Jump to content

Gemeindemission


gimu
 Share

Recommended Posts

Vielleicht wars ja schon mal Thema, aber ich habe keinen passenden Thread gefunden!

 

Was haltet ihr von Gemeindemissionen? Ich hab vor ein paar Jahren mal eine erlebt und fand das echt interessant. Doch leider haben sich die Leute, die man so richtig schon missionieren könnte nicht angesprochen gefühlt!

 

Gibts diese Gemeindemissionen auch bei euch in der Gegend? Hat schon mal einer eine erlebt? Sind sie überhaupt noch aktuell? Und wie könnte man dadurch auch andere Leute erreichen (nicht nur die, die eh jeden Sonntag kommen)?

 

LG, gimu

Edited by gimu
Link to comment
Share on other sites

Hallo gimu!

Ich kenne das nur in Form einer Evangelisation in „meiner“ Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde. Gerade im letzten September war wieder eine. Da gab es fast jeden Abend in der Woche in den Gemeinderäumen Vorträge, Diskussionen, Konzerte ... und So einen großen Gottesdienst. Wie ich erfahren habe, war wohl von der Gemeinde an sich ein großer Zuspruch, aber auch „Auswärtige“ ließen sich sehen. Es soll zwei bis drei Neubekehrungen begeben haben und viele der Gemeindemitglieder haben sich gestärkt gefühlt. Aber Genaueres kann ich nicht sagen, da ich nicht dabei war.

Gruß

uhu

Link to comment
Share on other sites

Nichts wäre dringlicher, als eine Gemeindemission, die den Glauben der Gemeinden belebt.

 

Meine eigenen Erfahrung damit ist bisher allerdings wenig erbaulich.

In den 70-Jahren kamen zwei Ordenspriester in unsere Gemeinde mit einer süßlichen und dennoch voll moralistischen Botschaft. Wir Jugendlichen sind ein paar mal hingegangen - und wir waren allesamt gutwillig, die andern kamen erst gar nicht.

Aber es war geradezu lächerlich. Auf unsere Fragen bekamen wir nebulöse Antworten, mit denen wir nichts anfangen konnten - zum Teil haben wir sogar damals schon die Erbärmlichkeit dieser Antworten durchschaut. Spirituell wurde Schlechteres geboten, als unser Pfarrer (und der war diesbezüglich schon kein großer Held) es das ganze Jahr über gab.

 

Die neueren Versuche sind da hoffnungsvoller - Lies mal nach, was Martin gelegentlich über "Glauben-Leben-Bibelteilen" und "MET" geschrieben hat.

 

Zu einer wirklichen Durchschlagkraft scheint mir bisher allerdings noch nichts gereift zu sein.

Link to comment
Share on other sites

Lieber Mecky,

 

hm, ja, MET, da kann ich ja auch einiges dazu sagen, und ich hätte auch schon hier geantwortet, wenn die Homepage etwas besser in Schuss wäre... also dennoch:

 

 

 

Liebe :blink: gimu,

 

hier die Erläuterung von dem, was Mecky ansprach:

 

MET ist das Kürzel für Mannheimer Evangelisierungs-Team.

metlgo1.gif

 

Hier geht es zur MET-Homepage

 

Ziele von MET:

 

Freude am Glauben

MET möchte es Menschen möglich machen, eine persönliche und lebendige Beziehung zu Gott zu finden und zu einer bewussten Entscheidung für ein Leben mit Jesus Christus hinführen.

 

Freude an der Gemeinschaft

MET möchte kleine Gruppen aufbauen, in denen jeder diese persönliche Beziehung zu Gott ganzheitlich leben und vertiefen kann.

 

Freude an der Evangelisierung

MET möchte Christen dazu ermutigen, dass sie ihren empfangenen Glauben weitergeben und in ihrem Lebensmilieu Zeugen für Gottes Gegenwart sind.

