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Kardinal Ratzinger


Accreda
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Off-Topics aus den Witzen entfernt, dort ist eine Witzsammlung, einzelne Thematiken bitte in eigenem Thread behandeln. Accreda ist nicht Initiatorin dieses Threads.

 

Ich weiß nicht, was es an Kardinal Ratzinger auszusetzen gibt. :angry: Er befindet sich mit seinen Aussagen auf dem Boden der Lehre der Kirche.

Edited by sylle
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Franciscus non papa
Ich weiß nicht, was es an Kardinal Ratzinger auszusetzen gibt. :angry: Er befindet sich mit seinen Aussagen auf dem Boden der Lehre der Kirche.

ja - er fühlt sich ja geradezu als das fundament der lehre der kirche :blink:

 

nicht weinen accreda - aber die kirche hat soviel überstanden, sie wird auch ratzi überstehen. die längste zeit war er grossinquisitor ....

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Ich weiß nicht, was es an Kardinal Ratzinger auszusetzen gibt. :angry: Er befindet sich mit seinen Aussagen auf dem Boden der Lehre der Kirche.

Ich glaube ich fände Ratzi erst dann gut wenn ich ihn mal den Boden einer richtig grossen Kirche wischen sähe... So etwa den Petersdom mit einem Schwammtuch und auf Knien...

 

SCNR

Edited by Wattoo
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Ich weiß nicht, was es an Kardinal Ratzinger auszusetzen gibt. :angry: Er befindet sich mit seinen Aussagen auf dem Boden der Lehre der Kirche.

ja - er fühlt sich ja geradezu als das fundament der lehre der kirche :blink:

 

nicht weinen accreda - aber die kirche hat soviel überstanden, sie wird auch ratzi überstehen. die längste zeit war er grossinquisitor ....

Daß es Dir nicht gefällt, was Kardinal Ratzinger offen ausspricht, das liegt wohl auf der Hand, deshalb sei Dir das Großinquistor noch mal verziehen. Und nochwas, die Kirche wird nicht nur den Kardinal überstehen, sondern auch Dich und mich und den Thomas Bloemer und den Werner und und und und (Wattoo nehm ich jetzt auch noch mit rein :blink:

 

"Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen."

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Stimmt Verena - die Kirche wird uns auch überstehen - aber es ist doch schön dass sie so bunt ist - oder? Von jeder Sorte Mensch finden sich dort Exemplare...

 

Liebe Grüsse! :angry:

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Franciscus non papa
Ich weiß nicht, was es an Kardinal Ratzinger auszusetzen gibt. :angry: Er befindet sich mit seinen Aussagen auf dem Boden der Lehre der Kirche.

ja - er fühlt sich ja geradezu als das fundament der lehre der kirche :blink:

 

nicht weinen accreda - aber die kirche hat soviel überstanden, sie wird auch ratzi überstehen. die längste zeit war er grossinquisitor ....

Daß es Dir nicht gefällt, was Kardinal Ratzinger offen ausspricht, das liegt wohl auf der Hand, deshalb sei Dir das Großinquistor noch mal verziehen. Und nochwas, die Kirche wird nicht nur den Kardinal überstehen, sondern auch Dich und mich und den Thomas Bloemer und den Werner und und und und (Wattoo nehm ich jetzt auch noch mit rein :blink:

 

"Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen."

meine grundgute,

 

auf deine verzeihung leg ich leider keinen wert.

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@Accreda

die Kirche wird nicht nur den Kardinal überstehen, sondern auch (...) Werner (...)

 

"Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen."

 

Also mit den Mächten der Unterwelt überbewertest du mich jetzt aber ein wenig :angry:

 

Aber um auf deine Frage nach dem Kardinal Ratzinger, und was es gegen ihn zu sagen gibt, zu kommen:

 

Ich hoffe, Gott wird uns allen eines Tages ein gnädigerer Richter sein als der Kardinal. Zumindest als das Bild, das der Kardinal nach außen abgibt, denn in ihn reinsehen kann ich auch nicht.

 

Er erweckt allerdings den Eindruck, daß er sehr wohl bereit wäre wie einst Jonas mit Gott zu verhandeln, allerdings nicht wie jener um eine Strafmilderung zu erreichen, sondern eher um, wie man so schön sagt, "die volle Härte des Gesetzes" durchzusetzen.

 

Werner

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Ich weiß nicht, was es an Kardinal Ratzinger auszusetzen gibt. :angry:

Er befindet sich mit seinen Aussagen auf dem Boden der Lehre der Kirche. :blink:

 

 

Mit anderen Worten: "Ein Werbefeldzug für die Hölle." (Ich weiß jetzt nur nicht mehr, von wem diese treffende Charakterisierung der katholischen Kirche stammt.

