerdings erscheint nicht jeder engel mit flügel...

 

Jan D Arc .. auch bekannt unter " Die Jungfrau von Orleans " hat den Erzengel Michael ( glaub ich ) ohne Flügel beschrieben. Aber Menschenähnlich ja ...

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Sende deine Engel,

schick sie in die weite Nacht,

laß sie frohe Botschaft bringen,

dass die Hoffnung neu erwacht.

 

Sende deine Engel,

laß in Klarheit, Glanz und Licht,

sie von großer Freude singen:

 

Gott ist da,

fürchtet euch nicht!

 

 

 

Einen Engel denen,

die an nichts mehr glauben,

einen denen,

die im Schatten stehn,

einen denen,

die sich nichts erlauben,

einen Engel,

um im Dunkeln Licht zu sehn.

 

Einen Engel denen,

die mit Krankheit ringen,

einen denen,

die jetzt traurig sind,

einen denen,

die nichts fertig bringen,

einen Engel,

der die Spur legt hin zum Kind.

 

Einen Engel denen,

die in Krisen stecken,

einen denen

in Gefangenschaft,

einen denen,

wo sie Waffen strecken,

einen Engel

reich an Überzeugungskraft.

 

Einen Engel denen,

die nach Zukunft fragen,

einen denen,

die dein Lied anrührt,

einen denen,

die den Aufbruch wagen,

einen Engel

der den Weg zum Kind uns führt.

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Von wem ist das, Martin?

 

Das ist sehr schön. Besonders diese Zeilen:

 

Gott ist da,

fürchtet euch nicht!

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Jan D Arc

Nee, das Mädel heißt Jeanne - auf deutsch Johanna.

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dr-esperanto

So weit ich weiß, erscheinen Engel unseren Mystikern eigentlich immer mit Flügeln, das ist eben kulturell bedingt (es sind ja sowieso rein geistige Wesen, sie müssen nur eine Gestalt annehmen, um für uns sichtbar zu sein), ich denke da an Pater Pio z. B. oder jetzt an die Erscheinungen in Marpingen und Sievernich, die Seherinnen beschreiben die dort erscheinenden Engel durchaus als "Flügelwesen".

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