 

MET bietet immer wieder Glaubenskurse an,

beispielsweise Neu Anfangen oder Komm und sieh! , beide von Leo Tanner und können hier bestellt werden

 

Aber nicht so sehr die Glaubenskurse sind es, die MET interessant und bekannt machen, sondern das (bisher jährlich stattfindende) Mannheimer Seminar:

 

„Wege erwachsenen Glaubens“: Mit Glaubenskursen zum Gemeindewachstum

 

Glaubenskurse sind ein zeitgemäßes Angebot, um Erwachsenen persönliche Glaubenserfahrungen zu ermöglichen. In der Erzdiözese Freiburg werden verschiedene Modelle eingesetzt, die aber in ihrer Grundstruktur und im thematischen Aufbau alle sehr ähnlich sind. Die Glaubenskurse haben nicht zum Ziel, Glaubensinhalte zu vermitteln, sondern sie wollen dem Einzelnen eine lebendige Beziehung zu Gott ermöglichen.

MET will in diesem Seminar seine Erfahrungen bei der Konzeption und Durchführung von Glaubenskursen zur Verfügung stellen. Die Teilnehmer erhalten detaillierte Informationen, um ein eigenes Verantwortlichenteam (WeG-Team) zur Durchführung von Glaubenskursen in ihrer Gemeinde zu gründen.

Damit die Erlebnisse aus einem Glaubenskurs nicht fruchtlos verpuffen, ist ein zweiter Schritt notwendig. Mit der Gründung und Begleitung von gemeindlichen Kleingruppen – den neuen Grund- und Lebenszellen der Gemeinde – haben wir inzwischen viele Erfahrungen gesammelt, die wir in diesem Seminar weitergeben.

 

Zentrale Fragen des Seminars:

Warum sind Glaubenskurse heute notwendig?

Wie finde ich fähige Mitarbeiter

Wie baut man ein Verantwortlichenteam auf?

Wie werbe ich für einen Glaubenskurs?

Was muss ich bei der Durchführung alles beachten?

Wie kann ich die Teilnehmer nach einem Glaubenskurs weiterbegleiten?

 

So, das war jetzt eine ganze Menge Informationen, ich hoffe, ich habe jetzt niemanden damit erschlagen. Bei Unklarheiten bitte nachfragen!

 

Liebe Grüße, Gabriele

Link to comment
Share on other sites

Hi gimu,

 

ich hoffe der Beitrg passt zum Thema.

 

Gemeindemission habe ich bisher nur einmal erlebt.

 

Vor nicht allzu langer Zeit gab es vier Bibelabende an denen Teile der Heilige Schrift diskutiert wurden. Ich war bei einer Veranstaltung dabei und sie hat mir sehr gut gefallen.

Diskutiert wurde das Buch Jona.

Ein sehr interesanter Aspekt waren dabei die "Hintergrundinformationen" zum Text die der Priester vermittelte, zB warum Jona grad dorthin floh, wohin er floh. Dies liegt darin begründet dass die Menschen früher annahmen dass sich hinter diesem Ort das Ende der Welt befände und Jona so dem Herrn entkommen könne.

Dau kommt dass der Priester der durch den Abend führte sehr charismatisch war. Ein wirklich sehr informativer und gelungener Abend.

 

Grüsse

 

Oli :blink:

Edited by oli
Link to comment
Share on other sites

Auf unsere Fragen bekamen wir nebulöse Antworten, mit denen wir nichts anfangen konnten - zum Teil haben wir sogar damals schon die Erbärmlichkeit dieser Antworten durchschaut. Spirituell wurde Schlechteres geboten, als unser Pfarrer (und der war diesbezüglich schon kein großer Held) es das ganze Jahr über gab.

Könntest du das bitte näher erläutern?

 

Grüsse

 

Oli :blink:

Edited by oli
Link to comment
Share on other sites

Danke für den MET Hinweis. Ich werd mir das genauer anschauen.

 

In den 70-Jahren kamen zwei Ordenspriester in unsere Gemeinde mit ...

