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Funktion von Paten und Trauzeugen?


Guest Claudia
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Guest Claudia
zunächst mal - wundere dich nicht über Claudias Antwort. Sie ist Atheistin und kennt sich bei der Taufe nicht aus. Meint aber, dir einen guten Ratschlag geben zu können. Ist doch auch etwas.

Klar, wenn man einem fast-noch-Kind Pflichten überträgt, kann man das natürlich nur verstehen, wenn man einen christlichen Background hat, gelle, Martin... :blink:

 

Es gab zu DDR-Zeiten übrigens auch Patenschaften für Kinder, die auch rechtliche Konsequenzen nach sich zogen. Das sollte man einer 15jährigen nicht sagen, nee?

 

Sorry, aber Deine Arroganz ärgert mich wirklich.

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Klar, wenn man einem fast-noch-Kind Pflichten überträgt,

Mal davon abgesehen, dass die christliche Patenschaft in Deutschland nicht originär "Pflichten" auferlegt, sondern nur eine "ideelle" Aufgabe beinhaltet, wie diese Aufgabe innerhalb der Familie gefüllt wird (Vormundschaft bei Tod der Eltern, etc.) steht auf einem ganz anderen Blatt, dass von einen Notar unterschrieben sein muss.

 

Unabhängig davon hat unser Patenschaftsbegriff nur wenig mit den Patenschaften für Kinder in der Dritten Welt oder mit der von Dir angerissenen Eltern-Nachfolgerschaft zu tun.

 

Und insofern hat Martin recht wenn er sich fragt, warum Du bei einem rein kath. Thema noch Deinen Kommentar (Löwen, Breuer, Altenburger oder Bayrischen?) dazugibst?

 

Gruß

 

Flo

Edited by Flo77
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zunächst mal - wundere dich nicht über Claudias Antwort. Sie ist Atheistin und kennt sich bei der Taufe nicht aus. Meint aber, dir einen guten Ratschlag geben zu können. Ist doch auch etwas.

Klar, wenn man einem fast-noch-Kind Pflichten überträgt, kann man das natürlich nur verstehen, wenn man einen christlichen Background hat, gelle, Martin... :blink:

 

Es gab zu DDR-Zeiten übrigens auch Patenschaften für Kinder, die auch rechtliche Konsequenzen nach sich zogen. Das sollte man einer 15jährigen nicht sagen, nee?

 

Sorry, aber Deine Arroganz ärgert mich wirklich.

Nun, deine Unwissenheit hat mich noch nie geärgert, sie erstaunt mich einfach nur noch nach so vielen Postings, Fragen und Antworten deinerseits.

 

Dein Vorwurf der Arroganz in meine Richtung entbehrt jeder Grundlage.

Welche Pflichten ein Pate in der DDR hatte, steht hier wohl kaum zur Debatte. Für den Ärger, den deiner Ansicht nach ich bei dir ausgelöst haben soll, brauchst du dich bei mir nicht zu entschuldigen. Es erscheint mir zwar hoffnunglos, aber du könntest dich trotzdem mal fragen, ob der Grund für deinen Ärger nicht in dir selber liegt.

 

Welche Pflichten hat denn deines Wissens nach - oder soll ich besser fragen deiner Meinung nach - ein katholischer Pate; Pflichten, die einem Jugendlichen, der mit der (bevorstehenden) Firmung übrigens als Erwachsener in der Gemeinde gilt, denn?

 

Abgesehen davon, siehst du 15jährige tatsächlich als "fast-noch-Kind" an?

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Zwei weiterfuehrende Fragen.

 

Erstens (hier schon angedeutet): ich nehme mal an, dass die meisten Eltern sich Gedanken darueber gemacht haben, wer die Kinder uebernehmen soll, wenn die Eltern ausfallen (z.B. durch ploetzlichen Tod beider Eltern). Ich wuerde sogar vermuten, dass die meisten Eltern dies formal festgelegt haben (wir haben z.B. unser Testament bei unserem Anwalt und bei allen nahen Verwandten hinterlegt, und es enthaelt genaue Anweisungen; die Kindertagesstaette weiss genau, wen sie anrufen muss, wenn wir beide nicht erreichbar sind). Wir wissen auch, dass wir im Testament von Freunden als die Ersatz-Eltern von zwei Kindern festgelegt sind (was lustig waere, denn die Kinder werden ziemlich orthodox juedisch erzogen, und wir sind beide Atheisten, aber zumindest in meinem Fall aus Juedischer Herkunft).

 

Diese Funktion ist ganz anders als die der Paten (die eher die Rolle von zusaetzlichen geistigen Eltern ausfuellen: Sicherstellen, dass das Kind gut und katholisch aufwaechst).

 

Ist es Tradition, dass beide Funktionen (die der Ersatz-Eltern und die des Paten) zusammenfallen? Wenn nein, warum nicht?

 

Zweitens: Wie verhaelt es sich mit Trauzeugen? Ich dachte immer, dass die gegenueber dem Ehepaar eine aehnliche Funktion ausueben wie der Pate gegenueber dem Taufkind: Berater, Freund, Beichtvater, Gewissen. Ist dies auch eine katholische Tradition? Gibt es formale Regeln darueber, wer Trauzeuge sein kann?

