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pedrino
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http://www.rp-online.de/news/wissenschaft/...-0514/gott.html

 

Forscher suchen biologische Erklärung der Transzendenz

 

 

Neurologe fotografiert

die Präsenz Gottes

 

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Philadelphia (rpo). Kann man Gott fotografieren? Der Neurologe Andrew Newberg macht in einem Labor Fotos von dem, was Gläubige die Gegenwart Gottes nennen.

Er lädt Buddhisten und Franziskaner-Nonnen zu Gebet und Meditation an deren Höhepunkt er einen Isotopenindikator injiziert, um die Hirnaktivität im Moment des Transzendierens festzustellen. Auf diese Weise soll Religion biologisch erklärbar gemacht werden. Newberg ist Assistenzprofessor an der University of Pennsylvania, sein Fachgebiet nennt sich "Neuroimaging". Er hat herausgefunden, dass es an der Hinterseite des Gehirns einen kleinen Bereich gibt, der kontinuierlich die räumliche Orientierung eines Menschen berechnet, also den Sinn dafür, wo der eigene Körper aufhört. Während intensiver Gebete oder Meditation verfällt dieser Bereich aus bisher unbekanntem Grund in völlige Inaktivität.

 

"Das bewirkt ein Verschwimmen der Grenzen zwischen dem Selbst und der Welt", erklärte Newberg. Er fügte hinzu: "Wenn man weit genug geht, löst sich das Selbst komplett auf, und man spürt ein Gefühl der Einheit, der unendlichen Grenzenlosigkeit."

 

Nun wollen sich Forscher an der John Hopkins University in Baltimore die Tatsache zunutze machen, dass sich Körper und Gehirn in Phasen intensiven Meditierens oder Betens verändern. In solchen Zuständen scheinen Menschen ihr Bewusstsein auszuschalten. Eine von der nationalen Gesundheitsorganisation in Auftrag gegebene Studie soll die Auswirkungen von Gruppengebeten auf schwarze Frauen mit Brustkrebs testen. Die Forscher hoffen, letztendlich einen gemeinsamen Kern zu finden, der sämtliche Glaubensrichtungen der Welt biologisch erklärt.

 

 

pressetext austria

 

Gruß Pedrino

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http://derstandard.at/standard.asp?channel...K&id=578683

 

Salzburger Erzbischof verweigerte Firmung in Grödig

 

 

Desinteresse der Firmlinge - Zunehmende Säkularisierung der Gesellschaft stelle Praxis der Firmung infrage

 

 

 

Salzburg - Der Salzburger Erzbischof Georg Eder hat vergangenen Samstag in Grödig eine Firmung abgesagt. Seine eineinhalb Stunden vor dem geplanten Termin per Brief im Pfarramt abgegebene Begründung, wonach die Jugendlichen "noch nicht reif für die Firmung" wären, legte Eder heute, Montag, in einer Aussendung ausführlicher dar: Die Kirche dürfe niemandem ein Sakrament aufzwingen und beim Vorgespräch am Freitag seien zahlreiche Jugendliche "offensichtlich in jeder Hinsicht desinteressiert" an diesem Sakrament gewesen.

"Ich bin nun seit zwölf Jahren bei Visitationen und Firmungen in den meisten Pfarren unserer Erzdiözese gewesen und dabei unzähligen Menschen begegnet, darunter auch vielen Jugendlichen. Derartiges wie in Grödig am vergangenen Freitag ist mir dabei aber noch nie passiert", schildert der Erzbischof. Und weiter: "Nicht nur, dass die jungen Damen und Herren zu keinerlei inhaltlichem Gespräch zur Firmung bereit waren, gebärdeten sich zahlreiche von ihnen in einer Art und Weise, die deutlich machte, dass dieses Sakrament der Kirche für sie keinerlei Bedeutung habe. Nachdem auch die Eltern der Jugendlichen - wie mir mitgeteilt worden war - bei der Firmvorbereitung jede Mitarbeit verweigert hatten, habe ich mich nach gründlicher Überlegung und Erwägung im Gebet deshalb schweren Herzens entschließen müssen, die Firmung zum vorgesehenen Zeitpunkt nicht durchzuführen."