 

Genau, so wars bei uns auch. Zu uns kamen zwei Patres für 10 oder 12 Tage und hatten dann ihr Programm. Es gab jeden Tag eine Predigt zu einem bestimmten Thema (die wurden in der Vorbereitung durch einen Fragebogen ausgewählt) und dann gabs am Abend die Möglichkeit zur Diskussion. Leider war hier sehr wenig Interesse. Meistens so 10 -15 Leute und die Hälfte davon waren PGR-Mitglieder. War aber sehr interessant. Die Patres haben aber wirklich versucht alle Menschen - vom KIGA-Kind bis zu den Alten und Kanken zu Hause - anzusprechen.

 

Aber es war geradezu lächerlich. Auf unsere Fragen bekamen wir nebulöse Antworten, mit denen wir nichts anfangen konnten - zum Teil haben wir sogar damals schon die Erbärmlichkeit dieser Antworten durchschaut. Spirituell wurde Schlechteres geboten, als unser Pfarrer (und der war diesbezüglich schon kein großer Held) es das ganze Jahr über gab.

 

Auch bei uns gab es eine Gruppenstunde mit der Jugend. Aber die Anzahl der Anwesenden hat sich von der Hauptmission zur Nachmission sogar gesteigert. Der Pater war selber überrascht und erfreut.

 

Nichts wäre dringlicher, als eine Gemeindemission, die den Glauben der Gemeinden belebt.

 

Genau das ist es. Ich glaube keine Gemeindemission kann heute mehr erwarten, dass sich dadurch Menschen zum christlichen Glauben bekehren. Aber sie kann neue Impulse geben und den bereits vorhandenen Glauben stärken.

 

LG, gimu

Link to comment
Share on other sites

Regenbogenschaf

Hallo!

Warum soll sich bei einer Gemeindemission heute niemand mehr bekehren können?

Die Botschaft ist noch genauso aktuell wie vor zweitausend Jahren- und sie kann unser Leben genauso verändern, wie das von Petrus, und ein paar anderen.....

 

Dazu muss man es aber schaffen, dass die Gemeindemission erstens nicht nur von ein paar älteren Ordensgeistlichen geleitet werden (wobei ich nix gegen die habe) sondern dass auch junge Menschen, die fest im Glauben stehen, mitmachen. Und Mittelalte- und eben auch die alten. Da kann man dann sehen, dass das eine Botschaft für jeden ist.....

 

Und dass man zweitens keinen "wir haben uns alle lieb"- Smalltalk hält, sondern wirklich über die verändernde Liebe Gottes redet.

 

Und dass man drittens nicht bloss im eigenen Saft schmort, sondern rausgeht- dahin wo auch Jesus heute wohl hingehen würde. Kneipen, Strassencafes, Schulen, Krankenhäuser, Fussgängerzonen......wo auch immer sich Menschen aufhalten kann und soll die Gemeindemission stattfinden....

 

Und hinführen soll sie natürlich auf die persönliche Begegnung mit Christus, in der Eucharistie, Anbetung, am Besten auch Beichte.....

 

 

Das kann wunderbar klappen.......und im übrigen kenn ich ein paar Leute, die so zum Glauben kamen.....

 

..........sagt das bunte Schaf

 

 

 

 

 

:blink:

Link to comment
Share on other sites

Dazu ist es notwendig, dass bei Gemeindemission

Gemeinde nicht nur das Objekt,

sondern auch das Subjekt der Mission ist.

Link to comment
Share on other sites

Hallo Regenbogenschaf,

 

willkommen im Forum! :blink:

 

Ich wollte nicht komplett ausschließen, dass sich Menschen durch eine Gemeindemission zum Glauben bekehren. Ich halte es nur für sehr schwer!

 

Und dass man drittens nicht bloss im eigenen Saft schmort, sondern rausgeht- dahin wo auch Jesus heute wohl hingehen würde. Kneipen, Strassencafes, Schulen, Krankenhäuser, Fussgängerzonen......wo auch immer sich Menschen aufhalten kann und soll die Gemeindemission stattfinden....

 

In solchen Missionen wird wirklich alles versucht. Auch bei uns kamen zwei ältere Patres, aber die waren echt klasse. Und die haben sich auch nicht nur in der Kirche versteckt! Nein, die waren u.a. im KIGA, in der Schule und auch in Gaststätten (Cafes und Fußgängerzonen haben wir in der Geimeinde nicht). Aber die Leute lassen sich halt sehr schwer ansprechen.