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Guest Claudia
Mal davon abgesehen, dass die christliche Patenschaft in Deutschland nicht originär "Pflichten" auferlegt, sondern nur eine "ideelle" Aufgabe beinhaltet,

...........

Und insofern hat Martin recht wenn er sich fragt, warum Du bei einem rein kath. Thema noch Deinen Kommentar (Löwen, Breuer, Altenburger oder Bayrischen?) dazugibst?

Mönsch, Flo, lies doch bitte meine ersten Beitrag hier durch und dann schreibe, ja?

 

Du selbst hast geschrieben, daß es einer gewissen Reife bedarf, der sich nicht jeder gewachsen fühlt. Und ich habe lediglich geschrieben, daß ich *Patenschaft* in Verbindung mit einer - hier auch schon beschriebenen - Verpflichtung kenne. Im übrigen habe ich NACHGEFRAGT, ob das bei einer religiösen Patenschaft auch so ist, weil ich das nicht wußte - und das als Überlegung der Fragestellerin nahegelegt.

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Mal davon abgesehen, dass die christliche Patenschaft in Deutschland nicht originär "Pflichten" auferlegt, sondern nur eine "ideelle" Aufgabe beinhaltet,

...........

Und insofern hat Martin recht wenn er sich fragt, warum Du bei einem rein kath. Thema noch Deinen Kommentar (Löwen, Breuer, Altenburger oder Bayrischen?) dazugibst?

Mönsch, Flo, lies doch bitte meine ersten Beitrag hier durch und dann schreibe, ja?

 

Du selbst hast geschrieben, daß es einer gewissen Reife bedarf, der sich nicht jeder gewachsen fühlt. Und ich habe lediglich geschrieben, daß ich *Patenschaft* in Verbindung mit einer - hier auch schon beschriebenen - Verpflichtung kenne. Im übrigen habe ich NACHGEFRAGT, ob das bei einer religiösen Patenschaft auch so ist, weil ich das nicht wußte - und das als Überlegung der Fragestellerin nahegelegt.

Och Claudi,

 

wirkt aber doch schon seltsam, wenn jemand der nicht im Club ist versucht jemandem Tips zu geben, der überlegt einen Posten in seinem Verein zu übernehmen - oder?

 

Ich berate ja auch niemanden, der in einem Schützenverein Kassenwart oder Vorstand werden will. :blink:

 

Und ausgerechnet das erste Posting ... :blink:

 

Viele Grüße

 

Flo

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Guest Claudia

Hallo Martin,

 

was war Deiner Meinung nach falsch an meinem ersten Posting hier im Thread? Daß ich Susi darauf hinwies, daß Patenschaften mit Verpflichtungen verbunden sein KÖNNEN oder daß ich nachgehakt habe, ob das bei Katholiken auch so ist?

Abgesehen davon, siehst du 15jährige tatsächlich als "fast-noch-Kind" an?

Es gibt sicher solche und solche. Ich kenne Susi nicht und habe einzig und allein sagen wollen, daß man das in Betracht zieht.

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Guest Claudia
wirkt aber doch schon seltsam, wenn jemand der nicht im Club ist versucht jemandem Tips zu geben, der überlegt einen Posten in seinem Verein zu übernehmen - oder?

 

Ich berate ja auch niemanden, der in einem Schützenverein Kassenwart oder Vorstand werden will. :blink:

Du meinst, Du hast NUR Meinungen und Bemerkungen zu Themen, wovon Du profunde Kenntnisse hast?

 

Nich, nee?

 

Ich weiß, daß Patenschaften rechtliche Konsequenzen haben KÖNNEN und habe nachgehakt, ob sie das auch hier haben. Meine Güte, habt Ihr (Martin, Flo) grad mal wieder einen Kieker auf mich???

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Claudia, Schluss mit der Metadiskussion!

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Franciscus non papa
Claudia, Schluss mit der Metadiskussion!

lucia locuta - causa finita :blink:

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Jawohl, Frau Oberlehrer...:blink:

Danke für die Beförderung! Bring' das mal meiner Kultusministerin schonend bei :blink::blink:

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Eine Frage am Rande....

 

muß eigentlich der Firmpate auf der Firmbescheinigung eingetragen sein, damit die Firmung gültig ist?

(Rechtlich meine ich, als Sakrament ist sie es ja auch so.)

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Eine Frage am Rande....

 

muß eigentlich der Firmpate auf der Firmbescheinigung eingetragen sein, damit die Firmung gültig ist?

(Rechtlich meine ich, als Sakrament ist sie es ja auch so.)

Also ich habe gerade in meinen Unterlagen "gegruschtelt"

 

Bei mir steht nur wo und wann und von wem ich gefirmt wurde.

Die Firmpaten sind nicht eingetragen.

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Eine Frage am Rande....

 

muß eigentlich der Firmpate auf der Firmbescheinigung eingetragen sein, damit die Firmung gültig ist?

(Rechtlich meine ich, als Sakrament ist sie es ja auch so.)

Ich hoffe nicht - ich habe nämlich gar keinen Firmpaten ... :blink:

 

Liebe Grüße

 

Flo

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