 

Sakramente dürften nicht aufgezwungen werden

 

Die Kirche dürfe niemandem ein Sakrament aufzwingen, müsse aber "auch darauf sehen, dass die Sakramente würdig, das heißt bei entsprechender Disposition, gespendet werden". Und diese war nach Ansicht Eders in Grödig "bei einem größeren Teil der Jugendlichen nicht gegeben". Vor der Firmung habe der Bischof den verantwortlichen Pfarrer zu fragen: "Können Sie bezeugen, dass die Firmkandidaten auch gebührend unterwiesen und auf dieses Sakrament vorbereitet sind?" Hier hätte die Antwort wahrheitsgemäß lauten müssen: "Nein." Deshalb habe er sich schließlich gezwungen gesehen, die für Samstag geplante Firmung abzusagen, begründete der Erzbischof seine Entscheidung. Jenen Firmkandidaten, denen an diesem Sakrament tatsächlich etwas gelegen sei, habe er angeboten, sie zu einem späteren Zeitpunkt - nach einem persönlichen Gespräch mit ihm - zu firmen.

 

Eder will nun "die wachsenden Probleme rund um die derzeitige Praxis der Firmung, die sich aus der zunehmenden Säkularisierung der Gesellschaft ergeben", zum Anlass nehmen, die zur Zeit übliche Praxis (Alter, Vorbereitung, Mitwirkung der Eltern, Patenamt etc.) zu überdenken. In einer Zeit, in der jedes Glaubenswissen mehr und mehr verdunste, könne die Kirche nicht länger ihre Sakramente ohne intensivere Vorbereitung der wirklich daran Interessierten spenden. "Ansonsten würden Taufe, Hochzeit, Erstkommunion oder auch Firmung endgültig zu reinen Brauchtumsveranstaltungen herabsinken", stellte der Erzbischof fest. (APA)

 

Gruß Pedrino

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Über andere Aktionen von Erzbischof Eder hab ich mich ja schon geärgert. Aber hier findet sein Verhalten meine Zustimmung.

Endlich mal ein Geistlicher der in dieser Sache konsequent ist.

Es bringt nichts wenn Firmung oder auch Konfirmation nur aus Tradition oder auf Druck des sozialen Umfeldes stattfinden.

Wenn, dann soll auch der entsprechende Glaubensschritt dahinterstehen.

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ZDF: Gottesdienste im Internet

 

Die Gottesdienst werden am Sonntag morgen live im

Real-Video-Format übertragen.

 

http://www.chip.de/news_stories/news_stories_8606203.html

 

18.10.2001, 16:01

 

ZDF: Gottesdienste im Internet

München (mb) –  Die sonntäglichen Gottesdienste im ZDF werden ab sofort auch live ins Internet übertragen. Dies teilte der Sender am heutigen Donnerstag mit. Die Gottesdienste werden dabei abwechselnd aus einer evangelischen, katholischen und einer orthodoxen Gemeinde übertragen.

 

Auf der ZDF-Webseite gibt es Informationen zum Gottesdienst, beispielsweise vorab die Liednummern.

 

Info:  www.gottesdienste.zdf.de

 

http://www.zdf.fernsehgottesdienst.de

 

 

(Geändert von pedrino um 8:18 - 19.Oktober.2001)

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Mal wieder gute Nachrichten zur Abwechslung:

 

Dienstag 18. November 2003, 18:46 Uhr

 

 

Gericht in US-Staat Massachusetts erklärt Homo-Ehe für legal

 

 

(AFP) Das Oberste Gericht des US-Bundesstaats Massachusetts hat grünes Licht für die Einführung der Homo-Ehe gegeben. Das Gericht urteilte am Dienstag in Boston, das bisherige Verbot der Eheschließung zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern verstoße gegen die Verfassung des Ostküstenstaats. Die Verfassung bekräftige die Würde und Gleichheit aller Menschen und verbiete "die Schaffung von Bürgern zweiter Klasse".