 

Und hinführen soll sie natürlich auf die persönliche Begegnung mit Christus, in der Eucharistie, Anbetung, am Besten auch Beichte.....

 

Angebot hätts ja genügend gegeben! Aber wenn halt nur die kommen, die sonst auch da sind!

 

Das kann wunderbar klappen.......und im übrigen kenn ich ein paar Leute, die so zum Glauben kamen.....

 

Find ich klasse! Hätten wir uns in der Geimeinde auch gewünscht.

LG, gimu

Link to comment
Share on other sites

Regenbogenschaf

Hallo gimu!

Danke für den netten Empfang! :blink:

 

Klar lassen sich die Leute schwer ansprechen- viele haben keine Zeit, meinen, eh schon alles vom Glauben zu kennen, andere sind einfach erstmal skeptisch....

 

Manchmal gibt es Tricks, um ins Gespräch zu kommen- vielleicht, dass man Biertische aufstellt, und jeweils ein Missionar, einem Passant ein Stück kuchen und einen Kaffee anbietet- dabei kann man wunderbar ins Gespräch kommen.

Glühweinstände sind im Winter eine prima Alternative.

 

Oder vielleicht eine kleine Bühne, an der ab und zu ein paar musikalisch Begsbte etwas vorführen, und dazwischen einzelne Missionare erzählen, warum sie ihre Freizeit dafür verwenden, anderen die frohe botschaft zu bringen....das bringt viele zum Stehenbleiben und Neugierig gucken- und dann kann man schon reden.

 

Vielleicht bietet man eine Kinderecke an, in der diese Malen und Basteln können, dann haben die Eltern mehr Ruhe.....

 

Und der Beste Trick ist eigentlich gar kein Trick: Manchmal reicht es einfach, jemanden anzulächeln, und ihm zu sagen, dass man ihn gern einladen würde....und dazu gibt man im den Flyer mit Adresse und Termin......und manchmal reicht das tatsächlich schon aus....

 

Letztes Jahr wurde übrigens in Wien die ganze Stadt missioniert, von unterschiedlichen Gemeinschaften, mit unterschiedlichen Methoden, aber immer mit viel Freude, und sicher mit guten Ergebnissen.

Ich hoffe, der Link funktioniert: www.stadtmission.at

Dieses Jahr ist Paris dran.......

 

Auch Paulus hatte nicht immer sofort Erfolg mit seiner Mission- aber das macht nix.

Unser Job ist, die Botschaft zu leben, und weiterzugeben- ob der einzelne sie dann annimmt oder nicht, ist unsere Sache nicht. Wobei es allerdings schon sinn macht, zu überlegen, was man hätte anders machen können, um mehr Neulinge anzusprechen.........

 

...meint das bunte Schaf :P

Link to comment
Share on other sites

Hallo Regenbogenschaf,

 

das sind sicherlich gute Tipps, wenn die Kirche mitten in einer großen Stadt steht. Bei uns (mitten aufm Land) würden die Missionare ziemlich alleine an den Biertischen sitzen. Da kommen übern ganzen Tag verteilt vielleicht so 50 Leute zu Fuss an der Kirche vorbei.

 

Und der Beste Trick ist eigentlich gar kein Trick: Manchmal reicht es einfach, jemanden anzulächeln, und ihm zu sagen, dass man ihn gern einladen würde....und dazu gibt man im den Flyer mit Adresse und Termin......und manchmal reicht das tatsächlich schon aus....

Und das sollte doch eigentlich immer der Fall sein! Nicht nur wenn Mission ist.

 

LG, gimu

Link to comment
Share on other sites

Regenbogenschaf

Hallo, gimu,

das sind sicherlich gute Tipps, wenn die Kirche mitten in einer großen Stadt steht. Bei uns (mitten aufm Land) würden die Missionare ziemlich alleine an den Biertischen sitzen. Da kommen übern ganzen Tag verteilt vielleicht so 50 Leute zu Fuss an der Kirche vorbei.