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Aber laßt mal bitte den armen Ratzinger. Aus Insider-Kirchenkreisen hab ich Gerüchte über ihn gehört, die ihn arg in Konflikt mit seiner "bodenständigen Kirchenlehre" bringen würden.

 

 

 

(Nein, er ist nicht schwul, oder besser gesagt, darüber gibt es keine Infos, es ist etwas anderes. :angry: ).

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Ich hoffe, Gott wird uns allen eines Tages ein gnädigerer Richter sein als der Kardinal. Zumindest als das Bild, das der Kardinal nach außen abgibt, denn in ihn reinsehen kann ich auch nicht.

 

Er erweckt allerdings den Eindruck, daß er sehr wohl bereit wäre wie einst Jonas mit Gott zu verhandeln, allerdings nicht wie jener um eine Strafmilderung zu erreichen, sondern eher um, wie man so schön sagt, "die volle Härte des Gesetzes" durchzusetzen.

Woher kommt denn dieser Eindruck, Werner. Was hast Du denn von Ratzinger gelesen?

 

Oder hast Du am Ende nur ÜBER ihn gelesen?

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Aber laßt mal bitte den armen Ratzinger. Aus Insider-Kirchenkreisen hab ich Gerüchte über ihn gehört, die ihn arg in Konflikt mit seiner "bodenständigen Kirchenlehre" bringen würden.

Das ist ja ein unglaublich geistreicher Beitrag. Was meinst Du, was ich aus angeblichen Insider-Kreisen schon alles gehört habe.

 

*kopfschüttel*

Edited by ThomasBloemer
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Na, lissie, da bin ich ja froh, dass Du wenigstens mit Deiner Lehre nicht in Konflikt kommst...

Ich hoffe vor allen Dingen, daß Lissie mit ihrer Leere nicht in Konflikt kommt. :ph34r:

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Wieso sollte man neidisch auf etwas sein, das nicht existiert? Und deswegen auch keine Konflikte verursacht?

 

Am besten auch nicht mehr denken - macht nur Arbeit und Ärger obendrein.

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Ich weiß nicht, was es an Kardinal Ratzinger auszusetzen gibt. :blink: Er befindet sich mit seinen Aussagen auf dem Boden der Lehre der Kirche.

Ich glaube ich fände Ratzi erst dann gut wenn ich ihn mal den Boden einer richtig grossen Kirche wischen sähe... So etwa den Petersdom mit einem Schwammtuch und auf Knien...

 

SCNR

Manchmal habe ich das Gefühl, als befände er sich samt seiner konfessionellen Abteilung eher AM Boden. Obwohl die Idee mit dem Boden-putzen auch sinnig ist: dann käme mittels eigener Kraft der Staub der Jahrhunderte endlich weg. Wenn schon nicht unter den Talaren gesäubert wird.........; der gute Radikal Katzinger

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Aber um auf deine Frage nach dem Kardinal Ratzinger, und was es gegen ihn zu sagen gibt, zu kommen:

 

Ich hoffe, Gott wird uns allen eines Tages  ein gnädigerer Richter sein als der Kardinal. Zumindest als das Bild, das der Kardinal nach außen abgibt, denn in ihn reinsehen kann ich auch nicht.

 

Er erweckt allerdings den Eindruck, daß er sehr wohl bereit wäre wie einst Jonas mit Gott zu verhandeln, allerdings nicht wie jener um eine Strafmilderung zu erreichen, sondern eher um, wie man so schön sagt, "die volle Härte des Gesetzes" durchzusetzen.

 

Werner

Lieber Werner,

 

der Mann, der mit Gott verhandelte, war Abraham. In Genesis 18 versucht er, die Vernichtung von Sodom und Gomorra zu verhindern, wenn sich dort 10 Gerechte finden lassen. Der Ausgang der Geschichte ist allgemein bekannt ...

 

Jonas war derjenige, der sich in etwa so verhielt, wie Du es wohl Kardinal Ratzinger zutraust:

Nachdem er in Ninive Buße und Umkehr gepredigt hat, ist er stinksauer über den Erfolg seines Tuns:

 

10 Und Gott sah ihr Verhalten; er sah, dass sie umkehrten und sich von ihren bösen Taten abwandten. Da reute Gott das Unheil, das er ihnen angedroht hatte, und er führte die Drohung nicht aus.