 

Quelle: http://de.news.yahoo.com/031118/286/3rdtk.html

 

Insbesondere die Begründung ist erfreulich. :blink:

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Guest Claudia
Recht hat er, der Eder!

Jau.

 

Wow, Hut ab vor diesem Mann... endlich mal einer, der bloßen Lippenbekenntnissen und Disziplinlosigkeit und Desinteresse eine klare Absage erteilt.

 

Cool.

 

Warum tun das nicht mehr heutzutage... :blink:

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Zu Lissie's Meldung:

 

Das ist inzwischen ein echtes Problem. Das Verfassungsgericht in Massachusetts hat damit eine Lawine losgetreten.

 

Ihr Argument war folgendes: Die Diskrimination bei der Ehe (dass sie immer zwischen einem Mann und einer Frau sein muss) ist mit dem Gleichberechtigungsgebot der Verfassung (des Bundesstaats Massachusetts, nicht der Bundesverfassung) nicht vereinbar. Eine eheaehnliche Gemeinschaft (wie die Deutsche ELP, oder "civil union" oder "domestic partnership") ist nicht ausreichend, da aus langer Erfahrung der Segregation (zwei Systeme fuer Schwarze und Weisse) eine "separate but equal" Berechtigung immer zu Ungleichheit fuehrt.

 

So weit, so gut. Dieses Verfassungsgericht ist die hoechste Instanz, daher ist auf Bundesstaats-Ebene (vergleichbar mit einem Deutschen Bundesland) diese Entscheidung nicht zu kippen. Es ist auch egal, dass hier eine Bundesstaats-Verfassung im Konflikt mit einem Bundesgesetz steht (es gibt naemlich schon ein Bundesgesetz, unter Clinton eingefuehrt, dass die Homosexuelle Ehe auf Bundesebene verbietet, aber Ehen werden halt unter Staatsrecht geschlossen). Denn Bundesgesetze brechen in den USA nicht Landesverfassungen (wohl aber bricht die Bundesverfassung die Landesverfassungen).

 

Also versucht im Moment das Parlament von Massachusetts, die Verfassung zu aendern. Einziges Problem ist, dass man dafuer drei Jahre braucht: Alle Verfassungsaenderungen muessen in Massachusetts in zwei getrennten Legislaturperioden vom Parlament verabschiedet werden, und muessen dann noch einen Volksentscheid ueberstehen. Im Moment sieht es so aus, als wenn der erste Schritt der Verfassungsaenderung in den naechsten paar Wochen anfaengt (auch mit den Stimmen der Demokraten). Ich nehme mal an, dass alle hoffen, dass die jetzige Krise innerhalb eines Jahres in der Oeffentlichkeit vergessen wird, und dann koennen sie den zweiten Schritt in der naechsten Legislaturperiode einfach vergessen, und die Sache hat sich damit erledigt.

 

Das Schlimme ist, dass ab Mai dieses Jahres jedes Standesamt in Massachusetts Ehen ohne Ansehung des Geschlechtes schliessen muss (und wird). Das heisst, das innerhalb der drei Jahre fuer die Verfassungsaenderung zigtausende von Ehen existieren werden, die man dann schlecht nachtraeglich annulieren kann.

 

In Kalifornien ist die Situation noch komplizierter. Die Verfassung hat ebenfalls einen Gleichbehandlungs-Paragraphen; daher waere mit der gleichen Logik zu schliessen, dass bei der Eheschliessung gleichbehandelt werden muss. Leider kann man dies nicht rechtskraeftig feststellen, bis es vom Bundesstaats-Verfassungsgericht auch behandelt worden ist. Und dort kann keiner klagen, da es nach der Prozessordnung nur moeglich waere, wenn man die Ehe geschlossen haette, und sie dann nicht anerkannt wird. Und das ist bis vor einer Woche nicht passiert.

 

Vor ein paar Jahren wurde dann sogar per Volksentscheid ein Gesetz geschaffen, dass die Ehe als heterosexuell definiert. Als Verfechter des Rechts zur Homo-Ehe (zu denen ich mich zaehle) muss man auch mal bedenken, dass selbst im liberalsten und offensten Bundesstaats der USA ueber 60% der Bevoelkerung gegen die Homo-Ehe gestimmt haben.

