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Gottesdienst am Sonntag


ora-et-labora
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Hallo zusammen,

 

in unserer Gemeinde gibt es alle paar Wochen einen Familiengottesdienst, aber die meisten restlichen Sonntags-Gottesdienste werden von vielen Gemeinde-Mitgliedern eher als "langweilig" oder "bringt nix" eingeschätzt. Diese Gottesdienste sind recht eng am Messbuch orientiert, ohne besondere Ausgestaltung.

 

Mich würde mal interessieren:

Welche Tipps habt Ihr zur Ausgestaltung einer "normalen" Sonntags-Liturgie?

 

Danke und viele Grüße

 

-- Marus

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Welche Tipps habt Ihr zur Ausgestaltung einer "normalen" Sonntags-Liturgie?

Eine Predigt, die den Bezug des Evangeliums/der Lesungstexte zum Leben der Menschen herstellt.

 

Lieder, die die Gemeinde kennt und mag - was aber nicht dagegen sprechen sollte, gelegentlich mal etwas Neues auszuprobieren.

 

Vielleicht mal in der Predigt die "bringt-nix" Einstellung ansprechen; immerhin "bringt" die Messe das wichtigste, was es überhaupt gibt: den Herrn selbst im Sakrament der Eucharistie. Begegnung mit dem Herrn selbst und "bringt nix" ??? Die ham ja woll 'nen Sockenschuss! (Oder: Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie da faseln ...)

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... immerhin "bringt" die Messe das wichtigste, was es überhaupt gibt: den Herrn selbst im Sakrament der Eucharistie. Begegnung mit dem Herrn selbst und "bringt nix" ??? Die ham ja woll 'nen Sockenschuss!

Da hast du sicher recht! Was mir zu denken gibt: den Satz höre ich immer wieder auch von Menschen, die sich selbst in der Kirche engagieren. Mir scheint es, dass die Begegnung mit unserem Herrn nicht ausreichend erleb- oder erfahrbar ist im Gottesdienst, vor allem, wenn jemand die Bedeutung der Eucharistie (noch) nicht (mehr) so recht verinnerlicht hat.

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Mir scheint es, dass die Begegnung mit unserem Herrn nicht ausreichend erleb- oder erfahrbar ist im Gottesdienst, vor allem, wenn jemand die Bedeutung der Eucharistie (noch) nicht (mehr) so recht verinnerlicht hat.

Wie Lucia sagt: In der Predigt, in den Fürbitten kannst, ja musst du genau gegen dieses Unwissen anreden, resp. "anbeten"...

 

Gruss

Ziska

 

(Halte dich ruhig streng ans Messbuch; da sind so unendlich reiche Schätze zu entdecken!)

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Es ist wohl überall das Gleiche.

 

Ich kann Lucias Vorschlag nur unterstützen:

 

Lieder, die die Gemeinde kennt und mag - was aber nicht dagegen sprechen sollte, gelegentlich mal etwas Neues auszuprobieren.

 

Wir haben einen kleinen Ordner mir wunderschönen Liedern, die super zum Mitsingen sind. Und das kann einen Gottesdienst ganz schön "aufpeppen". :blink:

 

LG, gimu

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Hallo zusammen,

 

in unserer Gemeinde gibt es alle paar Wochen einen Familiengottesdienst,  aber die meisten restlichen Sonntags-Gottesdienste werden von vielen Gemeinde-Mitgliedern eher als "langweilig" oder "bringt nix" eingeschätzt. Diese Gottesdienste sind recht eng am Messbuch orientiert, ohne besondere Ausgestaltung.

 

Mich würde mal interessieren:

Welche Tipps habt Ihr zur Ausgestaltung einer "normalen" Sonntags-Liturgie?

 

Danke und viele Grüße

 

-- Marus

Hallo Markus,

 

in unserer Gemeinde gibt es einen Liturgieausschuß, der hin und wieder einen Gottesdienst vorbereitet und dabei lediglich einige kleine Akzente setzt: Mal zwei, drei neue Lieder, mal die Fürbitten formuliert und vorgetragen von einer Gruppe aus der Pfarrgemeinde, mal besonderen Schmuck für die Kirche passend zu Evangelium/Predigt.

 

Außerdem werden die Erstkommunionskinder in fast jedem Gottesdienst in besonderer Weise mit einbezogen in die Liturgie: Mal bringen sie die Gaben zum Altar, mal stehen sie beim Vater unser um den Altar herum, mal verteilen sie Friedenstauben aus Papier beim Friedensgruß.

 

Wie gesagt: Einzelne Elemente kommen vor, nicht alles auf einmal. So ist zwar oft etwas Besonderes zu finden, damit keine Langeweile aufkommt, aber es ist nicht andauernd Action, denn davon würden sich bei uns die älteren Leute abgestoßen fühlen.

 

Liebe Grüße, Gabriele

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