Ist sicher auch mal ganz gemütlich! :blink:

 

Ne, klar, dann funktioniert das nicht- dann kann man aber immer noch zu Hausbesuchen greifen: Jeweils ein Team von zwei Personen gehtzu insgesamt jedem, der in der Gemeinde wohnt (egal ob gemeindemitgliied oder nicht) - und man lädt zu abendveranstaltungen ein- möglichst irgendwas Peppiges.

Jeden Abend was anderes, vielleicht für verschieden Zielgruppen, jeden abend wird für den abschluss eingeladen, an dem dann gestaltete Anbetung ist, und zur Beichte eingeladen wird

Und dann kann man vielleicht ja auch zum Strassencafe einladen- dann wirds vielleicht doch was..... :blink:

 

 

Und klar sollte man immer lächeln, ob Mission oder nicht (obwohl auch die Mission im Alltag sehr wichtig ist)- aber ein echtes Lächeln ist nicht allzuoft, und deswegen zieht es die Leute an......aber eben natürlich nur, wenns echt ist.

Dass kann man also nicht mit Gesichtsgymnastik erreichen, sondern mit Gebet......

 

Ach, und man könnte in einem dorf ja auch vielleicht die freiwillige Feuerwehr zu einem Fest bewegen, oder den schützenverein oder was auch immer, und dann das Fest gestalten, sich unter die Leute mischen, einzelne Programmpunkte, oder so.......

 

Oder man stellt drei Wochen vorher heimlich eine zwei Meter grosse, mit Alufolie bezogene fliegende Untertasse irgendwohin- mit einem Plakat, dass hier am.... um..... sich das Geheimis lüftet.

Dürfte vielleicht auch ein paar Leute anziehen.........

 

Müsste man echt mal ausprobieren......

 

.....meint das bunte Schaf

 

:P

Link to comment
Share on other sites

Hallo Regenbogenschaf,

 

Jeden Abend was anderes, vielleicht für verschieden Zielgruppen, jeden abend wird für den abschluss eingeladen, an dem dann gestaltete Anbetung ist, und zur Beichte eingeladen wird

 

Bei uns war jeden Abend eine Veranstaltung. Und da die Themen vorher durch einen Fragbogen ausgewählt werden konnte, sollte auch für jeden etwas dabei gewesen sein.

 

Ach, und man könnte in einem dorf ja auch vielleicht die freiwillige Feuerwehr zu einem Fest bewegen, oder den schützenverein oder was auch immer, und dann das Fest gestalten, sich unter die Leute mischen, einzelne Programmpunkte, oder so.......

 

Oder man stellt drei Wochen vorher heimlich eine zwei Meter grosse, mit Alufolie bezogene fliegende Untertasse irgendwohin- mit einem Plakat, dass hier am.... um..... sich das Geheimis lüftet.

Dürfte vielleicht auch ein paar Leute anziehen.........

 

Und da werd ich jetzt vorsichtig! Da ist mir der Glaube zu wichtig! Ich habe nichts gegen Feste! Und natürlich kannst du durch solche Aktionen Leute ansprechen. Aber ob die dann auch zum Glauben finden? Was ist, wenn dann der "Alltag" kommt und mal gerade nichts peppiges läuft?

 

LG, gimu

Link to comment
Share on other sites

Regenbogenschaf

Nun, ich denke, es kommt drauf an, wie man so ein fest dann gestaltet.

Feste sind ja nichts schlechtes, wenn ich da mal an die Hochzeit zu Kanaa denke.....

Und man kann durchaus ernstahfte Botschaft auf unterhaltsame Art bringen, mit liedern, kleinen Zeugnissen, Showeinlagen.....und, ganz wichtig, dem hinweis auf ein "handfesteres" angebot.

Dass irgendwo Gruppen sind, wo man für sich beten lassen kann, dass irgendwo Beichtmöglichkeit ist, dass vorher eine messe gefeiert wird, nachher ein rosenkranz gebetet wird, die ganze Zeit über Anbetung ist.....

 

Das Fest soll hier nicht Verheissung sein: Wenn du diech bekehrst, wirst du immer feieren können"- das ist Quatsch.