 

Auf jeden Fall, seit ein paar Wochen hat die kreisfreie Stadt San Francisco einen neuen Buergermeister (das sie ihren eigenen Kreis bildet ist wichtig, da das Eherecht auf Kreis-Ebene ausgefuehrt wird). Nein, er ist ueberhaupt nicht schwul. Seine Ehefrau ist sogar ehemalige Nackt-Taenzerin aus eine Porno-Klub (kein Witz!). Auf jeden Fall hat er vor einer Woche das Standesamt angewiesen, von jetzt an Ehen ohne Ansehung des Geschlechtes zu schliessen. Seine Begruendung: Das Landesgesetz (das per Volksabstimmung geschaffen wurde) ist offensichtlich verfassungswidrig. In Wirklichkeit will die Stadt einen Testfall schaffen, damit der Fall endlich vor dem Kalifornischen Verfassungsgericht verhandelt werden kann. Am ersten Tag haben ueber 2000 Paare Schlange gestanden, von denen 700 oder 800 verheiratet worden sind. In der letzten Woche sind insgesamt 3100 Paare verheiratet worden (normal sind 40-60 Ehen pro Tag fuer die ganze Stadt). Inzwischen muss man sich im Morgengrauen anstellen, und den ganzen Tag Schlangestehen, sonst hat man keine Chance. Die gesamte Gegend rund ums Rathaus (auf der Van Ness Avenue) ist verkehrsmaessig ein Katastrophengebiet; zeitweile war die Avenue sogar abgesperrt (und sie ist eine der Haupt-Zufahrten zu einer der Bruecken). Inzwischen mussten viele Hetero-Ehepaare, die keine Lust hatten, im Brautkleid den ganzen Tag im Freien Schlange zu stehen (es hat diese Woche auch heftig gestuermt) auf andere Staedte ausweichen. In Anbetracht der Tatsache, dass San Francisco auf drei Seiten vom Wasser umspuelt ist, ist das ein ziemlicher Umweg (mindestens eine halbe Stunde mit dem Auto, fuer eine kleinere Stadt wie Sausalito oder Marin oder Berkeley, und eher eine Stunde fuer eine Grossstadt wie San Jose oder Oakland, wo man auch ohne Termin oder ohne lange Warten heiraten kann). Am Freitag kam im Radio das Geruecht auf, dass San Jose (die groesste Stadt in der Gegend) von jetzt an Eheschliessungen ohne Warteliste nur noch fuer ihre eigenen Stadtbuerger durchfuehren wird, und die armen Brautpaare aus San Francisco dort auf eine Lange Warteliste muessen; das wurde aber dementiert.

 

Es ist schon ganz lustig, dass in San Francisco inzwischen so viele Homoehen geschlossen werden, dass Hetero-Paare woanders hin fahren muessen! Eine schoene Retourkutsche.

 

Am Freitag haben zwei verschiedene Richter es abgelehnt, die Eheschliessungen per einstweiliger Verfuegung zu stoppen. Der eine, weil die Eheschliessungen keine sofortige Gefahr fuer Leib, Leben, Vermoegen, oder Rechte anderer erzeugt. Der andere, weil er es fuer wahrscheinlich haelt, dass die Stadt irgendwann mal Recht bekommen wird. Der Spass geht also am Montag weiter.

 

Die andere Frage ist, warum man eigentlich eine Ehe schliessen soll. Schliesslich gibt es hierzulande in vielen Landkreisen schon lange eine ELP-aehnliche Version. Dazu gibt es zwei verschiedene Antworten. Das erste ist, dass es sich hier um eine Prinzipienfrage handelt. In der Praxis viel wichtiger ist die zweite Antwort: Da weder die Bundesregierung (in der Form des "Infernal Revenue Service") noch der Bundesstaat diese Kreis-spezifischen ELP's akzeptieren, werden sie bei der Steuer ignoriert. Das ist vor allem fuer das Ehegatten-Splitting wichtig (wenn ein Partner viel mehr verdient als der andere ist man als verheiratetes Ehepaar viel besser dran); es macht auch einen Unterschied bei der Erbschafts-Steuer (Erbe an Ehepartner ist prinzipiell steuerfrei, Erbe an nichtverwandte Personen hat mindestens 50% Erbschaftssteuer).