1 Das missfiel Jona ganz und gar und er wurde zornig.

2 Er betete zum Herrn und sagte: Ach Herr, habe ich das nicht schon gesagt, als ich noch daheim war? Eben darum wollte ich ja nach Tarschisch fliehen; denn ich wusste, dass du ein gnädiger und barmherziger Gott bist, langmütig und reich an Huld und dass deine Drohungen dich reuen.

 

Darauf, lieber Werner, hoffe und vertraue ich, dass Gott ein gnädiger und barmherziger Gott ist, langmütig und reich an Huld.

Daran wird auch ein Kardinal Ratzinger nichts ändern können :blink:

 

Liebe Grüße, Gabriele

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Darauf, lieber Werner, hoffe und vertraue ich, dass Gott ein gnädiger und barmherziger Gott ist, langmütig und reich an Huld.

Daran wird auch ein Kardinal Ratzinger nichts ändern können :blink:

Warum sollte er es auch, Gabriele. Das ist ja genau der Gott, den er verkündet.

 

Um das zu wissen, muß man allerdings lesen, was er wirklich schreibt.

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Hallo Gabriele,

 

danke für die Korrektur, als ich es geschrieben habe, war ich mir gar nicht mehr sicher mit Jonas, konnte aber im Google auf die Schnelle nichts finden...

 

Werner

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@ThomasBloemer

Woher kommt denn dieser Eindruck, Werner. Was hast Du denn von Ratzinger gelesen?

 

Oder hast Du am Ende nur ÜBER ihn gelesen?

 

Vor einiger Zeit lief im ZDF eine Serie über die Inquisition, da war auch ein mindestens 20 minütiges Interview mit Kardinal Ratzinger enthalten, darüber hinaus habe ich noch mindestens ein weiteres gesehen.

 

Des weiteren gibt es genügend Schriftliches von ihm selbst, zuletzt das Papier gegen homosexuelle Partnerschaften.

 

Außerdem habe ich selbst gesagt, daß ich nicht in ihn hineinschauen kann, daß er aber den Eindruck erweckt.

 

Apropos Eindrücke: Als Schwuler entwickelt man im Laufe der Zeit ein ganz gutes Gespür dafür, andere Schwule zu erkennen, und es sollte mich sehr wundern, wenn Kardinal Ratzinger nicht homosexuell wäre.

Und bevor die Fraktion der Rechtgläubigen jetzt über mich herfällt: Die Kirche sagt ja selbst, daß das an sich nicht negativ ist, und ich glaube schon, daß er zölibatär lebt, was er ja als Priester eh muß.

 

Werner

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Ich habe bereits mehrfach gesagt, daß Ratzinger früher einer der fortschrittlichsten Theologen in Deutschland gewesen ist. Dann ist er in einer einzigen Vorlesung in Tübingen Anfang der siebziger Jahre ausgepfiffen worden. Das war zur damaligen Zeit üblich: jeder Professor wurde während der Studentenrevolte mal attackiert.

 

Die Leute in seiner Umgebung behaupteten allerdings, daß er dieses Erlebnis nicht gut verkraftet hat. Die Wandlung vom Reformer zum Reaktionisten vollzog sich in allerkürzester Frist. Außerdem weiß ich aus eigener Anschauung, daß er im Grunde seines Herzens ein außerordentlich ängstlicher Mensch ist. Er ist der Typ, der nur überleben kann, wenn er in ein unumstößliches Regelwerk eingebunden ist. Nur dann fühlt er sich sicher. Als Theologie-Professor hat er sich wohl sicher in seiner akademischen Welt gefühlt. Er mußte erkennen, daß er dort allerdings angreifbar war und seine Sicherheit auf tönernen Füßen stand.

 

Jetzt ist er in der Lage, sich seine Regeln selbst zu machen. Im Grunde tut er mir leid. Schade ist es um ihn, denn er ist ein heller Kopf.

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Zu Beginn meines Studium hab ich eines seiner früheren Werke gelesen. Mag sein, dass er damals "fortschrittlich" war (was immer das heißen mag) - als ich es gelesen habe, war es nicht mehr "fortschrittlich". Weit weg vom Leben kam es mir vor. Und das finde ich viel, viel schlimmer, als theologische Missgriffe oder veraltete Vorstellungen.

 

Die von Platona beschriebene Angst, der idealistische Wille, es "richtig" zu machen und die Ferne vom Leben sind ein eigenartiger Cocktail, dessen Zutaten aber alle zusammenpassen.

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Mensch, hier wird ja rege Psychoanalyse über andere betrieben, und das aus der Ferne. Wirklich erstaunlich, was die Leute so alles draufhaben. :blink:

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