Sondern es ist eine Gelegenheit, an der Menschen den Sprung aus dem Alltag gmeacht haben, und deshalb bereit sind, sich über etwas Neues- den glauben- Gedanken zu ,machen.

Wichtig ist, dass viele missionare da sind, die ohne feste aufgabe, einfach nur gesprächsbereit sind.....................und aus solchen Gesprächen kann viel werden, gerade weil die Besucher merken, dass der andere dass in seinemAlltag lebt, und daraus lebt.......

 

meint das bunte schaf

Link to comment
Share on other sites

Oder man stellt drei Wochen vorher heimlich eine zwei Meter grosse, mit Alufolie bezogene fliegende Untertasse irgendwohin- mit einem Plakat, dass hier am.... um..... sich das Geheimis lüftet.

Dürfte vielleicht auch ein paar Leute anziehen.........

also, da bin ich gefühlsmäßig eher nicht so bei Deiner Meinung.

 

Gefühlsmäßig bin ich da eher der Meinung meines Großvaters (er war Missionar), dem man auch wohl mal solches oder so ähnliches vorgeschlagen hat.

 

Da hat er dann erst mal groß gekuckt, und dann gesagt:

 

"Möchten wir es nicht doch vielleicht einfach mit dem Wort Gottes versuchen?"

 

:-)))

Link to comment
Share on other sites

Da hat er dann erst mal groß gekuckt, und dann gesagt:

 

"Möchten wir es nicht doch vielleicht einfach mit dem Wort Gottes versuchen?"

 

War bestimmt ein prima Missionar. :blink:

Link to comment
Share on other sites

Regenbogenschaf
Oder man stellt drei Wochen vorher heimlich eine zwei Meter grosse, mit Alufolie bezogene fliegende Untertasse irgendwohin- mit einem Plakat, dass hier am.... um..... sich das Geheimis lüftet.

Dürfte vielleicht auch ein paar Leute anziehen.........

also, da bin ich gefühlsmäßig eher nicht so bei Deiner Meinung.

 

Gefühlsmäßig bin ich da eher der Meinung meines Großvaters (er war Missionar), dem man auch wohl mal solches oder so ähnliches vorgeschlagen hat.

 

Da hat er dann erst mal groß gekuckt, und dann gesagt:

 

"Möchten wir es nicht doch vielleicht einfach mit dem Wort Gottes versuchen?"

 

:-)))

 

 

Naja, ich dachte eigentlich daran, zum angekündigtem Datum aus der Untertasse ein Marsmännchen steigen zu lassen, dass die Bibel unterm Arm hält und anfängt zu predigen......

 

:blink:

Link to comment
Share on other sites

"Möchten wir es nicht doch vielleicht einfach mit dem Wort Gottes versuchen?"

Ja, mit Gewalt! Hehe!

Link to comment
Share on other sites

Vielleicht wars ja schon mal Thema, aber ich habe keinen passenden Thread gefunden!

 

Was haltet ihr von Gemeindemissionen? Ich hab vor ein paar Jahren mal eine erlebt und fand das echt interessant. Doch leider haben sich die Leute, die man so richtig schon missionieren könnte nicht angesprochen gefühlt!

 

Gibts diese Gemeindemissionen auch bei euch in der Gegend? Hat schon mal einer eine erlebt? Sind sie überhaupt noch aktuell? Und wie könnte man dadurch auch andere Leute erreichen (nicht nur die, die eh jeden Sonntag kommen)?

 

LG, gimu

:blink: vor gut einem halben Jahr war im Kloster Waghäusel Pater Bill aus Indien zu Tagen der "Missionierung" anwesend. Es gab gute Denkanstösse wie ich meinen Glauben neu beleben kann. Dies ist vieleicht das wichtigste, was solche "Missionierungen" vermitteln können. Es kommt eben darauf an, wie ernst ich diese Aussagen nehme und damit sie in mein Leben einfließen lasse!

liebe Grüße Udo

Link to comment
Share on other sites

 Share

×
×
  • Create New...