 

Ich habe am Donnerstag meinen schwulen Kollegen (der ihn San Francisco wohnt) gefragt, ob er nicht den ganzen Freitag lang mit seinem Partner Schlangestehen will, und offiziell heiraten will (die beiden hatten schon vor Jahren eine Zeremonie, uind gelten fuer alle praktischen Zwecke als verheiratet). Er wollte es nicht tun. Warum nicht? Weil, sagt er, die Bundesregierung sowieso einen Weg finden wird, diese Eheschliessung zu ignorieren, und damit er keine steuerlichen Vorteile bekommen wird. Es waere ja schwer vorzustellen, wenn die Regierung eines George W. da mitmachen wuerde. Und fuer eine politische Demonstration oder als legalen Testfall ist ihm seine Beziehung zu wichtig; dafuer nimmt er seinen Partner und ihre Ehe zu ernst.

 

Irgendwie bekommt man das Gefuehl, dass in San Francisco in der Politik immer Karneval ist. Wenn ihr noch mehr ueber das Sexualleben seiner Politiker erfahren wollt (das wirklich sehr lustig ist, die gerade neu gewaehlte Staatsanwaeltin hat wirklich nichts im Kopf; der einzige Grund, dass sie gewaehlt worden ist: Sie ist die Freundin vom ehemaligen Buergermeister; der gute Mann hat gleichzeitig mit einer anderen Wahlkampfhelferin ein Baby, waehrend er gleichzeitig verheiratet ist): Bitte mal bei http://www.sfgate.com mitlesen, das ist die dortige Tageszeitung.

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Heute im Tagesspiegel:

 

Mary verzweifelt gesucht

 

In der Debatte um die Homo-Ehe in den USA gerät die lesbische Tochter des Vize-Präsidenten Cheney ins Kreuzfeuer. Sie ist abgetaucht

 

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Baumfaeller

Katholische Gemeinnuetzige Einrichtung muss fuer die "Pille" zahlen, sagt das Verfassungsgericht (oberster Gerichtshof) in Kalifornien.

 

Siehe z.B. diesen Link hier.

 

Das Argument ist folgendes. Nach dem Gesetz muss ein Arbeitgeber, dessen Krankenversicherung fuer Medikamente zahlt (nicht alle tun es) auch fuer Verhuetungsmittel zahlen.

 

Es gibt eine Ausnahme fuer religioese Organisationen. Unter diese Ausnahme faellt die katholische Kirche selber (was eigentlich ziemlich egal ist, weil sie hauptsaechlich maennliche Angestellte hat).

 

Aber diese Katholische Gemeinnuetzige Einrichtung, die der Kirche gehoert (vergleichbar ungefaehr der Karitas) ist nach der Definition keine religioese Einrichtung. Warum nicht? Erstens stellt sie nicht-Katholiken ein. Zweitens leistet sie soziale Arbeit, nicht religioese. Drittens lehrt sie keine Religion. Also ist es ein normaler Arbeitgeber, ergo fasst der Verhueutungsmittel-Paragraph. Genau dies wollte diese Organisation (aus offensichtilichen Gruenden) lange nicht tun.

 

Da stellt sich mir eine Frage. Zahlt in Deutschland die Krankenversicherung inzwischen fuer die Pille? Vor 20 Jahren pflegte sie es nicht zu tun (obwohl sie anstandslos fuer die Geburt zahlt). Wie ist es in anderen "katholischen" Laendern (z.B. Italien)?

 

Im Vatikan ist das wahrscheinlich kein Problem, weil die durchschnittlichen Angestellten dort erstens ziemlich alt sind, und zweitens entweder alle oder beinahe Kardinaele sind, die soweit ich weiss nicht weiblich zu sein pflegen. Da faellt mir die Story von der Paepstin Joanna wieder ein. Sie haette die Pille wirklich brauchen koennen. :blink:

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